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Newsletter auswerten und optimieren – Basics zum Einstieg

Newsletter auswerten und optimieren

Nach dem Newsletter ist vor dem Newsletter! Denn ist ein Newsletter erfolgreich erstellt und versendet, wird es erst so richtig spannend: Wie kommt er bei Ihren Empfängern an? Von wie vielen wird er geöffnet und wer klickt auf was? Ein Blick auf die Empfängeraktivität und die entscheidenden Kennzahlen ist wichtig, um herauszufinden, was Sie beim nächsten Versand noch besser machen können. Mit unserem Guide können Sie Ihre Newsletter auch ohne E-Mail-Marketing Fachwissen gekonnt analysieren und noch mehr aus ihnen herausholen!



1. Warum ist die Auswertung von Newslettern wichtig?

Mehr Registrierungen, mehr Bestellungen, mehr Anmeldungen, mehr Downloads oder mehr Websitebesucher: Ganz egal welches Ziel Sie mit Ihren Newslettern auf lange Sicht erreichen möchten, gut durchdachter Inhalt allein reicht dazu nicht aus. Nur mithilfe einer regelmäßigen Analyse kommen Sie Ihrem gesteckten Kommunikationsziel Newsletter für Newsletter einen Schritt näher.

Für Sie als Versender ist die Auswertung Ihrer Newsletter auch unglaublich spannend, da sie die grundlegende Basis für den Versand des darauffolgenden Newsletters darstellt. Ein Blick auf die wichtigsten Kennzahlen und die Reaktionen Ihrer Empfänger zeigt, ob der Newsletter gut ankommt oder was Sie anpassen sollten, damit Ihr Newsletter beim nächsten Mal ein Volltreffer wird.

Denn es ist ganz normal, dass bei Ihren allerersten Newslettern noch Luft nach oben ist. Erst indem Sie verschiedene Varianten für Ihren Newsletter ausprobieren und sie nach dem Versand auswerten, lernen Sie Ihre Empfänger richtig kennen: Was interessiert und begeistert sie, was reißt sie mit – und was lässt sie dagegen total kalt? Wann lesen sie den Newsletter? Klicken Sie lieber auf Bild- oder Textlinks?

Mit jeder Newsletter-Analyse und dem Vergleich zu vorherigen Ergebnissen erfahren Sie mehr über die Interessen, Gewohnheiten und Erreichbarkeit Ihrer Empfänger.

Mithilfe der gewonnen Erkenntnisse können Sie die folgenden Newsletter und den Versand darauf abstimmen und Ihren Newsletter so mit der Zeit zu einem erfolgreichen Kommunikations-Tool ausbauen, das Sie nicht mehr missen möchten.

Über welchen Zeitraum hinweg muss ich meine Newsletter auswerten, um herauszufinden, was bei meinen Empfängern am besten ankommt?

Gerade am Anfang Ihrer Karriere als Versender ist es wichtig, dass Sie die Ergebnisse Ihrer Newsletter nach jedem Versand analysieren und vergleichen. Aber auch später, wenn Sie schon gut einschätzen können, was Ihre Empfänger lesen wollen, sollten Sie nicht auf die Auswertung Ihrer Newsletter verzichten. Denn unsere Gesellschaft verändert sich heute rasend schnell  – und damit auch die Gewohnheiten und Interessen Ihrer Empfänger. Sie sollten daher auch als Newsletter-Experte regelmäßig prüfen, ob Ihre anfangs getroffenen Annahmen zum Empfängerverhalten immer noch stimmen.


2. Was sind die entscheidenden Newsletter-Kennzahlen?

Wie fast überall im Marketing lassen sich auch für Newsletter viele verschiedenen Kennziffern berechnen und analysieren. Um im ersten Schritt grundlegend zu messen, wie erfolgreich Ihr Newsletter ist und wo es noch Verbesserungspotenzial gibt, reicht es aber aus, sich auf die wichtigsten Kennzahlen, auch „Newsletter-KPIs” (Key Performance Indicators)genannt, zu konzentrieren.

Zustellrate

An der Zustellrate lässt sich sehen, bei wie viel Prozent Ihrer Empfänger die E-Mail auch tatsächlich im Postfach angekommen ist. Denn nur, weil Sie Ihren Newsletter an 20.000 Empfängeradressen versenden, bedeutet das nicht unbedingt, dass die 20.000 Personen den Newsletter auch erhalten. 

