Kunden-Newsletter für ein erfolgreiches Comeback nach dem Corona-Shutdown

Julia · 27. Mai 2020
Kunden-Newsletter nach Corona-Shutdown

Nach Wochen des Stillstands erwachen die Städte in Deutschland langsam wieder zum Leben. Geschäfte und Gastronomiebetriebe sind nach der Zwangspause jetzt aufs Neue geöffnet: Ein erster Versuch, ein Stück Normalität in den Alltag einkehren zu lassen. Bei vielen bleibt trotzdem die Unsicherheit: Muss man auch beim Betreten des Restaurants eine Maske tragen? Wie viele Personen dürfen gleichzeitig im Laden sein? Kann ich jetzt wieder ein Hotelzimmer reservieren? Die aktuelle Situation wirft viele Fragen auf, die Sie in einem Newsletter an Ihre Kunden ganz einfach aus dem Weg räumen können, um so den Weg für eine erfolgreiche Wiedereröffnung zu bahnen.



1. Über Wiedereröffnung informieren

Da viele Entscheidungen zum allmählichen Ende des Corona-Lockdowns auf Länderebene getroffen werden, ist die Verwirrung groß, welche Regelung nun im eigenen Bundesland eigentlich gilt. Kleine Läden, große Geschäfte, Baumärkte, Friseure, Sportstudios, Hotels … – was ist wieder geöffnet und worauf muss man weiterhin verzichten? Gelten weiterhin die üblichen Öffnungszeiten? Haben alle Filialen geöffnet?

Um bei Ihren Kunden Klarheit zu schaffen, sollten Sie die Kommunikation hier selbst in die Hand nehmen und sie darüber informieren, wie die Lage in Ihrem Unternehmen derzeit konkret aussieht.

Die ständigen Änderungen lassen sich aktuell jedoch nur schwer vorhersagen, weshalb sich kaum im Voraus planen lässt, wann genau Kunden zum Beispiel über die Wiedereröffnung informiert werden müssen. Regelmäßige Newsletter sind deshalb gerade jetzt ein sehr hilfreiches Kommunikationsmittel: In nur wenigen Minuten lässt sich ein Newsletter mit allen wichtigen Updates erstellen und mit ein paar Klicks an alle Kunden versenden.

So stellen Sie sicher, dass Ihre Kunden immer auf dem neuesten Stand sind und sofort mitbekommen, wenn Sie Ihr Geschäft, Studio, Restaurant o. Ä. wieder für sie öffnen können. Im gleichen Zuge können Sie sie im Newsletter darüber aufklären, ob die gewohnten Öffnungszeiten gelten oder ob diese aufgrund der Lage erst einmal verkürzt oder verlängert werden. Zum Beispiel, um die Kundschaft an einem Tag über einen längeren Zeitraum zu verteilen und so einen geballten Andrang zu vermeiden.

Ihr Kunden-Newsletter nach der Corona-Pause sollte alle wichtigen Infos zur Wiedereröffnung erhalten:

  • Ab wann ist Ihr Geschäft, Hotel, Restaurant o. Ä. wieder geöffnet?
  • Welche Öffnungszeiten gelten?
  • Werden alle Filialen wieder geöffnet?
  • Gibt es Einschränkungen in der Produktauswahl (z. B. in der Gastronomie aufgrund von verschärften Hygienevorschriften oder im Einzelhandel aufgrund von Lieferverzögerungen) bzw. im Dienstleistungsangebot (z. B. keine Montage von Möbeln beim Kunden)?
  • Wird der vorübergehend eingeführte Lieferservice auch weiterhin angeboten?

2. Den Kunden DANKE sagen

Das lang ersehnte Licht am Ende des Corona-Shutdown-Tunnels ist nicht nur ein geeigneter Anlass, um Ihre Kunden per Newsletter über Ihre Wiedereröffnung zu informieren. Nutzen Sie auch die Gelegenheit, um sich bei Ihren Kunden und Partnern für ihre Treue und ihr Vertrauen zu bedanken. Dafür, dass sie auch in dieser schwierigen Zeit nicht von Ihrer Seite gewichen sind. Für ihre Flexibilität und Offenheit, mit der sie Ihren plötzlich nötigen Anpassungen wie dem neuen Onlineshop begegnet sind. Für den Zusammenhalt, den sie durch einfache Gesten bewiesen haben, wie dem Warten auf den Sonntagsbraten to go vor Ihrer geschlossenen Restaurant-Tür. Und für ihre Geduld, wenn es aufgrund des plötzlichen Anstiegs an Online-Bestellungen mal länger gedauert hat mit der Lieferung.

Wenn wir gerade schon dabei sind: Auch wir sagen DANKE

Auch wir – das gesamte rapidmail-Team – bedanken uns herzlich bei all unseren Kunden für ihr Vertrauen in dieser außergewöhnlichen Zeit. Wir wissen, wie wichtig die Kommunikation mit Partnern und Kunden während der Corona-Ausnahmesituation für Sie war und immer noch ist. Daher geben wir weiterhin alles, damit Sie sich wie gewohnt zu 100 % auf uns und unsere Newsletter-Software verlassen können. Auch vielen Dank für Ihre Geduld, falls Sie aufgrund der hohen Anzahl an Anfragen, die uns in der letzten Zeit täglich erreicht haben, ausnahmsweise mal etwas länger warten mussten, bis unser Support-Team für Sie da sein konnte.


