Interne Newsletter für eine gelungene Mitarbeiterkommunikation

Julia
·
24. Februar 2022
Interne Newsletter versenden

Oft versenden Unternehmen Newsletter ausschließlich an Kund:innen, obwohl sie sich genauso gut für die interne Kommunikation eignen: Regelmäßige interne Newsletter an Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen erleichtern nicht nur die Kommunikation im Team – sie stärken auch den Zusammenhalt und den Teamgeist abteilungs- und standortübergreifend. Mit unseren Tipps und Ideen steht Ihrem ersten Mitarbeiternewsletter nichts mehr im Weg!



1. Was sind interne Newsletter?

Interne Newsletter bzw. Mitarbeiter-Newsletter sind E-Mails, die innerhalb eine Unternehmens regelmäßig an alle Team-Mitglieder versendet werden – von Führungskräften bis hin zu Praktikant:innen werden alle Mitarbeitenden gleichermaßen informiert und auf den aktuellen Stand gebracht.

In größeren Firmen ist in der Regel die Marketing- oder Personalabteilung dafür zuständig, die Angestellten über wichtige Themen auf dem Laufenden zu halten. Von der Vorstellung neuer Team-Mitglieder und aktuellen Stellenausschreibungen über erreichte Ziele und Quartalszusammenfassungen kann der Inhalt interner Newsletter unglaublich vielfältig sein.

Mitarbeiter-Newsletter statt Flurfunk?

In erster Linie dienen interne Newsletter dem Informationszweck: Ihre Mitarbeitenden arbeiten in den verschiedensten Abteilungen, unter Umständen sogar an verschiedenen Standorten. Auch die Arbeit im Homeoffice kann dazu führen, dass nicht immer alle Angestellten auf dem gleichen Informationsstand sind, weil der persönliche Austausch und der Flurfunk im Büro ausbleiben.

Sich auf den Flurfunk zu verlassen, um wichtige interne Informationen an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu tragen, ist sowieso keine geeignete Lösung – die Informationen wandern durch zu viele Hände, wodurch die Gefahr wächst, dass sie einige nur unvollständig oder verfälscht erreichen. Mitarbeiter-Newsletter sorgen dafür, dass alle zeitgleich und quasi in Echtzeit über wichtige Änderungen und Neuerungen informiert werden.

Aber auch für kleinere Firmen lohnen sich interne Newsletter – z. B., um Aktuelles aus der Branche, gemeinsam erreichte Ziele und anstehende Projekte mit allen Kolleginnen und Kollegen zu teilen. Und wenn der Newsletter hübsch gestaltet und mit überzeugenden Texten und Inhalten versehen ist, kann er ganz schnell zum Highlight im Postfach Ihrer Team-Mitglieder werden!

Sehen Sie die internen Newsletter als eine Art Sprachrohr, über das alle Mitarbeiter:innen zeitgleich erreicht werden. Revolutionieren Sie die aus der Luft gegriffenen Spekulationen, die zu Vorgängen im Unternehmen über die Schreibtische hinweg weitergegeben werden: Sorgen Sie für eine transparente Kommunikation, indem Sie den abteilungsübergreifenden Informationsfluss mit einem internen Newsletter optimieren.

Beispiel für einen internen Mitarbeiter-Newsletter

Interner Newsletter Beispiel rapidmail
Was ist eigentlich im letzten Monat passiert? Durch einen internen Mitarbeiter-Newsletter bringen Sie im Handumdrehen alle Kolleginnen und Kollegen auf den aktuellen Stand. (Beispiel-Newsletter erstellt mit rapidmail)

Warum Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter per Newsletter informieren?

Vielleicht fragen Sie sich, ob interne Newsletter wirklich das Nonplusultra sind. Sollte nicht eine Informationsflut per E-Mail vermieden werden? Und sind nicht viele Ihrer Kolleg:innen ohnehin schon gestresst wegen eines überfüllten Postfachs?

