Gelungene Newsletter-Beispiele: Was macht einen guten Newsletter aus?

Lena
·
06. August 2021

Immer mehr Unternehmen nutzen Newsletter, um die Bindung zu ihren Kund:innen zu stärken und ein positives Markenimage mithilfe von E-Mail-Marketing zu schaffen. Marketing-E-Mails sind ein effektives Instrument, um eine große Anzahl an Kund:innen zu erreichen. Doch bei der Flut an E-Mails, die viele Menschen täglich erhalten, kann es schnell passieren, dass der ein oder andere Newsletter untergeht. Deshalb ist es besonders wichtig, aus der Masse heraus zu stechen. Gelungene Newsletter-Beispiele unserer Kund:innen zeigen, wie das geht.



Was möchte ich mit meinem Newsletter erreichen?

Bevor Sie einfach drauflos tippen und anfangen, wild Informationen und Neuigkeiten an Ihre Empfänger:innen zu senden, sollten Sie sich genau überlegen, welches Ziel Sie mit Ihrem Newsletter verfolgen. Denn nur einen Newsletter zu versenden, um einen zu versenden, ohne dabei relevante Inhalte zu übermitteln, kann sich im Zweifelsfall negativ auf Ihr Unternehmen auswirken. Deshalb gibt es einige Dinge, die Sie noch vor Versand festlegen sollten:

  • Die anvisierte Zielgruppe sollte klar definiert sein. Welche (potenzielle) Kund:innen möchten Sie erreichen und welche Inhalte interessieren diese? Empfänger:innen zu segmentieren ist, gerade wenn es um den Newsletterversand geht, eine gute Herangehensweise, um von Anfang an gezielte Informationen übermitteln.
  • Die Inhalte und Angebote, die Sie zukünftig versenden möchten, sollten an die Bedürfnisse Ihrer zuvor festgelegten Zielgruppe angepasst werden und einen Mehrwert für sie bieten. Die Kundenbedürfnisse sollten immer stets im Vordergrund stehen.
  • Versuchen Sie, Ihren Empfänger:innen abwechslungsreiche Inhalte zu bieten. Teilen Sie nicht nur Angebote: Ein guter Mix aus Fachwissen, Unternehmensinformationen und Fachwissen kommt immer gut bei Leser:innen an. 

💡 Unser Tipp:

Seien Sie vorsichtig, wenn es um einmalige Lockaktionen wie Gutscheine oder Rabattaktionen geht. Diese mögen zwar im ersten Moment einige neue Abonnent:innen anlocken, verlieren aber langfristig gesehen ihre Wirkung. Versuchen Sie Ihren potenziellen Empfänger:innen von Anfang an zu zeigen, welchen wichtigen Mehrwert das Abonnement Ihres Newsletters hat.


Das Wichtigste vorab

Sie wissen nun, welche Überlegungen Sie treffen müssen, bevor es mit dem Newsletterversand losgeht. Als Nächstes stellt sich die Frage, wie so ein Newsletter aussehen soll, damit er bei den Leser:innen gut ankommt. Auch hier gibt es ein paar Dinge zu beachten, die Ihren Newsletter optisch gesehen um einiges attraktiver machen. 

Aber eines vorweg: Was bringt Empfänger:innen überhaupt dazu, die E-Mails zu öffnen?

  • Der Absender der E-Mail 
  • Die Betreffzeile des Newsletters bzw. der Mail
  • Der Pre-Header des Newsletters bzw. der Mail

Der Absender ist meist das Erste, was Empfänger:innen sehen. Deshalb ist es bereits hier wichtig, Vertrauen zu schaffen. Ein kryptischer Absender, der im Worst Case nicht mal den Firmennamen in sich hat, weckt bei den Leser:innen eher den Eindruck einer Spammail.

Die Betreffzeile steht gleich neben bzw. unter dem Absender und ist deshalb genauso wichtig. Sie sollte ansprechend sein und neugierig machen. Denn nicht nur im E-Mail-Postfach können Sie mit einer guten Betreffzeile punkten. Abonnent:innen, die Push-Benachrichtigungen für ihre E-Mails eingestellt haben, sehen auch dort als Erstes den Absender und die Betreffzeile auf ihrem Handy-Bildschirm. Wer hier schon mit einer knackigen Betreffzeile punkten kann, erhält garantiert mehr E-Mail-Öffnungen als Belohnung.

