Steigende Kosten bei wachsender Kontaktliste, fehlender kostenloser Telefonsupport oder zu wenig Spielraum für komplexe Automationen: Es gibt ganz verschiedene Gründe, nach einer CleverReach-Alternative Ausschau zu halten. Wir vergleichen auf dieser Seite sieben CleverReach-Alternativen nach Funktionsumfang, Preisen, Datenschutz und Support (Stand: August 2026). So erkennen Sie schnell, welches Newsletter-Tool am besten Ihren Mailing-Anforderungen genügt.
🥜 In a nutshell: Gute CleverReach-Alternativen nach Anwendungsfall
- Einfaches Newsletter-Marketing: rapidmail eignet sich für KMU, Vereine und Selbstständige, die Wert auf einfache Bedienung, deutsches Hosting und persönlichen Support legen.
- Komplexe Automationen: ActiveCampaign bietet umfangreiche Workflows, Lead Scoring und CRM-Funktionen.
- Multichannel-Marketing: Brevo verbindet E-Mail-Marketing mit SMS, WhatsApp und CRM-Funktionen.
- Günstiger Einstieg: Brevo und MailerLite bieten dauerhafte Gratistarife. Für unregelmäßige Mailings kommt außerdem der Pro-Versand-Tarif von rapidmail infrage.
Warum eine CleverReach-Alternative?
Ein Wechsel kommt vor allem infrage, wenn das Tarifmodell, der Funktionsumfang oder der Support von CleverReach nicht mehr passen:
- Steigende Kosten bei wachsenden Kontaktlisten: In den Tarifen Lite, Basic und Pro richten sich die Kosten nach der Zahl der Empfänger. Bei einer wachsenden, aber selten angeschriebenen Kontaktliste können versandbasierte Tarife günstiger sein.
- Begrenzte Möglichkeiten für komplexe Automationen: Willkommens- oder Geburtstagsmails lassen sich mit CleverReach gut umsetzen. Für komplexe, verhaltensbasierte Customer Journeys mit zahlreichen Bedingungen bieten spezialisierte Automationsplattformen jedoch mehr Möglichkeiten.
- Überschaubare Auswahl an E-Mail-Vorlagen: Laut EmailTooltester ist die Auswahl vorgefertigter Templates vergleichsweise begrenzt. Designorientierte Alternativen bieten mehr Vorlagen und Anpassungsmöglichkeiten.
- Zusatzfunktionen und Telefonsupport gegen Aufpreis: A/B-Tests und eine eigene Tracking-Domain sind erst im Pro-Tarif enthalten. Persönlicher Telefonsupport kann über den optionalen Premium-Support hinzugebucht werden. Die aktuellen Konditionen finden Sie in der Tarifübersicht von CleverReach.
Ein Wechsel ist jedoch nicht grundsätzlich notwendig: Für klassisches Newsletter-Marketing bleibt CleverReach eine solide Lösung. Auch der Datenschutz ist kein genereller Wechselgrund, da CleverReach nach eigener Angabe ausschließlich im europäischen Raum hostet und die Voraussetzungen für eine DSGVO-konforme Nutzung bereitstellt.
Die Top-7-CleverReach-Alternativen im Kurzporträt
Welche CleverReach-Alternative zu Ihnen passt, hängt vor allem davon ab, wie umfangreich Ihre Kampagnen sind und worauf Sie besonderen Wert legen: einfache Bedienung, persönliche Unterstützung, Automationen oder die Verbindung von Marketing und Vertrieb. Die folgenden Kurzporträts helfen bei der ersten Auswahl.
Tipp: Werfen Sie auch mal einen Blick in unseren großen Newsletter-Software-Vergleich, um einen kompakten Überblick über relevante Tool-Anbieter im E-Mail-Marketing zu bekommen.
1. rapidmail: einfaches E-Mail-Marketing mit persönlichem Support
Geeignet für: KMU, Selbstständige, Vereine, und Online-Shops, die ohne lange Einarbeitung professionelle Newsletter erstellen und versenden möchten.
Stärken: rapidmail bietet einen übersichtlichen Editor, ein automatisches 1-Klick-Design und kostenlosen deutschsprachigen Telefonsupport. Das Tool konzentriert sich auf die zentralen Funktionen für die Gestaltung, den Versand und die Auswertung von Newslettern.
Grenzen: Ein vollwertiges CRM und ein eigenständiger Landingpage-Builder fehlen. Grundlegende E-Mail-Automationen sind möglich; für stark verzweigte Workflows bieten spezialisierte Plattformen jedoch mehr Möglichkeiten.
