Der ideale Newsletter-Betreff: So werden Ihre E-Mails geöffnet und gelesen!

Julia · 07. August 2020
Tipps für den perfekten Newsletter-Betreff

Sobald Ihr Mailing sicher im Posteingang der Empfänger gelandet ist, kann sich nur noch die Betreffzeile zwischen Ihre Abonnenten und Ihre liebevoll gestalteten Newsletter-Inhalte stellen. Denn es hängt in vielen Fällen vom gewählten E-Mail-Betreff ab, ob Ihre Empfänger den Newsletter öffnen und lesen – oder nicht. Als Versender möchten Sie natürlich nicht, dass eine unglücklich formulierte Betreffzeile Schuld am Misserfolg Ihrer Newsletter-Kampagne ist – bevor diese überhaupt richtig angefangen hat. Keine Sorge: Mithilfe unserer Tipps verfassen Sie ab sofort effektive Newsletter-Betreffe, die Lust auf mehr machen – und so die Öffnungsraten Ihrer Newsletter in die Höhe schießen lassen!



1. Die richtige Länge des Newsletter-Betreffs

In der Kürze liegt die Würze – auch beim Newsletter-Betreff. Versuchen Sie, Ihren Newsletter-Inhalt in der Betreffzeile in so wenigen Worten wie möglich zusammenzufassen. Ideal ist es, wenn Sie sich auf maximal 35 Zeichen für den Betreff beschränken. Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass er auf allen Geräten – egal ob Desktop, Tablet oder Smartphone – sowie in allen E-Mail-Programmen vollständig angezeigt wird. Denn neben der Bildschirmgröße des Endgeräts, das Ihre Empfänger zum Lesen ihrer E-Mails nutzen, kommt es auch auf den verwendeten E-Mail-Client an, wie viele Zeichen des E-Mail-Betreffs jeweils im Postfach dargestellt werden.

Alle zusätzlichen Infos, die Sie Ihren Empfängern noch vor dem Öffnen des Newsletters geben möchten, sollten Sie in den Preheader packen. Hierbei handelt es sich um einen kurzen Vorschau-Text der E-Mail, welcher von vielen E-Mail-Clients zusätzlich zum Betreff im Posteingang angezeigt wird. Damit der Preheader bei keinem Empfänger abgeschnitten wird, raten wir dazu, die Anzahl von 80 Zeichen nicht zu überschreiten.

Newsletter Betreff und Preheader
Für ergänzende Infos zum Betreff oder weitere Newsletter-Inhalte können Sie den E-Mail-Preheader nutzen

Sowohl im Betreff als auch im Preheader sollten Sie die wichtigsten Wörter jeweils an den Anfang und an das Ende setzen. Denn beim Überfliegen von Texten nehmen unsere Augen vor allem die ersten und letzten Wörter eines Satzes oder einer Überschrift wahr. Das Gleiche trifft auch auf den Newsletter-Betreff und -Preheader zu. Indem Sie aussagekräftige Wörter ganz vorne oder ganz hinten in der Betreffzeile platzieren, erreichen Sie die maximale Aufmerksamkeit Ihrer Leser. Inhaltslose Wörter wie Konjunktionen, Pronomen oder Präpositionen sollten Sie auf diesen Premiumplätzen im Newsletter-Betreff daher vermeiden.


2. Ein Betreffzeilen-Text, der neugierig macht

Sprache ist eine Kunst für sich: Mit ein wenig Kreativität können Sie als Versender auch ohne visuelle Elemente bunte Bilder in den Köpfen Ihrer Empfänger malen und Ihnen in wenigen Worten eine mitreißende Geschichte erzählen. Auf diese Weise können Sie bei Ihren Abonnenten Emotionen auslösen und sie dazu bewegen, Ihren Newsletter zu öffnen, um die Fortsetzung der Geschichte zu lesen.

Abgewandelte Sprichworte, Redewendungen, bekannte Liedtexte oder berühmte Zitate eignen sich bestens, um Ihrem Betreff eine persönliche, humorvolle Note zu verleihen.

