Mit Follow-Up Mailings zu erfolgreichen Newslettern

Lea
·
23. August 2021
Follow-Up Mailings

Hatte Ihr versendeter Newsletter eine geringe Öffnungsrate? Oder möchten Sie speziell auf die Personengruppe eingehen, die in Ihrem Newsletter auf einen Link geklickt hat? Dann sollten Sie Follow-Up Mailings einsetzen, um Ihr festgelegtes Newsletter-Ziel zu erreichen. Im Folgenden lernen Sie kennen, was Follow-Up E-Mails sind, wann und wieso sie versendet werden und wie auch Sie davon Gebrauch machen können.



1. Was sind Follow-Up Mailings?

Unter einem Follow-Up (deutsch: Nachverfolgen) im Rahmen von E-Mail-Marketing versteht man das Versenden einer oder mehrerer Folgenachrichten. Häufig werden diese nur an eine bestimmte Empfängergruppe versendet – basierend auf deren vorheriger Aktivität.

In unserem konkreten Anwendungsgebiet des Newsletterversands bedeutet das: Sie haben einen Newsletter versendet und die Empfänger:innen haben auf diesen auf eine bestimmte Weise reagiert (z. B. geöffnet, nicht geöffnet, angeklickt, gelöscht). Eben dann kommt das Follow-Up Mailing zum Einsatz – Sie senden eine weitere E-Mail, die an die Empfängeraktivität angepasst ist.

Follow-Up Mailings können anlassbezogen, personalisiert und zeitgesteuert sein. Da sie an die Empfängeraktivität angepasst sind, können Sie als Versender:in mit Follow-Ups sicherstellen, dass Ihre Empfänger:innen sich nicht von zu vielen E-Mails überflutet fühlen: Wenn Sie z. B. ein  Follow-Up versenden, um die Öffnungsrate zu steigern, wird der Newsletter nicht noch einmal an alle Empfänger:innen gesendet, sondern nur an die, die den Newsletter bis dahin nicht geöffnet haben.

Die Empfänger:innen sollten stets nachvollziehen können, weswegen sie erneut von Ihnen kontaktiert werden. Als Versender:innen haben Sie damit die Chance, zielgenau auf das Verhalten Ihrer Empfänger:innen einzugehen und sie mit einem Follow-Up Mailing konkreter anzusprechen.

💡 Schon gewusst?

Mit rapidmail können Sie die Empfängeraktivität auf einen Blick analysieren: In der automatischen Newsletter-Statistik wird Ihnen für jedes versendete Mailing angezeigt, wie viele Öffnungen und Klicks es gab. Wenn Sie eine der Kennzahlen weiter pushen möchten, können Sie für Ihren Newsletter ganz einfach ein Follow-Up hinterhersenden.


2. Wann werden Follow-Ups im Newsletterversand eingesetzt?

Follow-Up Newsletter werden insbesondere dann versendet, wenn die Öffnungsrate oder Klickrate des Newsletters erhöht werden soll. Haben die von Ihnen versendeten Inhalte genügend Empfänger:innen erreicht? Wenn dies nicht der Fall ist, dann kann es hierfür verschiedene Gründe geben. Beispielsweise kann der Newsletter-Versandzeitpunkt falsch gewesen sein oder die E-Mail ist ganz schlicht und einfach im Postfach untergegangen. Dann können Sie mit einem Follow-Up Mailing einen zweiten Anlauf starten, um mit Ihre Zielgruppe mit Ihrem Follow-Up Newsletter zu erreichen.

Ein weiteres Szenario für den Einsatz von Follow-Up Newslettern ist, dass Sie diesen als eine Art “Auffrischer” versenden, wie beispielsweise eine Erinnerung an eine in Kürze bevorstehende Veranstaltung, einen bald ablaufenden Rabattcode oder Produktvorschläge, die an das gezeigte Klickverhalten der Kund:innen angepasst sind.

Ein gutes Datenmanagement ist für erfolgreiche Follow-Up Mailings essentiell. So kann man die Empfängergruppe nach erfolgtem Newsletterversand beispielsweise in “E-Mail geöffnet”, “E-Mail ungeöffnet” und “in E-Mail geklickt” unterteilen. Anschließend folgen entsprechende Follow-Ups für die verschiedenen Gruppierungen. Auf diesem Weg können Sie potenzieller Kundenunzufriedenheit vorbeugen, indem Sie unnötigen Kontakt per E-Mail vermeiden und je nach Empfängerverhalten agieren.


3. 5 Gründe, weswegen Sie Follow-Up E-Mails versenden sollten

Voraussetzung für ein gelungenes Follow-Up ist in vielen Fällen, dass die Empfänger:innen zu einem früheren Zeitpunkt ein grundsätzliches Interesse an Ihren Newsletter-Inhalten gezeigt haben. So können bereits nach dem ersten Anschreiben die Interessierten (z. B. Link-Klick) von den Nicht-Interessierten (z. B. kein Link-Klick) getrennt werden. Trotzdem lohnt es sich, auch “Nicht-Öffner:innen” erneut anzuschreiben, da E-Mails untergehen können oder das Timing des Versands nicht immer optimal ist.