2. Brevo: Multichannel-Marketing mit volumenbasierter Abrechnung
Geeignet für: Unternehmen, die neben E-Mail-Marketing auch SMS, WhatsApp, Transaktionsmails oder CRM-Funktionen nutzen möchten.
Stärken: Brevo bündelt mehrere Marketingkanäle in einer Plattform und rechnet in erster Linie nach Versandvolumen statt nach der Anzahl der Kontakte ab. Das kann für große Listen mit niedriger Versandfrequenz interessant sein. Außerdem steht ein dauerhafter Gratistarif zur Verfügung.
Grenzen: Bei einem hohen Versandvolumen können die Kosten deutlich steigen. Telefonsupport ist erst in höheren Tarifen enthalten. Für Unternehmen, die lediglich klassische Newsletter versenden möchten, kann der Funktionsumfang größer als notwendig sein.
Brevo-Alternativen haben wir für Sie übrigens in einem separaten Vergleichsartikel recherchiert.
3. Mailchimp: umfangreiche Lösung für internationale Teams
Geeignet für: International arbeitende Unternehmen, die mit einer englischsprachigen Benutzeroberfläche und einem englischsprachigen Support gut zurechtkommen.
Stärken: Mailchimp bietet einen großen Funktionsumfang für Newsletter, Automationen und weitere Marketingmaßnahmen. Die Plattform ist international verbreitet und lässt sich mit zahlreichen Anwendungen verbinden.
Grenzen: Mailchimp ist ein US-Anbieter ohne eigenes EU-Rechenzentrum. Europäische Unternehmen sollten daher die Vertragsgrundlagen, Datenflüsse und Tracking-Einstellungen sorgfältig prüfen. Telefonsupport gibt es nur im Premium-Tarif.
Passende Alternativen zu Mailchimp finden Sie ebenfalls auf unserer Website.
4. MAILINGWORK: persönliche Betreuung für Mittelstand und Enterprise
Geeignet für: Mittelständische und größere Unternehmen, Agenturen und Konzerne, die mehrere Marken, Standorte oder Accounts verwalten.
Stärken: MAILINGWORK kombiniert feste Ansprechpartner und persönliches Onboarding mit einer Multi-Account-Lösung. Agenturen und Reseller können mehrere Kundenaccounts zentral verwalten und die Software per White Label im eigenen Branding anbieten. Das Tool ist CSA-zertifiziert und hostet nach eigener Angabe in Deutschland.
Grenzen: Preise und Leistungsumfang werden individuell vereinbart. Das passt besonders zu komplexeren Anforderungen, kann für Einzelversender oder kleine Unternehmen mit knappem Budget aber weniger transparent beziehungsweise weniger attraktiv sein als standardisierte Self-Service-Tarife.
5. GetResponse: Newsletter, Funnels und Webinare
Geeignet für: Unternehmen und Creator, die E-Mail-Marketing mit Landingpages, Funnels oder Webinaren verbinden möchten.
Stärken: GetResponse bündelt Newsletter, Autoresponder und Marketing-Automation, Landingpages sowie weitere Lead- und Conversion-Funktionen in einer Plattform. Webinar-Funktionen sind ebenfalls verfügbar; Umfang und Teilnehmendenlimits hängen jedoch vom gewählten Tarif ab. Deutschsprachiger E-Mail-Support ist laut Anbieter rund um die Uhr verfügbar.
Grenzen: Der breite All-in-one-Funktionsumfang kann für Teams, die ausschließlich Newsletter versenden möchten, umfangreicher und dadurch weniger übersichtlich wirken als ein spezialisiertes Newsletter-Tool. Einen konkreten eigenen Rechenzentrumsstandort weist GetResponse öffentlich nicht aus. Informationen zu den Tarifen liefert die GetResponse-Preisseite.
6. MailerLite: einfacher und günstiger Einstieg
Geeignet für: Blogger, Creator, Freelancer und kleine Teams, die sich ein übersichtliches E-Mail-Marketing-Tool wünschen und Wert auf Gestaltung, die Erstellung von Landingpages und einen günstigen Einstieg legen.
Stärken: MailerLite punktet mit einem einfach bedienbaren Editor, einem leistungsfähigen Landingpage-Builder und einem dauerhaft kostenlosen Tarif. Die Daten werden nach Anbieterangaben in Deutschland und den Niederlanden gehostet.
Grenzen: Benutzeroberfläche und Support stehen ausschließlich auf Englisch, Spanisch und Polnisch zur Verfügung. Bezahlt wird in Dollar. Für komplexe CRM- und Vertriebsprozesse bietet MailerLite weniger Möglichkeiten als umfangreichere Marketingplattformen. Die aktuellen Konditionen finden Sie auf der MailerLite-Preisseite.