Der Pre-Header einer E-Mail wird gerne unterschätzt und kaum beachtet. Er ist die Erweiterung der Betreffzeile und die erste Zeile des Newsletters selbst. Er bietet deshalb die beste Möglichkeit, um weiterführende Informationen zu ergänzen und um auch hier nochmal für einen spannenden Aufhänger zu sorgen. Wer anstelle einer zusätzlichen Information im Preheader lediglich die Betreffzeile wiederholt, verspielt eine weitere Chance, die Abonnent:innen zu catchen.


Hier kommen gelungene Newsletter-Beispiele aus der Praxis

Wir haben uns aktuelle Newsletter unserer Kund:innen angeschaut und die für Sie herausgesucht, die uns direkt überzeugt haben – Lassen Sie sich inspirieren!

1. Knackige Überschrift im Newsletter der VR-Bank Bonn

Eine kurze, aber prägnante Überschrift, die sofort erahnen lässt, worum es im Newsletter geht, kommt immer gut an. Auch hier können Sie sich wieder selbst testen – welche Überschriften haben Sie selbst bisher dazu verleitet, E-Mails zu öffnen bzw. zu lesen und warum?

Gelungenes Beispiel VR-Bank Bonn eG

Ein Newsletter, der von Herzen kommt: Das Mailing der VR-Bank Bonn eG überzeugt nicht nur durch eine kurze, aber aussagekräftige Überschrift – auch der Titel, der in das Header-Bild integriert ist, regt zum Weiterlesen an. Der Newsletter ist emotional ansprechend und fördert die Solidarität der Leser:innen.

Doch auch in Sachen Länge zeigt die VR-Bank Bonn eG, wie es funktionieren kann! Der Newsletter sollte tendenziell eher kürzer als zu lang sein: Versuchen Sie kurz, aber prägnant relevante Informationen zu übermitteln. Um zu überprüfen, ob ein Newsletter eine gute Länge hat, können Sie sich immer selbst fragen, ob Sie beim Lesen das Gefühl haben, einen guten Überblick zu bekommen oder auf eine geballte E-mail mit zu vielen Fakten zu stoßen. Denn wenn es Ihnen bereits so ergeht, wird es Ihren Abonnent:innen nicht anders gehen. Es hilft auch, den Newsletter von einer Kollegin bzw. einem Kollegen gegenlesen zu lassen, um herauszufinden, ob die E-Mail alle wichtigen Informationen enthält.


2. Headerbild als Blickfang für Leser:innen des Soulwool-Newsletters

Bilder können den Inhalt Ihres Newsletters zusätzlich unterstützen. Aber hier gilt: Weniger ist mehr. Nur Abbildungen, die Ihr Geschriebenes inhaltlich unterstützen, sind sinnvoll in einem Newsletter.

Soulwool schafft mit einem animierten Headerbild einen echten Blickfang für die Leser:innen. Zum einen gewinnt das Unternehmen durch die Animation die Aufmerksamkeit der Abonnent:innen und zum anderen sorgt das eingebaute GIF für mehr Abwechslung und Bewegung im Newsletter. Die Wahrscheinlichkeit, dass Interessent:innen auch einen Blick auf den Newsletter-Text werfen, steigt dadurch erheblich.


3. Interaktive Elemente richtig platziert: Pullman City macht’s vor

Neben einem ansprechenden Design – im Bestfall passend zur Corporate Identity des Unternehmens – ist auch ein gut platzierter CTA (Call-to-Action-Button) im Newsletter nicht zu unterschätzen. Der CTA sollte in erster Linie gut sichtbar und an geeigneter Stelle platziert sein.

Er sollte sich immer „Above the Fold” befinden: Das heißt im Bereich eines Newsletters, den Leser:innen direkt sehen, wenn sie diesen öffnen – also ohne erst scrollen zu müssen.

Der Erlebnispark Pullman City überzeugt in seinem Newsletter zu ihrem Sommerferien-Programm nicht nur mit einem gut platzierten CTA im Header-Bild, sondern auch mit weiteren interaktiven Elementen. Der Park zeigt, wie eine gute Anzahl an Elementen im Newsletter sinnvoll angeordnet sein kann, um ein gutes und ansprechendes Gesamtbild zu schaffen. Ein eingebundenes Video motiviert die Leser:innen dazu, auf den Play-Button zu klicken, und so zu weiteren Infos auf der Website zu gelangen.

