Ihren ersten Newsletter erstellen und versenden: Tipps für den erfolgreichen Start
Den ersten Newsletter zu erstellen wirkt im ersten Moment wie eine große Herausforderung. Aber keine Sorge: Wenn E-Mail-Marketing noch Neuland für Sie ist, sind Sie hier genau richtig! In unserem Newsletter-Guide lernen Sie Schritt für Schritt, wie Sie einen Newsletter vorbereiten, erstellen, versenden und schließlich auswerten – und das ganz ohne kompliziertes Fachlatein.
🥜 In a nutshell: Das Wichtigste zum Erstellen Ihres ersten Newsletters
Newsletter erstellen leicht gemacht: Mit unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung versenden Sie erfolgreich Ihren ersten Newsletter, auch wenn Sie bisher noch nichts mit E-Mail-Marketing zu tun hatten.
Die wichtigsten Schritte zur Newsletter-Erstellung im Überblick:
- ✔️ Definition: Ein Newsletter ist ein elektronischer Rundbrief, der regelmäßig per E-Mail an Abonnent:innen versendet wird – zur Information, Kundenbindung oder Umsatzsteigerung.
- ✔️ Nötige Vorbereitung: Ziele definieren, Zielgruppe bestimmen, Inhalte planen, passende Newsletter-Software auswählen, Kontaktliste DSGVO-konform aufbauen.
- ✔️ Erstellung: Überzeugende Betreffzeile und Preheader formulieren, ansprechenden Newsletter-Text schreiben, professionelles Design gestalten, Call-to-Actions einbauen.
- ✔️ Versand: Testversand durchführen, optimalen Versandzeitpunkt wählen, Frequenz an Zielgruppe anpassen.
- ✔️ Auswertung: Öffnungsrate, Klickrate und Bouncerate messen, Newsletter kontinuierlich verbessern.
- ✔️ Vorteile von Newslettern als Marketing-Kanal: Geringe Kosten, hoher ROI, messbare Erfolge, direkte Kundenkommunikation, DSGVO-konformes Marketing, einfache Umsetzung.
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1. First things first: Was sind Newsletter eigentlich?
Wenn wir Newsletter aus einer Online-Marketing-Perspektive betrachten, kommen wir zur folgenden Definition: Ein Newsletter ist eine Art elektronischer Rundbrief, der in regelmäßigen Abständen an Personen versendet wird, die den Newsletter abonniert haben.
In der Regel wird ein Newsletter heute als E-Mail versendet, in seltenen Fällen als WhatsApp-Newsletter oder – wenn auch inzwischen kaum noch – als gedruckter Brief. Newsletter können verschiedene Ziele haben: Sie können zu reinen Informationszwecken versendet werden oder mit der Absicht, die Verkaufszahlen zu steigern. Außerdem kann durch Newsletter die Kundenbindung gesteigert bzw. aufrechterhalten werden.
Newsletter sind ein fester Bestandteil des E-Mail-Marketings. Sie können zu den verschiedensten Zwecken und Anlässen versendet werden – hier kommen ein paar typische Beispiele aus der Praxis:
- 🍕 Gastronomie-Angebote: Senden Sie wöchentliche Deals, neue Gerichte oder saisonale Specials direkt an hungrige Abonnent:innen.
- 🛍️ Retail und Handel: Bewerben Sie verkaufsoffene Sonntage, Sale-Starts oder exklusive Rabattaktionen effektiv.
- 🧑💼 Interne Kommunikation: Informieren Sie Mitarbeiter:innen regelmäßig über Projekte, Events und Neuigkeiten – ganz ohne Flurfunk.
- 🎫 Event-Einladungen: Kündigen Sie Workshops, Webinare oder Veranstaltungen an und steigern so die Anmeldungen.
- 🧰 Service- und Produktupdates: Stellen Sie neue Funktionen, Sicherheitsupdates oder hilfreiche Tipps für die Nutzung eines Produkts vor.
- 🌱 Non-Profit und Vereine: Teilen Sie Projekterfolge, Spendenaufrufe oder ehrenamtliche Aktionen, um Engagement und Unterstützung zu fördern.
Die Anlässe, zu denen Sie einen Newsletter versenden können, sind sehr vielfältig. Auch sind Newsletter keinesfalls auf eine bestimmte Branche beschränkt – im Gegenteil! Weil sie so vielfältig einsetzbar sind, können Ihre Newsletter die E-Mail-Postfächer Ihrer Abonnent:innen mit den verschiedensten Inhalten bereichern.
Das Wichtigste dabei ist: Ihre Nachrichten sollten immer einen Mehrwert für Ihre Kontakte haben und am besten perfekt auf ihre Interessen abgestimmt sein.
Ein guter Mix aus folgenden Newsletter-Themen kann Ihre Kontakten langfristig begeistern:
- 💸 Angebote und Aktionen: Rabattgutscheine, Gratisversand, Treuegeschenke usw.
- 🆕 Neue Produkte und Funktionen: Vorstellung neuer Kollektionen, von Produktneuheiten, neuer Features usw.
- 📚 Hilfsmaterial und Anleitungen: Blogartikel, Leitfäden, Tutorials, Hilfevideos oder DIY-Ideen
- 🎫 Einladungen zu Veranstaltungen: z. B. zu Webinaren, Workshops, Konzerten oder Firmenfeiern
- 📰 Branchentrends und Neuigkeiten: Wichtige Entwicklungen, Studien oder Trends aus Ihrer Branche teilen und Ihre Expertise stärken
- 🏢 Interne Firmennews: wie Personalwechsel, Team-Events oder andere wichtige Unternehmensupdates und Ankündigungen, für die sich ein interner Newsletter anbietet
- ❤️ Nonprofit-Updates und Aktionen: Spendenaufrufe starten oder Unterschriften für gute Zwecke dank Nonprofit-E-Mail-Marketing sammeln
- 🙏 Wertschätzung zeigen: Einfach mal „Danke“ sagen und Ihren Kund:innen Wertschätzung für ihre Treue und Unterstützung entgegenbringen
- ✨ Jahresrückblicke: Die Highlights des Jahres teilen und gemeinsam in Erinnerungen schwelgen
- 🎉 Saisonale Grüße: Festliche Nachrichten mit passenden Angeboten zu Feiertagen wie Ostern, Halloween oder Weihnachten
- ➕ Und vieles mehr: Newsletter eignen sich für unzählige weitere Themen und Anlässe – abhängig von Ihrer Branche und Unternehmensform
Wenn Sie im E-Mail-Marketing tätig sind und Newsletter erstellen und versenden, wollen Sie grundsätzlich vermeiden, dass sich Ihre Abonnent:innen schon nach kurzer Zeit wieder von Ihrem Newsletter abmelden. Versuchen Sie daher, Ihren Kontakten stets abwechslungsreiche und interessante Inhalte anzubieten, um die Abmelderate Ihres Newsletters niedrig zu halten.
Erstellen Sie deshalb nicht nur Newsletter, die verkaufen sollen, sondern informieren Sie zum Beispiel über Produkte, die aktuell im Trend liegen, Aktivitäten, die jeder mal gemacht haben sollte, oder auch witzige bzw. informative Fakten aus Ihrer Branche.
💡 rapidtipp: rechtliche Vorgaben beim Newsletter-Erstellen berücksichtigen
Damit Ihre Newsletter nicht nur gut ankommen, sondern auch rechtlich einwandfrei sind, sollten Sie diese grundlegenden rechtlichen Newsletter-Vorgaben unbedingt beachten:
- ✅ Einwilligung ist Pflicht: Newsletter dürfen nur an Personen versendet werden, die dem Erhalt aktiv zugestimmt haben – idealerweise per Double-Opt-in.
- 👋 Abmeldemöglichkeit muss vorhanden sein: Jeder Newsletter muss einen klar erkennbaren Abmeldelink enthalten.
- 🔎 Transparenz über Inhalte: Beim Anmeldeprozess müssen Abonnent:innen erfahren, welche Inhalte sie erwarten.
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Back to the basics: Bevor Sie gleich lernen, wie Sie Schritt für Schritt Ihren ersten Newsletter erstellen und versenden, können Sie zuerst in unserem kostenlosen E-Book alle wichtigen E-Mail-Marketing-Grundlagen nachlesen.
Es ist die perfekte „Einstiegs-Lektüre“ für alle, die Neulinge auf dem Gebiet sind oder ihr Wissen einfach auffrischen möchten und schafft eine stabile Wissensbasis für Ihren ersten E-Mail Newsletter. Sie finden dort alles – von den Vorteilen des E-Mail-Marketings für verschiedene Unternehmensformen bis hin zu Tipps über den Aufbau eines E-Mail-Verteilers.
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Ihr Datenschutz ist uns wichtig. Mit Eingabe und Übermittlung Ihrer Daten erklären Sie sich einverstanden, dass wir Sie persönlich per Newsletter kontaktieren, in dem wir regelmäßig wichtige Infos und Neues aus dem Bereich Newsletter-Marketing mit Ihnen teilen. Sie können sich jederzeit wieder vom Newsletter abmelden. Eine Weitergabe Ihrer Daten an Dritte erfolgt nicht. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
2. Vorteile von E-Mail-Marketing: Darum lohnt es sich, Newsletter zu versenden
Newsletter-Marketing ermöglicht direkten, kostengünstigen Kundenkontakt und bleibt auch 2026 eine der effizientesten Methoden zur Kundengewinnung und -bindung. Neben den neuesten Marketing-Tools, die unter anderem auf intelligenten Chatbots beruhen, wirkt das Erstellen und Versenden von Newslettern vielleicht auf den ersten Blick etwas „altbacken". Aber nicht so voreilig!
Es gibt zahlreiche Gründe, wieso Unternehmen mit direktem und indirektem Kundenkontakt nicht auf den Newsletterversand verzichten sollten – egal ob im B2C- oder B2B-Bereich:
- 💸 Geringe Kosten: Mithilfe eines Newsletters kommunizieren Sie ohne großen finanziellen Aufwand mit Kundinnen und Kunden und bewerben Ihre Produkte effektiv. 93,5 % der Unternehmen nennen die geringen Kosten als wichtigsten Grund für den Einsatz von Newslettern als Marketingkanal (rapidmail Studie, 2023). In unserem Guide haben wir für Sie im Detail aufgeschlüsselt, mit welchen Kosten für die Newsletter-Erstellung Sie rechnen müssen.
- 🤩 Steigerung von Bekanntheit und Expertenstatus: Über einen regelmäßigen Newsletter mit relevanten Inhalten erreichen Sie schnell eine höhere Bekanntheit und bauen nach und nach einen Expertenstatus auf. Laut rapidmail Studie (2023) sehen 82,1 % der Unternehmen das größte Potenzial von Newslettern in einer gesteigerten Reichweite, während 90,1 % Newsletter als wirkames Instrument zur Kundenbindung einschätzen.
- 🗓️ Entspannte Versandplanung: Mithilfe eines Newsletter-Tools können Sie Mailings bereits im Voraus planen und zum gewünschten Versandzeitpunkt automatisch versenden lassen. Da 41,1 % der Unternehmen ihre Versandhäufigkeit in Zukunft steigern möchten (rapidmail Studie, 2023), ist Planbarkeit ein entscheidender Vorteil im E-Mail-Marketing.
- ⌛ Geringer Zeitaufwand: Mithilfe einer praktischen Software erstellen Sie Newsletter ohne Marketing-Vorwissen ruckzuck. Dank des vielfältigen Angebots an kostenlosen Newsletter-Vorlagen können Sie ein passendes Thema auswählen, Ihren Text einfügen und Newsletter mit ein paar Klicks versenden.
- 🎯 Direkter Draht zu einer interessierten Zielgruppe: Mit dem sogenannten Double-Opt-in-Verfahren holen Sie die Zustimmung der Abonnent:innen zum Newsletter-Empfang ein und kontaktieren so nur (potenzielle) Kund:innen, die auch wirklich an Ihren Angeboten interessiert sind.
- 📊 Messbarkeit des Newsletter-Erfolgs: Über die automatisch angezeigten Öffnungs- und Klickzahlen können Sie die Newsletter-Performance messen und mitverfolgen, wie erfolgreich Ihr Newsletter war. Laut rapidmail Studie (2023) berichten 57, 1 % der Unternehmen von einem positiven Einfluss auf den Umsatz, 54,7 % von höheren Teilnehmerzahlen bei Events und 40,8 % von einer gesteigerten Neukundengewinnung.
Der Versand von Newslettern ist damit für Unternehmen jeder Größe und Branche sowie für Selbstständige, Online-Marketing-Agenturen und Vereine ein echter Gewinn. Die Ergebnisse unserer Studie zeigen deutlich, dass E-Mail-Marketing nicht nur kosteneffizient ist, sondern auch Reichweite, Kundenbindung und Umsatz spürbar steigern kann – und das oft schon nach den ersten Aussendungen. Gleichzeitig erleichtern professionelle Newsletter-Tools die Erstellung Ihrer Mailings so sehr, dass selbst Teams ohne große Marketing-Erfahrung erfolgreiche Newsletter verschicken können.
Kurz gesagt: Newsletter gehören auch 2026 zu den wirkungsvollsten und gleichzeitig unkompliziertesten Marketingmaßnahmen. Wenn Sie selbst erleben möchten, wie einfach der Start gelingen kann, dann probieren Sie unser Newsletter-Tool doch einfach aus – Ihr erster Newsletter an bis zu 2.000 Kontakte ist immer kostenlos!
Ersten Newsletter erstellen: Vorteile für verschiedene Unternehmensformen
Ganz gleich, ob Sie selbstständig sind, ein Unternehmen führen oder für Kund:innen Ihrer Marketing-Agentur Newsletter umsetzen: Ein professionelles E-Mail-Marketing-Tool unterstützt Sie dabei, Ihren ersten Newsletter effizient, zielgerichtet und ohne großen Aufwand zu erstellen.
Je nach Unternehmensform ergeben sich dabei unterschiedliche Vorteile:
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👀 Schon gesehen?
In Folge 1 unseres YouTube-Kurses „E-Mail-Marketing lernen” geht unsere Content-Managerin Wiebke Stück für Stück die wichtigsten Basics für Ihren ersten Newsletter durch: Was ist E-Mail-Marketing genau? Warum lohnt es sich heute immer noch? Und welche Ziele kann man mit Newslettern erreichen? Film ab! 🎬
Video-Transkript öffnen
Kapitel 1: Intro
Herzlich willkommen zu meinem Newsletter-Kurs, mit dem auch du als Anfänger zum echten Profi wirst. Es erwarten dich hier insgesamt 12 Folgen, in denen du Stück für Stück lernst, wie E-Mail-Marketing funktioniert und wie du deine Ziele erreichen kannst.
Heute starten wir ganz von vorn mit den wichtigsten Grundlagen: Was ist E-Mail-Marketing überhaupt genau? Lohnt es sich heute wirklich noch? Und was kann man mit Newslettern eigentlich erreichen?
Kapitel 2: Definition: Was ist E-Mail-Marketing überhaupt?
Wie der Name schon sagt, ist E-Mail-Marketing eine Werbemaßnahme, die sich E-Mails zunutze macht. Dabei versendet man z. B. Newsletter an eine Liste von Kontakten, um sie beispielsweise gezielt über etwas zu informieren oder sie zu einem Einkauf zu motivieren.
Das Wichtigste dabei ist, dass nur Personen angeschrieben werden, die dem Erhalt der E-Mails vorher zugestimmt haben. Wenn man’s richtig macht, hat E-Mail-Marketing also nix mit Spam oder Betrug zu tun. Ganz im Gegenteil: Deine Kontakte melden sich ja selbst aktiv zu deinen E-Mails an!
Wie du solche Kontakte für deinen Verteiler sammeln kannst, schauen wir uns ausführlich in Folge 2 an.
Kapitel 3: Lohnt sich E-Mail-Marketing heute noch?
Ich bekomme immer wieder mit, dass Leute sich fragen, ob sich E-Mail-Marketing heute überhaupt noch lohnt. Verständlich, weil momentan ja oft Themen wie Influencer Marketing oder Social Media in aller Munde sind. ABER die Relevanz von E-Mail-Marketing hat in den letzten Jahren sogar stetig zugenommen. Das hat rapidmail in einer umfangreichen Umfrage mit knapp 800 Unternehmen herausgefunden! Ich verlinke euch mal die Studie in der Infobox, dann könnt ihr die Ergebnisse nochmal in Ruhe nachlesen.
Fakt ist also, dass E-Mail-Marketing ist immer noch einer der profitabelsten Werbekanäle ist. Denn pro eingesetztem Euro bekommt man zwischen 35 und 42 € zurück.
Und das ist nur einer von vielen Vorteilen:
Kapitel 4: Vorteile von E-Mail-Marketing
Im Vergleich zu Social Media bist du im E-Mail-Marketing nicht von Algorithmen, Apps oder Updates abhängig – deine Kontaktliste gehört allein dir. Oder wenn du mal an teure Werbeanzeigen im Fernsehen denkst – da sehen ja so viele Leute deine Werbung, die gar kein Interesse an deinen Angeboten haben. Du hast im E-Mail-Marketing also eine direkte Verbindung zu deinen potentiellen Kundinnen und Kunden und damit viel geringere Streuverluste als in anderen Werbekanälen.
Du allein entscheidest, welche Botschaften du deinen Leserinnen und Lesern senden möchtest. Wenn es dir gelingt, mit deinen Inhalten den Geschmack deiner Kontakte zu treffen, werden sie Vertrauen und eine enge Beziehung zu deiner Marke aufbauen.
E-Mails haben eine riesige Reichweite – denn fast jeder Mensch hat mindestens 1 E-Mail-Adresse. Und: Wir lesen unsere E-Mails heutzutage nicht mehr nur auf dem Computer, sondern auch unterwegs auf dem Smartphone. Du kannst deine Zielgruppe also quasi jederzeit und überall erreichen – du entscheidest, wann.
Außerdem ist E-Mail-Marketing verhältnismäßig günstig – je nach Software kannst du schon zwischen 7 und 20 € monatlich starten. Oder du wählst ein Tool, mit dem du dich erstmal ausprobieren und wirklich nur pro tatsächlichem Versand zahlst - ohne monatliches Abo.
Und das Beste ist: Die E-Mails werden nicht einfach so ins Blaue hinein verschickt – sondern du kannst direkt im Anschluss an den Versand beobachten, wie erfolgreich deine Mails sind. Es werden nämlich automatisch Kennzahlen wie Öffnungs- und Klickraten erhoben, die dir zeigen, wie gut deine E-Mails bei deiner Zielgruppe ankommen.
Falls du jetzt denkst, dass du zu wenig Personal und Zeit hast oder dir die Vorkenntnisse fehlen, kann ich dich beruhigen – professionelle E-Mail-Marketing-Tools haben viele praktische Funktionen, wie z. B. einen Drag-and-Drop-Editor oder stylische Design-Vorlagen, sodass du deine Mails wirklich einfach und schnell gestalten kannst - du musst dafür echt kein Profi sein!
Klingt echt gut, oder? Dann schauen wir uns jetzt noch an, was du konkret mit dem E-Mail-Marketing erreichen kannst.
Kapitel 5: Ziele, die du mithilfe von E-Mail-Marketing erreichen kannst
Du kannst neue Kundinnen und Kunden gewinnen, denn: Wenn du das Interesse deiner Kontakte geweckt hast und sie sich zum Newsletter angemeldet haben, dann kannst du mit deinen E-Mails den Kontakt aufrecht erhalten und ihr Interesse Stück für Stück steigern – solange, bis sie schließlich von deinen Angeboten oder Produkten überzeugt sind und zu zahlenden Kundinnen und Kunden werden.
Im Anschluss kannst du dann auch direkt die Kundenbindung steigern, denn wenn deine Kontakte immer wieder positive, hilfreiche E-Mails von dir erhalten, ist es wahrscheinlich, dass sie wiederkommen, loyal bleiben und sich mit deiner Marke identifizieren – und sie einfach lieben!
Du kannst außerdem das Image deines Unternehmens formen – wenn du deine E-Mails gezielt als Sprachrohr nutzt. Du hast die Chance, genau die Informationen zu verbreiten, die dir wichtig sind und kannst damit aktiv dafür sorgen, dass dein Unternehmen einen guten Eindruck hinterlässt und in deiner Zielgruppe mit positiven Werten in Verbindung gebracht wird.
