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Der große Frühjahrsputz im E-Mail-Marketing – Mit 8 Schritten fit in den Frühling

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Nach einem mehr oder weniger langen Winter suchen die ersten Sonnenstrahlen sich wieder den Weg durch die dunkel-verhangenen Wolken – Frühling ist in Sicht. Der ordnungsliebende und leicht pedantische Deutsche weiß genau was das heißt: Frühjahrsputz ist angesagt!

Von uns bekommen Sie aber keine Anleitung, wie Sie die ominösen Flecken aus Ihrer Couch entfernen können oder wie Sie mit den einfachsten Hausmittelchen Ihre Fenster zum Strahlen bringen. Wir nutzen die Stimmung ebenfalls zum Frühjahrsputz und haben für Sie deshalb einige Punkte zusammengestellt mit denen Sie in Null-Komma-Nix einen Frühjahrsputz für Ihre E-Mail-Marketing-Kampagnen durchführen können und so Ihr Newsletter-Konto fit für den Frühling machen.

1. Prüfen Sie Ihre Vorlagen

Welche Vorlage benutzen Sie zum Versand Ihrer Newsletter? Passt es zu Ihrem Corporate Design und zu der Aussage, welche Sie transportieren wollen? Ist es noch zeitgemäß? Mal Hand auf’s Herz: Wie lange benutzen Sie schon die selbe Vorlage ? Es spricht grundsätzlich nichts dagegen, ein und dasselbe Template über Jahre hinweg zu verwenden, kleine Anpassungen wie Korrekturen am Logo, Änderungen im Impressum und in der Verlinkung sind im Laufe der Zeit aber immer mal wieder fällig. Davon abgesehen, ändern sich im Laufe der Zeit auch die Anforderungen an einen Newsletter. Haben Sie das bedacht? Falls nicht: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt dafür!

2. Sind Sie schon Responsive?

Dass mobile Endgeräte einen immer stärkeren Anteil am Gesamt-Traffic im Internet haben ist für uns nichts Neues, denn das mobile Internet ist kein Trend mehr – sondern eine Tatsache. Bereits jetzt werden 43% aller E-Mail mit mobilen Endgeräten geöffnet, Tendenz steigend. Mehr dazu gibt’s in unserem Beitrag über mobil-optimierte Newsletter.

Falls Sie noch keine Responsive Vorlage verwenden, können Sie auch Schritt 1 und Schritt 2 verknüpfen und eines unserer Templates im Responsive Design auswählen. So erreichen Sie Ihre Empfänger immer im perfekten Outfit.

3. Update der Vorlage

Haben Sie eine Vorlage, mit welcher Sie schnell und unkompliziert Newsletter erstellen, ohne sich jedes Mal erneut mit nervigen Design-Anpassungen, Tracking-Parametern oder Social Media Buttons beschäftigen zu müssen? Das erleichtert die Arbeit natürlich ungemein. Dabei wird aber gerne vergessen, vor dem Versand auch die einzelnen Elemente der Vorlage zu kontrollieren, denn diese bleibt ja immer gleich. Das Problem dabei: Die Newsletter-Vorlage wurde nicht angepasst, wenn es zum Beispiel auf der Website einen Relaunch gab oder die „Signatur“ sich geändert hat. Prüfen sie Ihre Vorlage deshalb im Rahmen unseres Frühjahrsputzes einmal gründlich durch. Klicken Sie alle Links an und fragen Sie sich, ob Ihre Vorlage Up-2-Date ist oder ob Sie veraltete Elemente darin finden. Räumen Sie einmal gründlich auf.

4. Wann waren Sie erfolgreich?

Wenn Sie schon dabei sind, Ihre Vorlagen und Templates zu überprüfen und anzupassen, fragen Sie sich doch einmal, wann Sie besonders erfolgreich waren: Schauen Sie sich die einzelnen Newsletter in Ihrem Archiv an (zu finden unter „Mailings“ => „Archiv“). Im Archiv finden Sie Ihre Mailings auf einen Blick, übersichtlich und nach Datum sortiert, mit den wichtigsten Kennzahlen versehen. Welches Mailing wurde besonders oft geöffnet? Die Open-Rate gibt unter anderem Aufschluss über die Qualität des Betreffs – denn ein guter Betreff animiert zum Öffnen des Newsletters. Ähnlich verhält es sich mit der Klick-Rate: Bei welchen Newslettern war diese besonders hoch? Schauen Sie sich die betreffenden Mailings nochmal genauer an – und lernen Sie daraus!

5. Optimieren Sie Ihre Anmeldeseite

Kommen wir zur Anmeldeseite: Dem Anmeldeformular auf Ihrer Website kommt eine ganz besondere Bedeutung zu: Immerhin ist das der Ort, an dem ein Interessent zum Newsletter-Abonnent konvertieren soll. Deshalb sollte diese Seite besonders klar und einfach strukturiert sein. Banner, Teaser und unnötige Navigationselemente lenken den User ab und stehen der gewünschten Handlung im Weg.

Viel wichtiger ist es dem User die Vorteile herauszustellen, welche er durch das Abonnement des Newsletters hat und ihm die Gründe aufzuzeigen aus denen er den Newsletter abonnieren soll. Geben Sie Ihren Usern die Möglichkeit, sich alte Mailings anzuschauen und verlinken Sie auf ein Newsletter-Archiv. Ein weiterer Tipp: Bauen Sie das Anmeldeformular auf mehreren Stellen Ihrer Website ein.

Prüfen Sie unbedingt, ob Ihr Anmeldeformular richtig funktioniert: Falls Sie das nicht bereits unter Schritt 3 getan habt, machen Sie es jetzt. Eine Fehlfunktion ist sehr ärgerlich und kann sogar rechtliche Konsequenzen haben.

6. Empfängerlisten und Segmente überprüfen und neu anlegen

Haben Sie sich schon mal Gedanken gemacht, ob Sie mit Ihren Newslettern alle Ihre Empfänger optimal erreichen? Hat ein Abonnent, welcher sich im Blog angemeldet hat, den gleichen Anspruch an Ihren Newsletter wie ein Abonnent, welcher sich im Bestell-Prozess angemeldet hat oder wie ein Abonnent, der über die Newsletter-Anmeldeseite kam? Überlegen Sie sich sinnvolle Segmente und schneiden Sie Ihre Mailings auf die jeweilige Zielgruppe zu. Sie werden sehen, der Aufwand wird sich in steigenden Open-, Klick- und Conversion-Rates niederschlagen – und besonders wichtig: Die Abmelderate wird sinken. Besser geht’s nicht oder?

7. Redaktionsplan erstellen

Falls Sie nicht schon einen haben: Erstellen Sie einen Redaktionsplan, in welchem Themen und Verantwortlichkeiten klar definiert sind. Wichtig ist es, nicht nur ein Thema, einen Bearbeiter und einen Abgabetermin festzuhalten. Es macht Sinn, auch die Zeit für Korrektur-Schleifen und Testing mit einzurechnen, um zeitliche Engpässe zu vermeiden. Gute Vorlagen zur Erstellung eines Redaktionsplanes für unterschiedliche Medien finden Sie hier.

8. Eigenes Backup der Empfängerliste

Den letzten Schritt sollten Sie nicht nur einmal jährlich durchführen – falls Sie das bisher nicht regelmäßig machen: Nehmen Sie den Frühjahrsputz zum Anlass, ein allererstes Backup Ihrer Empfängerlisten durchzuführen und gehen Sie auf Nummer sicher. Erstellen Sie ein Backup Ihrer Empfängerdaten.


Veröffentlicht am: 26.02.2015

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