🧐 Schon gewusst?

Mit rapidmail haben Sie die Möglichkeit, sogenannte Fake Player Video-Grafiken in Ihren Newsletter zu integrieren, so wie im Newsletter von Pullman City. Klickt eine Abonnentin/ ein Abonnent auf solch eine Grafik, die ein Video zu sein scheint, so wird sie oder er auf das eigentliche Video auf der entsprechenden Website weitergeleitet. Im Gegensatz zu tatsächlich eingebauten Videos haben Fake Player Grafiken den Vorteil, dass sie weder die Zustellbarkeit Ihres Newsletters beeinträchtigen, noch zu Darstellungsproblemen der E-Mail führen.


4. Überzeugen Sie mit alternativen Newsletter-Inhalten wie SIEGER

Newsletter, die regelmäßig nur zum Kauf auffordern, werden langfristig weniger erfolgreich sein. Der Inhalt sollte in erster Linie ein ausgewogener Mix aus vielen verschiedenen Themen und Anlässen sein. 

Werden Sie kreativ: Ganz gleich, in welcher Branche Sie tätig sind, es gibt immer eine Vielzahl an Informationen, die Sie mit Ihren Leser:innen teilen können.

Die Premiummarke SIEGER vertreibt in erster Linie Porzellan, Glas und einige Home-Textilien. In ihrem ansprechenden Newsletter sorgen sie mit aktuellen Inhalten für die nötige Abwechslung. Passend zum Sommer versorgen sie ihre Abonnent:innen mit vier leckeren Rezepten für Sommer-Cocktails:

💡 Unser Tipp:

Versuchen Sie Ihren Empfänger:innen abwechslungsreiche Inhalte zu bieten. Teilen Sie nicht nur Angebote und Produktwerbung: Ein guter Mix aus Fachwissen, Unternehmensinformationen und kreativen Inhalten kommt immer gut bei Leser:innen an.


5. Kreative und humorvolle Newsletter wie von Fresco – wenn der Anlass passt

Fresco ist ein Rundumversorger, wenn es um das Wohl unserer Vierbeiner geht und ein echter Profi in Sachen kreative Newsletter:

Gelungenes Newsletter-Beispiel Fresco

Das Fachgeschäft für Hundebedarf integriert seine außergewöhnlichen und lustigen Hundefutter-Namen geschickt in seinen Newsletter. Das moderne Design mit ansprechenden Gemüse-Zeichnungen im E-Mail-Hintergrund unterstützen das Newsletter-Thema zusätzlich. Fresco betreibt kreatives und humorvolles Newsletter-Marketing und überzeugt damit auf ganzer Linie.


6. Persönlichen Bezug zu den Leser:innen herstellen wie die Jacobs Möbelhandelsagentur

Unter unseren rapidmail Kund:innen befinden sich wahre Newsletter-Gestaltungs-Profis, zu denen wir auch die Jacobs Möbelhandelsagentur zählen:

Gelungenes Beispiel Jacobs Möbelhandelsagentur

Die Möbelhandelsagentur hat in seinem ansprechenden Newsletter zwei Elemente geschickt eingesetzt, die einen Newsletter gleich viel ästhetischer bzw. persönlicher machen:

  • Zum einen hat die Jacobs Möbelhandelsagentur bewegte Bilder Above the Fold in den Newsletter integriert, die wie eine Diashow automatisch abgespielt werden – und so als Eyecatcher dienen
  • Zum anderen hat die Möbelhandelsagentur seinen Newsletter mit einer individuellen Begrüßung personalisiert und stellt damit einen direkten und persönlichen Kontakt zu den Leser:innen her. Am Ende der E-Mail ist außerdem ein Foto des Absenders platziert: Als Abonnent:in kann man sich so ein besseres Bild von der Versenderin bzw. dem Versender machen – das Unternehmen wird nahbarer.

💡 Unser Tipp:

Wer als Versender:in zusätzlich punkten möchte, kann sowohl im Absenderprofilder E-Mail einen Absendernamen angeben als auch den Newsletter mit einem persönlichen Gruß, Foto und dem Namen bzw. der persönlichen Unterschrift beenden.


