E-Mail-Marketing: 10 Tipps für erfolgreiche Newsletter

Tipps für E-Mail-Marketing

E-Mail-Marketing ist weiterhin einer der erfolgreichsten Wege, um eine Bindung zur eigenen Zielgruppe aufzubauen und den Kontakt zu Kunden auch langfristig aufrechtzuerhalten. Dabei lässt sich der Erfolg der durchgeführten Newsletter-Marketingkampagnen ganz einfach messen. Auch aufgrund der niedrigen Kosten sowie der schnellen Umsetzung von Kommunikations- und Werbemaßnahmen ist E-Mail-Marketing für Unternehmen, Onlineshops und Vereine heute nicht mehr wegzudenken. Damit Sie das Beste aus Ihrem E-Mail-Marketing herausholen, verraten wir Ihnen unsere 10 besten Tipps für performante Newsletter, die überzeugen.



1. Tipp : Wissen, mit wem man es zu tun hat – Ihre Zielgruppe kennen und verstehen

Eine der wichtigsten Voraussetzungen für ein von Erfolg gekröntes E-Mail-Marketing ist das Interesse der Empfänger an Ihren Newsletter-Inhalten. Inzwischen landen jeden Tag zahlreiche Newsletter und E-Mails in unserem Posteingang. Wenn wir ehrlich sind, verschieben wir viele davon u. a. aus Zeitmangel oder Desinteresse direkt in den Papierkorb, ohne sie überhaupt geöffnet zu haben. Aber woran liegt das, dass wir oft kein Interesse mehr haben? Dass sich Newsletter-Betreffe zu oft wiederholen und wir daraus schließen, dass uns die E-Mails nichts Neues verraten? Oder dass der Newsletter immer in dem Moment in unserem Posteingang landet, wenn wir bei der Arbeit gerade keine Zeit haben? Ein anderer Grund könnte auch sein, dass wir dem Newsletter vorher die Chance gegeben haben, uns durch interessante Inhalte zu begeistern, diese Chance aber leider nicht genutzt wurde. Kurzum, es gibt zahlreiche mögliche Gründe, weshalb wir irgendwann aufhören, einem Newsletter unsere Aufmerksamkeit zu schenken.

In den meisten Fällen lässt sich das darauf zurückführen, dass sich E-Mail-Marketer nicht die nötige Zeit nehmen, ihre Newsletter-Abonnenten erst einmal richtig kennenzulernen, deren – oft unterschiedliche – Bedürfnisse zu verstehen und Inhalte auszuarbeiten, die sie begeistern. Viele Versender sehen ihre Newsletter-Abonnenten als eine homogene Masse. Tatsächlich besteht die Zielgruppe oftmals jedoch aus unterschiedlichen, heterogenen Untergruppen. Um relevante Newsletter-Inhalte zu erstellen, bietet es sich deshalb an, diese Untergruppen sogenannten „Buyer Personas” zuzuordnen. Personas sind Modelle von imaginären, „typischen” Kunden, denen bestimmte Verhaltensweisen, Wünsche, Erwartungen, Ziele und Fähigkeiten zugeschrieben werden. Diese werden aus Erkenntnissen abgeleitet, die Sie als Versender vorher z. B. durch eine Befragung Ihrer tatsächlichen Kunden – oder in unserem Fall Ihrer Newsletter-Empfänger – gewinnen konnten. Ihre Personas erhalten außerdem einen Namen, ein Aussehen, eine Jobposition und Charakterzüge.

Angenommen Sie arbeiten für einen Reiseveranstalter oder in einem Reisebüro, könnten Sie z. B. folgendes Persona-Profil für Ihr E-Mail-Marketing erstellen:

Personas im E-Mail-Marketing
Persona-Profile verhelfen zu relevanteren Newsletter-Inhalten und erfolgreicheres E-Mail-Marketing

Sie werden sehen, dass es viel leichter ist, relevante Newsletter-Inhalte zu erstellen, wenn man dabei „echte” Personen vor Augen hat, die ein Leben haben, Vorlieben, Interessen und bestimmte Kenntnisse, anstatt nur die homogene Masse „Alle Newsletter-Empfänger”. Denn Sie können sich leichter in die Lage der Abonnenten hineinversetzen und Ihren Newsletter bereits beim Erstellen aus deren Sicht beurteilen: Sie wissen, was sich Ihre Leser erhoffen, was sie erwarten und über was sie sich freuen. Indem Sie Ihre Empfängerliste für Ihr E-Mail-Marketing segmentieren oder die Empfänger je nach zugehöriger Persona mit unterschiedlichen Tags versehen, können Sie pro Persona verschiedene Newsletter-Inhalte versenden, die genau auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnitten sind.