Wir haben uns ein paar Beispiele für originelle Newsletter-Betreffzeilen überlegt:

  • A laaf ❤ Rabatte – Sie auch, Frau Schneider? – Onlineshops / Karneval
  • Löcher fliegen aus dem Käse: Tagesgericht Bolognese 🍝 – Gastronomie / Karneval
  • Helau from the other side! 🥳 – Allgemein / Karneval – Anspielung auf den bekannten Hit von Adele
  • Wie aus dem Osterei gepellt – mit unserer neuen Kollektion! – Onlineshops / Ostern
  • Es geht ans Eingemachte – Exotische Rezepte für Ihr Gartenobst! – Gärtnereien, Baumärkte, Gastronomie, Supermärkte / Sommer
  • Flitze oben ohne durch Berlin – Dein Cabrio für einen Tag! 🏎️ – Autohaus (Cabrios) / Sommer
  • Sommer. Sonne. Sales. Spare jetzt 10 %! – Onlineshops / Sommer
  • Sie packen Ihren Koffer und nehmen mit… – Onlineshops, Drogerien, Apotheken / Sommer
  • Spuktakuläre Angebote zum Gruseln – Traust du dich? 👻 – Onlineshops / Halloween
  • Back to Black: Treffen Sie am Cyber Wochenende ins Schwarze! – Allgemein / Black Friday – Anspielung auf den bekannten Hit von Amy Winehouse
  • Do you know it’s Christmastime? 🎄 – Allgemein / Weihnachten – Anspielung auf den bekannten Weihnachts-Ohrwurm von Band Aid
  • All you want for Christmas: Ideale Geschenkideen für dich! – Allgemein / Weihnachten – Anspielung auf den bekannten Weihnachts-Hit von Mariah Carey
  • Ab in die Muckibude! Dein Trainingsplan gegen Weihnachtsplätzchen – Fitnessstudios / Weihnachtszeit
  • Not the same procedure as every year, Jonas! 🎆 – Allgemein / Neujahr – Anspielung auf den bekannten Silvester-Sketch „Dinner for One”

Leider nehmen sich nur wenige Newsletter-Versender die nötige Zeit, um originelle E-Mail-Betreffe zu verfassen, die die Empfänger begeistern. Dabei ist es heute umso wichtiger, sich durch kreative Betreffzeilen von den Newslettern der Mitbewerber abzuheben und die Abonnenten neugierig auf die E-Mail-Inhalte zu machen.

Neben humorvollen Betreffen können Sie Ihre Empfänger auch folgendermaßen davon überzeugen, dass es sich lohnt, Ihren Newsletter zu öffnen:

  • Interessante Fragen stellen und Probleme lösen: Indem Sie Ihre Newsletter auswerten und regelmäßig analysieren, welche Themen Ihre Empfänger begeistern, lernen Sie Ihre Zielgruppe und die unterschiedlichen Personas immer besser kennen. Überlegen Sie sich, welche Fragen sich Ihre Leser derzeit stellen könnten und greifen Sie genau diese Fragestellungen im Newsletter-Betreff auf. Ihre Empfänger werden dankbar sein, dass sich ein Problem dank Ihres Newsletters einfach in Luft auflöst. Zum Beispiel ist aktuell in der Tourismusbranche die Vereinbarkeit von Sommerurlaub und Coronavirus ein zentrales Thema – für Anbieter und Reisende zugleich. Als Hotel bietet sich daher z. B. ein Newsletter-Betreff wie „Sorgenfreier Sommerurlaub trotz Coronavirus – geht das?” an. Ihr Newsletter, in dem Sie schildern können, welche Maßnahmen Sie ergreifen, um Ihren Gästen einen (den Umständen entsprechenden) „normalen” Urlaub zu ermöglichen, wird gut ankommen: Er hilft nicht nur Ihren Empfängern bei der Urlaubsplanung, sondern hilft natürlich auch Ihrem Hotel zu zeigen, wie sehr Sie um das Wohl Ihrer Gäste bemüht sind. Die Formulierung in Form einer Frage trägt dazu bei, dass Ihre Abonnenten den Newsletter direkt öffnen, um die Antwort zu erfahren.

Interessante Fragen im E-Mail-Betreff stellen macht neugierig auf mehr – aber natürlich nur, wenn Sie die Frage nicht auch schon im Betreff beantworten. Anstatt der Betreffzeile „Überleben Zimmerpflanzen den Sommerurlaub? – Mit PET-Flaschen klappt’s” sollten Sie sich lieber auf die Betreff-Variante „Überleben Zimmerpflanzen einen zweiwöchigen Sommerurlaub?” beschränken. Zahlreiche Newsletter-Öffnungen durch Ihre besorgten Pflanzenfans sind Ihnen damit sicher!