7. ActiveCampaign: Automation für Fortgeschrittene
Geeignet für: Erfahrene Marketing-Teams, die umfangreiche Automationen mit CRM- und Vertriebsprozessen verbinden möchten.
Stärken: ActiveCampaign bietet visuelle Wenn-Dann-Workflows, Lead Scoring, Sales-Pipelines und zahlreiche Integrationen. Unter den verglichenen Tools gehört es zu den leistungsstärksten Lösungen für komplexe Customer Journeys.
Grenzen: Die Einrichtung und Pflege erfordern mehr Einarbeitung als bei einem gewöhnlichen Newsletter-Tool. Deutschsprachige Hilfedokumentation und Möglichkeiten zur Supportanfrage sind erhältlich; weiterführende Support- und Beratungsangebote können teilweise auf Englisch erfolgen. Als US-Anbieter stellt ActiveCampaign für EU-Kunden eine EU-Rechenzentrumsregion bereit. Dennoch sollten die konkret gewählte Hosting-Region, Datenflüsse und Vertragsbedingungen geprüft werden. Informationen zu den Tarifen bietet die ActiveCampaign-Preisseite.
Vergleichstabelle: CleverReach und sieben Alternativen
Die folgende Tabelle zeigt zentrale Unterschiede zwischen CleverReach und Alternativ-Tools auf einen Blick. Preisangaben beziehen sich auf den Stand August 2026 und sind aufgrund unterschiedlicher Kontakt-, Versand- und Zahlungsmodelle nur eingeschränkt direkt vergleichbar.
| Tool | Schwerpunkt | Einstiegspreis und Gratisangebot | Abrechnung | Datenhosting laut Anbieter | Support |
| CleverReach | Klassische Newsletter und Automationen | Gratis: 250 Empfänger:innen und 1.000 E-Mails/Monat; bezahlt ab 15 €/Monat | Überwiegend nach Kontakten; zusätzlich Prepaid- und Enterprise-Angebote | Europäischer Raum | Telefonsupport über kostenpflichtigen Premium-Support; im Enterprise-Tarif enthalten |
| rapidmail | Einfache Newsletter und flexible Einzelversände | Ab 15 €/Monat; kostenloser Test mit einem Mailing an bis zu 2.000 Empfänger:innen | Nach Abonnent:innen oder pro Versand | Deutschland | Kostenloser Telefon- und Ticket-Support |
| Brevo | Multichannel-Marketing und CRM | Gratis: 300 E-Mails pro Tag; Starter ab 9 $/Monat (ohne Brevo-Logo +10,80 $) | Nach Versandvolumen; je nach Tarif zusätzlich Kontaktgrenzen | Frankreich, Deutschland und Belgien | E-Mail und Chat; Telefon in höheren Tarifen |
| Mailchimp | Internationales E-Mail-Marketing | Gratis: 250 Kontakte und 500 E-Mails/Monat; Standard ab 20 $/Monat | Nach Kontakten; je nach Tarif mit Versandlimits | USA; Data Privacy Framework und Standardvertragsklauseln laut Anbieter | E-Mail und Chat für zahlende Kund:innen; Telefon im Premium-Tarif |
| MAILINGWORK | Mittelstand, Enterprise und Multi-Account | Preise auf Anfrage | Individuelles Tarifmodell | Deutschland | Persönliches Onboarding und Support |
| GetResponse | Newsletter, Funnels und Webinare | Gratis: bis zu 500 Kontakte und 2.500 Newsletter/Monat; Starter ab rund 16 $/Monat bei jährlicher Zahlung | Nach Kontakten | Konkreter Rechenzentrumsstandort öffentlich nicht eindeutig ausgewiesen | E-Mail-Support unter anderem auf Deutsch; Chat und erweiterte Supportoptionen tarifabhängig |
| MailerLite | Gestaltung und günstiger Einstieg | Gratis: 250 Abonnent:innen und 2.500 E-Mails/Monat; bezahlt ab 12 $/Monat | Nach aktiven Abonnent:innen | Deutschland und Niederlande | E-Mail und Chat je nach Tarif; kein regulärer Telefonsupport ausgewiesen |
| ActiveCampaign | Komplexe Automationen und CRM | Kein dauerhafter Gratistarif; ab 15 $/Monat bei jährlicher Zahlung | Nach Kontakten | USA; EU-Rechenzentrumsregion für entsprechende Accounts | Deutschsprachige Hilfedokumentation und Supportanfragen verfügbar; Umfang tarifabhängig |
Preisvergleich: pro Kontakt oder pro Versand?
