Den ersten Newsletter erfolgreich erstellen und versenden

Ersten Newsletter erstellen und versenden

Sind Newsletter Neuland für Sie und haben Sie sich bisher noch nicht weiter mit dem Thema auseinandergesetzt? Dann sind Sie hier genau richtig! rapidmail begleitet Sie in diesem Newsletter-Guide Schritt für Schritt mit verständlichen Erklärungen und ohne kompliziertes Fachvokabular von der Frage „Was genau sind Newsletter eigentlich?” bis zu Ihrem ersten erfolgreich versendeten Newsletter.



Was sind Newsletter?

Newsletter sind Werbe-E-Mails, die vor allem von Firmen regelmäßig an eine Gruppe von Empfängern versendet werden, die sich vorher für den Erhalt der Mails angemeldet haben. Für einen Pizzalieferservice, bei dem man Pizza online ordern kann, können das zum Beispiel Kunden sein, die per E-Mail immer über aktuelle Angebote, Aktionen und neue Kreationen des Pizzabäckers informiert werden möchten.

Newsletter-Marketing
Mithilfe von Newslettern können Kunden dazu motiviert werden, Ihr Produkt oder Ihren Service häufiger in Anspruch zu nehmen

Über Links und einen sogenannten Call-to-Action, d. h. einen eingefügten Button mit einer Handlungsaufforderung wie „Jetzt bestellen”, oder „Mehr erfahren”, werden die Leser direkt auf die Website geführt. Dort bekommen sie dann ausführlichere Infos zu den Angeboten oder dem im Newsletter vorgestellten Thema. Meistens ist die Absicht dahinter, die Kunden im gleichen Schritt dazu zu motivieren, auf der Website einen Artikel zu bestellen oder sich wenigstens schon einmal ein Kundenkonto anzulegen. Unser Pizzalieferservice könnte zum Beispiel einen „Jetzt bestellen”-Call-to-Action-Button in seinen Newsletter einbauen und den Kunden so direkt auf das Online-Bestellformular leiten:

Call-to-Action-Button

Da Newsletter-Versender grundsätzlich vermeiden wollen, dass sich die Abonnenten schnell wieder vom Newsletter abmelden, versuchen sie, den Empfängern in den Newslettern so viele interessante Inhalte anzubieten, wie nur möglich. Das können zum Beispiel Produkte sein, die gerade im Trend liegen, Aktivitäten, die sie unbedingt ausprobieren sollten oder informative bzw. witzige Fakten zum Unternehmen oder der Branche. Neben aktuellen Angeboten könnte der Pizza-Lieferant beispielsweise auch wissenswerte Funfacts über das Pizza-Backen oder die Entstehungsgeschichte der Pizza mit seinen Lesern teilen.

Je nach Unternehmen und Branche können Newsletter das E-Mail-Postfach der Abonnenten mit folgenden Inhalten bereichern:

  • Angebote (Rabattgutscheine, Gratisversand, Treuegeschenke, …)
  • Vorstellung von neuen Kollektionen, Funktionen, Produkten, …
  • Neues Hilfsmaterial (Leitfäden, Hilfevideos, Tipps, …)
  • Einladungen zu Veranstaltungen
  • Wichtige interne Neuigkeiten der Versenderfirma

Warum und für wen lohnt es sich, einen Newsletter zu versenden?

Trotz neuester Marketing-Tools, die manchmal auf Virtual Reality und intelligenten Chatbots basieren, bleibt der Versand von Newslettern weiterhin eine der effizientesten Methoden, um Bestandskunden zu binden und neue Kunden zu gewinnen.

Es gibt zahlreiche Gründe, wieso Unternehmen mit direktem und indirektem Kundenkontakt nicht auf den Newsletterversand verzichten sollten:

  • Geringe Kosten: Mithilfe eines Newsletters ohne großen finanziellen Aufwand mit Kunden kommunizieren und Produkte bewerben 💰
  • Bekanntheit und Expertenstatus: Über einen regelmäßigen Newsletter mit relevanten Inhalten schnell eine höhere Bekanntheit erreichen und einen Expertenstatus aufbauen 🌟
  • Entspannte Versandplanung: Mithilfe eines Newsletter-Tools Mailings bereits im Voraus planen und zum gewünschten Versandzeitpunkt automatisch versenden lassen 🗓️
  • Geringer Zeitaufwand: Mit praktischen Softwares Newsletter ohne Marketing-Vorwissen ruck, zuck erstellen. Dank des vielfältigen Angebots an kostenlosen Newsletter-Vorlagen passendes Thema auswählen, Text einfügen und Newsletter mit ein paar Klicks versenden ⏱️
  • Einverständnis der Empfänger: Mit dem sogenannten Double-Opt-In-Verfahren die Zustimmung der Abonnenten zum Newsletter-Empfang einholen und so nur Kunden kontaktieren, die auch wirklich an der Werbung interessiert sind. 🆗
  • Messbarkeit des Erfolgs des Newsletters: Über die automatisch angezeigten Öffnungs- und Klickzahlen sehen, wie erfolgreich der Newsletter war 🏆

Der Versand von Newslettern ist für alle Firmen von Vorteil, egal wie groß und egal um welche Branche es sich handelt. Neben kleinen und mittelständischen Unternehmen, mit oder ohne Online-Shop, eignet sich der Newsletterversand auch für Selbstständige, Online-Marketing-Agenturen und Vereine. Newsletter-Softwares helfen dabei, auch bei wenig Marketing-Kenntnissen und wenig verfügbarer Zeit, regelmäßig Kundenkontakt zu pflegen.

Für Ihren Newsletter kann Ihnen ein geeignetes Tool unter anderem dabei helfen:

Newsletter-Marketing-Unternehmen
  • Abonnenten im Laufe des gesamten Kundenlebenszyklus begleiten (von potenzieller Kunde über Neukunde bis hin zu langjähriger Kunde)
Newsletter-Marketing-Selbstständige
  • Trotz fehlender Zeit und Ressourcen regelmäßig in Kontakt mit Kunden stehen und Bindung stärken
  • Dank kostenloser, versandfertiger Newsletter-Vorlagen für jede Branche und jeden Anlass keine Zeit für das designen der Newsletter verlieren

Newsletter-Marketing-E-Commerce
  • Eine große Anzahl an Empfängern verwalten und gezielt ansprechen
  • Automatische Bestell-, Versand- und Lieferbestätigungen versenden

Newsletter-Marketing-Vereine
  • Mitglieder zu Veranstaltungen oder Vereinssitzungen einladen
  • Jahresprogramm und -rückblick vorstellen

Newsletter-Marketing-Agenturen
  • Auf die Bedürfnisse der verschiedenen Firmenkunden eingehen und die entsprechenden Empfängerlisten übersichtlich anlegen und verwalten
  • Eigene Kommunikationsstrategie umsetzen und potenziellen Kunden Newsletter Know-how beweisen

Wie bereite ich den Newsletter vor?

Vor dem Erstellen des Newsletters gibt es ein paar Punkte zu beachten. Gehen Sie für die Vorbereitung Ihres Newsletters unseren Guide einfach Schritt für Schritt durch, dann kann gar nichts schief gehen!

Kommunikationsziel und Zielgruppe festlegen

Bevor Sie direkt drauflos versenden, sollten Sie sich erst zu zwei Fragen Gedanken machen.

1. Was möchten Sie mit dem Versand Ihres Newsletters erreichen?

Zuerst sollten Sie für Ihren Newsletter ein konkretes Ziel festlegen. Wenn Sie sich vorher überlegen, was Sie mit dem Newsletter erreichen wollen, können Sie im Anschluss alle weiteren Schritte danach ausrichten: die Zielgruppe, Inhalte, Verlinkungen, den Versandzeitpunkt, den verwendeten Sprachstil usw. Gut geplante Newsletter sind erfolgreicher und ermöglichen, Ihr gestecktes Ziel schneller zu erreichen.

Kommunikationsziele für Newsletter
Beispiele für Kommunikationsziele für Ihren Newsletter

2. Wer ist die Zielgruppe Ihres Newsletters?

Nachdem Sie jetzt wissen, mit welcher Absicht Sie den Newsletter verschicken, sollten Sie im nächsten Schritt überlegen, wer die Zielgruppe ist. Ein interner Newsletter an Ihre Mitarbeiter kann im Gegensatz zu einem Mailing an wichtige Kunden durchaus mal locker-flockig formuliert sein. Je nach Unternehmensbranche und Altersklasse Ihrer Zielgruppe sollte ein Kunden-Newsletter dagegen sachlicher gehalten werden.

