Jasmin · 30. März 2017 · Tipps

Optimierung Ihrer Newsletter durch Segmentierung

Bei der Verbreitung von Werbebotschaften lassen sich Streuverluste meist nie ganz vermeiden. Im E-Mail Marketing ist die Anzahl der Empfänger, die nicht zur Zielgruppe Ihrer Marketingmaßnahmen gehört, vergleichsweise gering. Das liegt zum einen daran, dass der Empfänger der Kontaktaufnahme durch Opt-in zuerst ausdrücklich zustimmen muss. Zum anderen liegt es auch an der Möglichkeit, seine Empfänger mit einfachen Mitteln sehr gut segmentieren zu können.

Vorteile der Segmentierung

Je genauer Sie Ihre Zielgruppe eingrenzen können, desto besser. Dadurch verringert sich die Wahrscheinlichkeit, Personen anzusprechen, für die Ihre Werbebotschaft irrelevant ist. Das Resultat sind höhere Kundenreaktionen in Form von Öffnungen, Klicks und letztendlich auch Kaufabschlüssen.

Durch die Segmentierung verringern sich ebenfalls Ihre Werbekosten. Sie müssen Ihre Botschaft an weniger Personen verbreiten, um die gleiche Reaktionsrate wie bei ungefilterter Ansprache zu erreichen. Je weniger Personen Sie kontaktieren, desto geringer sind die Kosten.

Segmentierungsmerkmale

Nach welchen Kriterien Sie Ihre Zielgruppe segmentieren, hängt stark von der Branche, den Produktmerkmalen und der Zielgruppe selbst ab. Bei einem Unternehmen, welches beispielsweise diverse Veranstaltungen vermarktet, kann eine Segmentierung nach Interessen der Leser, also z. B. Sportveranstaltungen, Musikkonzerte, Kunstausstellungen, durchaus sinnvoll sein.

Im B2C Bereich wird am häufigsten nach Geschlecht, Alter und Interessen segmentiert. Sinnvoll sind oft auch Kriterien wie Wohnsitz, Aktivitäten, Beruf, Familienstand sowie eine Unterscheidung zwischen Käufer und Nicht-Käufer oder Viel- und Wenig-Käufer.

Im B2B Bereich bieten sich Kriterien wie Branche, Unternehmensgröße, Art/Organisation des Unternehmens sowie Umsatz (A-, B-, und C-Kunden) zur Segmentierung an.

Vorgehensweise

Nachdem Sie Ihre Zielgruppe so genau wie möglich bestimmt haben, können Sie diese in einzelne Segmente unterteilen. Die Segmente sollen untereinander möglichst große Unterschiede aufweisen – die Personen bzw. Unternehmen in den Segmenten sollten sich so ähnlich wie möglich sein.

Ein Beispiel: Sie betreiben ein Bekleidungshaus für Damen- und Herrenmode. Hier macht es durchaus Sinn, die gesamte Zielgruppe in die beiden Segmente Damenmode und Herrenmode zu unterteilen und die einzelnen Segmente mit unterschiedlichen Werbeinhalten zu kontaktieren.

Schauen Sie doch einfach einmal nach, welche Informationen Sie bereits über Ihre Zielgruppe haben und welche Informationen Sie mit wenig Aufwand herausfinden könnten. Entscheiden Sie anschließend, ob eine Segmentierung nach diesen Informationen förderlich für Ihre Marketingziele ist.

Je mehr Informationen Sie über Ihre Zielgruppe haben, desto besser können Sie diese segmentieren und desto gezielter und wirksamer sind im Anschluss Ihre Marketingmaßnahmen.

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