Das steigert übrigens auch die Markenbekanntheit, denn mit wiederkehrenden E-Mails, die den Namen, die Werte und die Produkte des Unternehmens enthalten, erhöhst du die Sichtbarkeit und mit der Zeit auch den Wiedererkennungswert deiner Marke.
Und das alles spiegelt sich im Umsatz wider. Denn Marketing-E-Mails bieten eine Menge Möglichkeiten, deine Zielgruppe zu einem Einkauf zu bewegen, z. B. mithilfe von Rabattcodes oder Sonderangeboten.
Kapitel 6: Fazit
So, jetzt weißt du, was E-Mail-Marketing genau ist und dass es dir eine Menge Vorteile bietet. In der nächsten Lektion des Newsletter-Kurses lernst du, wie du deine Kontaktliste effektiv und rechtssicher aufbaust. Schau dir die Folge also sehr sehr gerne direkt an.
Wenn dir die 1. Lektion von “E-Mail-Marketing lernen” gefallen hat, dann gib dem Video sehr gerne einen Daumen nach oben.
Was erhoffst du dir eigentlich, in diesem Newsletter-Kurs zu lernen? Schreib es mir gerne in die Kommentare, damit ich in den kommenden Videos darauf eingehen kann!
3. Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Erstellen Ihres ersten Newsletters
🐾 Schritt 1 – Newsletter vorbereiten: Ziele, Inhalte und Zielgruppe definieren
Bevor Sie Ihren ersten Newsletter erstellen, lohnt sich ein kurzer Blick auf den Schritt vorher: Denn ein erfolgreicher Newsletter entsteht nicht zufällig, sondern beginnt mit einer klaren Vorbereitung. Wenn Sie die folgenden Punkte berücksichtigen, schaffen Sie die optimale Basis für ein wirkungsvolles und zielgerichtetes E-Mail-Marketing – auf los geht’s los!
Das Wichtigste zuerst: Zielsetzung und Zielgruppendefinition
Bevor Sie sich blindlings an das Erstellen und Versenden Ihres ersten Newsletters machen, sollten Sie sich zuerst zwei zentrale Fragen stellen:
Frage 1: Was möchten Sie mit dem Versand Ihres Newsletters erreichen?
Legen Sie ein konkretes Ziel für Ihren ersten Newsletter fest – zum Beispiel informieren, verkaufen, Vertrauen aufbauen oder die Kundenbindung stärken. Eine klare Zielsetzung hilft Ihnen dabei, alle weiteren Entscheidungen sinnvoll auszurichten.
Denn von Ihrem Ziel hängen zahlreiche Faktoren ab:
- 🎯 welche Zielgruppe Sie ansprechen
- ✍🏼 welche Inhalte Sie auswählen
- 🔗 welche Links und Call-to-Actions Sie einsetzen
- ⏰ wann und wie häufig Sie Ihren Newsletter versenden
- 💬 welcher Sprachstil zu Ihrer Botschaft passt
Gut geplante Newsletter sind das A und O für erfolgreiches E-Mail-Marketing. Wer Ziel und Zielgruppe kennt, erstellt relevantere Inhalte, trifft den richtigen Ton und erhöht die Chance deutlich, dass der Newsletter gelesen, geklickt – und nicht abbestellt wird.
Frage 2: Wer ist die Zielgruppe Ihres Newsletters?
Sobald Sie wissen, welches Ziel Ihr Newsletter verfolgt, sollten Sie im nächsten Schritt festlegen, wen Sie damit erreichen möchten. Denn nur wenn Inhalte, Tonalität und Versandzeitpunkt zur Zielgruppe passen, wird Ihr Newsletter auch geöffnet, gelesen und geklickt.
Dabei macht es einen großen Unterschied, an wen Sie schreiben: Ein interner Newsletter an Mitarbeiter:innen darf oft persönlicher und lockerer formuliert sein, während ein Newsletter an Kund:innen oder Geschäftspartner:innen in vielen Branchen eher sachlich, informativ und professionell gehalten wird. Auch Faktoren wie Alter, Branche und Erwartungshaltung Ihrer Kontakte beeinflussen maßgeblich, welcher Stil gut ankommt.
💡 rapidtipp: Entwickeln Sie Personas
Personas sind Teil einer effektiven Online-Marketing-Strategie und sind fiktive Nutzer:innen aus Ihrer Zielgruppe, die wie reale Menschen spezifische Eigenschaften, Bedürfnisse und Erwartungen haben.
Wenn Sie sich statt einer großen Menge anonymer Menschen konkrete Vertreter:innen Ihrer Zielgruppe vorstellen, können Sie sich viel besser in deren Lage versetzen. Auf diese Weise gestalten Sie Ihr Newsletter-Marketing besonders nutzerfreundlich und zielgruppenorientiert.
Typische und relevante Zielgruppenmerkmale für Ihren ersten Newsletter sind unter anderem:
- 👥 Demografische Merkmale: Geschlecht, Alter oder Beruf
- 🛒 Kaufverhalten: Einkaufszeiten, Preisspanne, Kaufhäufigkeit oder bevorzugte Produkte
- ❤️ Persönliche Einstellungen: Wünsche, Werte, Bedürfnisse oder Motivation
- 🧠 Thematische Präferenzen: Inhalte oder Themen, für die sich Abonnent:innen besonders interessieren
- 🏠 Derzeitige Lebenssituation: z. B. Familie oder alleinstehend, Stadt oder Land, Studien- oder Berufsphase
- 📱 Mediennutzung: Bevorzugte Kanäle und typische Nutzungszeiten
- 🤝 Kundenstatus: Neukund:innen, Bestandskund:innen, Interessent:innen oder ehemalige Kund:innen
- 📊 Interaktionsverhalten: Öffnungs- und Klickverhalten vergangener Newsletter
In Ihrer Newsletter-Kontaktliste können Sie Ihren Abonnent:innen dann diese Merkmale als entsprechende Stichworte zuweisen oder sie in Gruppen segmentieren. So wird es ein Leichtes, Ihren Newsletter immer an die richtige Zielgruppe zu versenden und die Inhalte für die Leser:innen so relevant wie möglich zu halten.
Dass sich Segmentierung beim Newsletterversand auszahlt, bestätigt auch die Werbeagentur mediapepp – eine von vielen Case Studies zu erfolgreichem E-Mail-Marketing mit rapidmail:
Beim Versand von gezielten Mailings an segmentierte Empfängergruppen haben wir mit rapidmail schon Öffnungsraten von 55% und Klickraten von 12% erzielt – das sind hervorragende Werte!
Dietmar Weil, Projektleiter bei mediapepp
Worum soll’s gehen? Newsletter-Themen und -Inhalte planen
Der Schlüssel zu überzeugenden Newsletter-Inhalten liegt darin, Ihre Zielgruppe und Ihr Kommunikationsziel im Blick zu behalten. Machen Sie sich bewusst, warum sich Ihre Abonnent:innen angemeldet haben und welchen Mehrwert sie sich versprechen:
- ℹ️ Möchten sie regelmäßig über ein bestimmtes Thema informiert werden?
- 💡 Suchen sie Inspiration – zum Beispiel für Rezepte, Freizeitaktivitäten oder neue Produkte?
- 💸 Warten sie auf exklusive Rabatte oder besondere Aktionen?
Je klarer Sie die Erwartungshaltung Ihrer Leser:innen kennen, desto einfacher ist es, thematisch passende Inhalte auszuwählen.
Treffende Newsletter-Themen sind das Herzstück erfolgreicher Mailings. Sie steigern nicht nur die Zufriedenheit Ihrer Abonnent:innen, sondern wirken sich auch direkt auf Ihre Öffnungs- und Klickraten aus. Ein Newsletter, der genau die Interessen Ihrer Leserschaft trifft, wird häufiger gelesen – und sorgt langfristig für starke Kundenbindung.
💡 rapidtipp: Themen-Präferenzen abfragen
Mit einem ansprechenden Anmeldeformular legen Sie den Grundstein für passende Inhalte. Zwar dürfen Sie verpflichtend nur die E-Mail-Adresse abfragen, aber über optionale Zusatzfelder können Sie wertvolle Informationen über Interessen und Präferenzen einholen – z. B. zu Produktkategorien, Themengebieten oder Content-Formaten.
Alternativ können Sie Ihren ersten Newsletter als Umfrage versenden und lassen Ihre Abonnent:innen so selbst entscheiden, welche Themen sie zukünftig interessieren.
Beispiele für mögliche Inhalte für Ihren ersten Newsletter:
- 🆕 Produkt- und Feature-Neuheiten: Präsentation neuer Produkte, Kollektionen, Dienstleistungen oder Funktionen
- 💡 Hilfreiche Tipps und Anleitungen: Produktverwendung, How-tos, Blogartikel, Video-Tutorials
- 📆 Event-Einladungen: Webinare, Workshops, Vorträge, Feste
- 🎭 Blick hinter die Kulissen: Team-Updates, Büroalltag, Unternehmensnews
- 💌 Saisonale Grüße: Inhalte zu Weihnachten, Ostern, Muttertag & Co.
- ❗ Wichtige organisatorische Infos: Änderungen, Ankündigungen, interne News
- 💰 Angebote und Aktionen: Rabatte, Treuegeschenke, gratis Versand oder exklusive Deals
Anlässe, zu denen sich der Newsletterversand ganz besonders lohnt
Ob saisonale Höhepunkte, verkaufsstarke Aktionstage oder branchenbezogene Themen – es gibt viele Momente im Jahr, in denen ein gut geplanter Newsletter besonders hohe Aufmerksamkeit erzielt. Nutzen Sie diese Anlässe, um Ihre Abonnent:innen mit relevanten, inspirierenden oder verkaufsstarken Inhalten zu erreichen.
Neben Retail-Klassikern wie Black Friday oder Summer Sale bieten sich auch saisonale Themenwelten an, etwa die Urlaubszeit, der Jahresstart, der Frühjahrsputz oder die gemütliche Winterzeit. Ebenso eignen sich zelebrierte Feiertage wie Weihnachten oder Ostern, um Newsletter in passendem Design und mit abgestimmten Botschaften zu versenden – ideal, um emotionalen Mehrwert zu schaffen und Ihre Kampagnen zu stärken.
Beispiele für geeignete Newsletter-Anlässe:
- 🎉 Feiertage und besondere Aktionstage: Weihnachten, Ostern, Nikolaus, Valentinstag, Muttertag, Vatertag, Tag der Arbeit, Weltfrauentag, Tag der Freundschaft, Halloween, Silvester, …
- 🌤️ Saisonale Anlässe: Sommerferien, Grillzeit, Start in die Eissaison, Herbstbeginn, Winter-Wellness, Schulanfang, Frühjahrsputz, Gartensaison, Erntedank, „Back to Work“ nach der Urlaubszeit
- 🛍️ Einzelhandel- und E-Commerce-Highlights: Black Friday und Cyber Monday, Vorweihnachtszeit, Mid-Season-Sale, Schlussverkäufe (Sommer/Winterschlussverkauf), Fashion Week, Shopping Festivals, Produktlaunches, Jubiläumsaktionen
- 🏢 Unternehmensinterne oder branchenspezifische Anlässe: Firmenjubiläum, Produktneuheiten, Messen und Branchentreffen, neue Services, Team-Updates, Jahres- oder Quartalsrückblicke, Erfolgsmeldungen
- 💌 Community- und Kundenbindungs-Anlässe: Danke-Mails, Willkommensmails, Loyalty-Programme, Kundengeburtstage, Meilensteine (z. B. „1.000 Abonnent:innen“), exklusive Previews
Natürlich sind diese besonderen Anlässe zum Newsletterversand nur einige der vielen Gelegenheiten, zu denen sich eine E-Mail an Ihre Abonnent:innen eignet. Sie können jederzeit zwischendurch weitere Newsletter erstellen und versenden und sich daran orientieren, welche Ziele Sie mit Ihrem E-Mail-Marketing anstreben.
Nehmen Sie sich vor dem Versand Ihres ersten Newsletters die Zeit, um einen Versandplan für Ihren Newsletter aufzustellen. Der Plan kann Ihnen dann für jedes Jahr aufs Neue eine gute Übersicht darüber bieten, welche Newsletter zu welchen Themen und Anlässen als Nächstes anstehen und bis wann diese vorbereitet und versendet werden müssen. Auch wenn Sie dafür am Anfang etwas Zeit investieren müssen – es lohnt sich!
Damit Ihr diesjähriger Versandplan schnell steht, stellen wir Ihnen das Modell, das wir bei rapidmail nutzen, kostenlos zum Download zur Verfügung.
Der praktische Newsletter-Versandplan enthält bereits alle wichtigen Termine und Themen für das Jahr 2026 sowie weitere hilfreiche Spalten für die Planung und Auswertung Ihrer Mailings. So können Sie unsere Vorlage für Ihre Planung verwenden und damit den idealen Newsletter-Versandplan für Ihr Unternehmen und Ihre Zielgruppe kreieren. ✨
Anhand der ausgefüllten Übersicht können Sie am Ende des Jahres sofort sehen, wann Sie welche Newsletter unbedingt wieder versenden sollten oder welche Newsletter-Themen 2026 weniger erfolgreich waren – und müssen nicht erst wieder einen ganz neuen Plan aufstellen!
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Ausfüllen und viel Erfolg mit Ihrem Newsletter-Redaktionsplan. 🚀
Newsletter-Versandplan kostenlos downloaden
Ihr Datenschutz ist uns wichtig. Mit Eingabe und Übermittlung Ihrer Daten erklären Sie sich einverstanden, dass wir Sie persönlich per Newsletter kontaktieren, in dem wir regelmäßig wichtige Infos und Neues aus dem Bereich Newsletter-Marketing mit Ihnen teilen. Sie können sich jederzeit wieder vom Newsletter abmelden. Eine Weitergabe Ihrer Daten an Dritte erfolgt nicht. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
🐾 Schritt 2 – Die Qual der Wahl: Die richtige Newsletter-Software finden
Die wichtigsten Vorbereitungen für Ihren ersten Newsletter sind geschafft – jetzt geht es an einen entscheidenden Schritt: die passende Newsletter-Software auswählen. Denn ein gutes Tool erleichtert nicht nur die Gestaltung Ihrer Mailings, sondern stellt auch sicher, dass Ihr Newsletter zuverlässig zugestellt wird und alle rechtlichen Vorgaben erfüllt.
Auf dem Markt gibt es mittlerweile zahlreiche Anbieter für professionelle Newsletter-Tools. Nehmen Sie sich daher kurz Zeit, die Optionen zu vergleichen und zu prüfen, welche Funktionen Sie wirklich benötigen: Benötigen Sie Design-Vorlagen für Ihren Newsletter? Möchten Sie E-Mail-Automationen nutzen? Soll Support-Team jederzeit kostenlos erreichbar sein? Möchten Sie schnell damit anfangen, Ihren ersten Newsletter zu erstellen – ohne eine lange Einarbeitung?
Wichtig ist vor allem, dass das Tool Ihrer Wahl alle Datenschutz-Vorgaben für Newsletter-Marketing einhält und Ihnen Funktionen bietet, die das Erstellen und Versenden von Newslettern möglichst einfach machen. Unser großer Newsletter-Tool-Vergleich hilft Ihnen dabei, die richtige Software für einen erfolgreichen Start ins E-Mail-Marketing zu finden!
Übrigens, ein kleiner Tipp am Rande: Ihre Newsletter über Outlook zu versenden ist keine gute Idee – vor allem dann nicht, wenn Sie viele Kontakte erreichen möchten oder Wert auf ein professionelles Newsletter-Design legen. Outlook ist nicht für den Massenversand aufwändig gestalteter Newsletter ausgelegt und sorgt daher schnell für Zustellprobleme und Darstellungsfehler im Postfach Ihrer Kontakte.
👀 Schon gesehen?
Unsere Content-Managerin Wiebke nimmt im Video die 5 besten deutschen Newsletter-Tools unter die Lupe, um Ihnen die Entscheidung für eine Software, die perfekt zu Ihren Bedürfnissen passt, zu erleichtern:
Video-Transkript öffnen
Kapitel 1: Intro
Du bist auf der Suche nach einer deutschen E-Mail-Marketing-Software? Warum das eine wirklich gute Idee ist und welche Anbieter aus Deutschland für dich in Frage kommen könnten, erfährst du in diesem Video.
Wir nehmen heute 5 deutsche E-Mail-Marketing-Tools unter die Lupe und schauen uns u. a. genau an, welche Vorteile sie bieten, für wen sie besonders gut geeignet sind und was sie dich kosten würden. Viel Spaß dabei!
Kapitel 2: Warum deutsche Tools von Vorteil sind
Wie gesagt ist es wirklich gut, dass du dich nach einer deutschen E-Mail-Marketing-Software umschaust. Denn einige internationale Tools sind nur auf Englisch verfügbar und gerade für Einsteiger oft kompliziert. Bei einer Software aus Deutschland fällt diese Sprachbarriere logischerweise weg – nicht nur bei der Benutzeroberfläche des Tools, sondern auch beim Kundensupport, dem du deine Fragen ganz einfach auf Deutsch stellen kannst.
Außerdem spielt auch der Datenschutz in Deutschland eine große Rolle und es ist für deutsche Unternehmen super wichtig, alle Anforderungen der Datenschutzgrundverordnung (kurz: DSGVO) zu erfüllen. Darin wird nämlich geregelt, wie ein Unternehmen mit den personenbezogenen Daten von Kunden und Kontakten umzugehen hat. Und da du beim E-Mail-Marketing zwangsläufig mit solchen Daten zu tun hast, benötigst du eine Software, die ebenfalls alle DSGVO-Anforderungen erfüllt.
Und dazu zählt u. a., dass die personenbezogenen Daten nur auf Servern innerhalb der EU verarbeitet und gespeichert werden sollten. Noch sicherer ist aber der Serverstandort Deutschland, weil hier meist noch strengere Kontrollen durchgeführt werden und du auf eine besonders sichere Infrastruktur und hohe Qualität vertrauen kannst.
Ok, mit einer E-Mail-Marketing-Software aus Deutschland bist du also, was die Sprache, den Kundensupport und den Datenschutz angeht, auf der sicheren Seite. Jetzt zeige ich dir 5 Anbieter, die eine super Wahl für dich und dein Unternehmen sein könnten.
Falls du noch nicht genau weißt, welche Anforderungen du eigentlich genau an dein E-Mail-Marketing-Tool hast, dann schau dir gerne mein Video zum Thema an – dann fällt dir die Entscheidung für einen der deutschen Anbieter am Ende sicherlich leichter.
Kapitel 3: rapidmail
rapidmail ist ein intuitives E-Mail-Marketing-Tool aus Freiburg und hat sich darauf spezialisiert, jedem professionelles E-Mail-Marketing zu ermöglichen – also auch ohne Vorkenntnisse, großes Marketing-Team oder viel Budget. Deshalb wird hier besonders viel Wert auf die intuitive Bedienbarkeit der Software und die wichtigsten Grundfunktionen gelegt.
Du hast ja bestimmt längst gemerkt, dass wir hier auf dem rapidmail Channel sind und ich rapidmail dann eventuell auch ganz gut finde. Aber versprochen, ich bleibe trotzdem ehrlich und sage dir auch, in welchem Fall rapidmail eher nicht so gut für dich geeignet sein könnte und welche Vorteile die anderen deutschen Tools zu bieten haben. Denn am Ende bringt’s ja keinem was, wenn du mit deiner Toolauswahl nicht happy bist.
Aber zurück zu den Funktionen von rapidmail: Du kannst mit unserem Tool Newsletter gestalten, versenden, ihre Performance auswerten, deine Kontakte verwalten und neue gewinnen und auch automatisierte E-Mail-Workflows anlegen. Und dabei wurde immer darauf geachtet, die Prozesse so einfach wie möglich zu halten, z. B. durch unser 1-Klick-Design, kostenlose E-Mail-Vorlagen, die Workflow-Vorlagen oder auch unsere KI-Betreffzeile.
