Newsletter schreiben: 11 Tipps für richtig gute Texte

Celine
·
19. Mai 2026

Einen Newsletter zu schreiben, ist manchmal gar nicht so einfach! Man weiß zwar, was man seinen Leser:innen mitteilen möchte. Aber wie fängt man am besten an? Und wie sorgt man dafür, dass der Text auch wirklich gelesen wird? Mithilfe unserer 11 Tipps lernen Sie, gute Newsletter zu schreiben – für Texte, die Ihre Abonnent:innen begeistern und zum Klick auf den Call-to-Action animieren!


🥜 In a nutshell: So schreiben Sie Newsletter, die 2026 wirklich gelesen werden

Gute Newsletter-Texte sind klar, persönlich und handlungsorientiert. Besonders wichtig sind eine starke Überschrift, eine klare Struktur und ein eindeutiger Call-to-Action. Mit diesen 11 Tipps schreiben Sie Newsletter, die häufiger geöffnet, gelesen und geklickt werden.

✔️ Überschrift: Der erste Eindruck zählt. Eine kurze, knackige Überschrift entscheidet darüber, ob jemand Ihren Newsletter weiterliest oder wegklickt.

✔️ Persönliche Ansprache: „Liebe Frau Müller“ schlägt „Sehr geehrte Damen und Herren“ jedes Mal. Nähe kommt an.

✔️ Klare Struktur: Einleitung, Hauptteil, Schluss: klingt simpel, macht aber den Unterschied. Das AIDA-Modell zeigt, wie’s geht.

✔️ Call-to-Action: Was sollen Ihre Leser:innen nach der Lektüre Ihres Newsletters als Nächstes tun? Sagen Sie es ihnen klar und unmissverständlich.

✔️ Füllwörter streichen: „Eigentlich“, „quasi“, „sozusagen“ – kann alles raus. Ihr Text wird’s Ihnen danken.

✔️ Spam-Wörter meiden: „Gratis“, „Gewinn“, zu viele Ausrufezeichen: Damit landen Sie schneller im Spam-Ordner als Sie „Absenden“ tippen können.

✔️ Aktiv schreiben: Setzen Sie auf Verben statt auf Substantivierungen. So wirkt Ihr Newsletter lebendiger und verständlicher.

✔️ Konkret werden: Nennen Sie konkrete Zahlen und Fakten, um Ihren Newsletter-Text überzeugender und anschaulicher zu gestalten.

✔️ Leser:innen in den Fokus rücken: Niemand liest gerne reine Werbung. Liefern Sie echten Mehrwert, das baut Vertrauen auf – und Vertrauen wiederum verkauft.

✔️ KI sinnvoll einsetzen: Für erste Ideen und Entwürfe ist Künstliche Intelligenz ein wertvoller Sparringspartner. Die finale Ausarbeitung liegt jedoch in Ihrer Hand.

✔️ Korrektur lesen lassen: Vier Augen sehen mehr als zwei. Immer. Wirklich.



1. Mit einer knackigen Überschrift überzeugen

Eine gute Newsletter-Überschrift entscheidet darüber, ob Ihre Leser:innen weiterlesen oder die E-Mail direkt wieder schließen. Sie sollte die wichtigste Botschaft Ihres Newsletters kurz, klar und ansprechend zusammenfassen.

Der erste Eindruck zählt! Nachdem Betreffzeile und Preheader das Interesse Ihrer Abonnent:innen geweckt haben, verstärkt eine starke Überschrift genau diese Neugier beim Öffnen der E-Mail. Fragen Sie sich deshalb: Was ist die zentrale Aussage Ihres Newsletters und wie bringen Sie diese möglichst knackig auf den Punkt? Denn überzeugt die Überschrift, lesen Ihre Kontakte meist auch den Rest.

👀 Schon gesehen? So schreiben Sie Newsletter wie ein Profi

Sie möchten sich lieber ein Video anschauen und dabei lernen, erfolgreiche Newsletter zu verfassen? Kein Problem! Unsere Content Managerin Wiebke stellt Ihnen in diesem Video unsere 11 Profi-Tipps für richtig gute Newsletter-Texte vor. Film ab! 🎬

Video-Transkript öffnen

Intro

Sitzen Sie regelmäßig vor einem leeren Screen und fragen sich, wie Sie Ihren Newsletter schreiben sollen?

Ich kenne das Problem auf jeden Fall, habe aber in meinem Alltag als Content Managerin bei rapidmail 11 Tipps gesammelt, mit denen Sie Schreibblockaden zukünftig den Kampf ansagen. Also, lassen Sie uns einfach mal gemeinsam einen Newsletter schreiben!

Tipp 1: Schreiben Sie eine überzeugende Überschrift

Die Überschrift ist das erste, was Ihre Kontakte sehen und sollte deswegen direkt Neugier wecken. Fragen Sie sich dafür, was die Hauptaussage des Newsletters ist und fassen Sie diese kurz und knackig in einer passenden Überschrift zusammen. Achten Sie darauf, möglichst wenig Zeilen zu benutzen. Sie können aber zum Beispiel mit einer Hauptüberschrift und einer Unterüberschrift arbeiten. Dieses Jahr sind übrigens besonders große Überschriften mit auffälligen Schriftarten im Trend.

Falls Sie im Anschluss direkt Ihren eigenen Newsletter schreiben wollen, habe ich eine kleine Überraschung für Sie! Mit dem ersten Link in der Videobeschreibung erhalten Sie 50 % Rabatt auf Ihre erste Rechnung bei rapidmail!

Tipp 2: Schaffen Sie Nähe durch Personalisierung

Im E-Mail-Marketing können Sie es ruhig “persönlich nehmen” und Ihre Kontakte namentlich begrüßen. Dadurch wirkt Ihr Newsletter-Text direkt viel persönlicher und lässt Sie und Ihre Marke nahbar und sympathisch erscheinen.

Je nach Branche und Firma können unterschiedliche Begrüßungsformeln angebracht sein:

Wenn Sie die Wahl haben zwischen „Sehr geehrte/r …”, „Liebe/r …” oder einfach nur „Hallo …” orientieren Sie sich am besten am Kommunikationsstil, den Sie sonst verwenden.

Meiner Erfahrung nach geht es im E-Mail-Marketing aber meist etwas lockerer zu. Schließlich wollen Sie mit Ihrem Newsletter ja Kontakt zu Ihrer Zielgruppe aufbauen und eine langfristige Bindung herstellen. Ein herzliches „Lieber Herr Müller” wirkt dabei viel sympathischer und schafft automatisch mehr Nähe als ein förmliches „Sehr geehrter Herr Müller”. Letzteres klingt vergleichsweise distanzierter, kühler und – meiner Meinung nach – etwas altmodisch.