Da die Inhalte dadurch viel relevanter werden und besser den Interessen Ihrer Abonnenten entsprechen, erzielen Ihre Mailings auch mehr Conversions als Newsletter, die an die breite Masse versendet werden. Gleichzeitig hilft Ihnen das nähere Kennenlernen der Leser dabei, Ihre Empfängerliste um neue, wichtige Kontakte zu erweitern: Bereits im Newsletter-Anmeldeformular auf Ihrer Website können Sie im Beschreibungstext auf die Inhalte eingehen, die nützlich und von Interesse für Ihre definierten Personas sind, oder z. B. mit Rabatten für Produkte werben, die regelmäßig von ihnen gekauft werden. Es ist auch sinnvoll, den Interessenten verschiedene Newsletter-Themen bei der Anmeldung anzubieten, die Ihnen einen segmentierten Versand je nach individuellen Interessen vereinfachen. Ein weiterer wichtiger Vorteil der genaueren Eingrenzung Ihrer Zielgruppe besteht darin, dass Sie dadurch die Kosten für Ihr E-Mail-Marketing reduzieren: Indem Sie den Newsletter nur an die Empfänger schicken, für die die Inhalte relevant sind, haben Sie einerseits geringere Versandkosten und andererseits weniger Streuverluste.


2. Tipp: E-Mails nach Plan versenden

Die Basis erfolgreichen E-Mail-Marketings ist ein Kampagnenplan, der eine Übersicht darüber gibt, welche Feiertage, Events oder sonstige wichtige Versandtermine in nächster Zeit anstehen und welche Newsletter deshalb vorbereitet werden sollten. Gleichzeitig können Sie andere relevante Informationen zu den Newslettern im Versandplan vermerken, z. B. an welche Zielgruppe bzw. Buyer Persona sich der Newsletter richtet, welcher Mitarbeiter welche Aufgaben (z. B. Einspielen der Empfängerliste, Newsletter-Design, Inhalte, Tracking etc.) übernimmt oder in welche Sprachen der Newsletter übersetzt werden soll. Damit Sie kurz vor dem Versand noch wissen, welche Inhalte ausgearbeitet werden müssen, sollten Sie außerdem im Versandplan festhalten, mit welcher Absicht Sie den Newsletter versenden, wie:

  • Bestandskunden binden, z. B. durch ein Treuegeschenk
  • Neue Kunden gewinnen, z. B. durch eine Rabatt-Aktion „Noch heute anmelden und 10 % sparen”
  • Ehemalige Kunden reaktivieren, z. B. durch kostenlosen Versand oder Gutscheincodes
  • Neues Produkt vorstellen
  • Newsletter-Empfänger unterhalten, z. B. durch Mitarbeiterinterviews, Hinter-den-Kulissen-Einblicke etc.
  • Abonnenten informieren, z. B. durch Bereitstellung von Hilfsmaterial, Übersicht über anstehende Events usw.

Für das erste Jahr erfordert das Erstellen eines Newsletter-Versandplans natürlich einen gewissen Aufwand. Aber es lohnt sich! Für das nächste Jahr können Sie dann den Plan ganz einfach wiederverwenden und sehen sofort, zu welchem Zeitpunkt Sie was versenden können. Sie sollten lediglich daran denken, die Datumsangaben z. B. für Black Friday auf den neuesten Stand zu bringen. Um Ihnen einen Teil der Arbeit abzunehmen, haben wir eine Vorlage für Ihren Kampagnenplan vorbereitet. Einfach vervollständigen und loslegen!