Wenn du aber richtig umfangreiche Marketing-Kampagnen aufsetzen möchtest, könntest du mit rapidmail an Grenzen stoßen, denn komplexe Automationen wie Warenkorbabbruch-Mails oder einen Landingpage-Editor gibt es hier nicht.
Aber was rapidmail neben der intuitiven Bedienbarkeit von anderen Anbietern abhebt, ist der hundertprozentige Datenschutz mit Servern ausschließlich in Deutschland und der kostenlose Kundensupport. rapidmail ist für alle, unabhängig vom Tarif, kostenlos per Telefon und Ticketsystem erreichbar. Wenn du mal nicht weiterkommst, kannst du also einfach zum Hörer greifen und mit unserem Support-Team quatschen.
Du bist bei rapidmail also an der richtigen Adresse, wenn du dir eine einfach zu bedienende deutsche E-Mail-Marketing-Software wünschst, für die du keine Vorkenntnisse benötigst und dich stattdessen auf intuitive Funktionen, vollständige DSGVO-Konformität und den herzlichen Kundensupport verlassen kannst.
Kapitel 4: CleverReach
CleverReach ist ebenfalls eine bekannte deutsche E-Mail-Marketing-Software und kommt aus der Nähe von Oldenburg. Das Tool ist auch komplett DSGVO-konform und speichert alle Daten in der EU.
Außerdem hat CleverReach einen großen Funktionsumfang und schneidet wie ich finde im Bereich E-Mail-Automation echt gut ab und ermöglicht hier verschiedenste komplexe Automationsstrecken.
Einen Punkt Abzug würde ich CleverReach aber im Bereich Service geben, da man hier den Kundensupport erstmal nur per E-Mail erreicht und eine Antwort innerhalb von 72 Stunden erwarten kann. Wenn dir das nicht reicht, müsstest du den Premium-Support für knapp 23 € monatlich dazubuchen und kannst CleverReach dann auch telefonisch erreichen. In diesem Fall wäre die Software dann aber vergleichsweise teuer. Zu den Preisen komme ich aber am Ende des Videos nochmal.
Trotzdem würde ich sagen, dass CleverReach eine gute Software aus Deutschland für diejenigen ist, die auch komplexe E-Mail-Kampagnen aufsetzen wollen und eher weniger Support benötigen, das heißt eventuell schon Vorerfahrung haben oder bereit sind, sich in Marketing-Themen einzufuchsen.
Kapitel 5: Inxmail
Unsere nächste deutsche E-Mail-Marketing-Software kommt wie rapidmail ebenfalls aus Freiburg und ist DSGVO-konform! Inxmail richtet sich aber eher an größere Unternehmen und Agenturen mit komplexen Anforderungen und hat viele professionelle Funktionen zu bieten. Das Besondere ist hier, dass die Plattform für jeden Kunden entsprechend seiner Bedürfnisse individuell zugeschnitten wird und dementsprechend auch viel persönliche Beratung geboten wird. Und ganz logisch – dadurch ist Inxmail auch kostenintensiver als andere Tools in diesem Video. Wenn du einfach nur einen simplen Newsletter versenden möchtest, könnte Inxmail deshalb etwas zu viel des Guten für dich sein.
Kapitel 6: Evalanche
Die Marketing-Automation-Plattform Evalanche kommt aus Starnberg und wurde speziell für mittelständische und große B2B-Unternehmen entwickelt, um deren E-Mail-Marketing, Lead-Management und digitale Kommunikation effizient und automatisiert zu gestalten. Du ahnst es schon: Ähnlich wie bei Inxmail geht das Leistungsspektrum von Evalanche weit über reines E-Mail-Marketing hinaus. und du solltest entweder Vorwissen im Bereich E-Mail-Marketing besitzen oder die Kapazitäten haben, dich in die Profi-Funktionen und komplexen Prozesse einzuarbeiten.
Dementsprechend kann Evalanche für Einsteiger zu umfangreich sein.
Kapitel 7: Brevo
Brevo ist streng genommen keine deutsche E-Mail-Marketing-Software, sondern kommt aus Frankreich, aber der ehemalige deutsche Anbieter Newsletter2Go ist inzwischen Teil von Brevo, deswegen wollte ich das Tool auch noch kurz erwähnen. Brevo hieß früher übrigens mal Sendinblue, vielleicht kennst du das Tool ja noch unter diesem Namen.
Funktionsmäßig lässt Brevo eigentlich keine Wünsche offen und ist quasi mehr eine All-in-One Marketing-Plattform inklusive CRM und Landingpage Builder. Auch Brevo bietet ein sehr sicheres Datenschutzniveau und deutschsprachigen Support per E-Mail, Ticket und Chat. Für telefonischen Support muss man hier allerdings mindestens den Business-Tarif abschließen.
Ich würde sagen, Brevo ist als E-Mail-Marketing-Software eine gute Wahl für Fortgeschrittene und größere Unternehmen, die sich komplexe Anwendungen wünschen und entweder keinen telefonischen Support benötigen, oder bereit sind, ein teureres monatliches Paket zu wählen.
Kapitel 8: Preisvergleich: Wie teuer ist E-Mail-Marketing-Software in Deutschland?
So, und weil die Preise natürlich auch keine geringe Rolle bei der Entscheidung für ein Tool spielt, gehen wir die mal kurz durch und vergleichen die Preise für den jeweils günstigsten Tarif bei monatlicher Zahlung. Bei jährlicher Zahlung gibt es bei einigen Anbietern Rabatt, behalte das also im Kopf, wenn du etwas sparen möchtest. Und natürlich können sich die Preise jederzeit ändern, ich beziehe mich jetzt auf den Stand vom 3. September 2025.
Die günstigste deutsche E-Mail-Marketing-Software ist Brevo. Hier kannst du ab 7 € monatlich starten und damit 5.000 E-Mails an bis zu 500 Kontakte versenden.
rapidmail und CleverReach starten jeweils ab 15 € monatlich. Bei beiden Anbietern kannst du für den Preis so viele E-Mails wie du möchtest an bis zu 500 Kontakte verschicken.
Und wie ich schon angedeutet habe, sind Evalanche und Inxmail deutlich teurer und du kannst hier ab 195 € bei Evalanche beziehungsweise ab 200 € bei Inxmail starten.
Kapitel 9: Fazit
Welcher der 5 deutschen Anbieter der richtige für dich ist, kann ich dir pauschal nicht beantworten. Das kommt natürlich ganz auf deine Bedürfnisse an, aber gehen wir sie noch einmal Stück für Stück durch:
Von allen deutschen E-Mail-Marketing-Tools, die ich dir heute vorgestellt habe, ist rapidmail die simpelste Software ohne viel Schnickschnack. Ich würde dir rapidmail empfehlen, wenn du mit wenigen Klicks einfach gute Newsletter erstellen und versenden möchtest, ohne dich lange einarbeiten zu müssen. Auch automatisierte E-Mails wie Geburtstagsmails, Terminerinnerungen oder Willkommensgrüße kannst du mit rapidmail super schnell startklar machen. Und nicht zu vergessen: Kostenloser deutschsprachiger Telefon-Support ist bei rapidmail immer inklusive.
Wenn du aber schon etwas fortgeschrittener bist und auch komplexere Kampagnen aufsetzen möchtest, dann könnten auch Brevo oder CleverReach gute Optionen für dich sein. Und wenn du noch einen Schritt weitergehen möchtest und in deinem (wahrscheinlich eher großen) Unternehmen viel Budget zur Verfügung hast, könnten Inxmail oder Evalanche mit ihren maßgeschneiderten Plattformen die optimale Lösung für dich sein.
Falls du dich zu den einzelnen Tools noch etwas mehr informieren möchtest, kann ich dir OMR Reviews ans Herz legen. Dort findest du nicht nur alle Funktionen übersichtlich dargestellt, sondern auch Erfahrungsberichte von echten Kundinnen und Kunden. Oder du schaust mal in den Newsletter-Tool-Vergleich auf unserer Website, in dem ich viele verschiedene Tools und deren Funktionen, Datenschutzniveau, Preise und und und miteinander verglichen habe. Da ist allerdings nicht nur deutsche E-Mail-Marketing-Software dabei, sondern auch internationale. Wenn du dir den Vergleich mal anschauen möchtest, dann klick doch gerne auf den Link in der Infobox.
Ich hoffe, das Video konnte dich bei deiner Suche nach der perfekten E-Mail-Marketing-Software aus Deutschland unterstützen und danke dir fürs Zuschauen. Bis zum nächsten Mal!
Sie möchten die rapidmail Newsletter-Software gerne mal ausprobieren? Kein Problem, wir garantieren wir Ihnen dabei folgendes:
- ✅ Keine Vorkenntnisse im Bereich E-Mail-Marketing nötig
- ✅ Zu 100 % DSGVO-konformes E-Mail-Marketing
- ✅ Schnelle, professionelle Gestaltung mit modernen und kostenlosen Newsletter-Vorlagen und intuitivem Drag-and-Drop Mailing-Editor
- ✅ Automatische Erstellung professioneller E-Mail-Templates im eigenen Unternehmensdesign
- ✅ In die Website eingebettete und Pop-up Newsletter-Anmeldeformulare, die Sie so gestalten können, wie sie am besten zu Ihrer Marke bzw. Firma passen – um noch mehr Interessent:innen in Abonnent:innen zu verwandeln
- ✅ Newsletter, die auch wirklich bei Ihren Kontakten ankommen: Das Whitelisting von rapidmail und unsere professionelle Versandstruktur sorgen für eine bestmögliche Zustellbarkeit für Ihr E-Mail-Marketing – vorbei am Spam-Filter!
- ✅ Automatische Auswertung Ihrer Newsletter mit den wichtigsten Kennzahlen in der Newsletter-Statistik
- ✅ Unkomplizierte Durchführung von A/B-Tests zur Optimierung der Newsletter
- ✅ Einfaches Versenden von Transaktionsmails und Marketing-Automation-E-Mails
On top: Mit rapidmail können Sie damit starten, kostenlos Ihren ersten Newsletter zu erstellen und zu versenden. So können Sie unseren Editor und seine Funktionen erst einmal ausführlich testen – der erste Versand an bis zu 2.000 Kontakte ist immer komplett kostenlos!
👀 Schon gesehen? Entdeckungsreise durch rapidmail
Unsere Content-Managerin Wiebke stellt Ihnen in diesem Video unsere Newsletter-Software vor und zeigt Ihnen, welche Funktionen und Vorteile Sie bei rapidmail erwarten. Soviel schonmal vorweg: Mit rapidmail müssen Sie kein Newsletter-Profi sein, um Profi-Newsletter zu versenden!
Also, einschalten, zurücklehnen und nebenbei zum Newsletter-Profi werden: Film ab! 🎬
Video-Transkript öffnen
Kapitel 1: Intro
Keine Zeit für langwierige Einarbeitung und komplexe Funktionen? Mit rapidmail können Sie einfach gute Newsletter erstellen und versenden!
E-Mail-Marketing mit rapidmail bringt Sie blitzschnell an Ihr Ziel – egal, ob Sie neue Kunden gewinnen, mehr Teilnehmer für eine Veranstaltung begeistern oder die Verkäufe in Ihrem Onlineshop ankurbeln wollen.
Hi, mein Name ist Wiebke und ich werde Ihnen heute zeigen, dass Sie mit rapidmail weder Vorkenntnisse noch viel Zeit benötigen, um tolle Newsletter zu gestalten und damit Ihren Unternehmenszielen näher zu kommen. Also reden wir gar nicht lange um den heißen Brei herum und fangen einfach an!
Kapitel 2: Navigation und erste Schritte
Vom Dashboard aus gelangen Sie überall hin. Zum Beispiel können Sie direkt ein neues Mailing erstellen. Damit Ihr Newsletter ein Volltreffer bei Ihren Kontakten wird, können Sie diese mit unseren Personalisierungsformeln individuell ansprechen, Emojis im Betreff hinzufügen und dabei einen Blick auf den automatischen Betreffzeilen-Check werfen. Dieser zeigt Ihnen, wie gut Ihr Betreff ist und was Sie noch besser machen könnten.
Mit unserem 1-Klick-Design ist das Gestalten von Newslettern ein echtes Kinderspiel. Geben Sie einfach Ihre Website-URL ein, und tada – schon zaubert Ihnen rapidmail ein Design-Template mit Ihrem Logo, Ihren Unternehmensfarben und Schriftarten. Wenn Sie möchten, können Sie hier noch Anpassungen vornehmen und dann speichern.
Nun noch eine von über 250 kostenlosen Vorlagen auswählen – und schon steht das Grundgerüst Ihres Newsletters! Jetzt können Sie alle Inhalte nach Belieben austauschen und befüllen.
Kapitel 3: Gestaltung und Individualisierung
Besonders praktisch sind die integrierte Bildbearbeitung und unsere kostenlose Bilderdatenbank, in der Sie über 1,5 Millionen hochwertige und lizenzfreie Bilder erwarten. So sparen Sie sich Extraschritte und zusätzliche Tools!
Wenn Sie einen Onlineshop haben, können Sie diesen mit unseren kostenlosen Plugins ganz einfach mit rapidmail verbinden und so Ihre Kunden- und Produktdaten automatisch synchronisieren lassen. Ziehen Sie dann Produkte mit unserer 1-Klick-Produktübernahme direkt aus Ihrem Onlineshop in den Newsletter.
Jetzt ist es Zeit, den Entwurf mit der Vorschaufunktion unter die Lupe zu nehmen: Funktioniert die Personalisierung? Sieht der Newsletter auf verschiedenen Geräten gut aus? Dann können Sie jetzt Testmails an bis zu 10 E-Mail-Adressen versenden – selbstverständlich kostenlos!
Bevor der Newsletter rausgeht, lassen Sie die Zustellbarkeit auf Herz und Nieren prüfen und nehmen gegebenenfalls letzte Korrekturen vor. So stellen Sie sicher, dass Ihr Mailing nicht im Spam landet. Dank unserer Top-Zustellbarkeit bringt rapidmail Ihren Newsletter besonders zuverlässig ins Ziel.
Alles im grünen Bereich? Dann kann sich Ihr Newsletter jetzt auf die Reise machen – entweder sofort oder automatisch zu einem festgelegten Zeitpunkt. Der erste Versand an bis zu 2.000 Kontakte geht übrigens auf uns, damit Sie rapidmail in aller Ruhe testen können.
Kapitel 4: KI-Versandplaner
Falls Ihnen mal die zündende Idee für den Inhalt Ihres Newsletters fehlen sollte, zaubert Ihnen unser KI-Versandplaner mit Hilfe von künstlicher Intelligenz einen individuellen Newsletter-Versandplan für Ihr Unternehmen. Einfach den Namen des Unternehmens, ein paar Schlagwörter und eine kurze Beschreibung eingeben – und tada, da ist Ihr individueller Versandplan mit Newsletter-Ideen für das ganze Jahr!
Kapitel 5: Kontaktgewinnung
rapidmail unterstützt Sie außerdem bei der Gewinnung neuer Kontakte. Genau wie beim 1-Click-Design können Sie mit nur wenigen Klicks Newsletter-Anmeldeformulare erstellen, die perfekt zu Ihrem Website-Design passen.
Bestehende Kontakte können Sie einfach aus CSV-, Excel- oder Textdateien per Copy & Paste in rapidmail hochladen. Zudem können Sie Ihren Kontakten beliebig viele Stichworte zuweisen, um sicherzustellen, dass sie nur die Mailings erhalten, die sie wirklich interessieren.
Kapitel 6: Datenschutz & Segmentierung
Datenschutz hat für uns höchste Priorität! Bei rapidmail sind alle Prozesse zu 100 % DSGVO-konform. Ihre Kontaktdaten werden ausschließlich auf Servern in Deutschland gespeichert – Sie müssen sich also keine Sorgen machen.
Um Ihre Kontakte besonders gezielt anzusprechen, können Sie sie in Segmente einteilen, z. B. nach Altersgruppe, Geschlecht oder Wohnort, und diese dann beim Versand auswählen, um Ihren Newsletter nur an bestimmte Untergruppen zu versenden.
Übrigens: Mit uns kann man prima reden! Wenn Sie Fragen oder Schwierigkeiten haben, hilft Ihnen unser Support-Team gerne weiter – kostenlos per Telefon oder über das Ticketsystem direkt im Tool.
Kapitel 7: Auswertung und Analyse
Nach dem Versand Ihres Newsletters können Sie dessen Erfolg in Echtzeit mitverfolgen. Dank der automatisch erstellten Newsletter-Statistik haben Sie mit rapidmail alle wichtigen E-Mail-Marketing-KPIs im Blick.
Unsere Mail-Statistiken helfen Ihnen, die Interessen und Wünsche Ihrer Zielgruppe immer besser zu verstehen und so erfolgreichere Newsletter zu versenden.
Sie wollen es ganz genau wissen? Im Aktivitätsverlauf einzelner Kontaktekönnen Sie genau sehen, welche Mailings ein Empfänger erhalten, geöffnet und geklickt hat. Diese Auswertungsoptionen ermöglichen es Ihnen, Ihre Kontakte besser kennenzulernen und Ihren Newsletterversand noch gezielter abzustimmen.
Kapitel 8: E-Mail-Automation
Wenn Sie Ihr E-Mail-Marketing noch genauer auf Ihre Kontakte zuschneiden wollen, sollten Sie unbedingt unsere E-Mail-Automation ausprobieren. Sie benötigen dafür keine Vorkenntnisse und können mit nur wenigen Klicks individuelle E-Mail-Strecken anlegen, z. B. für Willkommens- und Geburtstagsgrüße oder mehrteilige Kurse. Wir haben praktische Workflow-Vorlagen, die den Einstieg noch einfacher machen!
Kapitel 9: Preise
Zu guter Letzt noch ein paar Worte zu unseren Preisen: Wenn Sie ganz flexibel und nur nach Bedarf zahlen möchten, ist unser Pro-Versand-Tarif ideal für Sie. Wenn Sie hingegen regelmäßig Newsletter versenden möchten, sind unsere monatlichen Abo-Pakete „Starter“ und „Premium“ perfekt. Hier können Sie bereits ab 15 € im Monat loslegen und unbegrenzt viele E-Mails versenden. Unser Preisrechner auf der Website hilft Ihnen, das passende Paket zu finden. Selbstverständlich können Sie Ihr Paket jederzeit wechseln, pausieren oder kündigen.
Klingt gut? Dann probieren Sie rapidmail einfach kostenlos aus und überzeugen Sie sich selbst davon, dass man mit rapidmail Profi-Newsletter versenden kann – ohne selbst ein Newsletter-Profi zu sein!
🐾 Schritt 3 – Newsletter-Kontaktliste nachhaltig aufbauen
Bevor Sie Ihren ersten Newsletter versenden können, brauchen Sie eine saubere und qualifizierte Kontaktliste – schließlich sollen Ihre Inhalte ja genau die Menschen erreichen, die sich wirklich dafür interessieren. Der Aufbau eines rechtssicheren Verteilers ist daher einer der wichtigsten ersten Schritte im E-Mail-Marketing.
Newsletter-Kontakte datenschutzkonform anlegen
Wenn Sie bisher noch keine Newsletter erstellt und versendet haben, benötigen Sie zuerst eine Liste mit Personen, die Ihr Mailing erhalten sollen: Ihre Abonnent:innen. Da dabei personenbezogene Daten wie Name und E-Mail-Adresse verarbeitet werden, gelten einige gesetzliche Vorgaben. Das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG-neu), das Telekommunikation-Digitale-Dienste-Datenschutz-Gesetz (TDDDG) und die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) regeln, wie Sie diese Daten speichern, schützen und nutzen dürfen.
Für den Aufbau Ihres Newsletter-Verteilers gilt daher: Ihre Kontakte müssen ausdrücklich zugestimmt haben, dass sie Ihren Newsletter erhalten möchten – und Sie müssen diese Zustimmung ggf. nachweisen können.
Genau dafür nutzen deutsche Newsletter-Tools wie rapidmail automatisch das Double-Opt-in-Verfahren, welches Ihre rechtliche Absicherung sicherstellt:
- ✍️ Nutzer:innen tragen ihre E-Mail-Adresse in Ihr Anmeldeformular ein.