Für die personalisierte Begrüßung benötigen Sie natürlich den Vor- und / oder Nachnamen Ihrer Kontakte und je nach Anredeformel auch das Geschlecht.

Ein weiterer Tipp:

Abonnieren Sie auch andere Newsletter. So schlüpfen Sie in die Leserrolle und können selbst feststellen, welche Betreffzeilen, Überschriften oder Formulierungen Sie mehr ansprechen und welche weniger.

Tipp 3: Achten Sie auf eine klare Struktur

Bevor ich dann mit dem Schreiben des Newsletters beginne, mache ich mir zuerst eine Stichpunktliste mit allen Infos, die ich den Leser:innen mit auf den Weg geben möchte. Bringen Sie die verschiedenen Punkte dann in eine geeignete Reihenfolge und überlegen Sie, welche Aspekte davon am besten in die Einleitung, Hauptteil oder Schluss Ihres Newsletter-Textes passen. Je übersichtlicher und strukturierter Ihr Newsletter ist, desto besser können Sie Ihre Botschaft rüberbringen und Ihr Ziel erreichen.

In der Einleitung sollten Sie die Neugier, die Sie in der Überschrift geweckt haben, weiter steigern und Ihren Kontakten zeigen, warum sie unbedingt weiterlesen sollten.

Hier könnte ich zum Beispiel mit einer Frage starten wie “haben Sie sich schon einmal gefragt, wie Sie sie es schaffen können, Ihre Leserinnen und Leser mit richtig guten Texten zu fesseln?” Damit baue ich direkt eine Verbindung zu den Leser:innen auf und versetze sie in eine konkrete Situation, die sie vermutlich selbst kennen.

Im Hauptteil verpacken Sie dann Ihr Hauptanliegen, also zum Beispiel zu informieren, zu verkaufen oder zu unterhalten. Da ich in diesem Newsletter informieren möchte, liste ich hier kurz und knapp Tipps für einen guten Newsletter-Text auf.

Im Schlussteil geht es darum, die Kontakte vollends zu überzeugen und zum Klick auf den CTA zu motivieren. Formulieren Sie deshalb klipp und klar die Gründe, warum sie dies tun sollten und welche Vorteile sie dabei erwarten. Darauf folgt der auffallend platzierte, klickbare CTA-Button, der auf Ihre Website leitet!

Da ich die Leser:innen dazu bewegen möchte, dieses Video hier anzuschauen, verlinke ich es mit dem auffälligen Button und gebe den Anreiz, dass sie hier weitere Tipps erhalten und sich dabei auch noch entspannt zurücklehnen können.

Beim Newsletterschreiben kann Ihnen übrigens auch das AIDA-Modell helfen. Ein Kreuzfahrtschiff? Nein – beim AIDA-Prinzip handelt es sich um eine Marketing-Formel. Dabei steht das A für „attention” (Aufmerksamkeit), das I für „interest” (Interesse), das D für „desire” (Verlangen) und das A für „action” (Aktion / Handlung).

  • Interest: Eine attraktive Überschrift und ein spannender Einleitungssatz steigern das Interesse Ihrer Empfänger:innen, die jetzt noch mehr erfahren wollen.

Damit steht auch schon das Grundgerüst für Ihren Newsletter! Jetzt zeige ich Ihnen, wie Sie Ihre Texte noch weiter verbessern können.

Tipp 4: Halten Sie sich so kurz wie möglich

Wenn Sie Ihren Newsletter schreiben, sollten Sie sich so kurz wie möglich halten. Außerdem sollten die Infos zum Hauptthema inklusive CTA „above the fold” stehen, das heißt im oberen Bereich der E-Mail, der auch ohne Scrollen für Ihre Leser:innen sichtbar ist.

Unterthemen oder weiterführende Artikel können darunter platziert werden, um Interessent:innen, die Zeit mitbringen, weiteren Lesestoff anzubieten.

Brauchen Sie etwas mehr Inspiration, wie ein guter Newsletter aussieht? Wir haben 33 gelungene Beispiele aus der Praxis für Sie gesammelt und in einem kompakten PDF zusammengetragen. Das können Sie wie immer kostenlos über den Link in der Videobeschreibung herunterladen!

Tipp 5: Streichen Sie überflüssige Füllwörter

Ich muss ja echt mal zugeben – diesen Tipp sollte ich mir selbst auch zu Herzen nehmen. Füllwörter wie, ja, wohl, echt, mal, schon, ziemlich, relativ, einfach und irgendwie bauschen Ihren Newsletter-Text unnötig auf und ziehen ihn in die Länge. Lesen Sie sich den gesamten Text am Ende am besten noch einmal von oben bis unten durch und streichen Sie alle überflüssigen Wörter, ohne die der Text genauso gut verständlich ist.

Tipp 6: Vermeiden Sie Spam-Wörter

Damit Ihr Newsletter nicht als Spam eingestuft wird, sollten Sie besser auf bestimmte Wörter verzichten. Wörter wie, Gewinn, gratis, kein Spam, aber auch viele Ausrufezeichen oder Großbuchstaben können die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass die Mail-Provider Ihre Mail als Spam einstufen, wodurch sich die Zustellbarkeit Ihres Newsletters verschlechtert und weniger Kontakte Ihre Mails lesen werden.

Wussten Sie schon, dass wir bei rapidmail einen automatischen Spam-Check haben? Damit können Sie vor dem Versand prüfen, wie hoch die Gefahr ist, dass ihr Newsletter als Spam eingestuft wird. Dazu geben wir ihnen noch Optimierungstipps, damit sich Ihrem Newsletter nichts in den Weg ins Postfach Ihrer Leser:innen stellt.

Durch ein paar clevere Formulierungen an den richtigen Stellen können Sie übrigens noch mehr aus Ihrem Newsletter-Text herausholen, z. B. mit einem cleveren Call-to-Action:

Tipp 7: Wählen Sie einen cleveren Call-to-Action

Mit Ihrem Newsletter wollen Sie Ihren Leser:innen meistens wahrscheinlich nicht nur eine Lektüre schicken, sondern sie auch zu einer Handlung bewegen. Sei es der Besuch Ihrer Website, der Kauf eines Produkts oder weiterführende Informationen zu einem Thema – mit einem Call-to-Action leiten Sie Ihre Kontakte von Ihrem Newsletter aus auf eine weitere Seite.

Damit der Button auch geklickt wird, sollte Ihren Empfänger:innen klar sein, was sie nach dem Klick erwartet. Beschreiben Sie das im vorangehenden Text und beschriften Sie den CTA-Button mit einer eindeutigen Botschaft. Diese Beschriftung sollte kurz und knackig sein und die Leser:innen zum Klicken motivieren.