Newsletter-Versandplan 2020
Ein Kampagnenplan sorgt für die nötige Organisation im E-Mail-Marketing

3. Tipp: Mit dem E-Mail-Betreff Mitbewerber in den Schatten stellen

Nur wenige Newsletter-Versender schaffen es, bereits durch einen originellen Betreffzeilentext bei den Empfängern Begeisterung für den Newsletter-Inhalt auszulösen. Ein Betreff „mit Schmackes” muss her, um Ihre Abonnenten auf Ihren Newsletter aufmerksam zu machen und sie davon zu überzeugen, ihre kostbare Zeit lieber Ihrem Mailing zu schenken statt dem der Konkurrenz. Machen Sie in der Betreffzeile und dem Preheader Lust auf mehr: Verraten Sie noch nicht alles (z. B. „Neue Sommerkollektion 2020”), sondern machen Sie neugierig, indem Sie auf die Interessen und Bedürfnisse der entsprechenden Persona eingehen (z. B. „Immer noch auf der Suche nach DEM Kleid für die Gartenparty?”).

Weitere Betreffzeilen-Tipps für ein gelungenes E-Mail-Marketing:

  • Fragestellung nicht bereits im Betreff beantworten: Sie haben sich die Mühe gemacht und Ihren Website-Besuchern einen Hilfeartikel zum Thema „Sollte man Videos in Newsletter einbinden?” in Ihrem Blog zur Verfügung gestellt. Jetzt möchten Sie Ihre Abonnenten per Newsletter über den neuen Blogartikel informieren. Dabei sollten Sie unbedingt vermeiden, bereits in der Betreffzeile die Antwort auf die Frage zu liefern. Bei einem Betreff wie „Videos in den Newsletter integrieren – lieber nicht!” weiß der Empfänger bereits, dass er Videos in seinem Newsletter vermeiden sollte. Ein Betreff wie „Erzielen Newsletter mit Videos mehr Conversions?” dagegen geht auf eine konkrete Frage ein, die sich der Großteil Ihrer Empfänger sicher selbst schon einmal gestellt hat. Um eine Antwort zu erhalten, müssen die Abonnenten Ihren Newsletter öffnen – Schritt Nr. 1 zu einem erfolgreichen Newsletter!
  • Kryptische Formulierungen und Fachsprache vermeiden: Schlagen Sie Ihre Empfänger nicht mit unverständlichen Betreffzeilen in die Flucht. Fachsprache sollten Sie hier nur verwenden, wenn Sie sich sicher sind, dass sich Ihre Empfänger in dem jeweiligen Bereich gut genug auskennen. Ein Newsletter-Betreff wie „DKIM-Key für Ihre Domain im DNS hinterlegen – so geht’s” setzt voraus, dass Ihre Abonnenten wissen, was ein DKIM-Key und ein DNS ist. Andernfalls besteht das Risiko, dass die Empfänger Ihren Newsletter als zu komplex einstufen und noch vor dem Öffnen in den Papierkorb verschieben. Haben Sie Zweifel daran, ob alle Empfänger verstehen, um was es im Newsletter geht, sollten Sie stattdessen lieber eine einfachere, klare Formulierung wählen, z. B. „Möchten Sie die Zustellbarkeit Ihrer Newsletter erhöhen?”.
  • Betreff kurz halten: Versuchen Sie, einen möglichst kurzen Text für Ihre Betreffzeile zu wählen. Indem Sie 35 Zeichen für den Betreff nicht überschreiten, stellen Sie sicher, dass er für alle Empfänger vollständig sichtbar ist – egal welche E-Mail-Programme oder Endgeräte diese nutzen.
  • Empfänger persönlich ansprechen: Bei einem personalisierten Newsletter-Betreff fühlen sich Ihre Abonnenten direkt angesprochen, wodurch Sie als Versender eine Bindung zu Ihren Empfängern aufbauen – noch bevor diese die E-Mail öffnen! Die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Newsletter eine hohe Öffnungsrate erzielt, steigt dadurch um einiges. Neben dem Vor- und Nachnamen können Sie auch den Wohnort der Empfänger einbauen, z. B. wenn der Newsletter anstehende Veranstaltungen in der jeweiligen Umgebung des Abonnenten ankündigt.
  • Mit Emojis herausstechen: Smileys und Emojis schaffen einen visuellen Anreiz im Posteingang Ihrer E-Mail-Empfänger, was diese dazu motiviert, den Newsletter zu öffnen. Das Emoji sollte dabei natürlich zur Betreffzeile passen (z. B. ein Stern oder ein Weihnachtsbaum für Ihre Weihnachtskampagne). Außerdem sollten Sie es nicht mit einem Emoji-Allerlei übertreiben, sondern sich stattdessen auf ein einziges Emoji pro Betreffzeile beschränken.
Emojis im Newsletter-Betreff
Mit Emojis können Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Abonnenten auf Ihren Newsletter lenken
  • Betreff vor dem Versand testen: Mithilfe eines A/B-Tests können Sie ganz einfach herausfinden, welcher Betreff von welcher Ihrer Personas bevorzugt wird und zu mehr E-Mail-Öffnungen führt.