Ist die E-Mail-Adresse eines Empfängers z. B. nicht mehr aktiv oder enthält sie einen Tippfehler, kann der Newsletter nicht an diese Adresse zugestellt werden. In Newsletter-Tools wie rapidmail wird diese Fehlzustellung dann automatisch als sogenannter „Bounce” angezeigt. Ein Bounce würde für Sie als Versender einen sinnlos verschickten Newsletter bedeuten. Um eine möglichst hohe Zustellrate zu erreichen, ist es daher wichtig, dass Sie Ihre Empfängerlisten regelmäßig „aufräumen” und inaktive Adressen aussortieren. Das spart nicht nur Arbeit und Geld: Eine hohe Zustellrate führt dazu, dass Sie als Versender quasi einen guten Ruf genießen und Ihre Newsletter nicht automatisch im Spam-Ordner landen.

Um die Zustellrate eines versendeten Newsletters zu berechnen, benötigen Sie die Anzahl der versendeten Newsletter (=Empfängeranzahl für das entsprechende Mailing), sowie die Anzahl der E-Mails, die nicht zugestellt werden konnten (=Bounces):

Zustellrate = ((versendete Newsletter – Bounces) / versendete Newsletter) * 100

Haben Sie Ihren Newsletter also an 20.000 Empfänger versendet, von denen bei 250 keine Zustellung möglich war, liegt die Zustellrate Ihres Newsletters bei 98,75 %:

Zustellrate = ((20.000-250)/20.000) * 100 = 98,75

Bouncerate

Die Bouncerate ist quasi das Gegenstück der Zustellrate und zeigt bei Ihrem Newsletterversand den Anteil der nicht zustellbaren E-Mails an der Gesamtzahl der versendeten Newsletter an.

Wie bereits erwähnt, sollte die Anzahl an Bounces (= E-Mails mit fehlerhafter Zustellung), und damit logischerweise auch die Bouncerate, so gering wie möglich gehalten werden, damit Ihre Newsletter langfristig nicht als Spam markiert werden

Übersteigt die Bouncerate den Normalwert von 0-2 % deutlich, sollten Sie unbedingt noch einmal einen Blick auf Ihre Empfängerdaten werfen und diese auf ihre Richtigkeit prüfen. Ein gutes Newsletter-Tool nimmt E-Mail-Adressen mit einer dauerhaft fehlerhaften Zustellung (sogenannte „Hard Bounces”) automatisch von Ihrer Empfängerliste. 

Sollten Sie keine Newsletter-Software wie rapidmail nutzen, mit der Sie die Bouncerate für jeden versendeten Newsletter automatisch angezeigt bekommen, können Sie sie wie folgt berechnen:

Bouncerate = (nicht zugestellte Newsletter/versendete Newsletter) * 100

In unserem Beispiel mit 20.000 Empfängern, von denen bei 250 die Zustellung fehlerhaft war, liegt die Bouncerate des Newsletters bei 1,25 %:

Bouncerate = (250/20.000) * 100 = 1,25

Öffnungsrate

An der Öffnungsrate Ihres Newsletters können Sie ablesen, wie viele Abonnenten Ihren Newsletter nach erfolgreicher Zustellung geöffnet haben. Oft entscheidet die Formulierung Ihres Newsletter-Betreffs, ob ein Empfänger die E-Mail öffnet oder nicht. Daher ist die Öffnungsrate ein guter Indikator dafür, wie interessant Ihre Empfänger den Betreff und damit das Thema des Newsletters finden.

Jedoch sollte die Öffnungsrate immer nur als ungefähre Orientierung dienen, denn sie kann oft nicht hundertprozentig genau ermittelt werden. Der Grund dafür ist, dass die Öffnung der E-Mail von Ihrer Newsletter-Software nicht immer als solche gezählt werden kann. Wenn Sie eine Newsletter-Software für den Versand nutzen, sollten Sie außerdem prüfen, wie diese die angezeigte Öffnungsrate Ihrer Newsletter berechnet. Diese kann sich nämlich entweder auf die gesamten Öffnungen beziehen, oder aber auf die Anzahl der Empfänger, die den Newsletter mindestens einmal geöffnet haben, wobei doppelte Öffnungen nicht mit einberechnet werden.