Gründe für Follow-Up Mailings sind beispielsweise die folgenden:

  1. Den falschen Versandzeitpunkt gewählt:
    Sollten Sie Ihren Newsletter zu einem ungünstigen Zeitpunkt versendet haben, so kann sich das in einer allgemein niedrigen Öffnungsrate widerspiegeln. Wenn das passiert ist, können Sie unbesorgt sein: Versenden Sie die gleiche E-Mail als Follow up ganz einfach noch einmal an alle Empfänger:innen, die nicht reagiert haben – zu einem Moment, der besser passt.
  2. Nicht-Öffner:innen reaktivieren:
    Sie hatten sich für Ihren Newsletter eine höhere Öffnungsrate erhofft? Indem Sie Ihr Mailing einfach nochmal an alle Empfänger:innen senden, die Ihren Newsletter noch nicht geöffnet haben, können Sie diese erneut zum Öffnen des Newsletters animieren. Unsere Analysen haben ergeben, dass der erneute Newsletterversand die Öffnungsrate um etwa 8 % erhöht. Erfahrungsgemäß ist der beste Versandtag hierfür drei Tage nach Versand des ursprünglichen Newsletters.
  3. Treue Kund:innen belohnen:
    Belohnen Sie die Empfänger:innen, die Ihren Newsletter geöffnet haben, mit einem Rabattcode für ihren nächsten Einkauf oder einem kostenlosen Goodie – so bleiben Ihnen Ihre Empfänger:innen auch weiterhin gerne treu und sind zufrieden mit Ihrem Newsletterversand. Denn wer freut sich nicht über Belohnungen?
  4. Ziele erreichen:
    Schreiben Sie Empfänger:innen, die den Link in Ihrem Newsletter nicht angeklickt haben, erneut an und geben Sie Anreize, dies doch noch zu tun. Auch hier lohnt sich der sinnvolle Einsatz von Gutscheinen, Sonderaktionen oder zeitlich limitierten Angeboten. 
    Um Ihre individuellen Newsletter-Ziele zu erreichen, können Sie beispielsweise nach Ankündigung eines Events im ursprünglichen Newsletter eine Follow-Up E-Mail versenden, in der Sie genauere Infos bekannt geben und an das Event erinnern. 
  5. Mehr verkaufen:
    In Ihrem letzten Newsletter haben Sie für ein bestimmtes Produkt geworben? Senden Sie den Empfänger:innen, die sich dafür interessiert und darauf geklickt haben, eine Follow-Up E-Mail mit ähnlichen Produktvorschlägen oder thematisch passenden Inspirationen. Sollten Sie einen informativen Newsletter mit Verlinkungen zu Blogbeiträgen Ihrer Website versendet haben, so können Sie ein Follow-Up Mailing à la “Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren” versenden. Egal, welchen Anlass Ihr Newsletter auch hatte: Durch ein thematisch passendes Follow-Up können Sie die Kundenzufriedenheit steigern, Kund:innen in “Klickbereitschaft” halten – und so mehr verkaufen.

Verwenden Sie Follow-Up Mailings, um gezielte E-Mails zu senden, nachdem eine bestimmte Kundeninteraktion erfolgt ist. Die Interaktion kann auf verschiedenste Weisen passieren, damit das Follow-Up Mailing erfolgreich ist, sollte allerdings unbedingt ein thematischer Bezug zur vorherigen Kundeninteraktion bestehen.


4. So versenden Sie Follow-Up Mailings mit rapidmail

Mit rapidmail stehen Ihnen derzeit vier Optionen zur Verfügung, aus denen Sie die Empfängergruppe für Ihr Follow-Up Mailing bestimmen können.

Optionen für Follow-Up E-Mails
Übersichtlich und kompakt: Wir übernehmen die Segmentierung der Empfänger:innen je nach Reaktion für Sie, sodass Sie mit nur wenigen Klicks ein Follow-Up Mailing erstellen können.

Mit rapidmail können Sie mit nur wenigen Klicks ein Follow-Up Mailing erstellen. Wie das im Detail funktioniert, können Sie in unserer Hilfe-Datenbank detailliert nachlesen. Haben Sie doch noch eine Frage? Selbstverständlich stehen Ihnen auch unsere Support-Mitarbeiter:innen mit Rat und Tat zur Seite.

💡 Unser Tipp:

Alles zu seiner Zeit: Wenn Sie den bereits beschriebenen Empfängergruppen noch eine zeitliche Variable hinzufügen möchten, also z. B. „haben ein Mailing in den letzten 5 Tagen nicht geöffnet”, können Sie dies über ein Segment realisieren. Einfach im Menü unter „Empfänger” auf „Empfängerlisten“ klicken und bei der gewünschten Empfängerliste „Segmente verwalten” wählen.


