Jasmin · 26. Februar 2019 · Tipps

Newsletter-Zustellung verbessern – Teil 1

In jedem Newsletter steckt viel Arbeit, Zeit und natürlich Liebe. Und nur, wenn die E-Mail beim Leser ankommt, hat sich der Aufwand gelohnt und nur dann kann die E-Mail auch erfolgreich sein. In unserer mehrteiligen Beitragsreihe zum Thema “Zustellbarkeit” zeigen wir Ihnen, was Sie dafür tun können, dass Ihre Newsletter nicht im Spamordner landen sondern den Weg ins Postfach Ihrer Empfänger finden.

Welchen Sinn hat der Spamfilter?

Ein Spamfilter prüft jede einzelne E-Mail, bevor diese im Postfach des Empfängers landet. Dadurch werden unerwünschte Nachrichten bereits gefiltert und gelangen nicht in den Posteingang. Der Vorteil davon ist, dass der Empfänger durch diese automatische Filterung nicht mit E-Mails überhäuft wird und sich voll und ganz auf die Nachrichten konzentrieren kann, die er tatsächlich erhalten möchte: Ihren Newsletter zum Beispiel.

Wenn man versteht, wie ein Spamfilter beim Prüfen der E-Mails vorgeht und nach welchen Merkmalen gefiltert wird, kann man beim Erstellen eines Newsletters gezielt darauf achten, die Alarmsignale nicht auszulösen.

Wussten Sie, dass nicht nur Sie selbst Einfluss auf die Zustellrate Ihrer E-Mails haben, sondern auch das Newsletter-Tool, über das Sie Ihre E-Mails versenden? In diesem Blogbeitrag zeigen wir Ihnen, warum das so ist und was rapidmail dafür tut, Ihre E-Mails zuverlässig in den Posteingang zu befördern.

Welche Auswirkungen der Absender auf die Zustellbarkeit einer E-Mail hat

Der Spamfilter überprüft nicht nur die E-Mail selbst, sondern auch den, der sie versendet. Dafür werden die IP-Adresse des Servers, über den die E-Mail versendet wird und die Domain der E-Mail-Adresse, an die gebouncte E-Mails zurückgeleitet werden, mit Einträgen verschiedener Whitelists und Blacklists abgeglichen.

Was ist eine Whitelist?

Eine Whitelist ist eine Positivliste, in der vertrauenswürdige Versender eingetragen werden. Ist die IP-Adresse oder Domain des Senders in einer Whitelist eingetragen, wird die E-Mail bevorzugt zugestellt. Das bedeutet, dass keine weitere Überprüfung des Absenders erfolgt. Spamfilter nutzen dazu öffentliche Whitelists wie die der CSA (Certified Senders Alliance), in welcher rapidmail und viele andere deutsche Newsletter-Anbieter Mitglied sind.

Was ist eine Blacklist?

Die Spamfilter der E-Mail-Dienste nutzen Negativlisten, genannt Blacklists, auf denen Absender gesammelt werden, die nicht vertrauenswürdig sind, weil sie beispielsweise durch den Versand unerwünschter E-Mails aufgefallen sind. Steht die IP-Adresse oder die Domain auf einer dieser Listen, werden Ihre Nachrichten an E-Mail-Adressen dieses Anbieters nicht zugestellt.

Was hat das mit dem Newsletter-Anbieter zu tun?

Ihre Newsletter werden über die Server von rapidmail versendet. Es wird also nicht Ihre eigene IP überprüft, sondern eine IP-Adresse von rapidmail. Für den Versand wird meist eine gemeinsam genutzte IP-Adresse verwendet, die Sie sich mit vielen anderen Versendern teilen. Das kann Vor- aber auch Nachteile haben.

Vor allem für Versender mit niedrigem Versandvolumen ist eine gemeinsam genutzte IP sinnvoll. Da über diese bereits viele E-Mails versendet wurden, profitiert sie von einer guten Reputation – also Anerkennung der E-Mail-Dienste. Mit den E-Mails, die bisher über diese IP versendet wurden, wurde das Vertrauen der E-Mail-Dienste bereits gewonnen und jeder, der über diese IP versendet, profitiert davon.

Der Nachteil ist, dass sich das Verhalten jedes Senders auf die Reputation dieser IP-Adresse auswirkt. Sollte sich einer dieser Versender als Spammer herausstellen, schadet es dem Vertrauen in diese IP und die Zustellrate sinkt. Aus diesem Grund achten wir streng darauf, jeden neuen Versender zu überprüfen und ziehen die nötigen Konsequenzen, wenn unseriöse Versender entdeckt werden. Außerdem arbeiten unsere Zustell-Experten täglich daran, die Reputation der rapidmail-IPs aufrecht zu halten.

Gibt es eine Alternative?

Statt einer gemeinsam genutzten IP-Adresse können Sie auch eine dedizierte IP nutzen, also eine Adresse, die nur von Ihnen verwendet wird. Dementsprechend sind Sie dann auch alleine dafür zuständig, die Zustellrate auf hohem Niveau zu halten. rapidmail stellt Ihnen auf Anfrage eine dedizierte Adresse versandbereit zur Verfügung. Versandbereit bedeutet, wir haben über diese IP bereits Mailings versendet, um E-Mail-Dienste an das voraussichtliche Versandvolumen dieser IP zu gewöhnen. Dadurch können Sie direkt versenden und brauchen sich das Vertrauen der E-Mail-Dienste nicht Schritt für Schritt erarbeiten. Lassen Sie sich zu dieser Lösung gerne von unserem Support-Team beraten und fragen Sie nach einem unverbindlichen Angebot.

Heißt das, beim Absender wird nur der Newsletter-Anbieter geprüft?

Nein. Die E-Mail-Adresse des Absenders spielt ebenfalls eine große Rolle. Zumindest dann, wenn Ihre Absender-Adresse eine Freemail-Adresse ist, also eine kostenlose E-Mail-Adresse wie beispielsweise Gmail, GMX, Web.de oder iCloud. Wenn Sie mit dieser Adresse Empfänger anschreiben, werden Ihre E-Mails mit großer Wahrscheinichkeit im Spamordner landen oder überhaupt nicht zugestellt. 

Sie versenden beispielsweise mit einer GMX-Adresse eine E-Mail an Ihre Empfänger, von denen ebenfalls einige eine GMX-Adresse nutzen. GMX erkennt diese Absenderadresse, merkt aber, dass die E-Mail nicht über GMX versendet wurde und vermutet deshalb, dass es sich um Betrug handelt. Sie sollten deshalb immer eine Absenderadresse mit Ihrer eigenen Domain verwenden.

Das gleiche Problem tritt beim “internen Versand” auf, also wenn Sie als Absenderadresse Ihre Firmendomain nutzen und Empfänger mit der gleichen Domain anschreiben möchten – zum Beispiel Ihre Arbeitskollegen. Die E-Mail wird vom Posteingangsserver dann als Bedrohung eingestuft, weil dessen Domain als Absender verwendet wird. Eine genauere Erklärung und eine mögliche Lösung finden Sie in unserer Hilfedatenbank.

Wussten Sie … ?

Durch die Mitgliedschaft bei der CSA und diversen anderen Organisationen sind unsere IP-Adressen auf den wichtigsten Whitelists zu finden. Dadurch werden die über rapidmail versendeten E-Mails bei den bekanntesten Anbietern wie GMX, WEB.de, Outlook und Office 365 bevorzugt und mit reduzierter Spam-Filterung zugestellt.

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