Newsletter Öffnungsrate

Was den idealen Wert der Öffnungsrate betrifft, lässt sich nur schwer eine allgemeingültige Aussage treffen. Unserer Erfahrung nach liegt sie im Durchschnitt bei etwa 20-25 %. Jedoch schwankt die Öffnungsrate je nach Branche und hängt sehr stark von der Betreffzeile, dem gewählten Newsletter-Thema sowie der Zielgruppe ab.

Viel wichtiger ist deshalb, dass sich die Öffnungsrate Ihrer Newsletter immer weiter verbessert, je mehr Sie an der Optimierung der Newsletter-Betreffe und -Themen arbeiten. So lässt sich die Öffnungsrate berechnen:

Öffnungsrate = (Newsletter-Öffnungen/versendete Newsletter) * 100

Nehmen wir an, dass in unserem Beispiel mit 20.000 Empfängern 6.000 Öffnungen für den Newsletter erreicht werden. Die Öffnungsrate liegt in dem Fall also bei 30 %:

Öffnungsrate = (6.000/20.000) * 100 = 30

Klickrate

Öffnen Ihre Empfänger den Newsletter, ist die größte Hürde schon einmal geschafft! Jetzt gilt es, sie mit ansprechendem Design und spannenden Inhalten zu überzeugen. Nur so können Sie Ihre Leser dazu motivieren, auf die eingebauten Links und CTAs zu klicken, die auf Ihre Website, Ihren Onlineshop oder Ihr Social-Media-Profil führen. Und genau das möchten Sie ja mit Ihrem Newsletter erreichen!

Newsletter Klickrate

Ob die Inhalte Ihres letzten Newsletters überzeugen konnten, können Sie mithilfe der Klickrate nachvollziehen, mit der sich Aussagen über das Klickverhalten Ihrer Empfänger treffen lassen. Sie gibt prozentual an, wie viele Empfänger auf mindestens einen der Links bzw. der Calls-to-Action geklickt haben, die Sie in Ihren Newsletter eingebaut haben. Diese Kennzahl ist bei der Analyse und Optimierung Ihrer Newsletter besonders von Bedeutung, da Sie daraus ableiten können, ob die verlinkten Inhalte das Interesse Ihrer Empfänger wecken.

Bei einer andauernd niedrigen Klickrate sollten Sie die Themenrelevanz für Ihre Empfänger noch einmal gut prüfen und überdenken: Helfen die verlinkten Inhalte Ihrer Zielgruppe in irgendeiner Weise weiter? Ist die Beschreibung der verlinkten Inhalte im Newsletter aussagekräftig und ansprechend genug gestaltet? Sie können den Wert der Klickrate als Feedback Ihrer Empfänger verstehen und sich bei der Optimierung Ihres Newsletters gut daran orientieren.

Aber Vorsicht: Genau wie bei der Öffnungsrate gibt es auch bei der Klickrate die Möglichkeit, diese anhand der gesamten Klicks, die der Newsletter erzielt hat, zu berechnen. Das heißt, die Klickrate kann sich entweder auf die Anzahl der Empfänger beziehen, die mindestens einmal geklickt haben (in der Abbildung: 693 Klicks – auch „einzigartige” oder „unique” Klicks genannt), oder aber auf die gesamten Klicks, bei denen auch Mehrfachklicks eines Empfängers einzeln gezählt werden (in der Abbildung: 2.158 Klicks). Informieren Sie sich für eine korrekte Analyse daher gut darüber, wie die Klickrate errechnet wird, die Ihnen in Ihrer Newsletter-Software angezeigt wird.

Newsletter Klicks gesamt und unique
Mit rapidmail wird die Klickrate anhand der Anzahl der Empfänger berechnet, die mindestens einmal im Newsletter geklickt haben. Zusätzlich wird in der Statistik die Gesamtanzahl aller Klicks (inklusive Mehrfachklicks) angezeigt.

Auch bei der Auswertung der Klickrate kommt es vor allem auf eine positive Entwicklung über längere Zeit hinweg an und weniger auf einen konkreten Wert. Vor allem wenn die Art der Linkziele (z.B. neuer Blogartikel, Produktangebot, Terminankündigungen usw.) von Newsletter zu Newsletter variiert, sollte die Klickrate nicht im Direktvergleich zwischen den entsprechenden Newslettern betrachtet werden.