5. Kreative Beispiele für gelungene Follow-Up Mailings

  • Falscher Versandzeitpunkt:
    Sie wollten eine Feiertags-Rabatt-Aktion ankündigen, der Versand erfolgte aber ein wenig zu spät? Hier bietet sich ein Follow-Up an, in dem Sie ankündigen, dass die Aktion um einige Tage verlängert wird. So kommen Sie Ihren Leser:innen entgegen und erhalten die Chance auf mehr Klicks – und mehr Umsatz.
Beispiel für Follow-Up Pyrostar
Der Onlineshop für Feuerwerk und Pyrotechnik Pyrostar verlängert seine Black-Friday-Rabattaktion und teilt seinen Empfänger:innen dies in einem Follow-Up Newsletter mit (hier: Ausschnitt aus dem Newsletter).

  • Geringe Öffnungsrate:
    Wenn die Öffnungsrate Ihres Newsletters nicht hoch genug war, ist das noch kein Grund zur Sorge. An dieser Stelle müssen Sie gar nicht sonderlich kreativ werden, sondern können, wie oben beschrieben, mit einem Follow-Up Newsletter die Nicht-Öffner:innen reaktivieren. Hierfür müssen Sie keinen neuen Newsletter schreiben und formatieren, sondern können den vorherigen einfach erneut an die Empfänger:innen senden, die ihn noch gar nicht gelesen haben. Sie haben die Möglichkeit, das Absenderprofil zu personalisieren, um die Aufmerksamkeit der Leser:innen auf sich zu ziehen. Auch die Betreffzeile können Sie anpassen: beispielsweise eignen sich hier Emojis als Eyecatcher

💡 Unser Tipp:

Welcher Anlass Ihre Follow-Up E-Mail auch ausgelöst haben mag: der zentrale Gedanke dahinter sollte stets die Kundenzufriedenheit und der Erfolg Ihres Newsletters sein. Kund:innen, die sich von keiner E-Mail-Flut überrollt fühlen, die Sie aber dennoch mit Ihren Newslettern erreichen, werden sich positiv an Sie erinnern und sich zukünftig vielleicht sogar ganz ohne Follow-Up Mailing durch Ihren Newsletter durchklicken. Achten Sie also darauf, Ihre Mailings bedacht und in Maßen zu versenden.

  • Treue Kunden belohnen:
    Bereiten Sie den Empfänger:innen, die Ihren Newsletter bereits geöffnet haben, eine Freude! Senden Sie ihnen eine Follow-Up Mail, in der Sie auf einen Gutscheincode verweisen, der exklusiv den treuen Kund:innen vorbehalten ist. Alternativ können Sie kostenlose Goodies, vergünstigte Probemonate oder weitere Incentives anbieten.
Follow-Up Mailing Bonvenon
Passend zum Sommer belohnt der Online-Shop Bonvenon seine treuen Newsletter-Leser:innen mit einem Rabattcode für Bademode (hier: Ausschnitt aus dem Newsletter).
  • Ziele erreichen durch zeitliche Limits
    Mit zeitlich limitierten Aktionen, die bereits in der Betreffzeile angekündigt werden, verlocken Sie Ihre Kund:innen zum Lesen des Newsletters und bringen Sie einen Schritt näher zum Besuch Ihres Online-Shops oder Ihrer Website. Als Reisebüro können Sie hier beispielsweise einen Städtetrip anbieten, der bei heutiger Buchung um die Hälfte reduziert ist. Aber auch im Kleinen ist die Methode der zeitlichen Limits gut umzusetzen: Aufrufe wie: “Melden Sie sich heute für das Webinar an und erhalten Sie unser eBook kostenlos in Ihrem E-Mail-Postfach” oder: “2 für 1 – nur noch bis Sonntag” sorgen dafür, dass Ihre Leser:innen verstärkt dazu neigen, den Newsletter zu öffnen und Ihre Website zu besuchen.
  • Mehr verkaufen:
    Stellen Sie sich vor, Sie besitzen einen Blumenladen und bieten eine Muttertagsaktion an. Bereits 4 Wochen vor Muttertag haben Sie eine E-Mail mit den besten Deals und Angeboten zu diesem Event versendet. Um unmittelbar vor Muttertag nochmals an die Aktion zu erinnern, bietet sich ein Follow-Up für die Empfänger:innen an, die in Ihren Newsletter bereits gelesen und den Link darin angeklickt haben.
    Follow-Up Mailings sind optimal dafür geeignet, an Verkaufsaktionen zu erinnern und dadurch mehr Umsatz zu generieren. Versuchen Sie es selbst!

Definitiv auch Ihre Aufmerksamkeit wert