  • Mysteriös sein: Um ein bisschen Abwechslung in die Newsletter-Betreffzeile zu bringen, können Sie auch testen, wie Ihre Empfänger auf einen Betreff reagieren, der keinen Hinweis auf den Inhalt gibt. Wie wäre es zum Beispiel mit „Wir haben da etwas echt Verrücktes gemacht…”, „Sie werden nicht glauben, was wir entdeckt haben!” oder „Pssst – Das bleibt aber unter uns, okay?”?
  • Auf die zeitliche Begrenzung hinweisen: Zeitlich begrenzte Angebote, die z. B. „nur noch heute” gültig sind und die man sich daher „jetzt noch schnell sichern” sollte, bauen den nötigen Druck auf, der Ihre Empfänger dazu bewegt, den Newsletter direkt zu öffnen. Das im Marketing als „FOMO” (Fear of Missing Out) bezeichnete Phänomen beschreibt die Angst, wichtige Infos und Angebote zu verpassen. Daher werfen Ihre Abonnenten lieber sofort einen Blick in Ihren Newsletter, als dies auf später zu verschieben. Dadurch mindern Sie das Risiko, dass Ihr Newsletter in Vergessenheit gerät und von einem Großteil der Empfänger gar nicht erst geöffnet wird.
  • Durch Imperative auffordern: Bei Imperativen wie „jetzt schnell sichern” oder „noch heute buchen” fühlen wir uns dazu aufgefordert, sofort tätig zu werden und zu handeln. Der Newsletter-Betreff „Sichern Sie sich noch heute Ihre Konzerttickets!” erhöht im Vergleich zu „Die Ticketreservation für das nächste Konzert ist offen” die Wahrscheinlichkeit um einiges, dass Ihre Empfänger den Newsletter sofort bei Erhalt öffnen. Natürlich sollten Sie dabei auf den Ton achten und sicherstellen, dass der Betreff nicht wie ein Befehl klingt, wie das z. B. bei „Kaufen Sie eine unserer Küchenmaschinen!” der Fall ist.
  • Messbare Zahlen nennen:  Indem Sie in der Betreffzeile konkrete Angaben machen, können sich Ihre Empfänger besser vorstellen, um was es genau im Newsletter geht und wie umfangreich und relevant die Thematik ist. Vergleichen Sie doch mal die folgenden zwei Betreffe:
Konkrete Zahlenangaben im Newsletter-Betreff

Welchen Newsletter würden Sie auf den ersten Blick eher öffnen? Und unter welchem Betreff können Sie sich mehr vorstellen? Höchstwahrscheinlich spricht Sie die obere E-Mail mehr an. Das liegt daran, dass man hier konkret gesagt bekommt, um was es geht. Wir wissen, dass wir uns mit Klick auf den Newsletter fünf Tipps einholen können, mit deren Hilfe wir unsere Öffnungsrate, die derzeit durchschnittlich bei 19 % liegt, bis auf knapp 23 % steigern können. Gute Sache – die Tipps lassen wir uns nicht entgehen!

Newsletter-Betreff oder -Inhalte – was schreibt man zuerst?

Wir raten dazu, erst die Newsletter-Inhalte fertigzustellen. Anschließend können Sie sich genau überlegen, welcher originelle Betreff den Inhalt am besten umschreibt und Lust darauf macht, diese Inhalte auch zu entdecken.


3. Der Star im E-Mail-Postfach – mit Emojis im Betreff

Indem Sie ein bis zwei Emojis in Ihren Newsletter-Betreff setzen, sorgen Sie für einen visuellen Anreiz im Empfänger-Postfach. Dieser lenkt das Leserauge direkt auf Ihren Newsletter. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Empfänger Ihren Newsletter jetzt auch anklickt, steigt damit erheblich. Natürlich sollten Sie sich dabei auf ein Emoji-Motiv beschränken und dieses sollte auch zum Inhalt des Betreffzeilen-Texts passen. Wie wäre es zum Beispiel mit der startenden Rakete für den Launch eines neuen Produktes? 🚀 Oder einem ausgehöhlten Kürbis für Ihren Halloween-Newsletter? 🎃 Auch unsere brandneue Sommerkollektion 🔥👗 hat Emojis verdient! Vor dem Versand sollten Sie auf jeden Fall erst einen Testversand durchführen, um zu überprüfen, wie die Emojis bei den verschiedenen E-Mail-Clients angezeigt werden. Nur Emojis, die man überall gut erkennen kann, sind geeignet!