Auch demografische Merkmale wie Wohnort, Geschlecht oder Alter können relevant sein, wenn Sie Ihre Zielgruppe genauer eingrenzen möchten. Gleiches gilt für das Kaufverhalten (z. B. Einkaufszeiten, Preisspanne, Lieblingsfarben etc.), persönliche Einstellungen wie beispielsweise zum Thema gesunde Ernährung oder Umweltschutz und die derzeitige Lebenssituation (Familie / alleinstehend, in der Innenstadt / auf dem Land lebend usw.).

Newsletter-Themen und -Inhalte auswählen

Wieder einen Schritt näher an Ihrem erfolgreichen Newsletter! Der Grundstein ist schon gelegt, jetzt geht’s ans Eingemachte: Was kommt in den Newsletter rein? 

Natürlich lässt sich nicht pauschal sagen, welche Inhalte in einen Newsletter müssen. Wichtig dabei ist, dass Sie sich Ihre Zielgruppe und das gesteckte Ziel noch einmal ins Gedächtnis rufen und den Newsletterinhalt darauf abstimmen. 

Stellen Sie sich gleichzeitig die Frage, warum sich Ihre Abonnenten zum Newsletter angemeldet haben. Was erwarten sie? Möchten sie über ein bestimmtes Thema auf dem Laufenden gehalten werden und regelmäßige Updates bekommen? Oder erhoffen sie sich interessante Sonderrabatte? Versuchen Sie, diesen Erwartungen in Ihrem Newsletter gerecht zu werden. Sie können auch Ihren ersten Newsletter in Form einer Umfrage verschicken, in der Sie Ihre Abonnenten fragen, welche Inhalte sie erwarten oder welche Themen sie interessieren.

Beispiele für Newsletter-Inhalte:

  • Präsentation von neuen Produkten, Funktionen, Dienstleistungen, Kollektionen, …
  • Nützliche Infos zur Produktverwendung, Tipps in Form von Anleitungen, Video Tutorials, …
  • Einladung zu spannenden Veranstaltungen
  • Neues aus dem Büroalltag und über das Team
  • Wichtige interne News
  • Interessante Angebote und Schnäppchen, Rabatte, Treuegeschenke, kostenloser Versand, …

Als Anlass für den Newsletterversand eignen sich neben wichtigen Einzelhandel-Terminen wie Black Friday oder Summersale auch saisonale Themen wie die Urlaubszeit oder Frühjahrsputz. Auch zelebrierte Feiertage wie Weihnachten und Ostern sind optimale Anlässe, um einen Newsletter in passender Aufmachung und mit darauf ausgelegter Nachricht zu versenden.

Beispiele für Newsletter-Themen und -Anlässe:

  • Feiertage: Weihnachten, Ostern, Tag der Arbeit, …
  • Saisonale Anlässe: Sommerferien, Grillzeit, Start in die Eissaison, Oktoberfest, Schulbeginn, Frühjahrsputz, Halloween, …
  • Einzelhandel-Highlights: Black Friday, Cyber Monday, Schlussverkäufe, Fashionweek, Vorweihnachtszeit, …

Nehmen Sie sich am Anfang vor dem ersten Versand die Zeit, um einen Versandplan für Ihren Newsletter aufzustellen. Der Plan kann Ihnen dann für jedes Jahr aufs Neue eine gute Übersicht darüber bieten, welche Newsletter zu welchen Themen und Anlässen als Nächstes anstehen und bis wann diese vorbereitet und versendet werden müssen. Auch wenn Sie dafür am Anfang etwas Zeit investieren müssen – es lohnt sich! Damit Sie Ihren Versandplan schnell aufstellen können, stellen wir Ihnen hier das Modell, das wir bei rapidmail nutzen, kostenlos zum Download zur Verfügung.

Newsletter-Marketing-Versandplan4
Auszug aus unserem Newsletter-Versandplan

Newsletter-Software aussuchen

Suchen Sie sich eine geeignete Newsletter-Software aus, mit der Sie gut zurechtkommen. Mittlerweile gibt es zahlreiche verschiedene Anbieter für Newsletter-Tools auf dem Markt. Nehmen Sie sich die Zeit, die Anbieter und Tools genauer unter die Lupe zu nehmen und zu überlegen, welche Funktionen für Sie relevant sind. 