- ✅ Die Interessent:innen erhalten eine Bestätigungsmail an die eingetragene Adresse, um die Newsletter-Anmeldung zu bestätigen.
- 💌 Erst wenn der enthaltene Bestätigungslink geklickt wird, sind Ihre neuen Abonnent:innen offiziell und rechtskonform zu Ihrem Newsletter angemeldet.
Damit stellen Sie sicher, dass wirklich nur Personen in Ihrem Verteiler landen, die Ihren Newsletter auch empfangen möchten – ein zentraler Bestandteil von langfristig erfolgreichem E-Mail-Marketing.
💡 rapidtipp: Deepdive in die Datenschutzvorgaben
Datenschutz wird überall dort großgeschrieben, wo mit personenbezogenen Daten gearbeitet wird – also auch im E-Mail-Marketing. Unsere Datenschutz-Checkliste für den Newsletterversand sollten Sie unbedingt beherzigen und sich damit auseinandersetzen, bevor Sie Ihren ersten E-Mail-Newsletter versenden. Bei Verstoß gegen die Richtlinien können im schlimmsten Fall nämlich Abmahnungen oder Bußgelder auf Sie zukommen, und das wollen Sie sicherlich vermeiden.
Werfen Sie auch einen Blick in das Video unserer Content-Managerin Wiebke, in dem sie zusammen mit dem Datenschutz-Juristen Nils Möllers von Keyed alle Richtlinien für den DSGVO-konformen Newsletterversand erklärt. Film ab! 🎥
Video-Transkript öffnen
Kapitel 1: Intro
Wiebke: DSGVO klingt kompliziert? Heute machen wir’s einfach. Gemeinsam mit dem Datenschutzexperten Nils Möllers von Keyed zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du Newsletter DSGVO-konform versendest – leicht verständlich und direkt umsetzbar.
Kapitel 2: Warum ist es so wichtig, dass Newsletter DSGVO-konform sind?
Nils: Der Schutz von personenbezogenen Daten ist sehr wichtig und wer als Unternehmen den Schutz nicht sehr ernst nimmt, der muss eben Strafen, Schadensersatzzahlungen oder im schlimmsten Fall den Vertrauensverlust seiner Kunden befürchten. Die DSGVO ist dabei immer dann anwendbar, wenn wir personenbezogene Daten verarbeiten. Personenbezogene Daten sind all die Daten, die es ermöglichen, eine Person zu identifizieren. In diesem Kontext die E-Mail-Adresse, der Vor- und der Nachname. Aber keine Sorge und gute Neuigkeiten, mit ein paar Grundregeln kannst du dich vor diesen Risiken schützen. Mein Name ist Nils Möllers, ich bin Gründer von Keyed und wir sind ein Team von Juristen, welche das Thema Datenschutz ganzheitlich extern für Unternehmen abnimmt, unter anderem für rapidmail.
Kapitel 3: Die wichtigsten Basics: Einwilligung & DOI
Wiebke: Dann starten wir jetzt direkt mit der wichtigsten Voraussetzung für rechtskonformes Newsletter-Marketing, der Einwilligung:
Nils: Die DSGVO ist zu Verstehen wie ein Verbot mit Erlaubnisvorbehalt. Das bedeutet, per se dürfen gar keine personenbezogenen Daten verarbeitet werden, es sei denn, ihr habt eine geeignete Rechtsgrundlage. Im übertragenen Sinne auf den Newsletterversand bedeutet das, ohne Einwilligung, keine Newsletter - zumindest in den meisten Fällen. Es gibt auch Ausnahmen in der Kommunikation mit Bestandskunden, wenn bestehende Verträge zwischen Unternehmen und Betroffenen bestehen, aber das sind Sonderfälle, die betrachten wir hier nicht. Die Einwilligung muss dabei immer freiwillig, informiert und vor allem eindeutig sein. Das ist ganz wichtig, weil wenn die Wirksamkeit einer Einwilligung gefährdet ist, kann das oft zum Ergebnis kommen, dass die Einwilligung einfach so gewertet wird als würde es gar keine geben. In Deutschland haben wir eine besondere Situation, dass wir mit dem UWG auch die zusätzlich doppelte Einwilligung benötigen. Man kennt das unter dem Begriff Double-Opt-In. Das ist dafür geeignet um die Rechenschaftspflicht wunderbar erfüllen zu können, dass man wirklich bestätigen kann, der Inhaber einer E-Mail hat tatsächlich jetzt den Newsletter angefordert. Es kann auch dann zusätzlich keinen Zweifel daran geben, dass diese Einwilligung gegeben worden ist. Das Ganze läuft wie folgt ab: Der Nutzer trägt klassischerweise seine Daten auf der Webseite ein, danach wird eine Bestätigungs-E-Mail an den Empfänger gesendet, dieser bestätigt nach Erhalt dieser E-Mail dass er in die Verarbeitung eingewilligt hat - hier der Newsletterversand - und erst danach ist es erlaubt den Newsletter zu versenden.
Kapitel 4: Was es bei der Anmeldung sonst noch zu beachten gibt
Wiebke: Bei der Anmeldung gibt es auch noch ein paar weitere Sachen zu beachten. Wenn du deine Anmeldestrecke einrichtest, solltest du in das Anmeldeformular einen Link zur Datenschutzerklärung auf deiner Webseite einbauen. Bei rapidmail kannst du dafür ganz easy fertige Komponenten nutzen. Außerdem darf nur die E-Mail-Adresse ein Pflichtfeld in deinem Formular sein. Alle weiteren Angaben, also zum Beispiel der Name, das Geburtsdatum oder verschiedene Interessensgebiete, dürfen nur optionale Felder sein, das heißt, die Menschen dürfen nicht gezwungen werden, diese Daten anzugeben.
Jetzt weißt du, was du bei der Anmeldung neuer Kontakte zu deinem Newsletter beachten musst.
So, jetzt weißt du, was du bei der Anmeldung neuer Kontakte zu deinem Newsletter beachten musst. Jetzt schauen wir uns noch die Bestandteile an, die in jedem rechtskonformen Newsletter Pflicht sind.
Kapitel 5: Pflichtbestandteile des Newsletters
Nils: Um einen konformen Newsletter zu gestalten, müsst ihr drei Anforderungen erfüllen. Die erste ist ein klarer Absender und bitte keine “noreply@”-Adressen, damit eben auch bei Beschwerden oder Abmeldungen die direkte Kommunikation ermöglicht wird. Die zweite Anforderung ist ein Abmeldelink, das kennt man mittlerweile klassischerweise am Ende eines Newsletters, wo per “one-click-Abmeldung” die Abmeldung vorgenommen werden kann. Denn die Abmeldung muss genauso einfach wie die Anmeldung oder die Einwilligung erfolgen können. Da darf es eben keine unnötigen Barrieren geben. Die dritte Anforderung ist das Impressum, eine Datenschutzerklärung, die Anbieterkennzeichnung und gegebenenfalls auch Kontaktmöglichkeiten, aber diese müssen auf jeden Fall enthalten sein.
Wiebke: Neben dem Anmeldeprozess und dem Aufbau deines Newsletters gibt es auch bei der Auswahl deiner Newsletter-Software einige Faktoren zu beachten, wenn du wirklich DSGVO-konforme Newsletter versenden möchtest.
Kapitel 6: Das richtige DSGVO-konforme Newsletter-Tool wählen
Nils: Das richtige Newsletter-Tool zu finden ist sicherlich nicht einfach, noch viel schwieriger wird es, wenn man ein datenschutzkonformes Newsletter-Tool finden möchte weil einige Anbieter leider Datenschutzkonformität offerieren, sie am Ende aber nicht einhalten. Deswegen gebe ich euch vier Aspekte mit auf den Weg, damit ihr immer auf der sicheren Seite seid bei der Auswahl. Der erste Punkt ist der Auftragsverarbeitungsvertrag. Es muss immer mit dem Anbieter ein konformer Auftragsverarbeitungsvertrag kurz AVV geschlossen werden. Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob dieser Vertragsentwurf konform ist, konsultiert bitte einen fachkundigen Datenschutzbeauftragten und dann bekommt ihr relativ schnell die Konformität bewertet. Zweiter wichtiger Aspekt ist der Speicherort. Es bietet sich immer an, mindestens eine europäische Lösung zu suchen, weil ihr euch extrem viel bürokratischen Aufwand spart. Wenn ihr Anbieter aus unsicheren Drittländern, einsetzen wollt, dann geht ihr immer zusätzliche Risiken ein. Diese müssen bewertet werden, dazu muss es Abhilfemaßnahmen geben und das kostet am Ende viel mehr Zeit und Geld als europäische Lösungen einzusetzen. Der dritte Aspekt ist, die Rechte der betroffenen Personen zu berücksichtigen. Wenn Endkunden sich an euch wenden und ‚Recht auf Vergessenwerden‘ oder ‚Recht auf Berichtigung‘ geltend machen, dann muss es möglich sein, dass aus der Newsletter-Software die Daten maschinenlesbar exportiert und natürlich gelöscht werden können oder verändert werden können. Geht das nicht, könnt ihr die Software nicht datenschutzkonform einführen. Das ist ganz wichtig. Damit seid ihr dann im Wesentlichen auf der sicheren Seite. Wenn ihr euch aber im Detail nicht sicher seid, könnt ihr externe Datenschutzbeauftragte wie Keyed welche stellt konsultieren, die helfen euch sicherlich weiter.
Kapitel 7: Typische Fehler
Wiebke: So und ganz zum Schluss gehen wir noch ein paar typische Fehler durch, die du auf jeden Fall vermeiden solltest.
Nils: In unserer täglichen Arbeit als externe Datenschutzbeauftragte sehen wir ganz typische Fehler beim Newsletterversand. Die Klassiker sind dabei gekaufte E-Mail-Listen, die für den Newsletterversand verwendet werden. Davon können wir nur dringend abraten, denn es kann nicht wirksam die Rechtmäßigkeit der Daten gewährleistet werden. Ihr wisst unter Umständen nicht, wann wurden welche Daten erhoben und wurden die wirklich so erhoben, dass dabei schon informiert worden ist, dass ihr mit diesen Daten jetzt einen Newsletter versendet. Das ist in der Regel nicht gegeben und dadurch entstehen extrem viele Haftungsfälle, von daher: Finger weg davon! Was man auch oft sieht, sind eben unvollständige Double-Opt-In-Prozesse, sodass nachher nicht wirksam nachgewiesen werden kann, dass auch eine Einwilligung erteilt worden ist und das Tracking ohne Hinweise oder ohne Einwilligung. Das hatten wir schon zu Beginn des Videos, oftmals wird vergessen, dass Newsletter-Software auch eine Erfolgsmessung beinhaltet und dafür ist natürlich ein Tracking maßgeblich. Darüber müsst ihr informieren und dazu muss eine Einwilligung eingeholt werden. Zu guter Letzt der Klassiker schlechthin: Offener Versand über CC anstatt BCC. Das hängt nicht mit Newsletter-Software zusammen, sondern das hängt damit zusammen, wenn man gar keine einsetzt. Und das ist natürlich der Supergau, wenn man gegenüber allen Empfängern alle Empfänger offenlegt. Das ist oftmals eine meldepflichtige Datenpanne und kann zu sehr empfindlichen Strafen führen. Davon ist abzuraten und daher sollte sich frühzeitig mit einer konformen Newsletter-Software beschäftigt werden.
Kapitel 8: Fazit
Wiebke: Wenn du dich an die Regeln hältst, einen klaren Abmeldeprozess mit Double-Opt-In einrichtest, alle Pflichtangaben in deinen Newsletter packst und eine konforme Software auswählst, dann bist du auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Wir haben übrigens eine Datenschutz-Checkliste zum Abhaken vorbereitet, die kannst du kostenlos über den Link in der Videobeschreibung herunterladen und dann noch einmal ganz in Ruhe auf Nummer sicher gehen. Und wenn du das Gefühl hast, in Sachen Datenschutz noch etwas mehr Unterstützung zu benötigen, dann kannst du dich sehr gerne an das Team von Keyed wenden. Sie helfen dir gerne weiter und beraten dich lösungsorientiert. Die Kontaktmöglichkeiten findest du auch unten in der Infobox. Hast du noch Fragen oder Anmerkungen zum Datenschutz im Newsletter-Marketing? Dann schreib diese doch sehr gerne in die Kommentare. Dann können wir mit Nils auch noch eine zweite Folge aufnehmen und er beantwortet alle Fragen.
Vielen Dank fürs Zuschauen und bis zum nächsten Mal!
Hoch hinaus: Kontaktliste erweitern und Reichweite ausbauen
Gerade am Anfang wirkt die eigene Newsletter-Liste oft noch überschaubar – und das ist völlig normal. Viel wichtiger als eine große Anzahl an Kontakten ist zunächst, die richtigen Menschen zu erreichen: Leser:innen, die sich wirklich für Ihre Inhalte interessieren und Ihren Newsletter gern öffnen.
Nachdem Sie Ihren Verteiler rechtskonform aufgebaut haben, geht es dann darum, ihn Schritt für Schritt nachhaltig und sinnvoll zu erweitern. Dabei stellt sich für viele Einsteiger:innen die gleiche Frage: Wie gewinnen Sie neue Abonnent:innen, ohne rechtliche Risiken einzugehen – und ohne Ihre Leser:innen mit irrelevanten Inhalten zu verärgern?
Auch wenn es verlockend klingt: Der Kauf von E-Mail-Adressen ist keine gute Idee. Abgesehen von den rechtlichen Risiken sprechen vor allem praktische Gründe dagegen. Gekaufte Kontakte haben in der Regel kein echtes Interesse an Ihren Inhalten – die Folge sind niedrige Öffnungsraten, hohe Abmeldezahlen und ein erhöhtes Risiko, im Spam-Ordner zu landen. Für einen erfolgreichen Start ins E-Mail-Marketing ist dieser Weg daher ungeeignet.
Stattdessen lohnt es sich, potenzielle Abonnent:innen mit einem klaren Mehrwert zu überzeugen. Besonders für den Start eignen sich sogenannte Incentives, die Sie in Ihrem Newsletter-Anmeldeformular bewerben – kleine Extras, die Nutzer:innen nach der Anmeldung als Dankeschön erhalten, zum Beispiel:
- 🎁 Rabattcodes oder exklusive Angebote für den nächsten Einkauf
- 📘 Kostenlose Downloads wie Checklisten, Leitfäden oder Mini-E-Books
- 🎥 Zugang zu exklusiven Inhalten wie Videos, Tutorials oder Webinaren
- ✨ Früher Zugriff auf neue Produkte, Aktionen oder Inhalte
Solche Anreize erhöhen die Anmeldebereitschaft deutlich – und sorgen dafür, dass neue Abonnent:innen von Anfang an wissen, was sie von Ihrem Newsletter erwarten können.
👀 Schon gesehen?
In einem wettbewerbsintensiven Markt ist der gezielte Aufbau einer eigenen Kontaktliste entscheidend, um Kundinnen und Kunden langfristig zu erreichen und zu binden.
Die prosatz Communication GmbH hat diesen Bedarf erkannt und ihre Marketingstrategie gezielt erweitert. Mit dem Einsatz von E-Mail-Marketing und rapidmail als Newsletter-Tool geht das Unternehmen aus Hückelhoven am Niederrhein neue Wege, um die Kundenbindung zu stärken und die Kommunikation mit der eigenen Zielgruppe langfristig zu optimieren:
Keep it clean: Kontaktlisten pflegen
Eine gut gepflegte Kontaktliste ist die Basis für erfolgreiches E-Mail-Marketing – besonders dann, wenn Sie gerade erst mit Ihrem ersten Newsletter starten. Denn nicht nur das Gewinnen neuer Abonnent:innen ist wichtig, sondern auch der regelmäßige Blick auf die Qualität Ihrer Kontakte. Saubere Verteiler sorgen für bessere Öffnungsraten, weniger Abmeldungen und eine höhere Zustellbarkeit Ihrer Newsletter.
Gerade für Einsteiger:innen gilt: Lieber eine kleinere, aktive Empfängerliste als viele inaktive Kontakte. Denn wenn Abonnent:innen Ihre Newsletter nicht öffnen oder sich nicht mehr für die Inhalte interessieren, wirkt sich das langfristig negativ auf die Performance Ihrer Mailings aus.
Das regelmäßige Aufräumen Ihrer Newsletter-Liste bringt gleich mehrere Vorteile mit sich:
- 📬 Bessere Zustellbarkeit: Aktive Empfänger:innen signalisieren E-Mail-Providern, dass Ihre Newsletter relevant sind – deshalb landen sie seltener im Spam-Ordner.
- 📊 Aussagekräftigere Statistiken: Öffnungs- und Klickraten spiegeln realistischer wider, wie gut Ihre Inhalte ankommen und wo es noch Optimierungsbedarf gibt.
- 🤝 Mehr Relevanz für Ihre Zielgruppe: Ihre Abonnent:innen erhalten nur Inhalte, die wirklich zu ihnen passen.
So starten Sie mit sauberem Listenmanagement
Für langfristig erfolgreiches Newsletter-Marketing lohnt es sich, von Beginn an Ordnung in Ihrem Verteiler zu halten:
- 🧹 Entfernen Sie regelmäßig inaktive Kontakte, die Ihre Newsletter über längere Zeit nicht öffnen. Starten Sie vorher einen letzten Versuch über eine Reaktivierungsmail.
- ✂️ Nutzen Sie Segmentierungen, um verschiedene Zielgruppen gezielt anzusprechen (z. B. Kund:innen, Interessent:innen, Partner:innen oder interne Teams).
- 🎯 Versenden Sie Inhalte passend zur jeweiligen Empfängerliste – so fühlt sich niemand „falsch angesprochen“.
Professionelle und intuitive Newsletter-Tools wie rapidmail helfen Ihnen dabei, den Überblick zu behalten. Sie können verschiedene Empfängerlisten anlegen und beim Versand gezielt auswählen, welche Kontakte Ihren Newsletter erhalten sollen. Das ist besonders praktisch, wenn Sie unterschiedliche Inhalte versenden – etwa für Kund:innen, B2B-Newsletter an Geschäftspartner:innen oder für einen internen Newsletter.
So wächst Ihr Verteiler Schritt für Schritt mit – strukturiert, übersichtlich und gut gepflegt.
🐾 Schritt 4 – Newsletter erstellen: Betreffzeile, Newsletter-Text, Design & Co
Let’s get started! Alle Vorbereitungen sind getroffen, jetzt können Sie Ihren Newsletter in der Newsletter-Software Ihrer Wahl erstellen. Welche Schritte sind dabei zu beherzigen? Wir erklären Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie Ihren ersten Newsletter erstellen und zum vollen Erfolg machen.
Die richtigen Empfänger:innen auswählen
Bevor Sie mit Betreffzeile, Text oder Design Ihres Newsletters starten, steht ein wichtiger erster Klick an: Wählen Sie die Empfänger:innen aus, die Ihren Newsletter erhalten sollen.
Wenn Sie beim Einrichten Ihres Tools bereits verschiedene Listen oder Gruppen angelegt haben (z. B. „Kund:innen“, „Interessent:innen“, „Geschäftspartner:innen“ oder „intern“), wählen Sie jetzt genau die Liste oder Gruppe aus, die zu Ihrem geplanten Newsletter-Inhalt passt. So stellen Sie sicher, dass Ihre Nachricht nur bei den richtigen Personen landet – und nicht versehentlich bei Kontakten, für die der Inhalt gar nicht gedacht oder relevant ist.
Newsletter-Tools wie rapidmail, die perfekt für den Einstieg ins E-Mail-Marketing geeignet sind, bieten zusätzlich Unterteilungen Ihrer Empfängerlisten in unterschiedliche Segmente oder Stichwort-Gruppen (Tags) an. Damit können Sie Ihre Empfänger:innen noch gezielter auswählen, zum Beispiel nach Interessen, Standort oder Kaufverhalten. Zum Start und für Ihren ersten Newsletter reicht aber meist schon eine einfache Auswahl wie: „Alle Newsletter-Abonnent:innen“ aus, um erstmal ein Gefühl für das Thema E-Mail-Marketing zu entwickeln.