Bei der Berechnung der Klickrate werden nur die Mails berücksichtigt, die auch wirklich zugestellt werden konnten. Die Bounces fließen also nicht mit ein:

Klickrate = (unique Klicks / (versendete Newsletter – Bounces))* 100

Wenn wir wieder unsere Beispielzahlen hernehmen, mit 20.000 Empfängern und 250 Bounces (=nicht zugestellte Newsletter), und unser Newsletter 800 einzigartige Klicks verzeichnet, kommen wir so auf eine Klickrate von 4,05 %:

Klickrate = (800 / (20.000 – 250)) * 100 = 4,05

Abmelderate

Durch die DSGVO ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass in jedem versendeten Newsletter ein Abmeldelink enthalten sein muss, über den sich die Empfänger jederzeit vom Newsletter abmelden können.

Newsletter Abmelderate

Es ist daher auch wichtig, dass Sie die Newsletter-Abmeldungen im Auge behalten. Denn eine anhaltend hohe Abmelderate kann ein Anzeichen dafür sein, dass Ihre Empfänger nicht mehr an den Inhalten Ihres Newsletters interessiert sind oder sie einen zu häufigen Versand als störend empfinden.

Jedoch sollten Sie sich von der Abmelderate nicht sofort verunsichern lassen: Es ist ganz normal, dass jeder versendete Newsletter zu Abbestellungen durch einige Empfänger führt. Sie sollten also nicht direkt den Kopf hängen lassen und Ihr ganzes Newsletter-Konzept über Bord werfen, nur weil sich einige Leser von Ihnen verabschieden.

So lässt sich die Abmelderate ganz einfach berechnen:

Abmelderate = (Abmeldungen / (versendete Newsletter – Bounces)) * 100

Gehen wir auch hier wieder von einem Newsletter-Versand an 20.000 Empfänger aus, der zu 250 Bounces und 100 Abmeldungen führt, beträgt die Abmelderate hier 0,52 %:

Abmelderate = (100 / (20.000 – 250)) * 100 = 0,52


3. Wie kann ich meine Newsletter mit rapidmail auswerten?

Sind wir doch mal ehrlich: Die wenigsten von uns machen vor Freude einen Luftsprung, wenn sie Berechnungen durchführen und Statistiken pflegen sollen. Newsletter-Tools wie rapidmail nehmen Ihnen daher die Auswertungsarbeit ab und liefern Ihnen die entscheidenden Kennzahlen nach dem Versand ganz automatisch. Sie müssen dann nur noch Ihre Schlüsse aus den angezeigten KPIs ziehen und entscheiden, ob und wie Sie Ihren Newsletter für den nächsten Versand optimieren. 

Damit Sie Ihre Zeit besser investieren können als in die Kennzahlen-Berechnung, stellt Ihnen rapidmail für jeden Ihrer Newsletter folgende Auswertungen bereit:

Öffnungsrate, Klickrate und Bouncerate in der Mailingübersicht

Direkt im Anschluss an den Versand werden Ihnen bei rapidmail die wichtigsten Kennzahlen automatisch in der Mailing-Übersicht angezeigt:  Sie können sogar in Echtzeit mitverfolgen, bei wie vielen Empfängern sich der Newsletter bereits auf dem Weg ins Postfach befindet („Versendet”), wie viele von ihnen den Newsletter schon geöffnet haben („Geöffnet”) und wie viele auf mindestens einen der enthaltenen Links geklickt haben („Geklickt”). Außerdem können Sie sehen, bei wie vielen Empfängern der Newsletter leider nicht zugestellt werden konnte („Gebounct”).

Die Darstellung der entscheidenden Newsletter-Kennzahlen in der Mailing-Übersicht ermöglicht einen direkten Vergleich der zuletzt versendeten Newsletter.

Newsletter Auswertung rapidmail
Die wichtigsten Newsletter-KPIs werden direkt in der Mailing-Übersicht angezeigt

Statistik-Dashboard: Alle wichtigen Kennzahlen auf einen Blick

Sie wollen es genauer wissen? Dann werfen Sie nach dem Versand Ihres Newsletters am besten einen Blick in die Auswertungs-Übersicht. Sie finden hier die Öffnungs- und Klickrate, die Abmelderate, Bouncerate sowie die Abuserate. Diese „Unerwünscht”-Markierung bezieht sich auf alle Empfänger, die Ihren Newsletter als unerwünschte E-Mail, Werbung oder Spam markiert haben. 