Dabei kommt es auf Ihre Zielgruppe an, wie gut die Betreff-Emojis bei Ihren Empfänger ankommen. Finden Sie daher unbedingt erst über einen A/B-Test heraus, welche Betreff-Variante Ihre Abonnenten bevorzugen – die mit oder ohne Emoji. Sind Ihre Empfänger nicht abgeneigt, können Sie Emojis ab und an einsetzen, um wichtige Newsletter besonders hervorzuheben.

Emojis im Newsletter-Betreff
Mit Emojis im Newsletter-Betreff können Sie sich von den E-Mails Ihrer Mitbewerber abheben und lenken die Aufmerksamkeit Ihrer Empfänger gekonnt auf Ihren Newsletter

4. Unpersönlich war gestern – personalisierte Newsletter-Betreffe sind heute

Auch im E-Mail-Marketing liegt Individualität im Trend! Indem Sie eine persönliche Anrede mit Vor- bzw. Nachnamen oder auch den Wohnort Ihrer Empfänger in den Betreff einbauen, fühlen sich diese beim Empfang Ihres Newsletters direkt persönlich angesprochen. Noch bevor die E-Mail geöffnet wird, bauen Sie als Versender so bereits eine Bindung auf. Personalisierte Betreffzeilen führen erfahrungsgemäß zu höheren Öffnungsraten!

Betreffzeile personalisiert nach Wohnort
Ist der Wohnort Ihrer Abonnenten in der Empfängerliste z. B. jeweils  im Extra-Feld 1 hinterlegt, können Sie ihn ganz einfach über die entsprechende Variable in den Betreff einfügen (rechts unter „Personalisieren”).

Die Betreffzeile über den Empfänger-Wohnort zu personalisieren, ist gleichzeitig eine gute Möglichkeit, um das Vertrauen Ihrer Empfänger zu gewinnen. Denn Spam-Versender haben im Normalfall keine Informationen über den Wohnort der Person, der die (z. B. gekaufte) E-Mail-Adresse gehört, weshalb eine Wohnorts-Personalisierung hier nicht möglich wäre.

Betreffzeile personalisiert nach Wohnort
Im Posteingang bekommen Ihre Abonnenten dann den jeweiligen Wohnort in der Betreffzeile angezeigt

Den Newsletter-Betreff personalisieren bedeutet aber nicht zwangsläufig, Ihre Empfänger darin zu duzen. Verwenden Sie für die alltägliche Kommunikation, z. B. in den Texten auf Ihrer Website, die Ansprache mit „Sie”, sollten Sie dies auch im Newsletter beibehalten und dann im Betreff mit dem Empfänger-Nachnamen (z. B. „Herr Schneider, unser persönliches Geburtstagsgeschenk für Sie”) personalisieren.

Je genauer Ihre Vorstellung Ihrer Zielgruppe und der verschiedenen Personas ist, desto besser kennen Sie deren Interessen, Kenntnisse und Bedürfnisse und können Ihre Newsletter-Betreffe darauf abstimmen. Häufig ist ein nach Persona segmentierter Versand sinnvoll, um alle Texte und Inhalte perfekt auf das unterschiedliche Know-how und auch eventuelle Schwierigkeiten abzustimmen und ganz individuelle Newsletter zu versenden.

Nehmen wir an, Sie besitzen ein Fitnessstudio und versenden einen regelmäßigen Newsletter. Ihre Empfängerliste setzt sich aus Sport-Profis zusammen, die schon seit Jahren in Ihrem Fitnesscenter trainieren, sowie aus Einsteigern, für die Fitnesstraining komplettes Neuland ist. Um die Einsteiger nicht mit kryptischen Formulierungen und fachsprachlichen Begriffen bereits in der E-Mail-Betreffzeile wieder zu vergraulen, sollten Sie den Newsletter vor dem Versand splitten und jeweils einen Betreff wählen, der für die entsprechende Gruppe geeignet ist, z. B.:

  • Für die Sport-Profis: „Steigere deine Pace mit Intervall-Training um 10 %”
  • Für die Einsteiger: „,So steigerst du deine Laufgeschwindigkeit” 

Je persönlicher der Betreff ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Newsletter geöffnet wird!