Tatsächlich nicht! Laut einer Studie von Staffbase (2021) sind Newsletter als Mittel zur internen Kommunikation noch immer eins der beliebtesten Tools. Klar gibt es zahlreiche andere Möglichkeiten, um alle auf dem Laufenden zu halten, beispielsweise ein regelmäßiges verpflichtendes Firmenmeeting, bei dem alles wichtige besprochen wird, oder die “schnellere” Kommunikation via Instant-Messaging-Apps.

Allerdings zeigt sich immer wieder, dass Newsletter für Mitarbeitende besser ankommen – wenn sie ansprechend gestaltet und mit spannenden Informationen versehen sind. Sie können von Ihren Kolleg:innen im eigenem Tempo gelesen werden, und sie sind im Gegensatz zu Teammeetings auch für abwesende Teammitglieder zugänglich.

💡 rapidtipp:

Um eine Informationsflut zu vermeiden, sollten Sie sich eine geeignete Versandfrequenz überlegen. Ein gutes Mittelmaß ist hier wichtig, schließlich möchten Sie Ihren Kolleg:innen mit Ihrem mühevoll gestalteten Newsletter nicht bedrängen. Bringen Sie z. B. durch eine Umfrage in Erfahrung, wie häufig sich Ihre Mitarbeiter:innen ein Update per Newsletter wünschen, damit Sie Ihren Kolleg:innen ein Lächeln auf die Lippen zaubern, wenn Ihr Update im Postfach eintrudelt.


2. Newsletter intern versenden: Warum ist das sinnvoll?

Mit der richtigen Themenauswahl wird Ihr Newsletter zum Star im Posteingang Ihrer Mitarbeiter:innen und für Sie ein Kommunikationstool, das Sie nicht mehr missen möchten. Denn ein interner Newsletter unterstützt Sie bei den folgenden Aufgaben:

Durch Mitarbeiter-Newsletter den Austausch anregen und Teamgeist stärken

Eine erfolgreiche interne Kommunikation sollte in jedem Unternehmen weit oben auf der Prioritätenliste stehen. Vor allem für größere Unternehmen, die viele verschiedene Abteilungen haben und die teilweise an verschiedenen Standorten arbeiten, ist es wichtig, das Zusammengehörigkeitsgefühl im Team zu stärken.

Das erreichen Sie mithilfe eines internen Newsletters, in dem Sie regelmäßig die wichtigsten Neuigkeiten mit allen Mitarbeitenden teilen, Erfolge gemeinsam feiern, auf das nächste Teamevent hinfiebern, neue Kolleg:innen herzlich willkommen heißen oder zusammen über die lustigsten Firmen-Fun-Facts der Woche lachen. Außerdem werden durch den Mitarbeiter-Newsletter auch alle Personen erreicht, die vielleicht gerade krankgeschrieben oder im Urlaub sind und sich erst zu einem späteren Zeitpunkt wieder in ihre Arbeitsaccounts einloggen.

Themen aus dem Firmennewsletter bieten zudem den optimalen Gesprächsstoff für ein Aufeinandertreffen zweier Team-Mitglieder aus unterschiedlichen Abteilungen, die bisher wenig Gelegenheit zum Austausch hatten. Während in der Küche der Kaffee durchläuft oder die Warteschlange in der Kantine langsam kleiner wird, lässt sich wunderbar über anstehende Projekte oder Ideen für das nächste Teamevent plaudern.

Interne Newsletter regen aber nicht nur den Dialog zwischen Mitarbeitenden mit unterschiedlichem Fachwissen und unterschiedlichen Hintergründen an. Sie fördern auch das Gemeinschaftsgefühl innerhalb des Teams und damit die Motivation, gemeinsam die nächsten Ziele zu erreichen.

Transparentes Auftreten durch interne Newsletter

Undurchsichtige Strukturen und fehlende Kommunikation schaffen eher kein Wohlfühl-Ambiente am Arbeitsplatz. Kommunizieren Sie in Ihrem Mitarbeiter-Newsletter aktuelle Änderungen, die für alle Mitarbeiter:innen interessant sind. Wenn Ihre Kolleginnen und Kollegen sich in interne Vorgänge eingebunden und angesprochen fühlen, wird ihre Bindung zur Firma automatisch gestärkt.