Für die Nutzung der rapidmail Newsletter-Software garantieren wir Ihnen folgendes: 

  • Keine Vorkenntnisse im Bereich E-Mail-Marketing nötig
  • Leichte und automatische Auswertung Ihrer Newsletter
  • DSGVO-konforme Newsletter
  • Einfache Durchführung von A/B-Tests zur Optimierung der Newsletter
  • Schnelle, professionelle Gestaltung dank moderner Vorlagen
  • Einfaches Versenden von automatischen Bestell- und Versandbestätigungen

Bei rapidmail können Sie kostenlos mit Ihrem Newsletter starten und unseren Editor erst einmal ausführlich testen.

Empfängerliste erstellen und auswählen

Wenn Sie bisher noch keine Newsletter versendet haben, brauchen Sie erst eine Liste mit Empfängern, an die Sie Ihre Newsletter schicken können. Dabei regeln das Bundesedatenschutzgesetz (BDSG-neu Juli 2017), das Telemediengesetz (TMG Februar 2007) sowie die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO Mai 2018) den Umgang, Schutz und die Verarbeitung der personenbezogenen Daten Ihrer Empfänger (z. B. Name und E-Mail-Adresse).

Für den Aufbau Ihrer Empfängerliste müssen Sie beachten, dass alle Abonnenten in Ihrer Liste dem Erhalt der Newsletter ausdrücklich zugestimmt haben müssen. Das heißt, Sie müssen ggf. nachweisen können, dass und wann diese Zustimmung erfolgt ist. Dazu verwenden deutsche Newsletter-Tools wie rapidmail automatisch das Double-Opt-In Verfahren.

Wir haben hier ein paar originelle Ideen für Sie zusammengestellt, mit denen Sie ganz schnell und rechtskonform neue Leser für Ihre Newsletter begeistern können. Auch durch Anreizeffekte, sogenannte Incentives, können Sie Ihre E-Mail-Kontaktliste ausbauen. Beachten Sie, dass wir bei rapidmail keinen Versand an gekaufte E-Mail-Adressen gestattet.

Mit rapidmail können Sie verschiedene Empfängerlisten anlegen und beim Versand Ihres Newsletters dann eine oder mehrere dieser Listen auswählen.

Newsletter-Marketing-Empfaengerlisten
Übersicht über Ihre verschiedenen Newsletter-Empfängerlisten in rapidmail

Absenderprofil anlegen

In den meisten Newsletter-Tools müssen Sie ein Absenderprofil anlegen, bevor Sie den Newsletter erstellen können.

Newsletter-Marketing-Absenderprofil
Absenderprofil in rapidmail anlegen

Um Ihren Newsletter persönlicher zu gestalten, können Sie für den Absender-Namen z. B. jeweils den Vornamen des Mitarbeiters verwenden, der den Newsletter versendet. Im Vergleich zu „Eisträume GmbH” wirkt es in der E-Mail-Übersicht Ihrer Empfänger viel ansprechender, wenn der Newsletter von „Sandra von Eisträume” oder „Lukas von Eisträume” kommt.

In der Absender-Adresse sollte Ihr Firmenname bzw. Ihre Marke auf jeden Fall an irgendeiner Stelle auftauchen, damit Ihre Abonnenten den Newsletter direkt Ihrem Unternehmen oder Ihrer Marke zuordnen können. Wir raten Ihnen von einer „noreply” Absender-Adresse wie z. B. „no-reply@eistraeume.de” ab, da das dem Empfänger direkt den Eindruck vermitteln würde, dass Sie keine Lust darauf haben, dass er Kontakt zu Ihnen aufnimmt. Bei Rückfragen zum Newsletter müsste der Leser dann erst eigenständig auf der Website nach einer Kontaktadresse suchen. Kommen Sie Ihren Abonnenten hier entgegen!

Wenn verschiedene Abteilungen in Ihrem Unternehmen Newsletter versenden, ist es sinnvoll, vor dem @-Zeichen die jeweilige Abteilung zu nennen, also z. B. „kommunikation@eistraeume.de” oder “hr@eistraeume.de”. Ihre Leser wissen so direkt Bescheid, welche Themenbereiche im erhaltenen Newsletter angesprochen werden.

Newsletter-Vorlage erstellen oder auswählen

Jetzt können Sie anfangen, sich über die Gestaltung Ihres Newsletters Gedanken zu machen.

