Julia · 21. November 2019 · Tipps

Black Friday und Cyber Monday: erfolgreiche Newsletter für mehr Umsatz

Black Friday Freiburg

Black Friday steht heute für Online-Schnäppchen, Kaufrausch und den offiziellen Start der alljährlichen Weihnachtseinkäufe. Der optimale Anlass, um Ihre Kunden durch Black Friday-Newsletter auf Ihre tollen Angebote aufmerksam zu machen.


Inhaltsverzeichnis


Was sind Black Friday und Cyber Monday?

Black Friday

Wenn man hierzulande noch vor einigen Jahren vom Black Friday oder Schwarzen Freitag gesprochen hat, war ganz selbstverständlich der New Yorker Börsencrash gemeint. Die Assoziation mit der Weltwirtschaftskrise wurde aber vom „modernen“ Black Friday rasant verdrängt, dem Lieblingstag aller Schnäppchenjäger und Online-Shops, der in Deutschland in Sachen Bekanntheit und Beliebtheit in den letzten Jahren eine steile Karriere hingelegt hat. 

Der Black Friday, der dieses Jahr auf den 29. November fällt, gibt den Startschuss für die umsatzstärkste Zeit des Jahres, die Weihnachtszeit. Mit diesem kommerziellen Einläuten der Adventszeit macht sich auch langsam die altbekannte vorweihnachtliche Unruhe breit. In weniger als vier Wochen muss das Haus weihnachtlich dekoriert werden, der Christbaum besorgt und nicht vorhandene Geschenkideen in ultimative Weihnachtsgeschenke umgesetzt werden. Am Black Friday starten die jährlichen, panischen Weihnachtseinkäufe offiziell. Diese moderne und kontobelastende Tradition kommt ursprünglich nicht aus Deutschland. Black Friday ist in den USA zuhause und fällt immer auf den Freitag nach dem groß zelebrierten Thanksgiving. Der ist für die meisten Amerikaner ein freier Brückentag, den sie gut nutzen können, um erste Weihnachtsbesorgungen zu erledigen. 

Dass diese Tradition auch schon lange in Deutschland angekommen ist, zeigt der generierte Umsatz, der am Black Friday viermal so hoch ist wie an anderen Freitagen im Jahr. Aber: Der weltweit erzeugte Umsatz am Black Friday wurde mittlerweile vom umsatzstärksten Tag des weltweiten Online-Handels, dem Singles Day, überholt. Das asiatische Pendant zum westlichen Black Friday fand dieses Jahr am 11. November statt.

Im Gegensatz zu den USA spielt sich die große Black Friday Schnäppchenjagd in Deutschland bisher vor allem online ab. Mit verlockenden Angeboten und Rabattaktionen werden die deutschen Einkäufer schon in den frühen Morgenstunden an den PC geholt, um fleißig auf „Jetzt kaufen“-Buttons zu klicken. Aber aufgepasst, es lohnt sich trotzdem immer, erst einmal die Preise mit denen anderer Anbieter zu vergleichen. 

Cyber Monday

Cyber Monday steht in Verbindung mit Black Friday und fällt jeweils auf den Montag danach, dieses Jahr also auf den 2. Dezember. Dieser zweite Schnäppchentag wurde ebenfalls in den USA ins Leben gerufen. Und zwar von Online-Händlern als trotzige Reaktion auf den Black Friday, an dem die Amerikaner vor allem um Angebote von traditionellen Händlern mit „begehbaren“ Läden buhlen. Am Cyber Monday sind es dort dann die Online-Shops, die Rabatte anbieten, bei denen Shoppern das Wasser im Mund zusammenläuft.

Da in Deutschland bereits am Black Friday das Hauptaugenmerk auf Online-Schnäppchen liegt, spielt der Cyber Monday bei uns bisher nur eine Nebenrolle. Trotzdem greifen große E-Commerce-Leader wie Amazon, eBay & Co. den wachsenden Trend auf und bieten teilweise Cyber Weekends (von Black Friday bis Cyber Monday) oder sogar ganze Cyber Weeks an. Dass der Black Friday in Deutschland im Vergleich zum Cyber Monday trotzdem noch bekannter ist, zeigt zum Beispiel das Konzept der „Cyber Monday Week“ von Amazon. Das wurde nämlich für 2019 überarbeitet und läuft erstmals unter der „Black Friday Woche“. Neben günstigen Deals, die den ganzen Tag andauern, gibt es dort auch sogenannte Blitzangebote, die im 5-Minuten Takt starten und zeitlich begrenzt sind.