Zelebrieren Sie auch die Ziele und Erfolge, die eine Abteilung erreicht hat, mit dem gesamten Unternehmen und lassen Sie Ihre Team-Mitglieder an Meilensteinen teilhaben. Lob ist schön – geteiltes Lob ist noch schöner.

Zugehörigkeitsgefühl und Mitarbeiterzufriedenheit steigern

Interne Newsletter sind super geeignet, um Ihren Kolleg:innen zu zeigen: “Wir sind ein Team”. Ganz egal, ob die Inhalte eher fachlicher bzw. geschäftlicher Natur sind, oder ob aus dem Nähkästchen geplaudert wird und Team-Events angekündigt werden: Durch einen Newsletter für Ihre Mitarbeiter:innen wächst deren Zugehörigkeitsgefühl und die Identifikation mit Ihrer Firma quasi von alleine.

💡 rapidtipp:

Um Ihren Kolleg:innen schnell ein Gefühl von Zugehörigkeit zu vermitteln, können Sie sich beispielsweise eine originelle Anrede Ihrer Mitarbeiter:innen (z. B. „Na, du rapidmailer”) überlegen oder durch einen wiederkehrenden, einprägsamen E-Mail-Betreff die Vorfreude auf den internen Newsletter steigern. Werden Sie kreativ und kreieren Sie z. B. einen lustigen Mix aus persönlicher Anrede und Ihrem Firmennamen.

Durch eine interaktive Gestaltung Ihrer Mitarbeiter-Newsletter beziehen Sie Ihre Team-Mitglieder außerdem ganz automatisch mit ein. Probieren Sie sich z. B. mit Umfragen oder Feedback-Funktionen aus, arbeiten Sie mit Buttons und Verlinkungen, bringen Sie unterhaltsame Mitarbeiter-Zitate mit ein oder integrieren Sie einen kleinen Kalender in Ihren Newsletter, damit keine  Team-Events, Geburtstage oder Jubiläen in Vergessenheit geraten und Ihre Mitarbeitenden diese Anlässe gebührend feiern können.

Fachexpertise austauschen

Ihre Mitarbeitenden aus verschiedenen Abteilungen haben verschiedene Wissenshintergründe, arbeiten an verschiedenen Projekten und sind Profis auf ihren eigenen fachlichen Gebieten. Nutzen Sie das für Ihren internen Newsletter!

Lassen Sie z. B. in jedem Newsletter Mitarbeiter:innen aus verschiedenen Abteilungen aktuelle Projekte vorstellen. Für Kolleg:innen aus einer Abteilung ist es nämlich meistens total spannend, mehr über die Arbeit der anderen zu erfahren, sodass sich die Puzzleteile der verschiedenen Zuständigkeiten und Projekte zusammenfügen. Auch für die Geschäftsleitung ist es spannend, einen Einblick in den Arbeitsalltag ihrer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu bekommen und zu erfahren, woran sie eigentlich gerade arbeiten.

Außerdem geben Sie auf diesem Weg Ihren Kolleginnen und Kollegen eine Stimme und die Möglichkeit, Anekdoten aus ihrem Arbeitsalltag mitzuteilen.

Wichtige Infos schnell mit allen teilen

Mithilfe eines internen Newsletters können Sie schnell wichtige Informationen wie Neuerungen oder Änderungen mit allen Angestellten teilen. Im Vergleich zu den Team-Messengern wie Slack oder Google Workspace, die häufig zur internen Kommunikation verwendet werden, hat ein interner Newsletter den Vorteil, dass er im Postfach eines jeden Team-Mitglieds landet. Das Problem bei den Messenger-Apps ist nämlich, dass durch schnelle Kommunikation und Chat-Nachrichten wichtige Informationen auch mal überlesen werden. Eine E-Mail im eigenen Postfach sticht dagegen mehr ins Auge und spricht die Empfänger:innen direkter an.