3. Neue Sicherheitsmaßnahmen kommunizieren

Ein Newsletter zum Ende Ihrer Corona-Zwangspause eignet sich auch sehr gut, um Ihre Kunden schon vor ihrem Einkauf auf alle neuen Sicherheitsvorkehrungen hinzuweisen, von denen sie direkt betroffen sind. Indem Sie jedem Kunden per Newsletter mitteilen, wie er sich in Ihrem Laden zu verhalten hat, vermeiden Sie, später im Geschäft jeden einzeln auf die Vorschriften hinweisen zu müssen. Durch die allgemeine Vorabinformation senken Sie außerdem das Risiko, dass Kunden die Gesundheit Ihres Teams und die anderer Kunden gefährden, weil sie sich aus Unwissenheit nicht direkt beim Betreten des Ladens an die Bestimmungen halten.

Stellen Sie in Ihrem Newsletter am besten eine übersichtliche Liste aller Sicherheitsmaßnahmen zusammen, die Ihre Kunden beim Einkauf in Ihrem Laden berücksichtigen müssen:

  • Schutzmaske: Erinnern Sie sie daran, dass sie schon vor dem Betreten des Geschäfts einen Mund- und Nasenschutz aufsetzen müssen
  • Begrenzte Personenanzahl: Weisen Sie sie darauf hin, wie viele Personen sich maximal gleichzeitig in Ihrem Geschäft aufhalten dürfen, damit alle ausreichend Abstand voneinander halten können. Erklären Sie auch, wie Sie die Personenanzahl im Blick behalten, z. B. durch eine begrenzte Anzahl an verfügbaren (obligatorischen) Einkaufswagen, ein Wäscheklammer-System mit einer Wäscheklammer pro Kunde, die am Eingang verteilt und am Ende wieder eingesammelt werden, das Anstellen in einer Schlange am Eingang, in der man auf die Platzzuweisung im Restaurant wartet usw.
  • Abstandsmarkierungen in zentralen Bereichen: Da wir alle Gewohnheitstiere sind, ist die Gefahr groß, dass wir in alltäglichen Situationen schnell vergessen, genügend Abstand zueinander zu halten. Gerade beim Einkaufen gibt es kritische Bereiche wie die Einkaufswagenboxen oder Kassen, in denen Sie Ihre Kunden durch Abstandsmarkierungen am Boden an die Abstandseinhaltung erinnern sollten. Auch Wartebereiche in Friseursalons, die Rezeption in Hotels oder Ticketautomaten in Museen sollten unbedingt mit den entsprechenden Markierungen ausgestattet werden. Weisen Sie Ihre Kunden bereits im Newsletter darauf hin!
  • Zur Verfügung stehendes Desinfektionsmittel: Bitten Sie Ihre Kunden darum, sich beim Betreten Ihres Ladens die Hände zu desinfizieren, mithilfe eines Produkts, das sie zu diesem Zweck im Eingangsbereich bereitstellen.
  • Bargeldloses Bezahlen: Erinnern Sie Ihre Kunden bereits im Newsletter außerdem daran, dass sie im gegenseitigen Interesse mit Karte anstatt mit Bargeld bezahlen.

4. Zum Einkaufen motivieren

Die aktuellen Sicherheitsmaßnahmen wie das Tragen von Schutzmasken und das Anstehen vor den Geschäften bei zu großem Andrang machen vielleicht nicht gerade Lust auf eine Shoppingtour durch die Innenstadt. Auf der anderen Seite tut es uns allen gut, endlich mal wieder die eigenen vier Wände zu verlassen und uns – mit Abstand und unter Berücksichtigung aller Vorschriften – mit anderen Leuten auszutauschen oder durch die Einkaufspassage zu schlendern.

Überzeugen Sie auch Ihre Kunden im Newsletter davon: Mithilfe eines Gutscheins, einer Rabattaktion, der Ankündigung einer besonderen Happy Hour oder einem Goodie für jeden Einkauf können Sie sie dazu motivieren, bei Ihnen im Laden vorbeizuschauen und ein bisschen Normalität zu schnuppern.


5. Alternative Einkaufsmöglichkeit anbieten

Gleichzeitig sollten Sie Verständnis für Kunden aufbringen, die aus verschiedensten Gründen weiterhin Bedenken haben, sich wie vor der Corona-Krise im öffentlichen Raum zu bewegen. Auch wenn Sie Ihr Geschäft, Ihre Gaststätte, Ihr Hotel o. Ä. wieder öffnen dürfen, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass Sie sofort genauso viele Kunden wie vor dem Lockdown verzeichnen werden. Sie sollten weiterhin im Hinterkopf behalten, dass die Corona-Krise nicht von heute auf morgen überwunden ist und das veränderte Kaufverhalten wahrscheinlich erst einmal andauern wird.

Versuchen Sie deshalb einen Plan auszuarbeiten, der es Ihnen ermöglicht, den normalen Geschäftsbetrieb wieder anlaufen zu lassen und dabei gleichzeitig Ihren neuen Onlineshop, Lieferdienst oder andere Online-Angebote wie Webinare oder Tutorials aufrechtzuerhalten, die Sie während des Shutdowns  eingerichtet haben. Somit werden Sie allen Kunden und Interessenten gerecht und beweisen auch Ihrerseits die derzeit nötige Flexibilität. Zeigen Sie in Ihrem Newsletter die verschiedenen Wege auf, wie Kunden aktuell Ihre Produkte erwerben bzw. Ihren Service in Anspruch nehmen können.


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