Die E-Mail-Newsletter eines Unternehmens sind häufig ähnlich aufgebaut und im gleichen Design gehalten, was die Firmenidentität unterstreichen und nach außen tragen soll. Außerdem soll in den Leserköpfen eine dauerhafte Verbindung zur Versenderfirma hergestellt werden. Verwenden Sie daher am besten immer die gleiche Newsletter-Vorlage, die Sie dann für jedes Mailing leicht verändern und anpassen.

Mit rapidmail können Sie entweder Ihre eigenen, selbst designten Newsletter-Vorlagen verwenden oder eine aus unseren vielen schönen, kostenlosen Vorlagen auswählen und direkt loslegen.

Newsletter-Marketing-Vorlagen
Egal ob Reise Newsletter, saisonale Newsletter, Business Newsletter oder Newsletter für Online-Shops: Bei rapidmail finden Sie für jeden Anlass die passende Vorlage!

Wie erstelle ich den Newsletter?

Let’s get started! Alle Vorbereitungen sind getroffen, jetzt können Sie Ihren Newsletter in der gewählten Newsletter-Software erstellen.

Newsletter-Betreffzeile formulieren

Wecken Sie mit einer originellen Betreffzeile das Interesse Ihrer Abonnenten! Hier sind ein paar Ideen, wie Sie durch eine gut überlegte Betreffzeile Ihre Newsletter-Öffnungsrate steigern können:

  • Personalisierung: Sprechen Sie Ihre Abonnenten im Betreff persönlich an, z. B. indem Sie ihre Vornamen einbauen. Newsletter-Tools wie rapidmail haben eine Funktion, mit der Sie die Betreffzeile ganz einfach und nach Ihrem Geschmack personalisieren können.
  • Wichtige Neuigkeiten: Greifen Sie schon im Betreff das aktuelle Thema oder den Anlass der E-Mail (Black Friday, neue Winterkollektion etc.) auf und benutzen Sie starke Wörter wie die W-Fragewörter. Die signalisieren dem Leser, dass Ihr Newsletter wichtige Antworten liefert.
  • Kurz und knackig: Achten Sie darauf, dass Sie den Newsletter-Betreff kurz halten (bis max. 70 Zeichen). Kürzere E-Mail-Betreffe werden nicht nur häufiger von den Abonnenten beachtet und gelesen, sondern in den verschiedenen E-Mail-Programmen vollständig und nicht abgekürzt dargestellt.

Vor dem endgültigen Newsletter-Versand können Sie auch zwei verschiedene Betreffzeilen formulieren und durch einen A/B-Test an einen kleinen Anteil Ihrer Empfänger schicken, um über den Vergleich der Anzahl an Newsletter-Öffnungen herauszufinden, welcher Betreff (z. B. mit oder ohne persönliche Anrede) besser ankommt.

Newsletter-Marketing-Betreffzeile
A/B-Test zum Testen zweier Betreff-Versionen

Text für Preheader überlegen

Newsletter-Marketing-preheader

Als Preheader bezeichnet man den Text, der bei den meisten E-Mail-Anbietern in der Mail-Übersicht unter dem Newsletter-Betreff angezeigt wird. Vor allem auf Mobilgeräten wie Smartphones ist der Newsletter-Preheader gut sichtbar unterhalb des Betreffs platziert.

Sie sollten daher nicht einfach den Text aus der Betreffzeile übernehmen, sondern wichtige Infos einbauen, die den Betreff ergänzen. Der Preheader ist in den meisten Newsletter-Tools optional, sollte aber unbedingt eingebaut werden, da er neben dem E-Mail-Betreff dazu beitragen kann, dass der Newsletter von einer größeren Anzahl an Empfängern geöffnet wird.

Newsletter-Text formulieren

Nachdem Sie sich bereits das Thema und die passenden Inhalte für Ihren Newsletter überlegt haben, geht es in diesem Schritt darum, wie der Textteil aussehen sollte. Wichtig ist auch hier, dass Sie Ihre Zielgruppe und das Kommunikationsziel im Hinterkopf behalten und den Newslettertext darauf abstimmen.

Welchen Ton und Sprachstil Sie in Ihrem Newsletter verwenden, kommt auf Ihr Unternehmen an. Wie sprechen Sie Ihre Kunden mit anderen Kommunikationsmitteln an? Welchen Sprachstil verwenden Sie zum Beispiel auf Ihrer Website? Daran können Sie sich auch für Ihren Newsletter orientieren.

Auch wenn Sie sonst einen eher sachlichen Ton und Schreibstil pflegen, darf es gerade in der Newsletter-Einleitung auch mal lockerer sein. Zeigen Sie sich bei Ihren Empfängern von Ihrer humorvollen Seite.