Im Newsletter ist es zudem ausreichend, manche Themen nur oberflächlich anzureißen, und dann per Link oder Call-to-Action auf weitere Inhalte zu verlinken, die beispielsweise auf Ihrer Website, im Intranet oder in Ihren Social-Media-Accounts zu finden sind. So bleiben Ihre E-Mails schön übersichtlich und bieten Ihren Kolleg:innen einen Überblick. Bei Interesse können sie sich eigenständig zusätzliche Informationen einholen.


3. Was gibt es beim Versand von Mitarbeiter-Newslettern zu beachten?

Ansprache und Ton

Um den Teamgeist zu stärken, sollten Sie im Firmen-Newsletter keinen autoritäten Ton wählen, sondern sich Ihren Kolleginnen und Kollegen gegenüber lieber von einer offenen, lockeren und vor allem menschlichen Seite präsentieren. Sie sollten das Lesen des Newsletters nicht als zusätzliche Arbeit, die sie am Schreibtisch erwartet, empfinden, sondern viel mehr als kurze Auszeit, während sie ihr Frühstückscroissant verspeisen.

Sprechen Sie Ihre Mitarbeiter:innen im Mailing persönlich und nach Möglichkeit mit Vor- bzw. Nachnamen an: Das wirkt nicht nur nahbarer, sondern erhöht zudem die Wahrscheinlichkeit, dass der Newsletter gelesen wird. Ob Sie Ihre Kolleg:innen siezen oder duzen, bleibt selbstverständlich Ihnen überlassen und hängt von Ihrer Firma und dem gewohnten Umgangston ab.

Mitarbeiter-Newsletter: Beispiel vom Bauhaus Dessau

Newsletter Beispiel Bauhaus Dessau
Der Ton macht die Musik! Im internen Newsletter des Bauhaus Dessau werden auf lockere, nahbare und persönliche Art und Weise Neujahrsgrüße an die Kolleg:innen versendet. (Hier: Ausschnitt aus dem Newsletter, erstellt mit rapidmail)

Layout

Das Newsletter-Design sollte optisch überzeugen und gestalterisch zu Ihrem Unternehmen passen. Besprechen Sie sich nach Möglichkeit mit Ihrem Design-Team, um Ideen für die farbliche Gestaltung, Schriftarten etc. zu bekommen. Im rapidmail-Editor finden Sie außerdem zahlreiche kostenlose Vorlagen für interne Newsletter, die Sie entweder direkt für Ihren Firmen-Newsletter übernehmen können oder auf Ihr Unternehmen abstimmen können.

Newsletter-Vorlagen von rapidmail
Wählen Sie aus über 250 kostenlosen Vorlagen aus und legen Sie direkt los!

Arbeitsaufwand

Der Aufwand, der hinter einem internen Newsletter steckt, mag auf den ersten Blick und im Vergleich zu einer gewöhnlichen E-Mail erstmal recht hoch erscheinen. Für komplett selbstgebastelte Newsletter ist das wahrscheinlich auch der Fall. Mithilfe eines Newsletter-Tools wie z. B. rapidmail können Sie interne Newsletter hingegen viel schneller erstellen – Sie brauchen dafür nicht einmal HTML-Kenntnisse!

Lediglich für den allerersten Firmen-Newsletter sollten Sie etwas mehr Zeit einplanen, um einen guten Grundbaustein für die zukünftigen Newsletter zu legen. Wenn Sie erstmal eine fertige Vorlage haben, verringert sich der Arbeitsaufwand für den internen Newsletterversand und wird nach und nach zur absoluten Routine.

💡 rapidtipp:

Um Zeit zu sparen, können Sie ganz einfach den letzten versendeten Newsletter duplizieren und die Inhalte mit einigen wenigen Klicks austauschen. Im Vergleich zum selbstgebastelten internen Newsletter sparen Sie so viel Zeit, die Sie sicherlich für andere Projekte gut gebrauchen können.