5. SPAM-verdächtige Wörter in der Betreffzeile vermeiden

Damit Ihre Newsletter überhaupt sicher im E-Mail-Postfach Ihrer Empfänger ankommen und das Risiko minimiert wird, dass sie vorher von Spam-Filtern abgefangen werden, sollten Sie folgendes im Newsletter-Betreff vermeiden:

  • Werbliche Begriffe wie „kostenlos”, „Gewinn”, „Geschenk” etc.
  • ZU VIELE GROSSBUCHSTABEN
  • Mehrere aufeinanderfolgende Satzzeichen wie “,”, “!”,  “$”,  “%”,  “&”,  “/”,  “=”,  “?”,  “-”,  “@”,  “€”  usw.
  • Falsche Rechtschreibung und Grammatikfehler

Um auf Nummer sicher zu gehen, nutzen Sie am besten eine professionelle, whitegelistete Newsletter-Software, bei denen Ihre Mailings ohne vorherige Spam-Prüfung direkt in das Empfänger-Postfach zugestellt werden.


6. Das Versprechen aus dem Newsletter-Betreff halten

Versprochen ist versprochen und wird auch nicht gebrochen! Diese alte Weisheit aus Kindheitstagen trifft auch auf Ihren Newsletterversand zu. Denn eine perfekte Betreffzeile glänzt nicht nur durch eine originelle, kreative Formulierung, auffallende Emojis und eine persönliche Note, sondern auch dadurch, dass sie hält, was sie verspricht.

Haben Sie zum Beispiel im Betreff des Newsletters Ihrer Drogerie versprochen, dass Ihre Empfänger „5 Pflegetipps gegen Bad-Hair-Days” bekommen, sollten diese auch entweder direkt im Newsletter enthalten sein oder der Newsletter sollte auf die entsprechende Seite leiten, auf der Sie Ihre Tipps gesammelt haben. Ein Fehltritt wäre hier, im Newsletter nur das eigene Shampoo-Produkt vorzustellen.

Newsletter-Inhalt muss dem Versprechen aus dem Betreff entsprechen
Hilfreiche Tipps statt Produktwerbung – Haben Sie im Betreff nützliche Tipps versprochen, sollte der Newsletter diese auch enthalten. Die Werbung für Ihre Produkte sollte hier dann nicht im Fokus stehen.

Zeigen Sie Ihren Empfängern, dass Sie im Newsletter nicht nur Ihre Produkte verkaufen möchten, sondern sie hauptsächlich unterhalten und informieren möchten sowie in jeder Lebenslage mit wertvollen Tipps für sie da sind! Das stärkt die Bindung zu Ihrer Marke und Ihrem Unternehmen – und erhöht so die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich beim nächsten Kauf ganz automatisch für Ihr Produkt entscheiden.

Wenn Sie stattdessen versuchen, Ihre Empfänger durch ein falsches Versprechen im Newsletter-Betreff zu täuschen, werden diese Ihnen das übel nehmen. Und fühlen sich Ihre Abonnenten hintergangen, ist die Gefahr groß, dass sie in Zukunft kein Interesse mehr an Ihrem Newsletter haben und sich vielleicht sogar ganz abmelden. Auch im E-Mail-Marketing gilt: Ehrlich währt am längsten!


7. Den Erfolg von Betreff-Varianten vor dem Versand testen

Emojis, persönliche Ansprache oder lustige Sprichwörter… nicht jeder hat den gleichen Geschmack und Sinn für Humor. Testen Sie daher am besten immer zwei verschiedene Betreff-Varianten an einem kleinen Teil Ihrer Abonnenten, um zu schauen, welche besser ankommt. Danach können Sie den Sieger-Betreff küren und den Newsletter an die gesamte Empfängerliste versenden. Gerade am Anfang hilft Ihnen das Testen dabei herauszufinden, wie Sie Ihre Empfänger im Newsletter-Betreff am besten überzeugen und was Sie dagegen besser lassen sollten. 

Dazu können Sie mit rapidmail den A/B-Test nutzen: Sie können zwei verschiedene Betreff-Varianten verfassen und im letzten Schritt vor dem Versand festlegen, an wie vielen Prozent der Empfänger Sie beide Varianten zuerst testen möchten. Danach können Sie z. B. auswählen, ob Sie selbst festlegen, welcher Betreff „gewinnt” und an den Rest der Empfänger versendet werden soll, oder ob die erfolgreichere Betreffzeile z. B. anhand der höheren Newsletter-Öffnungsrate automatisch ausgewählt werden soll.

A-B-Test für Newsletter-Betreff-Beispiel Muttertag
Mithilfe de A/B-Tests können Sie vor dem eigentlichen Versand einfach herausfinden, welcher Newsletter-Betreff besser ankommt.

Definitiv auch Ihre Aufmerksamkeit wert