Hello, it’s me: Ein Absenderprofil anlegen
In den meisten Newsletter-Tools müssen Sie natürlich ein Absenderprofil anlegen, bevor Sie Ihren ersten Newsletter versenden. Was aber gehört alles ins Absenderprofil? Ein Absendername und eine E-Mail-Adresse, die Sie – am besten regelmäßig – zum Versand verwenden.
Für Ihren Absendernamen empfehlen wir Ihnen, sich etwas Einprägsames zu überlegen. Klar besteht die Möglichkeit, einfach den Fimen- bzw. Unternehmensnamen als Absendername zu verwenden. Wenn Sie aber ein wenig persönlicher werden möchten, raten wir Ihnen, z. B. den Vornamen der für den Newsletter verantwortlichen Person in den Absendernamen mit aufzunehmen.
Als Beispiel: Im Vergleich zu „Eisträume GmbH” wirkt es im E-Mail-Postfach Ihrer Leser:innen viel ansprechender, wenn der Newsletter von „Marieke von Eisträume” oder „Lukas von Eisträume” kommt. In der Absender-Adresse sollte Ihr Firmenname bzw. Ihre Marke trotzdem auf jeden Fall an irgendeiner Stelle auftauchen, damit Ihre Kontakte den Newsletter direkt Ihrem Unternehmen oder Ihrer Marke zuordnen können.
💡 rapidtipp: Nutzen Sie keine Noreply-Absenderadresse
Wir raten Ihnen von einer Noreply-Absender-Adresse wie z. B. „no-reply@eistraeume.de” ab, da das den Empfänger:innen direkt den Eindruck vermitteln könnte, dass Sie keine Lust darauf haben, dass sie Kontakt zu Ihnen aufnehmen – die Möglichkeit für Feedback oder Rückfragen zu Ihrem Newsletter sollte aber offen gehalten werden.
Außerdem wirken sich Noreply-Adressen negativ auf die Zustellbarkeit Ihrer Newsletter aus und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Newsletter von Spam-Filtern abgefangen werden.
Wenn verschiedene Abteilungen in Ihrem Unternehmen Newsletter erstellen und versenden, ist es sinnvoll, vor dem @-Zeichen die jeweilige Abteilung zu nennen, also z. B. „kommunikation@eistraeume.de” oder “hr@eistraeume.de”. Ihre Leser:innen wissen so direkt Bescheid, welche Themenbereiche im erhaltenen Newsletter angesprochen werden und mit welcher Art von Informationen sie rechnen können.
Im rapidmail Blog erklären wir Ihnen nochmal ausführlich, welcher E-Mail-Absender der richtige für Ihren Newsletter ist.
Newsletter-Betreffzeile formulieren
Wecken Sie mit einer originellen Newsletter-Betreffzeile das Interesse Ihrer Abonnent:innen! Diese springt Ihren Leserinnen und Lesern im Postfach schließlich als Erstes ins Auge. Die Betreffzeile sollte kurz und knackig, aber dennoch passgenau und überzeugend sein, damit Ihre mühevoll erstellten Newsletter geöffnet und gelesen werden.
Mit diesen Tipps für Ihre Betreffzeile steigern Sie Ihre Newsletter-Öffnungsrate:
- 🎭 Nutzen Sie Personalisierung: Sprechen Sie Ihre Abonnent:innen im Betreff persönlich an, z. B. indem Sie ihre Vor- oder Nachnamen oder ihren Wohnort einbauen. Newsletter-Tools wie rapidmail haben eine nützliche Funktion, mit der Sie die Betreffzeile ganz einfach und nach Ihrem Geschmack personalisieren können.
- 📫 Wichtige Neuigkeiten teilen: Greifen Sie schon im Betreff das aktuelle Thema oder den Anlass der E-Mail (Black-Friday-Aktion, neue Winterkollektion etc.) auf und liefern Sie wichtige Antworten bzw. Informationen, wie z. B. “Wie viel Rabatt gibt es?”, “Bis wann läuft die Aktion?”, oder “Was macht Ihre neue Kollektion aus?”. Nutzen Sie den begrenzten Platz im Newsletter-Betreff, um Ihre Leser:innen neugierig zu machen.
- 📏 Kurz und knackig halten: Achten Sie darauf, dass Sie den Newsletter-Betreff kurz halten (50 – maximal 70 Zeichen). Kürzere E-Mail-Betreffe werden in den verschiedenen E-Mail-Programmen und auf unterschiedlichen Endgeräten vollständig abgebildet und nicht genau da abgeschnitten, wo es spannend wird.
- 🤗 Emojis einbauen: Die bunten Bildchen sind wahrhaftige Hingucker im E-Mail-Postfach. Wenn Sie Emojis in Ihre Betreffzeile einbauen, können Sie sicher sein, dass Sie damit die Aufmerksamkeit Ihrer Leserinnen und Leser auf sich ziehen. Heben Sie sich in den Postfächern von den vielen anderen E-Mails ab und freuen Sie sich über viele Öffnungen.
Vor dem endgültigen Newsletterversand können Sie auch zwei verschiedene Betreffzeilen formulieren und mit einem A/B-Test, den Sie nur an einen Bruchteil Ihrer Kontaktliste senden, vergleichen, welcher Betreff (z. B. mit oder ohne persönlicher Anrede) bei Ihren Leser:innen besser ankommt. Das können Sie beispielsweise durch die Newsletter-Öffnungsrate überprüfen. Die Gewinnervariante versenden Sie dann an den Rest Ihrer Abonnent:innen.
Das rapidmail Newsletter-Tool gibt Ihnen außerdem Live-Feedback zur Qualität Ihrer Betreffzeile: Ist sie zu lang? Ist sie spamverdächtig? Enthält sie zu viele Sonderzeichen? Das gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihre Betreffzeile so lange zu optimieren, bis sie mit fünf von fünf Sternen geschmückt wird.
Suchen Sie nach noch mehr Tipps für die perfekte Betreffzeile? Wir haben Beispiele und Tipps für gelungene Newsletter-Betreff-Beispiele für jede Branche für Sie gesammelt.
👀 Schon gewusst?
Mit rapidmail können Sie KI im E-Mail-Marketing zu Ihrem Vorteil nutzen und sich im Handumdrehen individuelle Betreffzeilen generieren lassen, die perfekt zu Ihrer Marke passen.
Geben Sie dazu im Mailing-Editor einfach die URL Ihrer Unternehmens-Webseite ein und schon werden Ihnen nach Eingabe eines Schlagwortes Betreffzeilen passend zu Ihrem Unternehmen, Ihren Produkten oder Dienstleistungen vorgeschlagen.
Text für den Preheader überlegen
Als Preheader eines Newsletters bezeichnet man den Text, der bei den meisten E-Mail-Anbietern im Postfach als Vorschautext unter dem Newsletter-Betreff angezeigt wird.
Vor allem auf mobilen Endgeräten, z. B. Smartphones, ist der Newsletter-Preheader gut sichtbar unterhalb des Betreffs platziert, in Desktop-Programmen ist das nicht immer der Fall.
Sehen Sie den Preheader als Chance: Nutzen Sie ihn, um z. B. die Betreffzeile zu ergänzen oder um einen zusätzlichen Anreiz zu schaffen, warum Ihr erster Newsletter lesenswert ist. Der Preheader ist nämlich auch Teil des „goldenen Trios”, das Ihre Öffnungsrate maßgeblich beeinflussen kann: Absendername, Betreffzeile und eben der Preheader.
Verwenden Sie rapidmail als Newsletter-Software? Dann können Sie den Preheader-Text flexibel festlegen und ihn genau wie den Betreff personalisieren oder mit Emojis versehen, damit Ihre E-Mail im Postfach Ihrer Kontakte noch mehr auffällt.
Newsletter-Vorlage erstellen oder auswählen
Wieder einen Schritt geschafft! Nachdem die Empfänger:innen und die ersten Bausteine wie Betreff und Preheader feststehen, geht es jetzt um die visuelle Gestaltung Ihres Newsletters. Keine Sorge: Um Ihren ersten Newsletter zu erstellen, müssen Sie kein Design-Profi sein. Mit der richtigen Vorlage gestalten Sie schnell einen professionellen Newsletter, der gut aussieht und zu Ihrem Unternehmen passt.
Viele Unternehmen setzen bei ihren Newslettern auf einen einheitlichen Aufbau und ein wiederkehrendes Design. Das hat einen guten Grund: Ein konsistentes Erscheinungsbild sorgt dafür, dass Ihre Abonnent:innen Ihren Newsletter sofort wiedererkennen – noch bevor sie den Text gelesen haben. Farben, Schriftarten und Layouts tragen wesentlich dazu bei, Ihre Marke im Gedächtnis zu verankern.
💡 rapidtipp: Folgen Sie den neuesten Trends
Orientieren Sie sich an aktuellen Newsletter-Design-Trends, aber bleiben Sie Ihrer Marke treu. Ein aufgeräumtes Layout, gut lesbare Texte und klare Call-to-Action-Buttons sorgen dafür, dass Ihr Newsletter nicht nur modern wirkt, sondern auch gern gelesen wird. Denn: Das Auge “liest” mit – und ein ansprechendes Design erhöht die Chance, dass Ihr Newsletter positiv im Gedächtnis bleibt. Gestalten Sie also Newsletter, die Lust auf mehr machen!
So einfach geht Newsletter-Design mit rapidmail
Mit rapidmail haben Sie zwei einfache Möglichkeiten, eine passende Newsletter-Vorlage zu erstellen – ganz ohne Design-Vorkenntnisse:
Option 1: Eigene Newsletter-Vorlage per 1-Klick-Design erstellen
Mit dem 1-Klick-Design erstellen Sie in wenigen Sekunden individuelle Newsletter-Vorlagen im Look Ihres Unternehmens. Geben Sie dafür einfach Ihre Website-URL ein – rapidmail übernimmt automatisch:
- 🏙️ Ihr Firmenlogo
- 🎨 Ihre Unternehmensfarben
- ✒️ passende Schriftarten
- 📢 Ihre Social-Media-Links
Anschließend können Sie das Design bei Bedarf noch flexibel anpassen, etwa Button-Farben ändern oder Schriftgrößen optimieren. Diese Einstellungen speichern Sie einmal und nutzen sie dann bequem für alle zukünftigen Newsletter.
Option 2: Kostenlose Newsletter-Vorlagen auswählen
Alternativ können Sie aus zahlreichen kostenlosen, professionell gestalteten Newsletter-Vorlagen genau die auswählen, die am besten zu Ihrem Versandanlass oder Ihrer Marke passt. Alle Templates von rapidmail lassen sich mit eigenen Bildern, Texten und Farben anpassen oder erweitern und sind ideal, wenn Sie schnell starten möchten.
Egal ob Newsletter mit Reiseangeboten, saisonale Rabattaktionen, Business-Mailings oder Newsletter für Onlineshops – bei rapidmail finden Sie für jeden Anlass die passende Vorlage, die Sie jederzeit weiter individualisieren können.
💌 Unser Fazit für Einsteiger:innen:
Natürlich haben Sie mit rapidmail auch die Möglichkeit, Ihren Newsletter komplett eigenständig und individuell im eigenen Corporate Design zu gestalten. Das bietet maximale Gestaltungsfreiheit, ist jedoch mit mehr Aufwand verbunden und erfordert meist etwas Erfahrung im Newsletter-Design.
Für den Start empfehlen wir daher eine der beiden einfacheren Optionen: das 1-Klick-Design oder eine unserer kostenlosen Vorlagen. So erstellen Sie schnell einen professionellen Newsletter, sparen Zeit und können sich ganz auf Ihre Inhalte konzentrieren. Sobald Sie mehr Routine haben, können Sie Ihr Newsletter-Design jederzeit weiter individualisieren und ausbauen.
Gute Newsletter-Texte formulieren: So klappt’s
In der Vorbereitungsphase haben Sie bereits festgelegt, welche Themen und Inhalte Ihr Newsletter transportieren soll. Jetzt geht es ans Schreiben: Wie formulieren Sie Ihren Newsletter-Text so, dass er gern gelesen wird und zum Handeln motiviert?
Die wichtigste Regel vorab: Behalten Sie immer Ihre Zielgruppe und Ihr Kommunikationsziel im Blick. Ein guter Newsletter-Text richtet sich nicht nach dem, was Sie erzählen möchten – sondern nach dem, was Ihre Leser:innen interessiert und ihnen einen Mehrwert bietet.
Gerade Einsteiger:innen hilft es zudem, sich beim Schreiben an bewährten Kommunikationsmodellen zu orientieren. Eines der bekanntesten ist das AIDA-Modell, das sich hervorragend auf Newsletter-Texte anwenden lässt.
Mit dem AIDA-Modell strukturierte Newsletter-Texte schreiben
Das AIDA-Modell beschreibt vier aufeinanderfolgende Schritte erfolgreicher Kommunikation:
- 🙋 A – Attention (Aufmerksamkeit): Gewinnen Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Leser:innen – z. B. mit einer starken Überschrift oder einem spannenden Einstieg.
- 💡 I – Interest (Interesse): Zeigen Sie, warum das Thema relevant ist. Welches Problem lösen Sie? Welchen Nutzen haben Ihre Leser:innen?
- 🤩 D – Desire (Wunsch): Machen Sie Lust auf mehr, etwa durch konkrete Vorteile, Beispiele oder exklusive Inhalte. So wecken Sie den Wunsch Ihrer Kontakte, Ihr Produkt zu besitzen, an Ihrer Veranstaltung teilzunehmen o. ä.
- 🖱️ A – Action (Handlung): Fordern Sie klar zu einer Aktion auf, durch die Ihre Kontakte ihren Wunsch direkt erfüllen können – z. B. mit einem Call-to-Action-Button, der bei Klick z. B. zum Kauf Ihres Produkts in den Onlineshop führt oder zur Anmeldeseite Ihres Events.
👉 Für Ihren ersten Newsletter bedeutet das: Ein klarer Aufbau hilft Ihren Leser:innen, dem Inhalt mühelos zu folgen – und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Newsletter nicht nur gelesen, sondern auch geklickt wird.
Tonfall und Ansprache bewusst wählen
Der Ton Ihres Newsletters entscheidet maßgeblich darüber, ob Ihre Nachricht gelesen wird oder ungelesen im Postfach verschwindet. Studien wie die DMA Email Benchmark Reports (2023/2024) zeigen klar: Relevanz und passende Ansprache sind einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren im E-Mail-Marketing.
So erzielen E-Mails, die klar auf die Zielgruppe zugeschnitten sind, deutlich höhere Öffnungs- und Klickraten als generische Mailings. Empfänger:innen regieren zudem besonders positiv auf Newsletter, wenn Tonfall und Inhalte zu ihren Erwartungen passen.
Für die Tonalität Ihres ersten Newsletters bedeutet das:
- 📬 Bei einem internen Newsletter darf der Ton gern lockerer, persönlicher oder humorvoller sein – passend zur Unternehmenskultur.
- 📨 Bei einem externen Newsletter an Kund:innen oder Partner:innen sollten Sie sich sprachlich an Ihrer Website, Ihren Social-Media-Kanälen und Ihrer sonstigen Markenkommunikation orientieren.
💡 rapidtipp: Konsistenz zahlt sich aus
Wenn Sie einen stimmigen, wiedererkennbaren Sprachstil über alle Ihre Kommunikationskanäle hinweg nutzen, fühlt sich der Ton Ihres Newsletters irgendwann vertraut an. So stärken Sie das Vertrauen in Ihre Marke und sorgen für Wiedererkennung – zwei entscheidende Faktoren für langfristige Kundenbindung und eine wichtige Basis für erfolgreiches Online-Marketing.
Kurz und klar mit Storytelling überzeugen
Newsletter werden meist schnell und nebenbei gelesen – bei B2C-Zielgruppen häufig mobil am Smartphone. Untersuchungen der Nielsen Norman Group („How Users Read on the Web“) belegen seit Jahren, dass Nutzer:innen digitale Inhalte überwiegend scannen statt Wort für Wort lesen. Deshalb gilt im Newsletter-Marketing ganz besonders: Kommen Sie schnell auf den Punkt. Je länger der Text ist, desto unwahrscheinlicher ist es, dass Ihre Leser:innen ihn bis zum Ende lesen werden.
Gleichzeitig bleibt emotional erzählter Content besser im Gedächtnis. Laut Forschung aus der Kommunikationspsychologie (z. B. Chip Heath & Dan Heath, 2007) werden Informationen, die in Form von Geschichten vermittelt werden, signifikant besser erinnert als reine Fakten.
Das Erfolgsrezept für Ihren ersten Newsletter besteht also aus diesen Zutaten:
- 💡 ein klarer, verständlicher Einstieg
- 🪡 ein roter Faden mit erkennbarem Nutzen
- 💌 ein emotionaler oder praxisnaher Bezug
- 📢 eine eindeutige Handlungsaufforderung
Fokus und Struktur für bessere Lesbarkeit und mehr Klicks
Ein erfolgreicher Newsletter lebt von Klarheit – inhaltlich wie visuell. Gerade beim Erstellen Ihres ersten Newsletters lohnt es sich, bewusst Schwerpunkte zu setzen und den Inhalt übersichtlich zu strukturieren. Denn zu viele Themen auf einmal können Leser:innen schnell überfordern und vom eigentlichen Ziel ablenken.
Studien zur Informationsverarbeitung zeigen, dass ein Überangebot an Informationen („Information Overload“) die Aufmerksamkeit verringert und Entscheidungen erschwert. Auch im E-Mail-Marketing gilt daher: Konzentrieren Sie sich lieber auf ein zentrales Hauptthema, das den Newsletter trägt, anstatt viele kleine Inhalte parallel zu präsentieren. So bleibt Ihre Botschaft klar – und Ihre Leser:innen finden schneller den roten Faden.
Ebenso entscheidend ist die strukturierte Aufbereitung Ihrer Inhalte. Newsletter werden heute häufig nur überflogen, besonders auf mobilen Geräten. Eine klare Gliederung hilft Ihren Abonnent:innen, die wichtigsten Informationen in kurzer Zeit zu erfassen – und erhöht nachweislich die Interaktion.
Für einen einfach lesbaren Newsletter haben sich folgende Punkte bewährt:
- ✂️ Kurze Absätze: Sorgen für gute Lesbarkeit und machen den Newsletter auch auf dem Smartphone leicht erfassbar.
- 🏷️ Aussagekräftige Zwischenüberschriften: Geben Orientierung und helfen Leser:innen, Inhalte schnell zu scannen.
- ✨ Visuelle Hervorhebungen: Lenken den Blick gezielt auf wichtige Aussagen, Angebote oder Call-to-Actions.
- ✅ Übersichtliche Stichpunktlisten: Bündeln zentrale Informationen kompakt und erleichtern das schnelle Erfassen der Inhalte.
Ein klar fokussierter und gut strukturierter Newsletter sorgt nicht nur für ein angenehmes Leseerlebnis, sondern auch für bessere Öffnungs- und Klickraten. So führen Sie Ihre Leser:innen gezielt durch den Inhalt – und machen es ihnen leicht, der gewünschten Handlungsaufforderung zu folgen.
👀 Schon gesehen? So schreiben Sie Newsletter wie ein Profi
Sie möchten sich lieber ein Video anschauen und dabei lernen, erfolgreiche Newsletter zu schreiben? Kein Problem! Unsere Content-Managerin Wiebke stellt Ihnen in diesem Video unsere 11 Profi-Tipps für richtig gute Texte vor. Film ab! 🎬
Video-Transkript öffnen
Intro
Sitzen Sie regelmäßig vor einem leeren Screen und fragen sich, wie Sie Ihren Newsletter schreiben sollen?
Ich kenne das Problem auf jeden Fall, habe aber in meinem Alltag als Content Managerin bei rapidmail 11 Tipps gesammelt, mit denen Sie Schreibblockaden zukünftig den Kampf ansagen. Also, lassen Sie uns einfach mal gemeinsam einen Newsletter schreiben!
Tipp 1: Schreiben Sie eine überzeugende Überschrift
Die Überschrift ist das erste, was Ihre Kontakte sehen und sollte deswegen direkt Neugier wecken. Fragen Sie sich dafür, was die Hauptaussage des Newsletters ist und fassen Sie diese kurz und knackig in einer passenden Überschrift zusammen. Achten Sie darauf, möglichst wenig Zeilen zu benutzen. Sie können aber zum Beispiel mit einer Hauptüberschrift und einer Unterüberschrift arbeiten. Dieses Jahr sind übrigens besonders große Überschriften mit auffälligen Schriftarten im Trend.