Zustellbarkeit

Aufgepasst! Wenn Sie einen internen Newsletter an Ihre Mitarbeitenden versenden, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Absenderdomain der Empfängerdomain entspricht (vorausgesetzt, Sie versenden die Newsletter an die Firmen-E-Mail-Adresse Ihrer Mitarbeiter:innen). Das bedeutet: Es gibt ein erhöhtes Risiko, dass es zu Problemen bei der Zustellung kommen könnte. Es besteht die Gefahr, dass der interne Newsletter im SPAM-Ordner landet und deswegen gar keine Beachtung findet, in manchen Fällen findet die Zustellung gar nicht statt.

Natürlich möchten wir Ihnen kein Kopfzerbrechen bereiten und können Sie deswegen beruhigen: Das Zustellbarkeits-Problem können Sie ganz einfach umgehen. Lesen Sie dazu unseren Hilfeartikel zur gelungenen Zustellung von internen Newslettern.

Versandhäufigkeit

Faktoren wie die Unternehmensgröße, personelle Ressourcen und verfügbare Inhalte spielen natürlich eine Rolle, wenn es um die Versandhäufigkeit Ihres Mitarbeiter-Newsletters geht. Um zu testen, ob Ihr Newsletter gut ankommt und gelesen wird, ist der Versand von einem Newsletter pro Monat eine gute Basis. Aufstocken kann man schließlich immer noch, sollten Sie genügend inhaltlichen Input haben und von den Empfänger:innen mit besonders vielen Lorbeeren geschmückt werden.

Um die optimale Versandfrequenz zu ermitteln, lohnt es sich, Ihre Mitarbeiter:innen einzubeziehen. Erfragen Sie im Newsletter, wie oft Ihre Kolleg:innen sich ein Firmen-Update wünschen. So können Sie sicherstellen, dass Ihr Newsletterversand nicht als störend empfunden wird.

Versandzeitpunkt

Der erste Kaffee am Morgen lässt sich hervorragend mit dem Lesen des internen Newsletters verknüpfen. Wählen Sie einen passenden Versandzeitpunkt, um Ihren Mitarbeiter:innen einen ruhigen Start in den Tag zu ermöglichen, während sie die Neuigkeiten aus dem aktuellen Newsletter lesen können.

Alternativ können Sie den Newsletter auch kurz vor Feierabend versenden, wenn Ihre Kolleginnen und Kollegen nicht mehr mitten in einem Projekt stecken und der eintrudelnde Newsletter ihre Konzentrations-Hochphase nicht unterbricht.

Als Versandtage eignen sich z. B. Montage besonders gut: Ihre Team-Mitglieder haben am Montagmorgen noch nicht mit ihren To-Do’s begonnen, die in dieser Woche auf ihrer Liste stehen. Gleichzeitig können sie direkt wichtige Informationen oder Hinweise aus dem Newsletter für ihre Projekte berücksichtigen.

Aber finden Sie am besten selbst heraus, welcher Versandtag am besten zu Ihnen und Ihren Mitarbeiter:innen passt. Werten Sie dazu z. B. die Statistiken in Ihrem Newslettertool aus und schauen Sie sich die wichtigsten Newsletter-Kennzahlen an, die Ihnen dabei helfen können, den optimalen Versandzeitpunkt zu finden. Oder Sie fragen direkt in Ihrem Team nach, wann Ihre Kolleg:innen den Newsletter am liebsten empfangen möchten.


4. Welche Inhalte eignen sich für interne Newsletter?

Je nach Unternehmen und Aktivität gibt es natürlich die unterschiedlichsten Themen, die Sie in Ihren internen Newsletter einbauen können. Um Ihnen einen kleinen Anschubser für einen erfolgreichen Start zu geben, haben wir ein paar Ideen gesammelt, von denen sich Firmen aus allen Branchen inspirieren lassen können.