“Weitere Tipps holen” ist hier zum Beispiel besser geeignet als “Zum Video” oder ähnliches, da der Vorteil für die Leser:innen direkt im Vordergrund steht. Außerdem ist auch das Popcorn-Emoji ein Eyecatcher und verstärkt die Botschaft

Wenn Sie Ihren Newsletter schreiben, können Sie sich natürlich von KI auf die Sprünge helfen lassen. Die KI-Tools können echt super hilfreich sein, wenn Sie Inspiration oder Formulierungsideen suchen. Vergessen Sie aber nicht, die KI-Texte zu prüfen und Ihren eigenen Stil einzubringen, um sich von der Konkurrenz abzuheben.

Tipp 8: Motivieren Sie durch aktive Verben

Damit Ihr Newsletter-Text sich flüssig und einfach lesen lässt, sollten Sie auf unnötige Substantivierungen verzichten und stattdessen lieber positive, aktive Tätigkeitsverben verwenden.

Ein Beispiel:

“Die Gliederung Ihres Newsletters in Einleitung, Hauptteil und Schluss ist unverzichtbar für die einfache Erfassung des Inhaltes durch Ihre Leser:innen.”

Damit die Botschaft leichter lesbar wird, besser im Gedächtnis bleibt und einfach persönlicher wirkt, können Sie den komplexen Satz ganz einfach auflösen in folgenden Satz:

“Gliedern Sie Ihren Newsletter in Einleitung, Hauptteil und Schluss, damit Ihren Leser:innen den Inhalt einfach erfassen können.”

Stellen Sie sich am besten vor, Sie würden mit einer Kollegin sprechen oder mit einem Kunden telefonieren und schreiben Sie Ihren Newsletter so, wie Sie es auch mündlich erklären würden.

Tipp 9: Reden Sie Klartext

Um den heißen Brei herumzureden, bringt Sie nicht weiter. Geben Sie stattdessen möglichst konkrete Informationen an, die Ihre Leser:innen weiterbringen und sie nicht rätseln lassen, was eigentlich gemeint ist.

Natürlich sind nicht alle Themen immer positiv. So können zum Beispiel Preiserhöhungen oder die Tatsache, dass Sie ein bestimmtes Produkt aus Ihrem Angebot nehmen, auf viel Unverständnis stoßen. Gerade dann ist es umso wichtiger, in Ihrem Newsletter-Text positiv zu bleiben, Empathie zu zeigen und dass Sie sich in die Lage Ihrer Leser:innen hineinversetzen können!

Wenn Sie Ihre Newsletter schreiben, sollten Sie sich deshalb dabei immer folgende Fragen stellen:

Wie würde ich selbst auf diese Nachricht reagieren?

Welche Vorteile und welche Nachteile ergeben sich für meine Abonnent:innen dadurch?

Welche Lösung gibt es für Empfänger:innen, die meine Nachricht negativ aufnehmen könnten?

Wie kann ich meinen Abonnent:innen zeigen, dass sie mir wichtig sind?

Jetzt stehen noch ein paar letzte Checks an, bevor Sie Ihren Newsletter versenden können, z. B. ob Ihre Leser:innen im Mittelpunkt stehen:

Tipp 10: Stellen Sie Ihre Leser:innen in den Mittelpunkt

In Ihrem Newsletter sollten Sie nicht jedes Mal versuchen, möglichst viel zu verkaufen. So eine Dauerwerbung würde Ihren Kontakten vermutlich schnell auf die Nerven gehen und zu vielen Abmeldungen führen.

Sorgen Sie also für Abwechslung und versetzen Sie sich in Ihre Leserinnen und Leser: Was interessiert sie? Was erwarten sie von Ihrem Newsletter? Wie können Sie ihnen einen Mehrwert bieten?

Durch hilfreiche Newsletter mit wichtigen Tipps, Schritt-für-Schritt-Anleitungen, Rezepte, Auswertungen und kreative Ideen können Sie Ihren Kontakten zeigen, dass Sie an sie denken. Langfristig gesehen entsteht auf diese Weise eine Bindung Ihrer Abonnent:innen zu Ihrem Unternehmen bzw. zu Ihrer Marke. Diese Bindung wiederum steigert die Chance einer erfolgreichen Newsletter-Conversion.

Tipp 11: Lassen Sie Ihren Newsletter Korrektur lesen

Wenn Sie Ihren Newsletter fertig geschrieben haben, sollten Sie ihn unbedingt von jemandem Korrektur lesen lassen.

Wahrscheinlich kennen wir das alle: Man bastelt lange an einem Text und schreibt mal hier, mal da einen Satz um und ersetzt beim erneuten Lesen einige Wörter durch besser klingende. Am Ende ist man mehr oder weniger zufrieden mit dem Ergebnis und legt den Text beiseite. Am nächsten Tag bekommt man dann einen kleinen Schock, wenn man feststellt, wie viele Tippfehler man übersehen hat und dass sich ein paar Sätze echt schräg anhören.

Das ist völlig normal! Deshalb ist es immer gut, Kolleg:innen um Feedback zu bieten. Vier Augen sehen immer mehr als zwei! Außerdem sind Ihre Kolleg:innen noch nicht so im Text „drin” wie Sie und können gut beurteilen, ob der Newsletter verständlich und fehlerfrei ist, oder ob eventuell sogar wichtige Infos fehlen.

Mit rapidmail können Sie Ihre Testmails selbstverständlich kostenlos versenden.

Fazit: Bye bye, Schreibblockade!

Jetzt haben Sie die perfekte Anleitung, um einen erfolgreichen Newsletter zu schreiben! Probieren Sie es direkt aus und hinterlassen Sie mir einen Kommentar: Welchen dieser Tipps fanden Sie am hilfreichsten?

Vergessen Sie nicht: Mit dem Link in der Beschreibung erhalten Sie 50 % Rabatt auf Ihre erste Rechnung bei rapidmail!

Bis zum nächsten Mal – und viel Spaß beim Schreiben Ihrer Newsletter! 🚀

Wie lang sollte eine Newsletter-Überschrift sein?

Eine Newsletter-Überschrift sollte so kurz wie möglich sein, auch wenn's manchmal schwerfällt. Sie erfüllt drei Kriterien:

  • Sie benennt die zentrale Botschaft des Newsletters in einem Satz.
  • Sie macht neugierig, ohne zu viel zu verraten.
  • Sie passt in eine Zeile und ist ohne zu scrollen lesbar.

Überschriften, die sich über mehrere Zeilen ziehen, wirken schnell aufdringlich. Wenn Sie mehr Infos unterbringen möchten, empfiehlt sich eine Kombination aus Haupt- und Unterüberschrift: Die Hauptüberschrift rücken Sie per größerer Schriftgröße, Fettschrift oder einem auffälligen Webfont in den Fokus – die Unterüberschrift liefert die ergänzende Information, ohne dass das Ganze visuell erschlägt. Ob Sie die Überschrift über oder unter das Headerbild platzieren, bleibt Ihnen überlassen – beides funktioniert!