Falls Sie im Anschluss direkt Ihren eigenen Newsletter schreiben wollen, habe ich eine kleine Überraschung für Sie! Mit dem ersten Link in der Videobeschreibung erhalten Sie 50 % Rabatt auf Ihre erste Rechnung bei rapidmail!
Tipp 2: Schaffen Sie Nähe durch Personalisierung
Im E-Mail-Marketing können Sie es ruhig “persönlich nehmen” und Ihre Kontakte namentlich begrüßen. Dadurch wirkt Ihr Newsletter-Text direkt viel persönlicher und lässt Sie und Ihre Marke nahbar und sympathisch erscheinen.
Je nach Branche und Firma können unterschiedliche Begrüßungsformeln angebracht sein:
Wenn Sie die Wahl haben zwischen „Sehr geehrte/r …”, „Liebe/r …” oder einfach nur „Hallo …” orientieren Sie sich am besten am Kommunikationsstil, den Sie sonst verwenden.
Meiner Erfahrung nach geht es im E-Mail-Marketing aber meist etwas lockerer zu. Schließlich wollen Sie mit Ihrem Newsletter ja Kontakt zu Ihrer Zielgruppe aufbauen und eine langfristige Bindung herstellen. Ein herzliches „Lieber Herr Müller” wirkt dabei viel sympathischer und schafft automatisch mehr Nähe als ein förmliches „Sehr geehrter Herr Müller”. Letzteres klingt vergleichsweise distanzierter, kühler und – meiner Meinung nach – etwas altmodisch.
Für die personalisierte Begrüßung benötigen Sie natürlich den Vor- und / oder Nachnamen Ihrer Kontakte und je nach Anredeformel auch das Geschlecht.
Ein weiterer Tipp:
Abonnieren Sie auch andere Newsletter. So schlüpfen Sie in die Leserrolle und können selbst feststellen, welche Betreffzeilen, Überschriften oder Formulierungen Sie mehr ansprechen und welche weniger.
Tipp 3: Achten Sie auf eine klare Struktur
Bevor ich dann mit dem Schreiben des Newsletters beginne, mache ich mir zuerst eine Stichpunktliste mit allen Infos, die ich den Leser:innen mit auf den Weg geben möchte. Bringen Sie die verschiedenen Punkte dann in eine geeignete Reihenfolge und überlegen Sie, welche Aspekte davon am besten in die Einleitung, Hauptteil oder Schluss Ihres Newsletter-Textes passen. Je übersichtlicher und strukturierter Ihr Newsletter ist, desto besser können Sie Ihre Botschaft rüberbringen und Ihr Ziel erreichen.
In der Einleitung sollten Sie die Neugier, die Sie in der Überschrift geweckt haben, weiter steigern und Ihren Kontakten zeigen, warum sie unbedingt weiterlesen sollten.
Hier könnte ich zum Beispiel mit einer Frage starten wie “haben Sie sich schon einmal gefragt, wie Sie sie es schaffen können, Ihre Leserinnen und Leser mit richtig guten Texten zu fesseln?” Damit baue ich direkt eine Verbindung zu den Leser:innen auf und versetze sie in eine konkrete Situation, die sie vermutlich selbst kennen.
Im Hauptteil verpacken Sie dann Ihr Hauptanliegen, also zum Beispiel zu informieren, zu verkaufen oder zu unterhalten. Da ich in diesem Newsletter informieren möchte, liste ich hier kurz und knapp Tipps für einen guten Newsletter-Text auf.
Im Schlussteil geht es darum, die Kontakte vollends zu überzeugen und zum Klick auf den CTA zu motivieren. Formulieren Sie deshalb klipp und klar die Gründe, warum sie dies tun sollten und welche Vorteile sie dabei erwarten. Darauf folgt der auffallend platzierte, klickbare CTA-Button, der auf Ihre Website leitet!
Da ich die Leser:innen dazu bewegen möchte, dieses Video hier anzuschauen, verlinke ich es mit dem auffälligen Button und gebe den Anreiz, dass sie hier weitere Tipps erhalten und sich dabei auch noch entspannt zurücklehnen können.
Beim Newsletterschreiben kann Ihnen übrigens auch das AIDA-Modell helfen. Ein Kreuzfahrtschiff? Nein – beim AIDA-Prinzip handelt es sich um eine Marketing-Formel. Dabei steht das A für „attention” (Aufmerksamkeit), das I für „interest” (Interesse), das D für „desire” (Verlangen) und das A für „action” (Aktion / Handlung).
- Attention: Mit einem ansprechenden Betreff und einem modernen Headerbild wecken Sie die Neugier Ihrer Abonnent:innen und erlangen so ihre Aufmerksamkeit.
- Interest: Eine attraktive Überschrift und ein spannender Einleitungssatz steigern das Interesse Ihrer Empfänger:innen, die jetzt noch mehr erfahren wollen.
- Desire: Der Newsletter-Text präsentiert alle Vorteile und zeigt Ihren Leser:innen DIE Lösung für ihre Probleme auf. Das löst bei ihnen den Wunsch aus, Ihr Produkt zu kaufen oder auf Ihrer Website mehr zum vorgestellten Thema zu erfahren.
- Action: Ein auffallender und clever beschrifteter Call-to-Action animiert Ihre Leser:innen zusätzlich dazu, auf den Button zu klicken – und schon finden sie sich auf Ihrer Website wieder!
Damit steht auch schon das Grundgerüst für Ihren Newsletter! Jetzt zeige ich Ihnen, wie Sie Ihre Texte noch weiter verbessern können.
Tipp 4: Halten Sie sich so kurz wie möglich
Wenn Sie Ihren Newsletter schreiben, sollten Sie sich so kurz wie möglich halten. Außerdem sollten die Infos zum Hauptthema inklusive CTA „above the fold” stehen, das heißt im oberen Bereich der E-Mail, der auch ohne Scrollen für Ihre Leser:innen sichtbar ist.
Unterthemen oder weiterführende Artikel können darunter platziert werden, um Interessent:innen, die Zeit mitbringen, weiteren Lesestoff anzubieten.
Brauchen Sie etwas mehr Inspiration, wie ein guter Newsletter aussieht? Wir haben 33 gelungene Beispiele aus der Praxis für Sie gesammelt und in einem kompakten PDF zusammengetragen. Das können Sie wie immer kostenlos über den Link in der Videobeschreibung herunterladen!
Tipp 5: Streichen Sie überflüssige Füllwörter
Ich muss ja echt mal zugeben – diesen Tipp sollte ich mir selbst auch zu Herzen nehmen. Füllwörter wie, ja, wohl, echt, mal, schon, ziemlich, relativ, einfach und irgendwie bauschen Ihren Newsletter-Text unnötig auf und ziehen ihn in die Länge. Lesen Sie sich den gesamten Text am Ende am besten noch einmal von oben bis unten durch und streichen Sie alle überflüssigen Wörter, ohne die der Text genauso gut verständlich ist.
Tipp 6: Vermeiden Sie Spam-Wörter
Damit Ihr Newsletter nicht als Spam eingestuft wird, sollten Sie besser auf bestimmte Wörter verzichten. Wörter wie, Gewinn, gratis, kein Spam, aber auch viele Ausrufezeichen oder Großbuchstaben können die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass die Mail-Provider Ihre Mail als Spam einstufen, wodurch sich die Zustellbarkeit Ihres Newsletters verschlechtert und weniger Kontakte Ihre Mails lesen werden.
Wussten Sie schon, dass wir bei rapidmail einen automatischen Spam-Check haben? Damit können Sie vor dem Versand prüfen, wie hoch die Gefahr ist, dass ihr Newsletter als Spam eingestuft wird. Dazu geben wir ihnen noch Optimierungstipps, damit sich Ihrem Newsletter nichts in den Weg ins Postfach Ihrer Leser:innen stellt.
Durch ein paar clevere Formulierungen an den richtigen Stellen können Sie übrigens noch mehr aus Ihrem Newsletter-Text herausholen, z. B. mit einem cleveren Call-to-Action:
Tipp 7: Wählen Sie einen cleveren Call-to-Action
Mit Ihrem Newsletter wollen Sie Ihren Leser:innen meistens wahrscheinlich nicht nur eine Lektüre schicken, sondern sie auch zu einer Handlung bewegen. Sei es der Besuch Ihrer Website, der Kauf eines Produkts oder weiterführende Informationen zu einem Thema – mit einem Call-to-Action leiten Sie Ihre Kontakte von Ihrem Newsletter aus auf eine weitere Seite.
Damit der Button auch geklickt wird, sollte Ihren Empfänger:innen klar sein, was sie nach dem Klick erwartet. Beschreiben Sie das im vorangehenden Text und beschriften Sie den CTA-Button mit einer eindeutigen Botschaft. Diese Beschriftung sollte kurz und knackig sein und die Leser:innen zum Klicken motivieren.
“Weitere Tipps holen” ist hier zum Beispiel besser geeignet als “Zum Video” oder ähnliches, da der Vorteil für die Leser:innen direkt im Vordergrund steht. Außerdem ist auch das Popcorn-Emoji ein Eyecatcher und verstärkt die Botschaft
Wenn Sie Ihren Newsletter schreiben, können Sie sich natürlich von KI auf die Sprünge helfen lassen. Die KI-Tools können echt super hilfreich sein, wenn Sie Inspiration oder Formulierungsideen suchen. Vergessen Sie aber nicht, die KI-Texte zu prüfen und Ihren eigenen Stil einzubringen, um sich von der Konkurrenz abzuheben.
Tipp 8: Motivieren Sie durch aktive Verben
Damit Ihr Newsletter-Text sich flüssig und einfach lesen lässt, sollten Sie auf unnötige Substantivierungen verzichten und stattdessen lieber positive, aktive Tätigkeitsverben verwenden.
Ein Beispiel:
“Die Gliederung Ihres Newsletters in Einleitung, Hauptteil und Schluss ist unverzichtbar für die einfache Erfassung des Inhaltes durch Ihre Leser:innen.”
Damit die Botschaft leichter lesbar wird, besser im Gedächtnis bleibt und einfach persönlicher wirkt, können Sie den komplexen Satz ganz einfach auflösen in folgenden Satz:
“Gliedern Sie Ihren Newsletter in Einleitung, Hauptteil und Schluss, damit Ihren Leser:innen den Inhalt einfach erfassen können.”
Stellen Sie sich am besten vor, Sie würden mit einer Kollegin sprechen oder mit einem Kunden telefonieren und schreiben Sie Ihren Newsletter so, wie Sie es auch mündlich erklären würden.
Tipp 9: Reden Sie Klartext
Um den heißen Brei herumzureden, bringt Sie nicht weiter. Geben Sie stattdessen möglichst konkrete Informationen an, die Ihre Leser:innen weiterbringen und sie nicht rätseln lassen, was eigentlich gemeint ist.
Natürlich sind nicht alle Themen immer positiv. So können zum Beispiel Preiserhöhungen oder die Tatsache, dass Sie ein bestimmtes Produkt aus Ihrem Angebot nehmen, auf viel Unverständnis stoßen. Gerade dann ist es umso wichtiger, in Ihrem Newsletter-Text positiv zu bleiben, Empathie zu zeigen und dass Sie sich in die Lage Ihrer Leser:innen hineinversetzen können!
Wenn Sie Ihre Newsletter schreiben, sollten Sie sich deshalb dabei immer folgende Fragen stellen:
Wie würde ich selbst auf diese Nachricht reagieren?
Welche Vorteile und welche Nachteile ergeben sich für meine Abonnent:innen dadurch?
Welche Lösung gibt es für Empfänger:innen, die meine Nachricht negativ aufnehmen könnten?
Wie kann ich meinen Abonnent:innen zeigen, dass sie mir wichtig sind?
Jetzt stehen noch ein paar letzte Checks an, bevor Sie Ihren Newsletter versenden können, z. B. ob Ihre Leser:innen im Mittelpunkt stehen:
Tipp 10: Stellen Sie Ihre Leser:innen in den Mittelpunkt
In Ihrem Newsletter sollten Sie nicht jedes Mal versuchen, möglichst viel zu verkaufen. So eine Dauerwerbung würde Ihren Kontakten vermutlich schnell auf die Nerven gehen und zu vielen Abmeldungen führen.
Sorgen Sie also für Abwechslung und versetzen Sie sich in Ihre Leserinnen und Leser: Was interessiert sie? Was erwarten sie von Ihrem Newsletter? Wie können Sie ihnen einen Mehrwert bieten?
Durch hilfreiche Newsletter mit wichtigen Tipps, Schritt-für-Schritt-Anleitungen, Rezepte, Auswertungen und kreative Ideen können Sie Ihren Kontakten zeigen, dass Sie an sie denken. Langfristig gesehen entsteht auf diese Weise eine Bindung Ihrer Abonnent:innen zu Ihrem Unternehmen bzw. zu Ihrer Marke. Diese Bindung wiederum steigert die Chance einer erfolgreichen Newsletter-Conversion.
Tipp 11: Lassen Sie Ihren Newsletter Korrektur lesen
Wenn Sie Ihren Newsletter fertig geschrieben haben, sollten Sie ihn unbedingt von jemandem Korrektur lesen lassen.
Wahrscheinlich kennen wir das alle: Man bastelt lange an einem Text und schreibt mal hier, mal da einen Satz um und ersetzt beim erneuten Lesen einige Wörter durch besser klingende. Am Ende ist man mehr oder weniger zufrieden mit dem Ergebnis und legt den Text beiseite. Am nächsten Tag bekommt man dann einen kleinen Schock, wenn man feststellt, wie viele Tippfehler man übersehen hat und dass sich ein paar Sätze echt schräg anhören.
Das ist völlig normal! Deshalb ist es immer gut, Kolleg:innen um Feedback zu bieten. Vier Augen sehen immer mehr als zwei! Außerdem sind Ihre Kolleg:innen noch nicht so im Text „drin” wie Sie und können gut beurteilen, ob der Newsletter verständlich und fehlerfrei ist, oder ob eventuell sogar wichtige Infos fehlen.
Mit rapidmail können Sie Ihre Testmails selbstverständlich kostenlos versenden.
Fazit: Bye bye, Schreibblockade!
Jetzt haben Sie die perfekte Anleitung, um einen erfolgreichen Newsletter zu schreiben! Probieren Sie es direkt aus und hinterlassen Sie mir einen Kommentar: Welchen dieser Tipps fanden Sie am hilfreichsten?
Vergessen Sie nicht: Mit dem Link in der Beschreibung erhalten Sie 50 % Rabatt auf Ihre erste Rechnung bei rapidmail!
Bis zum nächsten Mal – und viel Spaß beim Schreiben Ihrer Newsletter! 🚀
Schriftarten und Schriftgrößen im Newsletter richtig einsetzen
Schriftarten und Schriftgrößen haben einen größeren Einfluss auf den Erfolg Ihres Newsletters, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Aber sie entscheiden darüber, wie angenehm Ihr Newsletter zu lesen ist, wie professionell er wirkt – und ob Ihre Inhalte überhaupt wahrgenommen werden.
Gerade beim ersten Newsletter gilt: Lesbarkeit geht vor Design-Spielerei. Ein aufgeräumter, gut strukturierter Text sorgt dafür, dass Ihre Botschaft ankommt – unabhängig davon, ob der Newsletter am Desktop oder mobil gelesen wird.
Welche Schriftarten eignen sich für Newsletter?
Im rapidmail Editor stehen Ihnen über 40 verschiedene Newsletter-Schriftarten zur Verfügung. Das bietet viele Möglichkeiten – kann aber auch schnell überfordern.
Beim Erstellen Ihres Newsletters empfehlen wir Ihnen für einen gelungenen Start:
- ✒️ Schlichte, gut lesbare Schriftarten für längere Fließtexte
- ✒️ Auffälligere, aber klar lesbare Schriften für Überschriften, um Aufmerksamkeit zu erzeugen
Vermeiden Sie es, zu viele unterschiedliche Schriftarten zu kombinieren. Zwei Schriftarten reichen völlig aus – eine für den Fließtext, eine für Überschriften. So bleibt Ihr Newsletter ruhig, übersichtlich und professionell.
Die richtige Schriftgröße wählen
Neben der Schriftart spielt auch die Schriftgröße eine entscheidende Rolle – vor allem, da heute viele Newsletter auf dem Smartphone gelesen werden.
Beim Erstellen Ihres ersten Newsletters können Sie sich an folgenden Richtwerten orientieren:
- 📜 Fließtext: mindestens 14 pt, damit Texte auf allen Endgeräten gut lesbar sind
- 🔘 Buttons und Call-to-Actions: etwas größer, damit sie sofort ins Auge fallen
- 🏷️ Überschriften und Newsletter-Titel: deutlich größer als der Fließtext, um zu strukturieren und Orientierung zu schaffen
So führen Sie Ihre Leser:innen visuell durch den Newsletter und machen wichtige Inhalte sofort erkennbar.
💡 rapidtipp: Erfinden Sie das Rad nicht neu
Wenn Sie unsicher sind, orientieren Sie sich an bewährten Vorlagen oder den Richtlinien Ihres Unternehmendesigns. Ein klar strukturierter Newsletter mit gut lesbaren Schriften wirkt nicht nur professionell, sondern sorgt auch dafür, dass Ihre Inhalte gern gelesen werden – und genau das ist das Ziel Ihres ersten Newsletters.
Mit Bildern Klicks im Newsletter steigern
Bilder spielen im Newsletter eine zentrale Rolle: Sie ziehen Blicke auf sich, transportieren Emotionen und unterstützen Ihre Botschaft. Gerade beim ersten Newsletter gilt aber: Weniger kann manchmal mehr sein. Ein ausgewogenes Bild-Text-Verhältnis sorgt für ein angenehmes Leseerlebnis und hilft Ihren Abonnent:innen, die Inhalte schnell zu erfassen.
Achten Sie darauf, dass Ihre Bilder inhaltlich zum Text passen und eine klare Funktion erfüllen – zum Beispiel Neugier wecken, ein Produkt zeigen oder eine Stimmung transportieren. Gut gewählte Bilder sprechen für sich und unterstützen Ihr Storytelling, ohne vom eigentlichen Inhalt abzulenken.
Bilder können nicht nur verschönern, sondern auch aktiv zur Performance Ihres Newsletters beitragen. Verlinken Sie Ihre Bilder gezielt – etwa auf weiterführende Inhalte, Produktseiten oder Blogartikel. So schaffen Sie zusätzliche Klickflächen und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass Leser:innen mit Ihrem Newsletter interagieren.
👀 Schon gewusst?
Mit rapidmail steht Ihnen eine Bilddatenbank mit über 1,5 Millionen kostenlosen, lizenzfreien Bildern für Ihre Newsletter zur Verfügung – perfekt für jeden Anlass und jede Branche. Zusätzlich können Sie die Bilder direkt im integrierten Bildeditor:
- ✂️ zuschneiden
- 🔄 drehen und spiegeln
- ✍🏼 beschriften
- 🧑🏻🎨 mit Filtern anpassen
- 🎨 farblich auf Ihr Newsletter-Design abstimmen
So erstellen Sie im Handumdrehen visuell ansprechende Newsletter, die professionell wirken und Lust aufs Weiterlesen machen.
Von Interesse zur Aktion: Calls-to-Action effektiv einsetzen
Ein Newsletter kann noch so gut geschrieben und gestaltet sein – ohne klaren Call-to-Action (CTA) bleibt er oft wirkungslos. Call-to-Action-Buttons sind klickbare Elemente, mit denen Sie Ihre Leser:innen gezielt zu einer Handlung auffordern und Ihr Newsletter-Ziel erreichen, zum Beispiel:
- 💸 mehr Besucher:innen für Ihre Website oder Ihren Onlineshop gewinnen
- 🖱️ zusätzliche Klicks auf Blogartikel oder Landingpages sammeln
- 📈 neue Follower:innen Ihrer Social-Media-Kanäle gewinnen
So platzieren Sie CTAs richtig im Newsletter
Gerade beim ersten Newsletter ist es entscheidend, Ihren Leser:innen den nächsten Schritt so einfach wie möglich zu machen. Ein gut platzierter Call-to-Action führt durch den Newsletter und zeigt klar, wo es weitergeht.