7. Newsletter in den Farben der Corporate Identity – Linz Center of Mechatronics

Damit Sie als Unternehmen oder Dienstleister bei Ihren Kund:innen als seriös wahrgenommen werden, sollten Sie stets darauf achten, einheitlich aufzutreten. Ganz gleich, auf welcher Plattform oder über welchen Kanal Sie kommunizieren, sollte eine einheitliche Bild- und Text-Sprache gesprochen werden. So sollte auch Ihr Newsletter in den Farben Ihrer Corporate Identity bzw. Ihres Corporate Designs gestaltet sein.

Gelungenes Beispiel Linz Center of Mechatronics GmbH

Das Linz Center of Mechantronics greift in seinem Header und den Verlinkungen dieselben Farben wie in seinem Logo auf. Der Inhalt der E-Mail ist direkt dem Unternehmen zuordenbar.

Auch in puncto Klarheit und schlichtem Design überzeugt der Newsletter: Er wirkt nicht überladen hinsichtlich seiner Gestaltung, das Wichtigste ist in einem gut lesbaren Text zusammengefasst.


8. Das Weingut Dr. Hinkel präsentiert: ästhetischer Newsletter in klarem Design

Auch das Weingut Dr. Hinkel überzeugt mit einem klaren Newsletter-Design – ein guter Mix aus Fotos und Text. Hier herrscht kein Durcheinander und der Text wird durch die Auswahl der Bilder unterstützt. Durch die Verwendung von neutralen Farben wirkt der Newsletter modern und nicht überladen.

Gelungenes Beispiel Weingut Dr. Hinkel

Bündige, aber aussagekräftige Absätze sehen im Newsletter nicht nur klarer strukturiert aus, sondern helfen auch bei der Erstellung eines relevanten Inhaltes. Beschränken Sie sich auf wenige, aber relevante Inhalte und fassen Sie diese in ein paar wenigen Sätzen zusammen.


9. Beispiel: Ein Newsletter, der auf allen Ebenen funktioniert – BCD – Agentur für Grafikdesign und Branding

Die Agentur für digitales & analoges Branding bCD ist ein echter Profi in Sachen Website- und Newslettergestaltung. In ihrem eigenen Newsletter präsentiert sie, wie das optimale Bild-Text-Verhältnis aussehen sollte, um einen besonders gelungenen und auch ansprechenden Newsletter zu gestalten:

Gelungenes Newsletter Beispiel Digital & Analoges Branding

Der Newsletter ist in den Farben der Corporate Identity der Agentur gehalten. Das klare Design und die geschickte Verwendung der Bilder lassen die E-Mail strukturiert und ästhetisch wirken.

Auch die Länge der Textabschnitte ist wirksam gewählt. Daumen hoch von uns! 👍🏻


Zu guter Letzt: Wie sollte ein ansprechender Newsletter visuell gestaltet sein?

Fassen wir noch einmal das Wichtigste zusammen, um zwischen den ganzen Informationen nicht den Überblick zu verlieren:

  • Ein ansprechendes E-Mail-Template kommt bei Leser:innen immer gut an! Im Bestfall ist dieses in den Farben Ihres Corporate Designs gestaltet, sodass Empfänger:innen Ihres Newsletters diesen direkt Ihrem Unternehmen oder Ihrer Marke zuordnen können. Sollten Sie auf Anhieb keine Idee für ein eigenes Design haben, haben Sie mit rapidmail über 250 kostenlose Newsletter-Vorlagen, die Sie anpassen und individualisieren können. 
  • Der Inhalt sollte klar strukturiert und kein Durcheinander aus Text, Bildern und grafischen Elementen sein. Visuell sollten weitere Elemente, abgesehen vom Text, den Inhalt unterstützen – aber nicht davon ablenken. Wenn Sie sich genauer über das optimale Bild-Text-Verhältnis für Newsletter informieren möchten, dann schauen Sie doch gerne in unserem Artikel zum Thema vorbei.
  • Verzichten Sie auf zu viele verschiedene Fonts je chaotischer ein Text erscheint, desto mehr verliert er an Seriosität.

Definitiv auch Ihre Aufmerksamkeit wert