Vergleich Newsletter-Überschriften
Durch eine zusammenfassende und spannende Überschrift steigern Sie das Interesse Ihrer Abonnent:innen und animieren sie dazu, den Newsletter weiterzulesen. Wie unsere Newsletter-Beispiele zeigen, bleibt es Ihnen überlassen, ob Sie die Überschrift über oder unter das Headerbild platzieren – beides funktioniert!

2. Newsletter personalisieren: Nähe schlägt Förmlichkeit

Personalisierte Newsletter wirken sympathischer. Laut dem Litmus State of Email Trends Report 2024 berichten 77 % der Marketer:innen von messbaren Leistungsverbesserungen durch die Personalisierung der Betreffzeile, über 80 % durch Personalisierung generell.

Bevor Sie die Einleitung Ihres Newsletters schreiben, begrüßen Sie Ihre Empfänger:innen individuell mit ihrem Namen. Dadurch wirkt Ihre E-Mail direkt viel persönlicher und Sie als Unternehmen oder Marke werden für Ihre Kontakte nahbarer.

Siezen oder Duzen – Was passt zu Ihrem Newsletter?

Bei der Wahl der richtigen Ansprache orientieren Sie sich am besten am Kommunikationsstil, den Sie sonst verwenden, zum Beispiel auf Ihrer Website. Dasselbe gilt für die Begrüßungsformel:

  • „Sehr geehrte/r …“ – förmlich, distanziert, eher für konservative Branchen
  • „Liebe/r …“ – herzlich, nahbar, für die meisten Newsletter gut geeignet
  • „Hallo …“ – locker, modern, passt gut zu jüngeren Zielgruppen

Unserer Erfahrung nach geht es im E-Mail-Marketing meist etwas lockerer zu. Ein herzliches „Lieber Herr Müller“ wirkt viel sympathischer und schafft automatisch mehr Nähe als ein förmliches „Sehr geehrter Herr Müller“ – das klingt vergleichsweise distanziert, kühler und ehrlich gesagt etwas altmodisch. 😄

Was brauchen Sie für eine personalisierte Newsletter-Begrüßung?

Für die individuelle Ansprache benötigen Sie den Vor- und/oder Nachnamen Ihrer Kontakte und je nach Anredeformel auch das Geschlecht (für „Herr“ bzw. „Frau“). Liegen Ihnen diese Daten vor, ist der Rest denkbar einfach: Mit rapidmail als Newsletter-Software fügen Sie mit nur einem Klick eine personalisierte Anredeformel in jede Ihrer E-Mails ein. Beim Versand wird dann für jede:n Empfänger:in automatisch der passende Name eingesetzt – so zeigen Sie, dass Ihnen jeder einzelne Ihrer Kontakte am Herzen liegt!

💡 rapidtipp

Abonnieren Sie auch andere Newsletter. So schlüpfen Sie in die Leserrolle und stellen selbst fest, welche Betreffzeilen, Überschriften oder Formulierungen Sie mehr ansprechen – und welche weniger. Diese Insights aus dem Selbsttest lassen sich hervorragend für Ihre eigenen Mailings nutzen! 🤓


3. Newsletter-Struktur: So bauen Sie Ihren Text richtig auf

Ein gut strukturierter Newsletter-Text folgt einem klaren Aufbau aus Einleitung, Hauptteil und Schluss und lotst die Leser:innen Schritt für Schritt zum Klick auf den Call-to-Action (CTA).

Die Anrede ist geschafft. Weiter geht's! Bevor Sie ohne Plan drauflosschreiben, lohnt es sich, Notizen zu machen. Notieren Sie sich am besten in einer Stichpunktliste, welche Infos Sie mit Ihren Abonnent:innen im Newsletter teilen möchten. Bringen Sie die verschiedenen Punkte dann in eine geeignete Reihenfolge und überlegen Sie, welche Aspekte davon am besten in die Einleitung, den Hauptteil oder den Schluss Ihres Newsletter-Textes passen. So schreiben Sie am Ende einen gut strukturierten Newsletter!

Die ideale Struktur für Ihren Newsletter 📝

Um Ihren Newsletter richtig zu schreiben, stellen Sie sich jetzt einfach vor, Sie erzählen jemandem eine Geschichte. In Ihrer Newsletter-Geschichte sollten Sie den Spannungsbogen so spannen, dass Ihren Leser:innen am Ende der Klick auf den Call-to-Action Button wie das einzig mögliche Happy End der Geschichte erscheint:

  • Einleitung: Bevor Sie direkt mit der Tür ins Haus fallen, kann ein einleitender Satz nicht schaden, um die Neugier Ihrer Leser:innen weiter zu steigern! Möchten Sie Ihre neue Kollektion vorstellen, die ab sofort in Ihrem Onlineshop verfügbar ist? Starten Sie zum Beispiel mit: „Hast du auch schon einen Blick in deinen Kleiderschrank geworfen und festgestellt, dass du für diesen Sommer gar keine coolen Outfits im Schrank hängen hast?“ Abonnent:innen, die sich mit dieser Situation identifizieren können, werden Ihren Newsletter jetzt auf jeden Fall weiterlesen! Es ist also sinnvoll, in der Newsletter-Einleitung immer ein bekanntes Problem aus dem Alltag aufzugreifen.
  • Hauptteil: Je nachdem, welches Ziel Sie mit Ihrem Newsletter verfolgen (z. B. informieren, verkaufen oder unterhalten), variiert natürlich auch der Newsletter-Inhalt. Im Hauptteil sollte es aber immer darum gehen, Ihr Anliegen auf spannende Weise zu präsentieren. Zum Beispiel können Sie das Geheimnis lüften, dass Ihre neue Kollektion jetzt online verfügbar ist, Ihre Kontakte Ihren neuesten Blogartikel zu einem brandaktuellen Thema lesen können oder dass heute eine unschlagbare Rabatt-Aktion startet. Bei Neuerungen und Updates für eines Ihrer Produkte können Sie im Hauptteil auch darauf eingehen, warum Sie sich für eine Aktualisierung entschieden haben.
  • Schluss: Im abschließenden Teil Ihres Newsletter-Textes sollten Sie alles geben! Hier geht es darum, Ihre Empfänger:innen so mitzureißen, dass sie unbedingt mehr erfahren wollen und deshalb auf den Call-to-Action-Button klicken. Im Beispiel mit der neuen Sommerkollektion wollen Sie Ihre Leser:innen zum Abschluss so für Ihre neuen Outfits begeistern, dass sie Lust bekommen, sich direkt in Ihrem Onlineshop umzusehen. Packen Sie in den Schlussteil daher alle Vorteile, die Ihre Kund:innen dank der neuen Trend-Artikel genießen. Zum Beispiel, dass sie „mit den Outfits zu echten Trendsetter:innen werden“ oder sie damit „bei der Grillparty dem neuen Luxusgrill die Show stehlen“. Geht es in Ihrem Newsletter dagegen um einen neuen Blogartikel, sollten Sie Ihre Abonnent:innen zum Schluss darauf hinweisen, wie sich die Tipps aus dem Artikel im Alltag umsetzen lassen und ihnen so dabei helfen, ein bestimmtes Problem zu lösen.