Achten Sie beim Einbauen Ihrer Newsletter-CTAs daher auf folgende Punkte:
- 👁️ Gut sichtbar platzieren: Setzen Sie Ihren Call-to-Action an Stellen, an denen er sofort ins Auge fällt – zum Beispiel direkt nach einem inhaltlichen Abschnitt oder am Ende des Newsletters. So erkennen Leser:innen auf einen Blick, was sie als Nächstes tun können.
- 🎨 Farblich hervorheben: Wählen Sie für Ihren CTA-Button eine Farbe, die sich deutlich vom restlichen Newsletter-Design abhebt, aber dennoch zu Ihrer Marke passt. Ein kontrastreicher Button zieht Aufmerksamkeit auf sich, ohne aufdringlich zu wirken.
- 📐 Genügend Abstand lassen: Platzieren Sie CTAs nicht zwischen langen Textblöcken. Weißraum rund um den Button sorgt dafür, dass er nicht „untergeht“ und leichter angeklickt wird – besonders auf mobilen Endgeräten.
- 📍 Logisch im Lesefluss positionieren: Setzen Sie den CTA dort, wo Leser:innen inhaltlich bereit sind zu klicken – etwa nach einer Produktvorstellung, einer Geschichte oder einem klaren Nutzenversprechen.
- 🧭 Klaren nächsten Schritt zeigen: Die Beschriftung des Buttons sollte eindeutig machen, was passiert, z. B. „Jetzt mehr erfahren“, „Angebot sichern“ oder „Zur Anleitung“. So vermeiden Sie Unsicherheit und erhöhen die Klickwahrscheinlichkeit.
Ein klar platzierter Call-to-Action signalisiert Ihren Leser:innen: Hier geht’s weiter – und macht es ihnen leicht, Ihrer Einladung zu folgen.
Überlegen Sie sich passende CTA-Beschriftungen
Die Wirkung eines Call-to-Action-Buttons hängt nicht nur vom Design ab – die richtigen Worte machen den entscheidenden Unterschied. Eine gut gewählte CTA-Beschriftung nimmt Ihren Leser:innen die Entscheidung ab und macht sofort klar, warum sich ein Klick lohnt.
Statt allgemeiner Standardformulierungen wie „Jetzt kaufen“ dürfen Sie ruhig kreativer werden und Emotionen ansprechen. Studien wie die der Nielsen Norman Group (2022/2023) zeigen zudem, dass klare, nutzenorientierte Handlungsaufforderungen die Klickbereitschaft erhöhen – besonders dann, wenn sie zur Stimmung und zum Inhalt des Newsletters passen.
Unsere Einsteiger-Tipps für wirksame Newsletter-CTAs:
- 🎯 Nutzen klar kommunizieren: Zeigen Sie direkt, welchen Mehrwert der Klick bietet, z. B. „Rezept kostenlos erhalten“ oder „Tipps herunterladen“.
- 💬 Natürlich und aktiv formulieren: Schreiben Sie so, wie Sie auch mit Ihren Kund:innen sprechen würden. Aktive Verben wie „entdecken“, „sichern“ oder „starten“ wirken einladender als passive Formulierungen.
- ❤️ Emotionen wecken: Gute CTAs sprechen nicht nur den Verstand an, sondern auch das Gefühl – etwa Neugier (z. B. „Jetzt Geheimnis lüften“) Vorfreude (z. B. „Jetzt schon Ticket sichern“) oder Inspiration (z. B. „Die neuesten Trends entdecken“).
- 💭 Kontext berücksichtigen: Die CTA-Beschriftung sollte immer zum Inhalt des Newsletters passen. Nach der Vorstellung verschiedener Reiseangebote wirkt z. B. „Ab ins Abenteuer“ stimmiger als ein nüchternes „Mehr erfahren“.
Checkliste vor dem Versand: Newsletter-Gestaltung und Aufbau final prüfen
Bevor Sie Ihren ersten Newsletter versenden, lohnt sich ein kurzer, aber gründlicher Check. Denn selbst kleine Details können darüber entscheiden, ob Ihr Newsletter gern gelesen wird – oder in Zukunft ungelesen im Postfach verschwindet. Ein klarer Newsletter-Aufbau, gute Lesbarkeit und ein stimmiges Design sorgen dafür, dass Ihre Inhalte schnell erfasst werden und professionell wirken.
Mit dieser Checkliste für die Newsletter-Gestaltung stellen Sie sicher, dass Sie beim Erstellen Ihres Newsletters an alles gedacht haben:
Checkliste: Ist Ihr Newsletter bereit für den Versand?
- 🎨 Stimmiges Design: Passen Farben, Bilder und Schriftarten zum Thema, zu Ihren Inhalten und zu Ihrer Marke?
- ⬆️ Wichtiges zuerst: Sind die zentralen Botschaften und Angebote direkt im oberen Bereich des Newsletters sichtbar?
- ✂️ Kurze Textabschnitte: Sind die Texte übersichtlich, leicht verständlich und angenehm zu lesen?
- 🔍 Gute Lesbarkeit: Ist die Schriftgröße im Fließtext auf mindestens 14 pt eingestellt – auch für mobile Endgeräte?
- 🖼️ Ausgewogenes Text-Bild-Verhältnis: Unterstützen die Bilder den Inhalt, ohne vom Text abzulenken?
- 📷 Bilder korrekt eingebettet: Möchten Sie die Bilder in den Newsletter einbetten und haben Sie die entsprechende Anzeige-Einstellung aktiviert?
- 👉 Klarer Call-to-Action: Gibt es mindestens einen gut sichtbaren CTA, der Leser:innen gezielt weiterführt?
- 🔗 Social Icons integriert: Verlinken Social-Media-Icons sinnvoll zu Ihren weiteren Kanälen?
- ⚖️ Abmeldelink vorhanden: Ist der gesetzlich vorgeschriebene Abmeldelink gut auffindbar eingebaut?
- 🏷️ Impressum ergänzt: Enthält der Newsletter ein vollständiges und korrektes Impressum?
Diese letzte Kontrolle hilft Ihnen dabei, typische Anfängerfehler zu vermeiden – und sorgt für einen Newsletter, der optisch überzeugt und funktional sauber aufgebaut ist.
👀 Schon gesehen? So machen’s die anderen
Lassen Sie sich inspirieren! Ein Blick auf erfolgreiche Newsletter anderer Unternehmen zeigt, wie wirkungsvoll ein klarer Aufbau und ein ansprechendes Design sein können. In unserer Auswahl an gelungenen Newsletter-Beispielen von rapidmail Kund:innen finden Sie viele Ideen für Layout, Text und Gestaltung, um Ihren eigenen Newsletter zu erstellen.
In ihrem Video stellt Ihnen unsere Content-Managerin Wiebke außerdem die neuesten Newsletter-Trends für 2026 vor – diese sollten Sie auf keinen Fall verpassen! Reinschauen lohnt sich also:
Video-Transkript öffnen
Kapitel 1: Intro
7 Trends und Entwicklungen könnten das E-Mail-Marketing 2026 radikal verändern. Und damit du dich jetzt schon vorbereiten kannst, schauen wir uns heute die wichtigsten E-Mail-Marketing-Trends für 2026 an, die darüber entscheiden werden, ob deine E-Mails dieses Jahr noch erfolgreich sind.
Eines aber schon mal vorab: E-Mails und Newsletter bleiben auch 2026 an der Spitze der effektivsten Marketingkanäle. Die Frage, ob Newsletter nicht völlig veraltet sind, können wir also nach wie vor mit einem klaren Nein beantworten.
Aber: Gerade deshalb ist es umso wichtiger, mit der Zeit zu gehen. Technologien und das Nutzerverhalten verändern sich gerade rasant – und wer seine Strategie nicht weiterentwickelt, der wird langfristig Sichtbarkeit und Relevanz verlieren.
Kapitel 2: Trend 1 - Smarte Inboxes
Die Posteingänge von Apple, Gmail und Co. werden immer intelligenter. Denn die Provider wollen vermeiden, dass ihre Nutzer ständig von irrelevanten Mails überhäuft werden und entscheiden deshalb immer mehr selbst, welche Nachrichten priorisiert werden sollen, und welche direkt in den Werbung- oder sogar den Spam-Ordner aussortiert werden.
Das heißt, rein werbliche Newsletter ohne echten Vorteil für die Empfänger werden es immer schwerer haben, direkt in der “primären” Inbox zu landen und den Kontakten ohne Umwege aufzufallen.
Aber du kannst dir deinen Platz in der primären Inbox immer noch verdienen, wenn du ein paar To do’s erledigst:
Authentifiziere unbedingt deine Absenderdomain. Dafür musst du ein paar Sicherheitseinträge machen, damit die E-Mail-Provider erkennen, dass du ein seriöser Absender bist und nix Böses im Schilde führst. In diesem 2-minütigen Video erfährst du übrigens mehr über die Absender-Authenfizierung.
Außerdem solltest du dich von dem Gedanken verabschieden, deine ganze Zielgruppe mit einem Mailing abdecken zu können. Denn so eine generische E-Mail wird niemals bei vielen Empfängern im Posteingang landen können, wenn dieser immer mehr aussortiert und Relevanz belohnt. Stattdessen solltest du dich darauf fokussieren, den richtigen Kontakt im richtigen Moment zu erreichen. Und das schaffst du, wenn du deine Liste segmentierst, das heißt in verschiedene Untergruppen einteilst – z. B. je nach Geschlecht, Interessengebiet oder Wohnort. Und zusätzlich solltest du E-Mail-Automation nutzen. Dabei legst du deine E-Mails einmalig an und sie werden dann automatisch an die festgelegten Zielgruppen versendet, wenn bestimmte Umstände gegeben sind: z. B. wenn ein Kontakt eine bestimmte Aktion ausführt und beispielsweise auf einen Link in einem Newsletter geklickt hat, oder wenn ein Kontakt 3 Monate lang keinen deiner Newsletter geöffnet hat. Aber auch ein bestimmter Zeitpunkt kann Auslöser für deine Automatisierung sein, zum Beispiel in Form einer Terminerinnerung.
Durch diese beiden Stellschrauben, also die Automatisierung und die Segmentierung kannst du deine Inhalte genau auf die individuellen Kontakte zuschneiden und dir damit einen Platz ganz oben im Posteingang sichern.
Kapitel 3: Trend 2 - Bye, bye Öffnungsrate!
Auf den ersten Blick wirkt die Öffnungsrate vielleicht wie eine super wichtige Kennzahl – klar, denn wenn du viel Arbeit und Mühe in eine Mail steckst, dann soll sie gefälligst auch gelesen werden! Aber trotzdem sollte die Öffnungsrate im Jahr 2026 nicht mehr die wichtigste Kennzahl für dich sein. Schon in den letzten Jahren konnte sie z. B. durch Datenschutz-Updates der E-Mail-Provider nicht mehr wirklich zuverlässig gemessen werden und durch die neuen smarten Inboxen wird sich dieser Effekt noch mehr verstärken.
Aber wenn wir mal überlegen, geht’s im E-Mail-Marketing eh meistens nicht nur darum, dass die Kontakte deine Mail lesen sondern sie sollen auch zu einer Handlung bewegt werden, z. B. sich zu einem Event anmelden, einen Kauf tätigen oder eine neue Funktion ausprobieren. Und das kann die Öffnungsrate dir sowieso nicht verraten.
Also fokussiere dich 2026 bei der Performance-Analyse viel mehr auf die Klickrate und die Conversion-Rate.
Kapitel 4: Trend 3 - Regelmäßige Touchpoints statt Peak-Kampagnen
Kurzfristige Werbeaktionen bringen 2026 immer weniger. Was wirklich wirkt, ist langfristiges Vertrauen und das entsteht durch relevante, regelmäßige Berührungspunkte.
Denn Kund:innen entscheiden sich heute nicht mehr nur an saisonalen Peaks wie Black Friday oder Weihnachten. Kaufentscheidungen entstehen viel häufiger zwischendurch.
Regelmäßige Newsletter sorgen dafür, dass du dauerhaft sichtbar bleibst. Sie halten die Beziehung warm, bauen Vertrauen auf und sorgen dafür, dass deine Empfänger:innen an dich denken, wenn sie bereit sind zu handeln.
Ich würde dir deswegen raten, 2026 nicht nur einzelne große Kampagnen zu starten, sondern lieber kleine, wertvolle, aber dafür konstante Impulse zu setzen. Und dabei ist gar nicht so wichtig, ob du jetzt wöchentlich, zweiwöchentlich oder monatlich versendest. Such dir einfach einen regelmäßigen Rhythmus, den du in deinem Arbeitsalltag einhalten kannst und baue damit eine gute Markenbindung auf.
Kapitel 5: Trend 4 - KI als kreativer Sparringspartner
KI ist 2026 nicht mehr das „coole neue Tool“, sondern ein fester Bestandteil des Arbeitsalltags. Aber die besten Ergebnisse entstehen nicht, wenn KI die Arbeit komplett übernimmt sondern wenn sie als Sparringspartner dient.
KI kann dir helfen, schneller auf Ideen für deine Newsletter zu kommen, Betreffzeilen zu optimieren, deine Inhalte zu strukturieren oder auch deine Zielgruppen zu definieren. KI kann personalisierte Varianten vorschlagen oder auch deinen Automationsflow planen.
Aber die kreative Richtung, der Tonfall und die emotionale Note, das alles sollte weiterhin von dir kommen. So kannst du deine Effizienz steigern, ohne deine Markenpersönlichkeit zu verlieren.
Kapitel 6: Trend 5 - Barrierefreiheit
Seit 2025 ist Barrierefreiheit auch für digitale Produkte Pflicht und wird dementsprechend nicht mehr nur als “nice to have” betrachtet, sondern als echter Qualitäts- und Erfolgsfaktor. Denn eine barrierefreie E-Mail kommt nicht nur Menschen mit Behinderungen oder Schwierigkeiten im Umgang mit Technologien zugute, sondern ist grundsätzlich für alle leichter konsumierbar.
Du solltest deine E-Mails 2026 also so gestalten: Verwende ausreichend große Schriften von mindestens 14–16 pt., setze starke Kontraste ein und ergänze zudem immer Alt-Texte. Schaffe eine klare Struktur mit Überschriften und gestalte deine Buttons groß genug und gut lesbar. Verwende verständliche Sprache und klare Botschaften. Je deutlicher du formulierst, desto mehr Menschen können deinen Inhalt problemlos erfassen.
Willst du dich nochmal in Ruhe in das Thema einlesen? Dann schau gerne in die Videobeschreibung, da habe ich dir unseren ausführlichen Newsletter-Guide dazu verlinkt.
Barrierefreiheit macht deine E-Mails nicht nur inklusiver, sondern verbessert gleichzeitig die Usability und erhöht deine Chancen auf Klicks und Engagement – gerade in smarten Inboxes, die gute Lesbarkeit zunehmend belohnen.
Kapitel 7: Trend 6 - Minimalistische Designs
Minimalismus ist auch 2026 noch total angesagt und wird die Newsletter-Designs weiterhin prägen. Kein Wunder, denn ein reduzierter Look, klare Strukturen, genügend Weißraum und kurze Abschnitte sorgen dafür, dass deine Botschaft direkt ankommt, ohne dass deine Leser:innen sich durch Chaos kämpfen oder “anstrengen” müssen.
Reduziertes Design muss übrigens nicht langweilig sein: Es lebt von klaren Linien, ruhigen Flächen und gezieltem Farbeinsatz! Bei rapidmail stehen dir übrigens über 250 cleane Newsletter-Design-Vorlagen zur Verfügung, die du ganz einfach anpassen und mit deinen Inhalten befüllen kannst!
Vergiss außerdem nicht, deinen Newsletter für mobile Geräte zu optimieren! Die meisten E-Mails werden nämlich inzwischen unterwegs auf Smartphones und Tablets gelesen. Bei rapidmail ist übrigens jede Mail automatisch mobil-optimiert und du kannst die Darstellung auch nochmal in der Vorschaufunktion überprüfen.
Kapitel 8: Fazit - Relevanz first, Reichweite second
2026 wird im E-Mail-Marketing Relevanz viel wichtiger als Reichweite. Nicht der mit der größten Empfängerliste gewinnt, sondern der, der langfristige Beziehungen durch regelmäßige, maßgeschneiderte Inhalte aufbaut. Wenn du zusätzlich auf Barrierefreiheit und minimalistische Designs achtest und dir Unterstützung von KI-Tools holst, hast du schon jetzt einen riesigen Vorsprung!
Was sind deine Erwartungen an 2026? Kommentier das mal sehr gerne.
Vielen lieben Dank fürs Zuschauen und bis zum nächsten Mal.
🐾 Schritt 5 – Ersten Newsletter versenden: Beachten Sie Technik und Timing
Juhu, Ihr erster Newsletter ist erstellt und (fast) versandbereit! Also nichts wie los und den Newsletter versenden – oder? Halt stopp, ein paar Dinge gibt’s noch zu beachten, bevor Sie Ihren ersten Newsletter auf den Weg bringen.
Vorschaufunktion im Editor: Das finale Ergebnis prüfen
Fast geschafft! Bevor Sie Ihren Newsletter endgültig versenden, sollten Sie unbedingt vorab einen Blick auf das finale Ergebnis werfen. Genau dafür gibt es im rapidmail Mailing-Editor die Vorschaufunktion. Sie hilft Ihnen dabei, letzte Fehler zu erkennen und sicherzustellen, dass Ihr Newsletter überall gut aussieht.
Mit der Vorschau können Sie prüfen, wie Ihr Newsletter auf verschiedenen Endgeräten dargestellt wird – auf dem Smartphone, Tablet und Laptop. Das ist besonders wichtig, wenn ein großer Teil Ihrer Kontakte Ihren Newsletter mobil liest. Was am Desktop noch perfekt aussieht, kann auf dem Handy schnell unübersichtlich wirken, wenn Abstände, Bilder oder Schriftgrößen nicht optimal angepasst sind.
Nutzen Sie die Vorschaufunktion daher, um folgende Punkte zu kontrollieren:
- ✅ Sind Texte gut lesbar – auch auf kleinen Bildschirmen?
- ✅ Werden Bilder korrekt angezeigt und sinnvoll skaliert?
- ✅ Sind Buttons und Call-to-Actions gut erreichbar und klar erkennbar?
- ✅ Bleibt die Struktur des Newsletters übersichtlich?
So vermeiden Sie, dass Leser:innen auf dem Smartphone ein „zerschossenes“ Mailing sehen und sorgen stattdessen für einen professionellen, stimmigen Eindruck auf allen Geräten.
👀 Schon gewusst?
Alle Newsletter, die Sie mit rapidmail erstellen, sind automatisch responsive. Das bedeutet: Ihr Newsletter passt sich selbstständig an das jeweilige Endgerät an – egal ob Smartphone, Tablet oder Desktop. Texte bleiben gut lesbar, Bilder werden korrekt skaliert und Buttons sind auch auf kleinen Bildschirmen bequem anklickbar. So stellen Sie sicher, dass Ihr Newsletter überall professionell aussieht – ganz ohne zusätzlichen Aufwand.
Testversand durchführen: Better safe than sorry
Bevor Sie Ihren ersten Newsletter an Ihre gesamte Kontaktliste versenden, sollten Sie unbedingt auf Nummer sicher gehen und einen Testversand durchführen. Dieser letzte Probelauf hilft Ihnen dabei, letzte Fehler zu entdecken, Darstellungsprobleme zu vermeiden und mit einem guten Gefühl auf „Senden“ zu klicken.
Mit der Testmail-Funktion im rapidmail Editor können Sie Ihren Newsletter vorab kostenlos an bis zu 10 ausgewählte E-Mail-Adressen verschicken – zum Beispiel an Teammitglieder, die Ihren Newsletter nochmal auf Herz und Nieren prüfen können. Schicken Sie den Newsletter als Testmail ruhig auch an sich selbst: Oft fallen einem beim finalen Check im eigenen Postfach noch kleine Details auf, die man zuvor übersehen hat.