Für die Öffnungen, Klicks und Abmeldungen zeigt Ihnen unser Trend-Indikator anhand von grünen oder roten Pfeilen, wie Ihr Newsletter im Vergleich zu den letzten vergleichbaren Mailings abschneidet.

Einen guten Eindruck vom Klickverhalten Ihrer Abonnenten liefert Ihnen außerdem die Liste mit den fünf meistgeklickten Links im Newsletter. Das Diagramm links unten im Statistik Dashboard zeigt Ihnen zusätzlich, wie viele Öffnungen und Klicks Ihr Newsletter in den ersten 24 Stunden nach dem Versand verzeichnet. Damit können Sie herausfinden, zu welcher Uhrzeit Ihre Empfänger am besten zu erreichen sind.

Newsletter Statistik Dashboard
Statistik-Übersicht eines versendeten Newsletters in rapidmail

KPI-Direktvergleich zwischen zwei beliebigen Newslettern

Um die Ergebnisse zweier versendeter Newsletter im Detail gegenüberzustellen, können Sie einfach die beiden Newsletter aus der Liste auswählen (unter „Vergleichen” im Statistik-Bereich eines Mailings) und erhalten dann alle relevanten Statistiken auf einen Blick. 

Diese Funktion ist z. B. sehr hilfreich, um zwei Newsletter zum gleichen Anlass über zwei Jahre hinweg zu vergleichen. Auch die Auswertung des Versands von unterschiedlichen Newslettern an verschiedene Zielgruppen kann so übersichtlich betrachtet und analysiert werden.

Newsletter-Performance im Vergleich
Vergleichen Sie die Performance zweier ausgewählter Newsletter

E-Mail Öffnungs- und Klickzeiten

In den zwei Tabs „Öffnungen” und „Klicks” erhalten Sie alle wichtigen Infos zum Verhalten Ihrer Empfänger: Wie viele öffnen Ihren Newsletter am PC, wie viele dagegen am Tablet oder am Smartphone? Wie viele E-Mail-Öffnungen und Klicks gab es insgesamt und wie viele davon können einem Empfänger durchschnittlich zugeordnet werden? In welchem Land konnten bei einem internationalen Versand die höchsten Öffnungsraten erzielt werden? Welche verlinkten Inhalte wurden nur einmal geklickt und welche lassen aufgrund von Mehrfachklicks auf großes Interesse Ihrer Empfänger schließen? Hier finden Sie alle Antworten! 

Empfängeraktivität im Detail

In unserem Diagramm im Tab „Empfängeraktivität” können Sie außerdem alle Öffnungen, Klicks, Abmeldungen sowie Bounces pro Tag seit dem Zeitpunkt des Versands einsehen. So können Sie z. B. herausfinden, welche Newsletter bzw. welche Themen so relevant sind, dass sie von Ihren Empfängern auch noch Tage und Wochen nach dem Versand aufgerufen werden.

In der unteren Tabelle können Sie sogar genau nachverfolgen, welche Empfänger den Newsletter geöffnet und geklickt haben. Ihnen wird zusammen mit der E-Mail-Adresse der Vor- und Nachname des Empfängers angezeigt, sowie ob dieser den Newsletter geöffnet oder auf einen Link geklickt hat. Es ist ebenfalls vermerkt, welche Abonnenten sich abgemeldet oder Ihren Newsletter als Spam markiert haben bzw. bei welchen Empfängeradressen der Newsletter leider nicht zugestellt werden konnte. Über die praktische Suchfunktion können Sie außerdem gezielt nach bestimmten Empfängern suchen. Auf diese Weise erfahren Sie unglaublich viel über die Interessen und das Verhalten Ihrer Kunden und Geschäftspartner!

Erfahren Sie hier, wie Sie die erweiterte Empfängerstatistik in Ihrem Konto aktivieren.

Newsletter detaillierte Empfängeraktivität
Mithilfe der erweiterten Empfängerstatistik lernen Sie Ihre Empfänger mit der Zeit gut kennen

In meiner Empfängerstatistik tauchen seltsame E-Mail-Adressen mit der Endung „.emailsys1a.net” auf. Was hat das zu bedeuten?