Weitere Beispiele für beliebte Problemlösungen, die garantiert gut bei Ihren Leser:innen ankommen: Zeit sparen, Neues entdecken, gesund bleiben, Geld sparen, Prozesse vereinfachen, sich weiterbilden und sich etwas von Praxisbeispielen abschauen. Auf die Problemlösung folgt dann der auffallend platzierte, klickbare CTA-Button, der auf Ihre Website leitet!

Das AIDA-Modell: Die bewährte Formel für Newsletter-Texte

Wenn Sie Ihren Newsletter schreiben, sollten Sie für den richtigen Aufbau immer auch das sogenannte AIDA-Modell vor Augen haben. Ein Kreuzfahrtschiff? Nein – beim AIDA-Prinzip handelt es sich um eine Marketing-Formel, an der sich Unternehmen für ihre Werbung orientieren sollten, um Verbraucher:innen zum Kauf zu animieren. Dabei steht das A für „attention“ (Aufmerksamkeit), das I für „interest“ (Interesse), das D für „Hervorhebung der wichtigsten Satzteile“ (Verlangen) und das A für „action“ (Aktion / Handlung). Das gilt auch für Ihren Newsletter:

  • Attention: Mit einem ansprechenden Betreff und einem modernen Headerbild wecken Sie die Neugier Ihrer Abonnent:innen und erlangen so ihre Aufmerksamkeit.
  • Interest: Eine attraktive Überschrift und ein spannender Einleitungssatz steigern das Interesse Ihrer Empfänger:innen, die jetzt noch mehr erfahren wollen.
  • Desire: Der Newsletter-Text präsentiert alle Vorteile und zeigt Ihren Leser:innen DIE Lösung für ihre Probleme auf. Das löst bei ihnen den Wunsch aus, Ihr Produkt zu kaufen oder auf Ihrer Website mehr zum vorgestellten Thema zu erfahren.
  • Action: Ein auffallender und clever beschrifteter Call-to-Action animiert Ihre Leser:innen dazu, auf den Button zu klicken – und schon finden sie sich auf Ihrer Website wieder!
Beispiel für einen gut strukturierten Newsletter-Text anhand des AIDA Modells
Praxisbeispiel für einen gut strukturierten Newsletter-Text: Der Newsletter der Schmuckmarke Julie & Grace folgt dem AIDA-Modell: Aufmerksamkeit erlangen, Interesse erzeugen, Wunsch (Desire) auslösen und Aktion einleiten – der Klick auf den Call-to-Action-Button, der die Leser:innen in den Online-Shop leitet (erstellt mit rapidmail).

Egal, um welches Thema sich Ihre E-Mail dreht: Beim Schreiben des Newsletters sollten Sie außerdem folgende Tipps beachten, damit Ihr Newsletter-Text übersichtlich und strukturiert gestaltet ist:

✔ Lieber mehr kurze Absätze als wenige lange

✔ Kurze Sätze für ein leichteres Leseverständnis

✔ Ausreichend Weißraum links und rechts vom Newsletter-Text sowie genügend Zeilenabstand

✔ Hervorhebung der wichtigsten Satzteile und Schlüsselwörter durch Fettschrift, für einfacheres Überfliegen des Textes

💡 rapidtipp

Wenn Sie Ihren Newsletter schreiben, sollten Sie sich so kurz wie möglich halten. Außerdem sollten die Infos zum Hauptthema inklusive CTA „above the fold“ stehen, das heißt im oberen Bereich der E-Mail, der auch ohne Scrollen für Ihre Leser:innen sichtbar ist. Unterthemen oder weiterführende Artikel können darunter platziert werden, um Interessent:innen, die Zeit mitbringen, weiteren Lesestoff anzubieten. Werfen Sie auch einen Blick auf unsere Auswahl an gelungenen Newsletter-Beispielen unserer Kund:innen!

Übrigens: Beim Verfassen von Newslettern kann Ihnen auch KI auf die Sprünge helfen. Tools wie ChatGPT liefern schnell Erstentwürfe und Strukturideen. Prüfen Sie die Texte jedoch immer kritisch und bringen Sie Ihren eigenen Stil ein, denn dieser macht Ihren Newsletter unverwechselbar.


4. Mit einem Klick zum Glück: Der perfekte Call-to-Action

Apropos CTA: Mit Ihrem Newsletter wollen Sie Ihren Leser:innen nicht nur eine Lektüre schicken, sondern sie auch zu einer Handlung bewegen. Sei es der Besuch Ihrer Website, der Kauf eines Produkts oder weiterführende Informationen zu einem Thema – mit einem Call-to-Action leiten Sie Ihre Kontakte von Ihrem Newsletter aus auf eine weitere Seite.

Was macht einen guten CTA-Button aus?

Damit der Button auch geklickt wird, sollte Ihren Empfänger:innen klar sein, was sie nach dem Klick erwartet. Beschreiben Sie das im vorangehenden Text und beschriften Sie den CTA-Button mit einer eindeutigen Botschaft. Das ist besonders wichtig, wenn Sie barrierefreie Newsletter versenden möchten. Diese Beschriftung sollte gleichzeitig kurz und knackig sein und die Leser:innen nicht schon davor abschrecken, überhaupt draufzuklicken.

Welche Farbe sollte der CTA-Button haben?

Auch die Farbe des CTAs entscheidet darüber, ob er geklickt wird oder nicht. Besonders kontrastreiche Farben bieten sich an, damit er sich vom restlichen Newsletter abhebt und die Aufmerksamkeit Ihrer Kontakte erregt.

Dieses Beispiel zeigt, dass die linke Version des Newsletters besser funktioniert als die rechte. Links fällt der CTA-Button viel stärker ins Auge und ist dennoch stimmig mit dem Design des Newsletters (erstellt mit rapidmail).

👀 Schon gewusst?

Mit dem A/B-Testing von rapidmail können Sie zwei verschiedene CTA-Varianten gegeneinander testen – und so herausfinden, welche Beschriftung und welche Farbe bei Ihrer Zielgruppe besser ankommt. Probieren Sie's aus!


5. Füllwörter streichen: Weniger ist mehr

Füllwörter blähen Ihren Newsletter-Text unnötig auf. Je länger ein Newsletter, desto geringer die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Empfänger:innen ihn komplett lesen. Laut einer Studie werden E-Mails mit weniger als 200 Wörtern am ehesten gelesen.