Warum sollte ich Black-Friday-Newsletter versenden?

Ankündigungsnewsletter

An keinen anderen Wochentagen im Jahr wird in Online-Shops so viel Geld ausgegeben wie am Black Friday und Cyber Monday. Klar, dass da die Online-Händler auf Wolke 7 schweben und ihre Kunden schon im Vorfeld darauf hinweisen wollen, dass diese lieber schon mal ihre Kreditkarte bereitlegen sollten. Weil das neuste Heimkino noch nie so günstig war und nie wieder so günstig sein wird wie am diesjährigen Black Friday. Für diesen Wink mit dem Zaunpfahl eigent sich nichts besser, als ein ansprechender Newsletter zu Beginn der Black Friday-Woche, der die Vorfreude der Kunden auf das Cyber Weekend steigert.

Newsletter am Black Friday selbst

Neben dem Ankündigungsnewsletter sollte unbedingt am Black Friday selbst ein weiterer Newsletter folgen, der die besten Schnäppchen des Tages zusammenfasst. Ohne selbst danach suchen zu müssen, werden Verbrauchern so die besten Angebote im Überblick dargestellt. Und sie müssen sich nur zu ein paar Klicks aufraffen, um vom Newsletter auf die Website zu dem gewünschten Produkt zu gelangen, das sie dann innerhalb weniger Minuten bestellen können. Ganz nach dem Motto „3, 2, 1 meins!“.

Abschließender Newsletter bzw. Kauferinnerung

Außer der Ankündigungsmail im Vorfeld und dem Newsletter am Black Friday selbst ist auch ein abschließender Newsletter am Tag nach dem Black Friday sinnvoll. Vor allem für die Empfänger, die am Black Friday Ihre virtuellen Einkaufsregale entlang geschlendert sind und einige Produkte vorerst in den Einkaufskorb gelegt haben. Die können Sie per Newsletter daran erinnern, dass sie den Einkaufskorb aus Versehen vor der Kasse stehen gelassen haben. Mit einem Newsletter à la „Hey, Sie wollten doch eigentlich noch das smarte Soundsystem passend zu Ihrem neuen Heimkino, oder? Der Rabatt ist noch bis heute Abend gültig!“ schaffen Sie es vielleicht noch, die Produkte auf das Warenband zu legen, damit sie doch noch über die Kasse gezogen werden.


Was muss ich bei meinen Black Friday-Newslettern beachten?

Natürlich kann jeder den Begriff „Black Friday“ privat nutzen, wann und wie er möchte. ABER: Wird der Begriff in einem kommerziellen Kontext verwendet, ist Vorsicht geboten, möchte man eine Abmahnung vermeiden. Viele Betreiber von Online-Shops haben in den letzten Jahren ihr blaues Wunder erlebt, nachdem sie mit dem Ausdruck „Black Friday“ für ihre Angebote geworben haben. Ursache dafür ist der Markenschutz für „Black Friday„, den sich der Markenrechtsinhaber, die Super Union Holdings Ltd. in Hongkong durch die Eintragung beim Deutschen Marken- und Patentamt gesichert hat. Das heißt, wer den Begriff für Werbeanzeigen nutzen möchte, müsste erst eine Gebühr an die Hongkonger Firma bezahlen

Seitdem „Black Friday“ den offiziellen Status als geschützte Marke hat und zahlreiche Firmen aufgrund einer Begriffsverwendung abgemahnt wurden, sind viele Anträge zum Löschen der Marke beim Bundespatentamt eingegangen. Das Bundespatentgericht hat in Folge der Beschwerden reagiert und wird die Löschungsanträge prüfen. Das heißt, für den diesjährigen Black Friday bleibt der Markenschutz auf jeden Fall noch bestehen, was bedeutet, dass der Begriff nicht in kommerziellen Kontexten verwendet werden darf

Sie könnten also auch noch dieses Jahr eine Abmahnung erhalten, wenn Sie den Begriff „Black Friday“ in Ihren Rabatt-Newslettern nennen. Zwar ist das aufgrund des offenen Verfahrens und drohenden Schadensersatzansprüchen bei unberechtigten Abmahnungen nicht wahrscheinlich. Aber wir raten Ihnen dennoch dazu, dieses Jahr weiterhin alternative Bezeichnungen zu verwenden. Falls es zu Änderungen kommt, finden Sie alle Infos zum aktuell geltenden Markenstatus von „Black Friday“ auf der Seite des Deutschen Patent- und Markenamts.