Haben Sie einen Empfänger den DSGVO-Richtlinien entsprechend gelöscht, wird er komplett aus Ihrer Datenbank entfernt. Damit die Statistiken für bereits versendete Newsletter davon nicht beeinflusst werden, werden die Daten des gelöschten Empfängers dann anonymisiert dargestellt. Seine E-Mail-Adresse erhält die kryptische Endung „.emailsy1a.net”.

Newsletter-Performance nach Endgerät

In der rapidmail Newsletter-Statistik erhalten Sie im Tab „Endgeräte” zusätzlich einen guten Überblick darüber, welche Endgeräte und welche E-Mail-Clients Ihre Empfänger nutzen, um Ihren Newsletter zu lesen. Per Klick auf die unterstrichenen Clients können Sie außerdem sehen, welche Client-Versionen Ihre Empfänger aktuell verwenden.

Anhand dieser Infos können Sie mit der Zeit gut einschätzen, für welche Endgeräte und E-Mail-Clients Sie die Darstellung Ihres Newsletters vor Versand noch einmal genau prüfen sollten.

Newsletter Auswertung nach Endgeräten und Client
Bei diesem Newsletter haben 80 % der Empfänger die E-Mail am Desktop gelesen und davon 36,1 % Apple Mail als E-Mail-Client genutzt. Auch bei den mobilen Clients liegt Apple mit 75,1 % an iOS-Usern eindeutig vorne.

Herkunft der Newsletter-Empfänger

Mit unserer Empfänger-Weltkarte können Sie entdecken, in welchen Ländern Ihr Newsletter überall gelesen wird. Die Geolokalisierung ist nicht nur für Unternehmen spannend, die ihre Mailings international versenden. Auch so mancher Versender, der annimmt, seinen Newsletter nur an Empfänger in Deutschland zu verschicken, erlebt hier sicher die ein oder andere Überraschung!

In allen Ländern, die grün hinterlegt sind, haben Newsletter-Öffnungen stattgefunden. Beim dunkelgrün eingefärbten Land handelt es sich jeweils um das Land, in dem die meisten Empfänger Ihren Newsletter geöffnet haben. Sobald Sie mit der Maus über ein Land fahren, sehen Sie, wie viele Öffnungen in diesem Land gemessen werden konnten. Unter der Weltkarte listen wir außerdem alle Empfänger-Herkunftsländer mit der entsprechenden Öffnungs- und Klickrate für Sie auf.

Gerade für Versender, die Ihre Newsletter bewusst an Empfänger aus unterschiedlichen Ländern versenden, ist die Standortermittlung der Abonnenten auch aus Marketingsicht interessant. Wenn Sie hier nämlich große Unterschiede zwischen den Ländern feststellen, sollten Sie Betracht ziehen, Ihren Newsletter an die Interessen und das Verhalten der verschiedenen Nationalitäten anzupassen und diesen z. B. segmentiert zu versenden.

Klickmap und Klickrate für alle Links im Newsletter

In unseren Newsletter-Statistiken können Sie nicht nur ganz einfach in der Linkliste nachschauen, welche verlinkten Inhalte die meisten einzigartigen bzw. gesamten Klicks bekommen haben, sondern auch einen Blick auf den Klickmap werfen: Darin können Sie noch einmal durch Ihren Newsletter scrollen und sich die Klickverteilung für alle enthaltenen Verlinkungen anschauen, egal ob Textlink, Bildlink oder Call-to-Action Buttons

Mithilfe des Klickmaps finden Sie heraus, welche Link-Arten und Inhalte bei Ihren Empfängern besonders gut ankommen. Gerade ein Vergleich über einen längeren Zeitraum hinweg oder zwischen verschiedenen Zielgruppen liefert hier interessante Erkenntnisse!

Klickmap Newsletter Analyse
Für jeden eingebauten Link erhalten Sie Gesamtanzahl der Klicks und die entsprechende Klickrate

4. Wie lassen sich Newsletter anschließend optimieren?

Betreffzeile

Probieren Sie unterschiedliche Formulierungen für Ihre Betreffzeile aus. Auch eine persönliche Ansprache oder Emojis in der Betreffzeile können Ihre Empfänger zusätzlich dazu motivieren, Ihren Newsletter zu öffnen. Um bei einem Versand verschiedene Betreffe zu testen, eignet sich ein A/B-Test wunderbar!