Verzichten Sie auf Füllwörter. Sie bauschen den Text unnötig auf. Dieser Newsletter-Tipp klingt simpel, macht aber einen großen Unterschied.

Lesen Sie sich den gesamten Text am Ende am besten noch einmal von oben bis unten durch und streichen Sie alle überflüssigen Wörter, ohne die der Text genauso gut verständlich ist.

Auf die folgenden, häufig verwendeten Füllwörter können Sie in den meisten Fällen verzichten:

  • ja
  • wohl
  • echt
  • mal
  • schon
  • ziemlich
  • relativ
  • einfach
  • irgendwie
  • an für sich
  • natürlich
  • nämlich
  • eigentlich
  • quasi
  • sozusagen

💡 rapidtipp

Nutzen Sie spezielle Tools wie Wortliga, die Ihren Text automatisch auf Füllwörter, Nominalstil und Passivkonstruktionen prüfen.


6. Newsletter richtig schreiben: Spam-Wörter vermeiden

Damit Ihr Newsletter Ihre Kontakte wirklich erreicht, sollten Sie auf die Verwendung von Spam-Wörtern achten. Wörter wie „Gewinn“, „gratis“ und „kein Spam“ im Betreff oder im Newsletter-Text verschlechtern die Zustellbarkeit Ihres Newsletters. Auch die Verwendung von zu vielen GROSSBUCHSTABEN und Ausrufezeichen!!!! erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Mailing als Spam eingestuft wird.

Was sind typische Spam-Wörter im Newsletter?

Zu den häufigsten Spam-Triggern im E-Mail-Marketing zählen Begriffe wie:

  • „Gewinn“ oder „Gewinner“
  • „gratis“ oder „kostenlos“
  • „kein Spam“
  • „jetzt kaufen!!!“
  • „100 % gratis“
  • „Geld verdienen“

👀 Schon gewusst?

Mit dem automatischen Spam-Check von rapidmail können Sie Ihren Newsletter vor dem Versand auf die Gefahr einer Spameinstufung hin prüfen. Wichtige Opimierungstipps helfen Ihnen dabei, dass sich Ihrem Newsletter nichts in den Weg ins Postfach Ihrer Leser:innen stellt.

E-Mail Spam-Check von rapidmail
Mit dem SPAM-Test von rapidmail können Sie vor jedem Versand überprüfen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass Ihre E-Mail im Spamordner Ihrer Empfänger:innen landet.
Jetzt spamfreien Newsletter erstellen

7. Newsletter verfassen mit aktiven Verben: So motivieren Sie zum Lesen

Der Verzicht auf nicht benötigte Substantivierungen unbekannter Fachbegriffe steigert die Verständlichkeit eines Textes und mindert die aufzubringende Leseanstrengung. Bitte was? Genau das meinen wir: Verzichten Sie in Ihren Texten darauf, Verben und Adjektive in Substantive zu verwandeln und komplexe Fachbegriffe einzubauen. Setzen Sie stattdessen auf positive, aktive Tätigkeitsverben wie z. B. „steigern“, „profitieren“ oder „sparen“!

Nominalstil vs. Verbalstil: Der Unterschied auf einen Blick

Der Unterschied zwischen Nominal- und Verbalstil klingt abstrakt, ist er aber gar nicht. Diese Beispiele zeigen, wie einfach sich steife Formulierungen in lebendige Sätze verwandeln lassen:

❌ Nominalstil ✅ Verbalstil
„Die Gliederung des Newsletters erfolgt in drei Teile.“ „Gliedern Sie Ihren Newsletter in drei Teile.“
„Die Durchführung des Versands findet statt.“ „Versenden Sie Ihren Newsletter.“
„Die Steigerung der Öffnungsrate ist das Ziel.“ „Steigern Sie Ihre Öffnungsrate.“

Zwar mag sich Ihr Newsletter-Text durch Substantivierungen irgendwie professioneller anhören, aber sind wir mal ehrlich: Ihre Abonnent:innen haben weder die Zeit noch Lust, Ihren Text erst mehrfach lesen zu müssen, um zu verstehen, was Sie ihnen eigentlich sagen möchten. Halten Sie es also lieber einfach und schreiben Sie Ihren Newsletter genauso, wie Sie mit Ihren Kund:innen auch am Telefon sprechen würden.

💡 rapidtipp

Nicht sicher, ob Ihr Text zu viele Substantivierungen enthält? Kopieren Sie ihn in ein KI-Tool wie ChatGPT und fragen Sie: „Bitte formuliere diesen Text aktiver und ersetze Substantivierungen durch Verben.“ Sie bekommen sofort eine lebendigere Version.


8. Leser:innen beim Newsletterschreiben in den Fokus stellen

Wer seinen Newsletter nur als Werbekanal nutzt, riskiert Abmeldungen: Laut ZeroBounce geben 43 % der Nutzer:innen zu viele E-Mails als Hauptgrund für Newsletter-Abmeldungen.

Bei Newslettern geht es nicht immer nur darum, Ihre Produkte zu bewerben und zu verkaufen – diese Strategie wird auf Dauer wahrscheinlich zu mehr Newsletter-Abmeldungen führen. Abwechslung ist hier das Stichwort! Versenden Sie auch Newsletter mit besonderen Inhalten, die Ihren Leser:innen einen Mehrwert bieten.

Wenn es Ihren Abonnent:innen Spaß macht, Ihre Newsletter zu lesen, haben Sie einen Fuß schon in der Tür. Denn mit hoher Wahrscheinlichkeit werden Ihre Kontakte dann auch Ihre folgenden Mailings öffnen, um zu erfahren, was Sie sich dieses Mal für sie ausgedacht haben.

Langfristig gesehen entsteht auf diese Weise eine Bindung der Abonnent:innen zu Ihrem Unternehmen bzw. zu Ihrer Marke. Diese Bindung wiederum steigert die Chance einer erfolgreichen Newsletter-Conversion – also zum Beispiel, dass Ihre Leser:innen eines Ihrer Produkte bestellen oder sich auf Ihrer Website registrieren.

Welche Inhalte bieten echten Mehrwert?

Zeigen Sie Ihren Empfänger:innen, dass Sie an sie denken, zum Beispiel durch:

  • 💡 Hilfreiche Tipps und Tricks aus Ihrem Fachbereich
  • 📝 Schritt-für-Schritt-Anleitungen zu häufigen Problemen
  • 🍝 Rezepte, Ideen oder Inspirationen
  • 📊 Auswertungen, Studien oder interessante Zahlen
  • 🎨 Kreative Ideen und unerwartete Impulse
  • 🎁 Exklusive Angebote oder Rabatte nur für Abonnent:innen
  • 📅 Terminerinnerungen oder Einladungen zu Events
  • 🏆 Erfolgsgeschichten und Erfahrungsberichte von Kund:innen
  • 📖 Leseempfehlungen oder kuratierte Inhalte aus Ihrer Branche

Welcher Ton passt zu einem Newsletter?