Alle anderen Bezeichnungen, die trotzdem ganz offensichtlich auf den Black Friday anspielen, können hingegen problemlos genutzt werden. Hier kommen ein paar Vorschläge aus dem rapidmail-Team, mit denen Sie unserer Einschätzung zufolge rechtliche Konflikte elegant umgehen (zumindest laut aktuell geltender Rechtslage).

Alternative Begriffe zu Black Friday:

  • Schwarzer Freitag
  • Black Sale
  • Schnäppchen-Freitag
  • Black Week
  • Cyber Week(end)
  • Sales in Black
  • Freitag-Shopping
  • Freitag-Kaufrausch

Übrigens: Auch für „Cyber Monday“ wurde versucht, den Begriff als offizielle, geschützte Marke beim Deutschen Patent- und Markenamt anzumelden. Die Anmeldung wurde jedoch zurückgezogen, weshalb die Bezeichnung „Cyber Monday“ nicht geschützt ist. Sie können also nach Lust und Laune mit unschlagbaren Cyber Monday-Angeboten werben.  


Wie kann ich mit Black Friday-Newslettern mehr Umsatz generieren?

#1 Gute Vorbereitung

Black Friday-Newsletter sollten rechtzeitig geplant und für den Versand vorbereitet werden. Dann können Sie sich am Tag selbst auf die eingehenden Bestellungen sowie den Versand konzentrieren und bei Fragen oder Problemen ganz für Ihre Kunden da sein. Bereiten Sie Ihre Abonnenten auch schon im Vorfeld mithilfe eines Newsletters auf Ihre Black Friday-Aktion vor, um ihre Kauflaune anzuheizen.

#2 Passende Betreffzeile

Greifen Sie direkt in der Betreffzeile das Black Friday-Thema auf. Unserer Erfahrung nach werden Newsletter, die bereits im Betreff auf eine Rabattaktion oder einen Gutschein hinweisen, häufiger geöffnet. Der Black Friday eignet sich also optimal, um Ihre Empfänger über einen Newsletter auf Ihre Website zu holen. Noch besser ist natürlich eine personalisierte Betreffzeile, von der sich Ihr Abonnent direkt angesprochen fühlt. Oder die Verwendung eines Emojis, damit der Blick des Empfängers zuerst auf Ihre Betreffzeile fällt und nicht auf die der Konkurrenz. Aber Achtung, verwenden Sie besser einen alternativen Begriff für „Black Friday“ in Ihrer Betreffzeile!

#3 Ansprechende Gestaltung 

Sonst als zu negative und eintönige Farbe verschrien, darf Ihr Newsletter am Black Freitag nur so von schwarzer Farbe strotzen! Egal ob im Newsletter-Design, in Ihren Fotos und Texten… Ihren Empfängern darf ruhig schwarz vor Augen werden! Damit Sie nicht erst viel Zeit investieren müssen, um Ihren Black Friday-Newsletter zu designen, haben wir schon verschiedene kostenlose Vorlagen für Sie vorbereitet.

#4 Relevante Inhalte

Natürlich sollten Sie Ihren Black Friday-Newsletter nicht dafür hernehmen, um Ihren neuesten Mitarbeiter vorzustellen. Dem Anlass entsprechend eignen sich natürlich spezielle Angebote und Rabattaktionen für Ihre Produkte am besten. Bei rapidmail können Sie Ihre Produkte aus dem Online-Shop dank der 1-Klick-Produktübernahme ganz einfach in Ihren Newsletter einbinden. Aber auch andere Firmen ohne Internetshop können den Black Friday durch andere Aktionen perfekt für einen gewinnbringenden Newsletter hernehmen! 

#5 Übertrumpfen Sie Ihre Konkurrenz

Sie werden sicherlich nicht der Einzige sein, der auf die Idee kommt, seine Produkte über einen Black Friday-Newsletter anzupreisen. Damit Verbraucher gerade auf Ihre E-Mail klicken, ist es wichtig, dass bei Ihnen nicht alles ganz genau so ist wie bei allen anderen. Wie wäre es zum Beispiel, wenn Sie Ihre Cyber Aktion schon eine Woche vor dem offiziellen Black Friday starten? So können Ihre Abonnenten ihren Kaufdurst schon bei Ihnen stillen und müssen nicht auf die Black Friday-Angebote Ihrer Konkurrenz warten. 

#6 An alles gedacht? 

Gehen Sie am besten noch einmal unsere Newsletter-Checkliste durch um sicherzugehen, dass Sie an alles gedacht haben, bevor Sie auf “versenden” klicken! 

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