In der Kürze liegt die Würze! Je länger der Text im Newsletter ist, desto unwahrscheinlicher ist es, dass sich Ihre Abonnenten den Text durchlesen. Holen Sie nicht unnötig aus und vermeiden Sie Erklärungen, die automatisch aus dem Newsletter-Aufbau hervorgeht. Bei Call-to-Action Buttons muss zum Beispiel nicht erwähnt werden, dass man auf den Button klicken muss, um zum Angebot zu gelangen. Vermeiden Sie es außerdem, viele verschiedene Themen im Newsletter anzusprechen oder die E-Mail unnötig in die Länge zu ziehen. Meist wird nur der obere Teil gelesen und auf die ersten Textlinks geklickt.

Lange Absätze im Newsletter werden von den Abonnenten häufig nicht gelesen sondern lediglich nach den wichtigsten Schlagworten gescannt. Vermeiden Sie daher lange Textabschnitte und lange, verschachtelte Sätze. Kürzere Sätze sind angenehmer für das Auge. Stichpunktlisten helfen dabei, den Inhalt für das Leserauge zu strukturieren.

Newsletter-Gestaltung und -Aufbau anpassen

Mit unserer Checkliste für die richtige Newsletter-Gestaltung können Sie Ihrem Newsletter vor dem Versand noch den letzten Schliff verpassen und prüfen, ob Sie an alle wichtigen Elemente gedacht haben:

  • Passt der Newsletter-Look (Farben, Bilder, Schriftart etc.) zum gewählten Thema und den Inhalten?
  • Stehen die wichtigsten Inhalte ganz oben im Newsletter?
  • Sind die einzelnen Textabschnitte kurz und einfach formuliert?
  • Ist die Schriftgröße für eine gute Lesbarkeit auf mindestens 14pt eingestellt?
  • Ist das Text-Bild-Verhältnis ausgeglichen?
  • Gibt es einen Call-to-Action, der die Leser auf Ihre Website führt?
  • Haben Sie den gesetzlich vorgeschriebenen Abmeldelink eingefügt?
  • Haben Sie das obligatorische Impressum in den Newsletter eingebaut?

Wie versende ich den Newsletter?

Juhu, Ihr Newsletter ist versandbereit! Und jetzt? 3, 2, 1, Mailing versenden!

Testversand

Bevor Sie den Newsletter an Ihre Kollegen und an Ihre eigene Adresse als Testversand und zum Gegenlesen schicken, sollten Sie noch prüfen, ob das Layout responsive ist. Das heißt, Sie sollten prüfen, ob die Darstellung des Newsletters für die verschiedenen Endgeräte wie PC, Tablet und Smartphone in Ordnung ist. Dafür gibt es bei rapidmail die praktische Vorschau-Funktion:

Nachdem Sie die Darstellung mithilfe der Vorschau kontrolliert haben, können Sie Ihren Test-Newsletter versenden. Sie können die verschiedenen E-Mail-Adressen, an die Sie den Test schicken möchten, in Form einer Liste angeben. Testen Sie am besten verschiedene E-Mail-Programme, um sicherzugehen, dass der Newsletter später bei Ihren Kunden mit verschiedenen E-Mail-Clients auch so abrufbar ist, wie Sie das geplant haben.

Überprüfen Sie den Test-Newsletter, den Sie sich an Ihre eigene E-Mail-Adresse geschickt haben, auf folgende Punkte:

  • Wird der gewählte Betreff richtig angezeigt?
  • Ist der Preheader korrekt und wird vollständig angezeigt?
  • Ist Ihr Firmenlogo mit Ihrer Website verlinkt?
  • Funktionieren alle eingefügten Links (im Text, Call-to-Action, Bilder, …)
  • Werden die Bilder richtig angezeigt?
  • Wird der Newsletter auf allen Endgeräten (PC, Tablet, Smartphone) richtig angezeigt?

Versandzeitpunkt gut auswählen

Alles wie geplant? Dann ist Ihr Newsletter bereit zum endgültigen Versand! Bei vielen Newsletter-Tools wie rapidmail können Sie den Versandzeitpunkt vorher planen.