Newsletter werden je nach Empfänger:in in unterschiedlichen E-Mail-Programmen geöffnet – z. B. in Outlook, Gmail oder web.de. Nutzen Sie den Testmailversand daher auch, um sicherzustellen, dass Ihr Newsletter in verschiedenen E-Mail-Clients und auf unterschiedlichen Endgeräten korrekt dargestellt wird.
Checkliste für Ihren Newsletter-Testversand:
- 📬 Betreff und Preheader: Wird der Betreff korrekt angezeigt? Ist der Preheader vollständig und sinnvoll formuliert?
- 🏷️ Logo im Headerbereich: Ist Ihr Firmenlogo sichtbar und mit Ihrer Website verlinkt?
- 🔗 Funktionierende Links: Lassen sich alle Links klicken – im Text, in Buttons und in Bildern?
- 🖼️ Bilddarstellung: Werden alle Bilder korrekt geladen und passend dargestellt?
- 📱 Responsive Ansicht: Sieht der Newsletter auf PC, Tablet und Smartphone gut aus?
Wenn alles passt, sind Sie bestens vorbereitet für den finalen Versand Ihres allerersten Newsletters!
💡rapidtipp: Immer mit Checklisten arbeiten
Nicht nur bei Ihrem ersten Mailing kann etwas schiefgehen. Greifen Sie auf unsere Checkliste für den erfolgreichen Newsletterversand zurück, um Ihren Newsletter auch in Zukunft immer bedenkenlos und fehlerfrei versenden zu können.
Den richtigen Versandzeitpunkt für Ihren ersten Newsletter finden
Ihr Newsletter ist gestaltet, geprüft und versandbereit – jetzt entscheidet der Versandzeitpunkt darüber, ob Ihre Nachricht geöffnet wird oder ungelesen im Postfach verschwindet.
Gerade beim ersten Newsletter lohnt es sich, auf bewährte Zeitfenster zurückzugreifen, statt ins Blaue hinein zu versenden. So stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Abonnent:innen genau dann erreichen, wenn sie am ehesten Zeit und Aufmerksamkeit für Ihren Newsletter haben.
Wenn Sie rapidmail als E-Mail-Marketing-Software nutzen, haben Sie den Vorteil, dass Sie den Versandzeitpunkt Ihres Newsletters einfach vorab flexibel einstellen können – er wird dann zum gegebenen Zeitpunkt ganz automatisch an Ihre festgelegten Kontakte versendet.
Wann ist der beste Zeitpunkt für Newsletter?
Der optimale Versandzeitpunkt hängt immer von Ihrer Zielgruppe ab: So macht es natürlich einen Unterschied, ob Sie an B2C- oder B2B-Kontakte versenden, in welcher Branche Ihr Unternehmen tätig ist und was Sie mit dem Newsletter konkret erreichen möchten.
Aktuelle Studien und Trendberichte liefern jedoch gute Orientierungswerte für den idealen Newsletter-Versandzeitpunkt, die Sie gut für den Einstieg testen können:
- 💌 Laut unserer eigenen Erfahrungswerte bei rapidmail (2026) werden B2B-Newsletter am Dienstag- und Donnerstagvormittag zwischen 10 und 11 Uhr am häufigsten geöffnet.
- 💌 Laut Untersuchungen von Campaign Monitor (2022) sind Montag, Dienstag und Mittwoch die besten Versandtage für Newsletter, wobei Montag als Tag mit den höchsten Öffnungsraten, Dienstag als Tag mit den höchsten Klickraten und Dienstag sowie Mittwoch als Tage mit der höchsten effektiven Klickrate genannt werden.
- 💌 Laut dem GetResponse Email Marketing Benchmark 2024 erzielen Newsletter besonders gute Öffnungsraten, wenn sie früh morgens zwischen 4 und 6 Uhr oder spätnachmittags zwischen 17 und 19 Uhr versendet werden.
Mit Blick auf die unterschiedlichen Angaben merken Sie schon: Entscheidend bleibt, welcher Versandzeitpunkt für Ihre eigene Zielgruppe am besten funktioniert. Das finden Sie mit der Zeit automatisch heraus, indem Sie unterschiedliche Zeitslots testen und die Ergebnisse miteinander vergleichen.
💡 rapidtipp: Orientieren Sie sich an Ihren Website-Aufrufen
Schauen Sie nach, zu welchen Zeiten Ihre Website die meisten Besuche verzeichnet. In den gleichen Zeitfenstern könnten Ihre Abonnent:innen auch Zeit dafür haben, Ihren ersten Newsletter zu öffnen und zu lesen. Richtet sich Ihr Newsletter an Privatpersonen (B2C), könnte ein Versandzeitpunkt früh am Morgen, am Abend oder am Wochenende gut funktionieren. Besteht Ihre Zielgruppe dagegen aus Unternehmern und Angestellten (B2B), eignet sich ein Versand zu den üblichen Bürozeiten wahrscheinlich besser.
Wie oft sollten Sie Newsletter versenden?
Die Versandfrequenz Ihres Newsletters ist dann die richtige, wenn Sie Ihre Abonnent:innen damit weder unter- noch überfordern. Eine optimale Versandfrequenz lässt sich aber nicht pauschal festlegen, sondern hängt von den Inhalten, die Sie vermitteln möchten, von Ihrer Branche und den Erwartungen Ihrer Zielgruppe ab. Sie können die Versandfrequenz auch nach einer gewissen Zeit anpassen, wenn Sie von Ihren Abonnent:innen z. B. das Feedback bekommen, dass sie sich häufiger oder auch weniger häufig einen Newsletter von Ihnen wünschen.
Wir raten Ihnen, am Anfang mit 1-2 Newsletter pro Monat zu starten. So bleiben Sie im Gedächtnis Ihrer Leserinnen und Leser und geraten nicht in Vergessenheit – ohne durch einen zu häufigen Newsletterversand direkt einen schlechten ersten Eindruck zu machen und viele Newsletter-Abmeldungen auszulösen.
Zu wichtigen Events, zum Beispiel zur Marketing-Hochphase zwischen Black Friday und Weihnachten, darf der Zeitabstand zwischen den Newslettern aber auch mal kürzer sein. Ihre Kontakte freuen sich zu diesen Einzelhandel-Aktionstagen über Schnäppchen und tolle Angebote, bei denen sie sparen können.
💡 rapidtipp: Beziehen Sie Ihre Leser:innen aktiv ein
Eine kurze Umfrage im Newsletter hilft Ihnen herauszufinden, wie häufig Ihre Abonnent:innen von Ihnen hören möchten. Nutzen Sie gleichzeitig die Chance, um abzufragen, für welche Themen und Inhalte sie sich besonders interessieren.
So erhalten Sie wertvolles Feedback aus erster Hand, können Ihren Newsletter gezielt auf die Erwartungen Ihrer Leser:innen abstimmen und vermeiden unnötige Abmeldungen. Außerdem fühlen sich Ihre Abonnent:innen ernst genommen – das stärkt die Bindung und erhöht langfristig die Interaktion mit Ihren Newslettern.
Ab geht die Post: Ihren ersten Newsletter versenden
Geschafft! 🎉 Alle Vorbereitungen sind abgeschlossen – jetzt kommt der große Moment: Ihr erster Newsletter geht auf die Reise. Mit einem Klick auf „Mailing versenden“ bringen Sie Ihre Inhalte direkt in die Postfächer Ihrer Abonnent:innen.
Bevor es soweit ist, zeigt Ihnen rapidmail noch einmal übersichtlich die wichtigsten Eckdaten Ihres Newsletters an.
Nutzen Sie diese finale Versandübersicht, um kurz innezuhalten und noch einmal zu prüfen:
- ✅ Ist die richtige Absenderadresse eingestellt?
- ✅ Überzeugt Ihre Betreffzeile und der Preheader auf den letzten Blick?
- ✅ Ist die richtige Empfängerliste ausgewählt?
- ✅ Haben Sie dem Mailing ggf. den richtigen Anhang hinzugefügt?
- ✅ Besteht der Newsletter den integrierten Spam-Test vor Versand, sodass er möglichst sicher im Posteingang landet?
Wenn alles passt, stehen Ihnen für den Versand Ihres ersten Newsletters mit rapidmail zwei einfache Möglichkeiten zur Verfügung:
- ⚡ Newsletter sofort versenden: Sie möchten nicht länger warten? Dann stellen Sie den Versandzeitpunkt auf “sofort” ein und klicken Sie oben auf „Mailing versenden“, um Ihren Newsletter sofort auf den Weg zu schicken.
- ⏰ Versandzeitpunkt festlegen: Alternativ können Sie Ihren Newsletter ganz entspannt auf einen späteren Versandzeitpunkt vorausplanen. Wählen Sie unter “Versandzeitpunkt festlegen” Datum und Uhrzeit aus, klicken Sie auf „Mailing versenden“ – und rapidmail übernimmt den Rest. Ihr Newsletter wird automatisch zum gewünschten Zeitpunkt verschickt.
Bravo! 🎉 Ihr erster Newsletter ist nun unterwegs und macht sich auf den Weg in die Postfächer Ihrer Abonnent:innen. Ein großer Schritt im E-Mail-Marketing ist getan – und der Grundstein für regelmäßige, erfolgreiche Newsletter gelegt.
Wenn Sie möchten, folgt im nächsten Kapitel der Blick auf die Auswertung der ersten Newsletter-Ergebnisse – denn nach dem Versand ist vor der Optimierung.
🐾 Schritt 6 – Newsletter auswerten: Die wichtigsten Statistiken und Kennzahlen
Juhu 🎉 – Ihr Newsletter ist versendet! Doch damit endet der Prozess nicht – denn nach dem Newsletterversand ist vor dem Newsletterversand! Mit ein wenig zeitlichem Abstand folgt deshalb noch ein ebenso wichtiger Schritt: die Auswertung Ihres Newsletter-Erfolgs.
Hier lernen Sie, was gut funktioniert hat und was Sie beim nächsten Versand noch besser machen können. Im rapidmail Newsletter-Tool werden Ihnen die wichtigsten Kennzahlen und Statistiken automatisch in einem übersichtlichen Newsletter-Reporting angezeigt.
Direkt in Ihrer Mailing-Übersicht sehen Sie die wichtigsten Kennzahlen für alle versendeten Mailings und können im Blick behalten:
- 👀 wie oft Ihr Newsletter geöffnet wurde,
- 🖱️ wie viele Empfänger:innen auf Links geklickt haben,
- 📭 und ob E-Mails nicht zugestellt werden konnten.
Gerade am Anfang lohnt es sich, bei jedem Newsletter einen Blick auf diese Zahlen zu werfen. So entwickeln Sie dank der Newsletter-Auswertung Schritt für Schritt ein Gefühl dafür, welche Inhalte, Betreffzeilen und Call-to-Actions bei Ihrer Zielgruppe gut ankommen – und wie Sie Ihre Klickrate steigern können.
Die wichtigsten Newsletter-Kennzahlen einfach erklärt
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Öffnungsrate |
Die Öffnungsrate gibt an, wie viele Ihrer Abonnent:innen den Newsletter geöffnet haben. Sie ist ein guter Indikator dafür, wie interessant Ihre Leser:innen den gewählten Newsletter-Betreff fanden. 👀 Schon gewusst?Durch Datenschutz-Updates bei Apple Mail und anderen Providern ist die Öffnungsrate heute nicht mehr ganz so aussagekräftig. Sie eignet sich weiterhin als grober Richtwert, sollte aber immer im Zusammenspiel mit anderen Kennzahlen betrachtet werden. In unserem Blogbeitrag dazu finden Sie alle wichtigen Informationen. |
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Klickrate |
Anhand der Klickrate können Sie nachvollziehen, wie viele Empfänger:innen auf mindestens einen der Links in Ihrem Newsletter geklickt haben. Die Klickrate vermittelt Ihnen also einen Eindruck davon, wie interessant Ihre verlinkten Inhalte waren und ob Ihre Call-to-Actions hinreichend aussagekräftig waren. |
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Bouncerate |
Die Bouncerate zeigt den Anteil der nicht zustellbaren E-Mails an – etwa wegen ungültiger oder nicht mehr existierender E-Mail-Adressen. Diesen Wert sollten Sie nicht außer Acht lassen, denn auf lange Sicht kann eine konstant hohe Bouncerate dazu führen, dass Sie als Spam-Versender eingestuft werden. |
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Abmelderate |
Die Abmelderate gibt an, wie viele Abonnent:innen sich nach dem Versand eines Newsletters wieder abgemeldet haben. Sie liefert wichtige Hinweise darauf, wie gut Inhalte, Versandfrequenz und Relevanz Ihres Newsletters bei Ihrer Zielgruppe ankommen. Eine leicht steigende Abmelderate ist normal – auffällige Ausschläge und andauernd hohe Abmelderaten können jedoch ein Signal dafür sein, Inhalte oder Versandhäufigkeit zu überdenken. |
Erfolg messen und Newsletter verbessern
Mit diesen Kennzahlen können Sie fürs Erste den Erfolg Ihres Newsletters messen und entsprechende Maßnahmen treffen, mit denen Sie Ihr E-Mail-Marketing in Zukunft noch besser machen können.
Nutzen Sie die Erkenntnisse, um für Ihren nächsten Newsletter:
- 📈 Betreffzeilen zu optimieren
- 🎯 Inhalte gezielter auszuwählen
- 📢 Call-to-Actions klarer zu formulieren
🎉 Herzlichen Glückwunsch – Sie haben es geschafft!
Ihr erster Newsletter ist nicht nur versendet, sondern auch ausgewertet. Damit haben Sie den Grundstein für nachhaltiges und erfolgreiches E-Mail-Marketing gelegt.
4. Fazit: Das Wichtigste zum Newsletter-Start für Sie zusammengefasst
Puh, das waren ganz schön viele Informationen auf einmal – das stimmt. Aber keine Sorge: Der Einstieg ins Newsletter-Marketing ist einfacher, als er auf den ersten Blick wirkt. Sobald Sie die ersten Schritte einmal durchlaufen haben, wird das Erstellen und Versenden von Newslettern schnell zur Routine.
Viele Aufgaben – wie das Einrichten des Tools, das Anlegen Ihrer Kontaktliste oder das Festlegen eines passenden Designs – erledigen Sie nur einmal oder passen sie später gelegentlich an. Steht dieses Grundgerüst, wird der Newsletterversand Schritt für Schritt leichter, schneller und effizienter.
Das Wichtigste: Fangen Sie einfach mal an! Ihr erster Newsletter muss nicht perfekt sein. Viel entscheidender ist, dass Sie beginnen, Erfahrungen sammeln und Ihre Mailings mithilfe der Auswertungen kontinuierlich verbessern.
Damit Sie den Überblick behalten, haben wir Ihnen zum Abschluss noch einmal alle zentralen Schritte für Ihren Newsletter-Start übersichtlich zusammengefasst – als praktische Orientierung für jetzt und für zukünftige Mailings.
So sind Sie bestens vorbereitet, um mit Ihrem Newsletter langfristig sichtbar zu bleiben, Beziehungen aufzubauen und Ihre Zielgruppe regelmäßig zu erreichen.
Für Fragen rund um den Newsletterversand finden Sie zahlreiche nützliche Artikel in unserem rapidmail Blog, Anleitungen in unserem Hilfecenter und Sie können natürlich jederzeit unser Support-Team kontaktieren wenn doch noch Fragezeichen in Ihrem Kopf schweben.
FAQ: Häufig gestellte Fragen zum Newsletter-Start
Sind Newsletter noch sinnvoll?
Ja, absolut! Newsletter-Marketing ist und bleibt eine der effizientesten Methoden im Online-Marketing. Mit geringen Kosten erreichen Sie Ihre Zielgruppe direkt im Postfach, können den Erfolg genau messen und Ihre Kampagnen kontinuierlich optimieren. Newsletter ermöglichen es Ihnen, Bestandskund:innen zu binden, neue Kund:innen zu gewinnen und einen Expertenstatus aufzubauen. Im Gegensatz zu Social Media gehört Ihre Newsletter-Liste Ihnen ganz allein.
Wie erstelle ich meinen ersten Newsletter?
Mit einem Newsletter-Tool wie rapidmail können Sie einfach eine Vorlage auswählen, Ihre Inhalte einfügen und schon kann es losgehen. Im Vorfeld sollten Sie sich Gedanken zu Ihrer Zielgruppe und Ihren Zielen machen. Daraufhin können Sie Ihre Inhalte abstimmen, damit Sie Ihren Leserinnen und Lesern im Newsletter einen entsprechenden Mehrwert liefern.
Kann man kostenlos einen Newsletter erstellen?
Ja, bei rapidmail können Sie kostenlos mit dem Newsletterversand starten. Der erste Versand an bis zu 2.000 Kontakte ist gratis, damit Sie unseren Editor und seine Funktionen in aller Ruhe testen können. Sie benötigen keine Vorkenntnisse und können sofort loslegen. Erst wenn Sie regelmäßig versenden möchten, wählen Sie ein passendes Abo-Paket ab 15 € im Monat – oder Sie nutzen alternativ unseren Pro Versand Newsletter-Tarif.
Was gehört in einen Newsletter?
Ein Newsletter besteht aus einem überzeugenden Betreff und strukturierten sowie ansprechenden Inhalten, die durch Überschriften, Bilder und konkrete Handlungsaufforderungen überzeugen. Vergessen Sie außerdem den Abmeldelink und das Impressum als rechtliche Pflichtbestandteile Ihres Newsletters nicht.
Muss ich für erfolgreiche Newsletter eine Newsletter-Software nutzen?
Wir raten Ihnen zur Nutzung einer Newsletter-Software wie rapidmail, weil sie viele Vorteile mit sich bringt, z. B. eine optimierte Zustellbarkeit Ihrer Newsletter, eine gelungene Darstellung auf allen Endgeräten und eine einfache Pflege Ihrer Newsletter-Kontakte.
Welche Newsletter-Tools sind für Anfänger:innen empfehlenswert?
Für Einsteiger:innen eignen sich besonders Tools, die sich intuitiv bedienen lassen und keine technischen Vorkenntnisse erfordern. rapidmail wurde speziell für den deutschen Markt entwickelt, ist zu 100 % DSGVO-konform und somit perfekt für alle, die rechtlich auf der sicheren Seite sein möchten. Mit dem 1-Klick-Design, kostenlosen Vorlagen und einem intuitiven Drag-and-Drop-Editor erstellen Sie professionelle Newsletter in wenigen Minuten. Unser kostenloser Support hilft Ihnen bei Fragen jederzeit weiter!
Wie erstelle ich einen guten Newsletter?
Ein guter Newsletter beginnt mit einer klaren Zielsetzung und den richtigen Inhalten für Ihre Zielgruppe. Achten Sie auf eine fesselnde Betreffzeile, einen klaren Aufbau mit Absätzen und Formatierungen sowie auf eine ausgewogene Mischung aus Text und Bildern. Setzen Sie Call-to-Action Buttons ein, um Ihre Leser:innen zu der von Ihnen gewünschten Handlung zu animieren. Halten Sie Ihre Texte kurz und knackig, denn: Weniger ist oft mehr!
Wie versende ich einen Newsletter?
Um einen Newsletter zu versenden, brauchen Sie lediglich eine gute Idee für Inhalte Ihrer Newsletter, die Mehrwert bieten, und Kontakte, an die Sie Ihre Newsletter versenden. Ihre Kontakte können Sie in das Newsletter-Tool Ihrer Wahl einpflegen und schon können Sie Ihren Newsletter gestalten und dann versenden.
Was brauche ich für einen eigenen Newsletter?
Für Ihren Newsletter benötigen Sie zunächst eine E-Mail-Marketing-Software wie rapidmail, eine Liste mit Kontakten, die dem Empfang zugestimmt haben (durch Double-Opt-in) und natürlich interessante Inhalte für Ihre Zielgruppe. Außerdem sollten Sie ein klares Ziel definieren, das Sie mit Ihrem Newsletter erreichen möchten. Ein ansprechendes Design, das zu Ihrer Marke passt, und für Ihre Zielgruppe relevante Inhalte runden das Ganze ab und machen Ihren Newsletter zum vollen Erfolg.