Ideen für Mitarbeiter-Newsletter: intern

  • Mitarbeiter-Events: Das nächste Teamevent, die jährliche Sommerparty, die legendäre Weihnachtsfeier, der anstehende Wettbewerb, … – für Events sind Ihre Kolleg:innen immer zu haben und sie freuen sich über die Ankündigungen, damit im Kalender auch mal etwas anderes als Meetings steht!
  • Teambuilding-Aktionen: Wie wär’s zum Beispiel mit einem Kostüm-Contest für Karneval oder Halloween? Fordern Sie Ihre Kolleginnen und Kollegen zur Teilnahme auf und kommunizieren Sie das ganze via Firmen-Newsletter. Der Spaßfaktor ist garantiert!
  • Erfolgsgeschichten: Ziele, die Sie gemeinsam als Team erreicht haben oder auch Mitarbeiter-Jubiläen. Haben Sie gemeinsam Quartalsziele erreicht? Definitiv ein Grund zum Feiern!
  • Verabschiedungen / Vorstellung neuer Mitarbeiter:innen: Damit es an der Kaffeemaschine nicht unangenehm wird, wenn alte Hasen auf noch unbekannte Gesichter stoßen.
  • Updates zur Produktentwicklung: Ihr Produkt wird von Woche zu Woche besser – ein Grund zum gemeinsamen Feiern! So sind alle Mitarbeiter:innen auf demselben Wissensstand.
  • Probleme ansprechen: Darüber getuschelt wird sowieso. Zeigen Sie Stärke und sprechen Sie das Thema doch lieber allgemein an. Nur so lässt sich eine gemeinsame Lösung finden.
  • Vorstellung neuer Projekte: Team-Mitglieder aus anderen Abteilungen haben so die Möglichkeit, zusätzliche wertvolle Ideen einzubringen, die das Projekt voranbringen!
  • Interviews mit Mitarbeitenden: So wissen alle, womit sich die anderen den ganzen Tag über beschäftigen und finden beim nächsten Anliegen sofort passende Ansprechpartner:innen!
  • Worte der Geschäftsführung: Trotz straffer Zeitplanung ist der regelmäßige Austausch und Kontakt mit den Angestellten wichtig, um ihnen zu zeigen, dass ihre täglichen Anstrengungen wertgeschätzt werden!
  • Geburtstage, Geburten, Hochzeiten: Über Glückwünsche zu besonderen Momenten freuen wir uns alle!
  • Umfragen: Beziehen Sie Ihre Kolleg:innen in interne Entscheidungen mit ein! Welcher Plakatentwurf für das nächste Kundenevent kommt bei ihnen am besten an? Wie soll die neue Arbeitskleidung aussehen? Was wollen sie überhaupt im internen Newsletter lesen? Erhalten Sie mithilfe einer Umfrage-Mail einen Eindruck davon, wie die allgemeine Stimmung im Team ist.
  • Newsticker: Halten Sie Ihre Mitarbeitenden auf dem Laufenden und fassen sie die wichtigsten Infos der Woche, des Monats oder des Quartals im internen Newsletter zusammen. Gibt es neues Equipment? Hat sich etwas bei der Obstlieferung verändert?
Beispiel für einen internen Newsletter: Im Mitarbeiter-Newsletter von cotive, dem zertifizierten Technologie-Partner für professionelle digitale Kommunikation, werden die wichtigsten News kurz und kompakt zusammengefasst. So kann der Firmennewsletter mal länger, mal kürzer ausfallen, je nachdem wie viel es zu erzählen gibt. (Hier: Ausschnitt aus dem Newsletter, erstellt mit rapidmail)