Gerade im E-Mail-Marketing darf der Kommunikationsstil auch mal etwas entspannter sein. Natürlich gibt es trotzdem einige Bereiche und Branchen, bei denen zu viel Lockerheit unseriös wirken könnte. Sie kennen Ihre Abonnent:innen am besten und können sicher gut einschätzen, welcher Grad an Umgangssprachlichkeit Ihrer Zielgruppe zuzutrauen ist.

Auch hier lautet unser Tipp: Schreiben Sie Ihre Newsletter-Texte so, als würden Sie Ihre Kund:innen und Interessent:innen am Telefon über das jeweilige Thema informieren.

Praxisbeispiel für gelungenen Newsletter-Text
Beispiel für einen gelungenen Newsletter-Text: Mit einer lockeren Formulierung (z. B. „quatschen”) schafft es die Bloggerin Carolin Kotke, ihr Mailing wie ein persönliches Gespräch wirken zu lassen. Ergebnis: Ein Newsletter, den man gerne liest! (Erstellt mit rapidmail)

Wie übermittelt man negative Nachrichten im Newsletter?

Natürlich sind nicht alle Themen immer positiv. Preiserhöhungen oder die Einstellung eines Produkts können auf Unverständnis stoßen. Gerade dann ist es umso wichtiger, positiv zu bleiben, Empathie zu zeigen und sich in die Lage der Leser:innen hineinzuversetzen. Beim Newsletterschreiben sollten Sie sich dabei immer folgende Fragen stellen:

  • 📧 Wie würde ich selbst auf diese Nachricht reagieren?
  • 📝 Welche Vorteile und Nachteile ergeben sich für meine Abonnent:innen?
  • 🔍 Welche Lösung gibt es für Empfänger:innen, die meine Nachricht negativ aufnehmen könnten?
  • 🤍 Wie kann ich meinen Abonnent:innen zeigen, dass sie mir wichtig sind?

9. Newsletter richtig schreiben: Klartext reden und Fakten auf den Tisch legen

Konkrete Zahlen und Fakten machen Newsletter-Aussagen überzeugender und überzeugende Newsletter wirken.

„Im Vergleich zum Vorjahr machte der Online-Handel im April mehr Umsatz.“ – Nehmen wir an, Sie verwenden diese Aussage in Ihrem Newsletter. Für Ihre Leser:innen ist das zwar eine interessante Information. Gleichzeitig fehlt es der Feststellung aber an Aussagekraft: Mehr Umsatz kann ein Plus von 0,5 % bedeuten oder aber auch einen Anstieg um 50 %.

Warum sind konkrete Zahlen im Newsletter wichtig?

Machen Sie vergleichende Aussagen oder spiegeln Sie die Meinung Ihrer Bestandskund:innen wider, sollten Sie diese immer durch echte Fakten untermauern. Konkrete Zahlen machen Ihre Aussagen für Leser:innen greifbarer – sie können die Informationen mit ihren eigenen Erfahrungen vergleichen. Außerdem wirken belegte Angaben überzeugender und animieren Ihre Leser:innen stärker zu einer Handlung.

Wie schreibt man einen Newsletter mit konkreten Aussagen?

Lange Rede, kurzer Sinn – so geht's:

❌ Vage ✅ Konkret
„Unsere Kunden sind mit unserem Produkt zufrieden.“ „98 % der Kund:innen empfehlen das Produkt weiter.“
„In unserem Blog erfahren Sie mehr über einen gesunden Lifestyle.“ „In unserem Blog zeigen wir Ihnen die 10 besten Tipps für einen gesunden Lifestyle.“
„Entdecken Sie jetzt unsere Angebote zum Sommerschlussverkauf.“ „Bis zu 20 % Rabatt auf unsere Produkte im Sommerschlussverkauf.“
„Viele Kund:innen nutzen unser Produkt erfolgreich.“ „Über 5.000 Kund:innen setzen bereits auf unsere Lösung.“

10. Vier Augen sehen mehr als zwei: Vor dem Versand Korrektur lesen (lassen)

Sie haben es geschafft – Ihr Text steht! Bevor Sie einen Newsletter versenden, sollten Sie ihn immer Korrektur lesen lassen. Im Idealfall von einer weiteren Person, die den Text mit frischem Blick beurteilen kann, um so dem Text den letzten Schliff zu geben.

Wahrscheinlich kennen wir das alle: Man bastelt lange an einem Text und schreibt mal hier, mal da einen Satz um und ersetzt beim erneuten Lesen einige Wörter durch besser klingende. Am Ende ist man mehr oder weniger zufrieden mit dem Ergebnis und legt den Text beiseite. Am nächsten Tag bekommt man dann einen kleinen Schock, wenn man feststellt, wie viele Tippfehler man übersehen hat und dass sich ein paar Sätze echt schräg anhören.

Das ist normal! Deshalb ist es immer gut, ein wenig Abstand zu gewinnen, nachdem Sie Ihren Newsletter fertig geschrieben haben. Lassen Sie den Text ein bisschen ruhen, um den Kopf wieder frei zu bekommen.

Wie kann ich einen Newsletter effektiv Korrektur lesen?

Neben dem eigenen Gegenlesen gibt es weitere Möglichkeiten, Ihren Newsletter vor dem Versand zu prüfen:

  • 👀 Abstand gewinnen – Text kurz ruhen lassen und dann mit frischem Blick lesen
  • 👥 Kolleg:innen einbeziehen – Feedback von Personen einholen, die nicht im Text „drin“ sind
  • 🤖 KI als Korrekturhelfer – Text in ChatGPT oder ein ähnliches Tool kopieren und fragen: „Bitte prüfe diesen Text auf Tippfehler, unklare Formulierungen und Füllwörter“
  • Rechtschreibprüfung nutzen – automatische Tools als erste Absicherung einsetzen

Warum sollten Kolleg:innen den Newsletter gegenlesen?

Senden Sie den Newsletter zum Beispiel an Ihre Kolleg:innen und bitten Sie um Feedback – vier Augen sehen immer mehr als zwei! Außerdem sind Ihre Kolleg:innen noch nicht so im Text „drin“ wie Sie und können mit einem objektiven Blick beurteilen, ob der Newsletter verständlich und fehlerfrei ist, oder ob eventuell sogar wichtige Infos fehlen.

💡 rapidtipp

Mit rapidmail können Sie vor dem endgültigen Versand kostenlos Testmails an Ihre Kolleg:innen senden. Diese können noch einmal einen Blick auf den Newsletter werfen, bevor er sich auf den Weg in das Postfach Ihrer Kontakte macht. Außerdem können Sie mit einem Klick eine automatische Rechtschreibprüfung einstellen, die verhindert, dass sich lästige Rechtschreib- und Tippfehler in den Text einschleichen!