Themen und verlinkte Inhalte

Je nachdem, welche Erkenntnisse Sie aus der Analyse bereits versendeter Newsletter gewonnen haben, sollten Sie testen, ob andere Themen bei Ihren Empfängern vielleicht mehr Interesse wecken.

Anstatt immer nur auf neue Produkte zu verlinken, könnten Sie auf Ihrer Website zum Beispiel auch interessante Infos zur Herstellung oder Geschichte der Produkte sammeln und diese mit Ihren Empfängern teilen. Auch ein Blick hinter die Kulissen der Versender-Firma kommt immer gut an! 

Noch auf der Suche nach Inspiration? In unserem Blog warten zahlreiche Ideen für Ihren Newsletter auf Sie!

Aufbau und Struktur

Manchmal bewirkt ein Newsletter-Umbau wahre Wunder. Alle relevanten Infos nach oben, weniger Text, ein zentraler Call-to-Action, hier und da ein Bildelement… probieren Sie aus, was Ihren Empfängern am besten gefällt und zu den meisten Klicks führt!

Wenn Sie z. B. feststellen, dass Ihre Empfänger nur im oberen Bereich Ihrer E-Mail klicken, sollten Sie versuchen, alle wichtigen Links in den sofort sichtbaren Bereich Ihres Newsletters einzubauen. Ist Ihr Newsletter sehr lang, ist es auch sinnvoll ihn zu kürzen und dafür lieber die Versandhäufigkeit etwas zu erhöhen.

Textstil

Je nach Branche und Thema darf Ihr Newsletter ruhig auch mal etwas lockerer formuliert sein. Sie können sich so von Ihrer offenen und humorvollen Seite zeigen, was die Bindung Ihrer Empfänger zu Ihrem Unternehmen oder Ihrer Marke auf jeden Fall stärkt. Gleichzeitig werden sie motiviert, per Link-Klick mehr auf Ihrer Website zu erfahren.

Psssst – Verraten Sie im Newsletter noch nicht zu viel! Machen Sie Ihre Empfänger neugierig darauf, was Sie auf Ihrer Website für sie bereitstellen, aber auch nicht mehr. Vermeiden Sie im Newsletter lange Texte mit zu vielen Infos, bei denen die Leser den Eindruck bekommen, auch ohne Websitebesuch bereits auf dem neuesten Stand zu sein.

Bildelemente

Peppen Sie Ihren Newsletter farblich auf, in dem Sie ein paar Bildelemente einbauen. Ein schönes Headerbild, ein knalliger Call-to-Action oder eine moderne Newsletter-Vorlage erfreuen das Leserauge und machen Lust auf mehr. Achten Sie dennoch auf das richtige Text-Bild-Verhältnis!

Empfänger-Segmentierung

Nutzen Sie Ihre Erkenntnisse aus der Newsletter-Analyse, um Ihre Empfänger in verschiedene Zielgruppen oder Personas einzuteilen. Für die können Sie dann entweder unterschiedliche Empfängerlisten anlegen oder sie in mehrere Segmente aufteilen bzw. ihnen bestimmte Stichworte zuweisen. So können Sie im Newsletter noch spezifischer auf die unterschiedlichen Interessen Ihrer Leser eingehen.

Versandzeit und Versandfrequenz

Hat die Auswertung Ihrer letzten Newsletter ergeben, dass Ihre Empfänger vor allem früh morgens oder nach Feierabend aktiv sind? Dann stellen Sie sicher, dass Ihre Newsletter genau zu diesen Zeitpunkten in ihrem Postfach landen! Eine kontinuierlich ansteigende Abmelderate kann zum Beispiel ein Anzeichen dafür sein, dass Sie die Versandhäufigkeit Ihres Newsletters ein wenig herunterfahren sollten.

Zu seltener Kontakt per Newsletter kann dagegen dazu führen, dass Sie bei Ihren Empfängern in Vergessenheit geraten. Beobachten Sie Ihre Öffnungs- und Abmelderaten daher genau, um Ihren Newsletter-Versand auf die optimale Frequenz einzupendeln.


Haben Sie noch Fragen?

Wenn Sie auf der Suche nach weiteren Tipps zum Thema Newsletter-Auswertung oder einer geeigneten Newsletter-Software sind, wenden Sie sich doch einfach an uns. Wir kennen da zufällig jemanden, der Ahnung von Newslettern hat!


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