  • Unternehmensgeschichte: Hat Ihre Firma schon mehrere Generationen durchlaufen? Gibt es noch Unterlagen von früher? Wie wurde zum Beispiel damals ohne E-Mails kommuniziert? Teilen Sie mit Ihren Kolleg:innen, wie der Unternehmensalltag früher aussah.
  • Regeln am Arbeitsplatz: Der interne Newsletter eignet sich hervorragend dafür, neue Richtlinien im Büro einzuführen oder auf bestehende Regeln hinzuweisen, an die sich Ihre Mitarbeitenden halten müssen. Zum Transport von schweren Lasten muss der Hubwagen genutzt werden und  der Putzwagen darf (wie auch bei rapidmail) nicht als Flurfahrzeug verwendet werden? Damit sich Ihre Kolleg:innen daran halten, müssen die Regeln zuerst deutlich kommuniziert werden.
  • Jahresabschluss: Transparenz und ein Eindruck davon, wie erfolgreich die Firma eigentlich ist, für die man arbeitet, gibt Ihren Team-Mitgliedern Sicherheit und motiviert sie dazu, im nächsten Jahr noch mehr zu geben!
  • Kantinenplan oder Mittagsmenüs: Wenn Sie Ihren internen Newsletter wöchentlich versenden, bietet es sich an, den Link zum Kantinenplan oder sonstigen Mittagsmenüs aus dem Umfeld einzubauen. Den können Ihre Kolleginnen und Kollegen dann jeden Tag kurz aufrufen, anstatt selbst im Internet suchen zu müssen. Denn was es am jeweiligen Tag zum Mittagessen gibt, ist eine Frage, die viele schon in den frühen Morgenstunden auf Trab hält! (An dieser Stelle: Lieben Gruß ans rapidmail-Team!)

Ideen für Mitarbeiter-Newsletter: extern

  • Fortbildungen / Workshops: Weiterbildungen aus dem Umkreis oder Online-Schulungen, die thematisch für Ihre Mitarbeiter:innen von Interesse sind. Das bringt sowohl Ihre Kolleg:innen als auch Ihre Firma weiter!
  • Kund:innen vorstellen: Haben Sie neue, wichtige Kunden an Land gezogen? Lassen Sie Ihre Kolleg:innen daran teilhaben! Vielleicht erklären sich einige Neukund:innen auch für ein kurzes Interview bereit, aus dem Ihre Mitarbeiter:innen wichtige Erkenntnisse ziehen können.
  • Guter Lesestoff aus der Branche: Durchforsten Sie das Internet nach guten Blogartikeln, Experteninterviews, Buchtipps, Videos, Anleitungen usw., die Ihren Kolleginnen und Kollegen weiterhelfen können.
  • Rechtliche Updates: Gibt es gesetzliche Änderungen, die die Arbeit Ihrer Mitarbeitenden beeinflussen? Erkundigen Sie sich am besten bei den Profis aus Ihrer Rechtsabteilung oder bei Ihrer Rechtsberatung, was es neuerdings zu beachten gibt.
  • Sportkurse oder Fitnesstipps: Die Gesundheit Ihrer Team-Mitglieder liegt Ihnen am Herzen. Haben Sie Sportkurse entdeckt, zu denen das Team gemeinsam in der Mittagspause oder nach der Arbeit gehen könnte? Wie kann man sich im Büroalltag sonst noch fit halten? Ihre Mitarbeitenden sind Ihnen für die Tipps bestimmt dankbar!
  • Geplante Wartungs- oder Bauarbeiten: Informieren Sie Ihre Kolleg:innen, wenn z. B. die Heizkörper oder die Teppichböden in den Büros gereinigt werden, damit sie ihre Unterlagen rechtzeitig beiseite räumen können. Und dann wundern sie sich auch nicht, wenn ihnen eines Morgens der Fensterputzer von außen durch das Bürofenster zuwinkt.

So viele Tipps auf einmal! Wissen Sie nun gar nicht mehr, wohin mit all den Einfällen und Ideen für Ihren internen Firmennewsletter? Dann können Sie ja direkt starten! Achten Sie nur darauf, Ihre Ideen nicht alle in einen einzigen Newsletter zu packen. Heben Sie sich einige Inhalte lieber für die darauffolgenden Mailings auf, damit Ihre Mitarbeiter:innen nicht von zu vielen Infos in einem Newsletter umgehauen werden. So haben Sie auch einiges an Abwechslung für die kommenden internen Newsletter parat. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Kreativsein!