4. Tipp: Anzahl der Themen pro E-Mail begrenzen

Ihr Newsletter wurde geöffnet – damit haben Sie die erste, schwere Hürde gemeistert. Die nächste Herausforderung lautet: Inhalte anbieten, die nützlich sind, begeistern, die Bindung zu Ihrer Marke bzw. Ihrem Unternehmen stärken und bestenfalls zu einer Newsletter-Conversion führen.

Um das zu erreichen, sollten Sie sich im Newsletter auf ein zentrales Thema konzentrieren, anstatt unterschiedliche Themen anzureißen. Setzen Sie die Abonnentenbrille auf und überlegen Sie vor der Redaktion der Inhalte, was sich Ihre Leser vom Newsletter erhoffen, welche Schwierigkeiten Sie haben könnten oder über was sie sich freuen würden.

Verpacken Sie das gewählte Thema in einen interessanten, leicht zu lesenden Newsletter-Text. Die Kunst besteht darin, diesen so kurz wie möglich zu halten und trotzdem alle relevanten Informationen einzubauen. Ähnlich wie die Betreffzeile sollte auch Ihr Newsletter-Inhalt die Leser neugierig machen und sie dazu motivieren, aktiv zu werden und auf den abschließenden Call-to-Action Button zu klicken, der sie auf Ihre Website, Ihren Onlineshop o. Ä. leitet. Damit sind Ihre Leser Ihrer gewünschten Newsletter-Conversion wieder einen Schritt näher gekommen!


5. Tipp: Newsletter für mobile Endgeräte optimieren

Die Mehrheit aller E-Mails wird inzwischen auf Smartphones gelesen. Da der Bildschirm der mobilen Geräte viel kleiner ist als der Computer-Bildschirm, sollten Sie auf eine responsive Darstellung Ihrer Newsletter und Marketing-E-Mails auf mobilen Endgeräten achten.

Die wichtigsten Punkte, die Sie für ein mobilfreundliches E-Mail-Marketing berücksichtigen sollten, sind:

  1. Kurzen Betreff mit maximal 35 Zeichen wählen
  2. Ausreichende Schriftgröße einstellen: 22px für Überschriften, 12px für den Fließtext und einen Zeilenabstand von ca. 17px
  3. Einfache Touch-Navigation für Links und sonstige interaktiven Elemente ermöglichen
  4. Kontrastreiche Farben wählen für eine gute Lesbarkeit im Freien
  5. Anzahl der Bilder begrenzen, um lange Ladezeiten zu vermeiden
  6. Inhalte einspaltig anzeigen lassen, um unnötiges Scrollen zu vermeiden
  7. Korrekte Darstellung vor dem Versand mithilfe eines Darstellungstests, einer Vorschaufunktion sowie dem Versand von Testmails testen

6. Tipp: Persönliche Bindung zum E-Mail-Empfänger aufbauen

Für ein erfolgreiches E-Mail-Marketing ist es essentiell, dass sich jeder Empfänger persönlich angesprochen fühlt und nicht den Eindruck hat, „nur einer von vielen” zu sein.

Dies erreichen Sie einerseits, indem Sie jeden Abonnenten über eine personalisierte Betreffzeile oder Andredeformel mit dem jeweiligen Vor- bzw. Nachnamen ansprechen. Das wirkt sofort persönlicher und verleiht Ihren Lesern das Gefühl, dass sie mehr sind als eine Kundennummer – und dass sie Ihnen am Herzen liegen. Auch eine persönliche Newsletter-Absenderadresse, an die Ihre Abonnenten eine Antwort auf den Newsletter schicken können, trägt zu einer persönlichen Bindung zu Ihrer Firma bei. Verzichten Sie daher besser auf eine unpersönliche Noreply-Adresse als Newsletter-Absender.

Andererseits können Sie die Bindung der Empfänger zu Ihrem Unternehmen bzw. Ihrer Marke stärken, indem Sie sich die Zeit nehmen, einen ehrlichen, authentischen und originellen Newsletter-Text zu verfassen, der bei Ihren Abonnenten Emotionen auslöst.