👀 Schon gewusst?

Füllt sich Ihr leeres Newsletter-Blatt in Gedanken bereits mit einfallsreichen Textstücken? Dann nichts wie los! Mit rapidmail können Sie Ihren Newsletter Schritt für Schritt online verfassen. Die automatische Speicherung sorgt dafür, dass kein einziges Wort verloren geht! Mit nur einem Klick können Sie eine automatische Rechtschreibprüfung einstellen, die verhindert, dass sich lästige Rechtschreib- und Tippfehler in den Text einschleichen. Versenden Sie zudem vor dem endgültigen Versand kostenlos Testmails an Ihre Kolleg:innen. Diese können noch einmal einen Blick auf den Newsletter werfen, bevor er sich auf den Weg in das Postfach Ihrer Kontakte macht!

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Newsletter schreiben: Mit diesen Betreffzeilen und Textbeispielen gelingt’s

Newsletter schreiben Textvorlagen

Die Grundidee steht, aber Sie wissen noch nicht genau, wie Sie Ihren Newsletter formulieren sollen? Unsere Betreffzeilen und Texte für Newsletter helfen Ihnen, Ihre Ideen umzusetzen und bieten eine Grundlage für Ihre Newsletter!

Das erwartet Sie:

  • Betreffzeilen für verschiedene Anlässe
  • Newsletter-Begrüßungstext-Beispiele
  • ein Produktvorstellung-Beispieltext
  • ein Einladungstext-Beispieltext
  • uvm.

Jetzt kostenlos downloaden und mit unseren Textbeispielen durchstarten! 🚀

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Ihr Datenschutz ist uns wichtig. Mit Eingabe und Übermittlung Ihrer Daten erklären Sie sich einverstanden, dass wir Sie persönlich per Newsletter kontaktieren, in dem wir regelmäßig wichtige Infos und Neues aus dem Bereich Newsletter-Marketing mit Ihnen teilen. Sie können sich jederzeit wieder vom Newsletter abmelden. Eine Weitergabe Ihrer Daten an Dritte erfolgt nicht. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

11. KI beim Newsletter schreiben: Schreibblockade? Nicht mit künstlicher Intelligenz!

KI-Tools helfen beim Schreiben von Newslettern: von der ersten Idee bis zur fertigen Betreffzeile. Laut HubSpots State of Generative AI bewerten 95 % der Marketer:innen, die generative KI für E-Mails nutzen, diese als „effektiv“.

Starre Seite, leerer Kopf, keine Idee, wo anfangen? Das kennen viele. KI-Tools wie ChatGPT, Gemini oder spezialisierte E-Mail-Marketing-Features können dabei helfen, Ihre Schreibblockade zu überwinden. 😄

Wie kann KI beim Newsletter schreiben helfen?

KI-Tools eignen sich besonders gut für folgende Aufgaben:

  • 💡 Ideen sammeln: Themenvorschläge für den nächsten Newsletter erzeugen lassen
  • ✍️ Erstentwürfe erstellen: Rohtext auf Basis einer kurzen Beschreibung generieren
  • 📧 Betreffzeilen testen: Mehrere Varianten in Sekunden erstellen und die beste auswählen
  • 🔍 Texte optimieren: Füllwörter, Substantivierungen und Passivkonstruktionen aufspüren lassen
  • 🌍 Übersetzungen: Newsletter schnell in andere Sprachen übertragen
  • 📋 Struktur prüfen: Den eigenen Entwurf auf Logik, Aufbau und Verständlichkeit checken lassen

Was sollte man beim Einsatz von KI im Newsletter beachten?

KI ist ein starkes Hilfsmittel, aber kein Ersatz für Ihre eigene „Brand Voice“ und Expertise. Ein paar wichtige Grundsätze:

  • ✅ KI-Texte immer kritisch prüfen und mit dem eigenen Stil verfeinern.
  • ✅ Fakten, Zahlen und Quellen aus KI-Antworten manuell verifizieren.
  • ✅ Die finale Entscheidung über Ton, Inhalt und Botschaft liegt immer bei Ihnen.
  • ❌ KI-Texte niemals ungeprüft 1:1 übernehmen, das merken Ihre Leser:innen.

💡 rapidtipp

Auch rapidmail hat KI-Features, die Ihnen das Newsletter schreiben erleichtern: Mit dem KI-Betreffzeilengenerator erstellen Sie in Sekunden mehrere Betreffzeilen-Varianten und wählen die überzeugendste aus. Geben Sie dazu im Mailing-Editor einfach die URL Ihrer Unternehmens-Webseite ein und schon werden Ihnen nach Eingabe eines Schlagwortes Betreffzeilen passend zu Ihrem Unternehmen, Ihren Produkten oder Dienstleistungen vorgeschlagen.

Über die URL lernt die KI Ihr Unternehmen kennen und liefert Ihnen passende und individuelle Betreffzeilenvorschläge. Die Vorschläge der KI sind dann auf Ihr Unternehmen und Ihren Sprachstil abgestimmt.

Fazit: Newsletter schreiben, die ankommen

Einen Newsletter zu schreiben, der bei Ihren Abonnent:innen ankommt, ist keine Raketenwissenschaft. Es braucht kein außergewöhnliches Schreibtalent, sondern vor allem eines: Handwerk. Wer die wichtigsten Grundregeln kennt und konsequent anwendet, schreibt schnell bessere Newsletter.

Die 11 Tipps aus diesem Artikel lassen sich auf drei Kernprinzipien zusammenfassen:

  • 📝 Struktur schlägt Länge: Ein klar gegliederter, kurzer Newsletter mit starker Überschrift, AIDA-Aufbau und eindeutigem CTA überzeugt mehr als ein langer Fließtext ohne roten Faden.
  • 🤝 Nähe schlägt Werbung: Wer seinen Abonnent:innen echten Mehrwert liefert, baut langfristige Bindung auf. Und Bindung ist die Grundlage jeder erfolgreichen Newsletter-Conversion.
  • ✍️ Klarheit schlägt Komplexität: Aktive Sprache, konkrete Fakten und keine Füllwörter machen Texte lesbarer – für Menschen und KI-Systeme gleichermaßen.

Probieren Sie unsere Tipps beim nächsten Mailing aus. Und falls Sie dabei Unterstützung benötigen: Mit rapidmail verfassen, gestalten und versenden Sie Ihre Newsletter Schritt für Schritt, inklusive KI-Features, automatischer Rechtschreibprüfung und kostenlosem Spam-Check. So steht einem Newsletter, den Ihre Abonnent:innen wirklich lesen wollen, nichts mehr im Weg.


Definitiv auch Ihre Aufmerksamkeit wert