Überlegen Sie sich, wann Ihre Zielgruppe am besten zu erreichen ist. Wann ist die Wahrscheinlichkeit am größten, dass die Empfänger den Newsletter öffnen? Hierfür können Sie sich zum Beispiel daran orientieren, zu welchen Zeiten Ihre Website die meisten Besuche verzeichnet. In den gleichen Zeitfenstern haben Ihre Empfänger wahrscheinlich am meisten Zeit dafür, Ihren Newsletter zu öffnen und zu lesen.

Richtet sich Ihr Newsletter an Privatpersonen, sollten Sie einen Versandzeitpunkt früh am Morgen, am Abend oder am Wochenende in Betracht ziehen. Besteht Ihre Zielgruppe dagegen aus Unternehmern und Angestellten, eignet sich ein Versand zu den üblichen Bürozeiten.

Wie oft sollten Sie Newsletter versenden?

Wir raten dazu, mindestens einen Newsletter pro Monat zu versenden, damit Sie bei Ihren Abonnenten im Gedächtnis bleiben. Übertreiben Sie es aber nicht mit mehreren E-Mails innerhalb einer Woche oder gar täglichen E-Mails. Denn eine hohe Anzahl an Newslettern bedeutet nicht zwangsläufig zufriedene Empfänger, die mehr kaufen. Die Strategie, so viele Newsletter wie möglich zu versenden, geht meist nach hinten los und führt eher zu einer steigenden Abmeldungsrate. Fragen Sie mithilfe einer Umfrage bei Ihren Empfängern nach, wie oft sie gerne einen Newsletter erhalten möchten.

Zu wichtigen Events wie Black Friday oder Weihnachten darf der Zeitabstand zwischen den Newslettern aber auch mal kürzer sein. Ihre Empfänger freuen sich zu diesen Einzelhandels-Festen über Schnäppchen und tolle Angebote, bei denen sie sparen können.

A/B Test und Versand

Wenn Sie verschiedene Absenderadressen oder Betreffzeilen Ihres Newsletters testen möchten, können Sie mithilfe eines A/B-Tests herausfinden, welcher Newsletter besser bei Ihren Empfängern ankommt. Dabei werden die zwei unterschiedlichen Newsletter-Versionen erst an einen kleinen Teil Ihrer Abonnenten versendet. Je nachdem, wie hoch die Öffnungs- bzw. Klickrate der jeweiligen Variante ist, wird dann ein Gewinner-Newsletter auserkoren, welcher im Anschluss an die restlichen Empfänger versendet wird.

Für alle Infos rund um das A/B-Testing können Sie sich auch unser Video-Tutorial anschauen. In nur 5 Minuten sind Sie ein A/B-Test Profi!


Wie kann ich den Erfolg meines Newsletters messen?

Bei den meisten Newsletter-Tools wie rapidmail werden Ihnen die wichtigsten Kennzahlen nach dem Newsletterversand automatisch angezeigt. Sie sehen in der Mailing-Übersicht dann, wie oft der Newsletter geöffnet wurde, wie viele Empfänger auf einen Link geklickt haben und wie viele E-Mails nicht zugestellt werden konnten.

Newsletter-Marketing-Kennzahlen
Beispiel der Kennzahlendarstellung nach abgeschlossenem Newsletter-Versand

Um Ihren Newsletter auf lange Sicht zu verbessern, sollten Sie gerade am Anfang bei jedem Newsletter den Erfolg messen und sich die wichtigsten Kennzahlen anschauen. Nur so können Sie Ihre Öffnungsrate und Klickrate steigern.

ÖffnungsrateDie Öffnungsrate gibt an, wie viele Empfänger Ihren Newsletter geöffnet haben und ist daher ein guter Indikator dafür, wie interessant Ihre Abonnenten den gewählten Newsletter-Betreff fanden.
KlickrateAnhand der Klickrate können Sie nachvollziehen, wie viele Empfänger auf mindestens einen der Links in Ihrem Newsletter geklickt haben. Das heißt, die Klickrate verschafft Ihnen gleichzeitig einen Eindruck davon, ob die verlinkten Inhalte für Ihre Empfänger von Interesse sind.
BouncerateDie Bouncerate zeigt den Anteil der nicht zustellbaren Newsletter an. Diesen Wert sollten Sie nicht außer Acht lassen, denn auf lange Sicht kann eine konstant hohe Bouncerate dazu führen, dass Sie als Spam-Versender eingestuft werden.

Das war es auch schon! Glückwunsch zu Ihrem ersten Newsletter! 🎉👏🏻


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