Nehmen wir an, Sie möchten im Newsletter Ihr neues Produkt vorstellen. Bewerben Sie nicht einfach nur das Produkt, sondern beschreiben sie, wie aufregend die letzten Wochen für Ihr Projektteam waren. Erzählen Sie von Erfolgsmomenten, in denen Ihr Team zusammen gefeiert hat. Und von den Herausforderungen, denen Sie begegnet sind und die Sie gemeinsam meistern mussten. Teilen Sie Bilder vom Entstehungsprozess oder stolze Kommentare der beteiligten Mitarbeiter. Berichten Sie, warum Ihnen das Produkt am Herzen liegt und was Sie damit erreichen möchten. Kurzum: „Rattern” Sie die Produktwerbung im Newsletter nicht einfach nur herunter, sondern lassen Sie den Funken zu Ihren Abonnenten überspringen. Zeigen Sie, dass Sie voll und ganz hinter dem stehen, was Sie machen.

Das macht Sie als Unternehmen bzw. Marke sympathisch, verleiht langfristig einen Wiedererkennungswert und motiviert Ihre Leser, auch den folgenden Newslettern die volle Aufmerksamkeit zu schenken. Der Ton macht die Musik – auch im E-Mail-Marketing.


7. Tipp: Einfaches Design und strukturierter Inhalt

Im E-Mail-Marketing liest das Auge mit. Deshalb sollte nicht nur Ihr Newsletter-Text liebevoll verfasst, sondern auch das E-Mail-Design sowie das Layout modern und ansprechend gestaltet sein.

Peppen Sie Ihren Newsletter mit Bildern auf, die nicht mit Farben und Objekten überladen sind und die Ihren Text sinnvoll unterstützen. Achten Sie hierbei darauf, dass Ihnen die entsprechenden Nutzungsrechte für das Bildmaterial vorliegen. Aber Vorsicht: Bei Bildern ist weniger manchmal mehr. Damit der Newsletter nicht überladen wirkt, sollten Sie genügend Abstand zwischen den verschiedenen Elementen vorsehen. Auch die Bildgrößen sollten sich in Grenzen halten, damit die Ladezeit der E-Mail nicht unnötig lange wird. Hier besteht ansonsten das Risiko, dass die Empfänger die E-Mail wieder schließen, ohne sie gelesen zu haben.

Um Ihre Leser nicht durch einen langen Textblock zu vergraulen, sollten Sie auch in den Text etwas Abwechslung bringen. Häufig wird ein Newsletter nur überflogen und nicht im Detail gelesen, weshalb Sie dem Text die richtige Struktur verleihen sollten, damit auch beim Überfliegen alle wichtigen Infos „hängen” bleiben.  Vermeiden Sie lange Absätze – Aufzählungspunkte eigenen sich bestens, um den Inhalt clever zu strukturieren und den Text leichter lesbar zu machen. 

Newsletter mit einfachem Design und klarer Struktur
Durch Aufzählungspunkte können große Textblöcke im Newsletter vermieden werden. Auch ein einfaches Design sorgt für die nötige Lesbarkeit Ihres Newsletters und lenkt nicht vom Wesentlichen ab.

8. Tipp: Ihre Abonnenten im richtigen Moment anschreiben

Ob Ihr E-Mail-Marketing erfolgreich ist, hängt primär davon ab, ob die Newsletter von Ihren Abonnenten geöffnet und gelesen werden. Dies ist häufig nur der Fall, wenn die E-Mail im richtigen Moment im Posteingang der Empfänger ankommt. Deshalb sollten Sie den Versandzeitpunkt Ihrer Newsletter vor dem Versand sinnvoll planen.

Am besten sollten Sie Ihre Mailings zu einem Zeitpunkt versenden, in dem Ihre Empfänger genügend Zeit haben, um sich mit den Inhalten auseinanderzusetzen. Wann das ist, finden Sie heraus, indem Sie Ihre Empfänger erst näher kennenlernen und mehr über ihren Alltag erfahren.

Wir haben einige Tipps zusammengestellt, die Ihnen zeigen, wie Sie vorgehen sollten, um den richtigen Versandzeitpunkt für Ihre Newsletter festzulegen. Diese Vorarbeit zahlt sich aus – Sie werden nach dem Versand mit hohen Öffnungsraten belohnt! 
Natürlich geht das nicht von heute auf morgen: Um herauszufinden, wann Ihre Empfänger am besten erreichbar sind, müssen Sie erst testen, testen und noch einmal testen! Anhand der Newsletter-Auswertung können Sie so langfristig erkennen, welcher Versandzeitpunkt zu den erfolgreichsten Newslettern führt – und in Zukunft an diesem Tag und zu dieser Uhrzeit versenden.


9. Tipp: Erfolg regelmäßig messen und Newsletter nach und nach optimieren

Die regelmäßige Auswertung Ihrer versendeten Mailings ist das A und O für erfolgreiches E-Mail-Marketing. Denn nur wenn Sie nach jedem Versand analysieren, wie gut der Newsletter bei Ihren Empfängern ankam, wie hoch die Öffnungs- und Klickraten waren und wie viele Conversions Ihr Newsletter erzielt hat, können Sie Ihr E-Mail-Marketing nach und nach optimieren und so das Beste aus Ihren Mailings herausholen. Auch ein Blick auf die Bounce-Rate ist wichtig, um die Zustellbarkeit Ihrer Newsletter im Auge zu behalten.

Anhand der Auswertung können Sie langfristig u. a. folgende Fragen beantworten und so mehr über das Verhalten und die Interessen Ihrer Abonnenten erfahren:

  • Welche Newsletter-Betreffe kommen am besten bei Ihren Empfängern an?
  • Welche Themen interessieren Ihre Empfänger?
  • Bei welchen Themen haben sich die meisten Empfänger vom Newsletter abgemeldet?
  • Lassen sich Ihre Empfänger nach Interessengebiete oder Kaufverhalten in unterschiedliche Stichwortgruppen einteilen?
  • An welchem Wochentag und zu welcher Tageszeit sind Ihre Abonnenten am besten erreichbar?
  • Klicken Sie vermehrt auf Text- oder Bildlinks?
  • Welche Call-to-Action-Platzierung führt zu den meisten Klicks?
  • Welche Versandhäufigkeit ist für Ihr E-Mail-Marketing optimal?
  • Mit welchen Endgeräten und über welche E-Mail-Programme lesen Ihre Empfänger die Newsletter?
  • In welchen Ländern werden die Newsletter am häufigsten gelesen?
Klickmap Newsletter Analyse
In der rapidmail-Statistik können Sie u. a. sehen, ob Sie für Ihr E-Mail-Marketing eher auf Bild- oder Textlinks setzen sollten

10. Tipp: Ein professionelles Newsletter-Tool verwenden

Egal ob Einsteiger oder Profi: Ein professionelles E-Mail-Marketing-Tool unterstützt Sie dank automatisierter Prozesse dabei, Ihre E-Mail-Kontakte sinnvoll zu verwalten, im Handumdrehen performante Newsletter zu planen, zu erstellen und zu versenden sowie nach dem Versand die wichtigsten E-Mail-Marketing Kennzahlen in einer automatisch generierten Newsletter-Auswertung einzusehen.

Sie sparen nicht nur wertvolle Zeit, sondern können mithilfe von Darstellungstests, Vorschaufunktionen und einem Testversand Ihrer Newsletter an interne E-Mail-Adressen sicherstellen, dass sich kein Fehlerteufel in Ihr Mailing eingeschlichen hat und dieses auch in den verschiedenen E-Mail-Programmen korrekt dargestellt wird.

Eine professionelle E-Mail-Marketing Software wie rapidmail sorgt außerdem dafür, dass Ihre Newsletter sicher im Posteingang Ihrer Empfänger ankommen: Durch das Whitelisting von rapidmail bei der CSA (Certified Senders Alliance) und zahlreichen anderen Zertifizierungen werden alle E-Mails, die über unsere Server versendet werden, bei vielen großen Providern wie z. B. GMX oder web.de direkt und ohne vorherige Spam-Prüfung an Ihre Empfänger zugestellt

Außerdem prüfen wir regelmäßig neue Methoden und Techniken, die die Zustellbarkeit Ihrer Newsletter zusätzlich verbessern können, wie z. B. die beiden Authentifizierungsverfahren DKIM und SPF, die Sie ganz einfach und eigenständig in Ihrem Konto durchführen können.

Generell sollte das Newsletter-Tool Ihrer Wahl über folgende Funktionen und Eigenschaften verfügen:


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