Beim Preisvergleich von CleverReach und möglichen Alternativen zählt nicht nur der monatliche Einstiegspreis. Wichtig für Ihre Entscheidung ist außerdem, welche Größe der Tarif begrenzt und abrechnet: gespeicherte beziehungsweise aktive Kontakte, die Zahl versendeter E-Mails oder eine Kombination aus beiden Faktoren.
Kontaktbasierte Tarife: sinnvoll bei regelmäßigem Versand
Bei kontaktbasierten Tarifen richtet sich die Preisstufe vor allem nach der Größe der Kontaktliste. Die zulässige Zahl der E-Mails kann je nach Anbieter unbegrenzt sein oder zusätzlich durch ein monatliches Versandlimit begrenzt werden.
CleverReach staffelt die Tarife Lite, Basic und Pro nach Empfängerzahl. Lite umfasst bis zu 250 Empfänger und 1.000 E-Mails pro Monat; Basic und Pro erlauben bei der jeweiligen Empfängerstaffel unbegrenzt viele E-Mails.
Auch GetResponse und ActiveCampaign sind in ihren kostenpflichtigen Tarifen hauptsächlich nach Listengröße gestaffelt und erlauben grundsätzlich unbegrenzte E-Mails. Mailchimp und MailerLite koppeln dagegen Kontaktgrenzen mit einem Versandlimit: Die Listengröße bestimmt die Tarifstufe, während die Zahl möglicher E-Mails zusätzlich begrenzt ist.
Ein kontaktbasiertes Modell eignet sich besonders für Unternehmen, die regelmäßig an eine weitgehend stabile Liste versenden. Bei einer großen, aber selten angeschriebenen Datenbank kann es dagegen dazu führen, dass auch in versandarmen Monaten für viele Kontakte bezahlt wird.
Versandbasierte Tarife: interessant bei seltenem Versand
Bei versandbasierten Tarifen orientiert sich der Preis hauptsächlich am monatlichen E-Mail-Volumen oder an im Voraus gekauften Versandcredits. Das kann attraktiv sein, wenn ein großer Verteiler nur punktuell genutzt wird.
Brevo rechnet in den bezahlten Marketingtarifen primär nach dem monatlichen Versandvolumen ab, verbindet dies je nach Tarif aber mit festen Kontaktgrenzen. Im Starter-Tarif sind beispielsweise 5.000 E-Mails pro Monat und bis zu 500 Kontakte vorgesehen.
CleverReach bietet mit Flex/Prepaid ebenfalls ein versandbasiertes Modell mit flexiblem Kontingent. Das Enterprise-Angebot wird hingegen für hohe monatliche Versandmengen kalkuliert und richtet sich eher an große Versender als an gelegentliche Einzelmailings.
Das Modell kann sich lohnen, wenn viele Kontakte vorhanden sind, aber selten Newsletter versendet werden. Bei häufigen Kampagnen, Transaktionsmails oder umfangreichen Automationen steigt das erforderliche Versandvolumen jedoch schnell.
rapidmail: Monatsabo oder Versand nach Bedarf
Bei rapidmail gibt es beide Ansätze. Die monatlichen Pakete richten sich nach der Zahl aktiver Kontakte und erlauben unbegrenzt viele E-Mails. Weiterhin gibt es den Tarif „Pro Versand“ ohne monatliche Vertragsbindung. Hier entstehen Kosten nur, wenn tatsächlich ein Newsletter verschickt wird.
Das kann für regelmäßige Mailings ebenso passend sein wie für Unternehmen, Vereine oder Selbstständige, die nur zu bestimmten Anlässen einen Newsletter verschicken. Der erste Versand an bis zu 2.000 Kontakte ist bei rapidmail kostenlos.
Darauf sollten Sie beim Tarifvergleich achten
Neben Kontaktzahl und Newsletterfrequenz beeinflussen auch Automationen und Zusatzleistungen die tatsächlichen Kosten.
- Prüfen Sie, ob Willkommensserien, Transaktionsmails und andere automatisierte E-Mails auf das monatliche Versandvolumen angerechnet oder separat abgerechnet werden.
- Ermitteln Sie Ihr typisches Versandvolumen = aktive Kontakte × Newsletter pro Monat + Automationsmails + gegebenenfalls Transaktionsmails.
- Berücksichtigen Sie mögliche Zusatzkosten, etwa für weitere Nutzer, Premium-Support, A/B-Tests, Integrationen oder zusätzliche Funktionen.
So vergleichen Sie nicht nur Einstiegspreise, sondern die voraussichtlichen Gesamtkosten.
DSGVO und Datenschutz bei CleverReach-Alternativen
Datenschutz ist bei CleverReach kein Wechselgrund. CleverReach speichert Empfängerdaten nach eigener Angabe auf Servern in Deutschland und der EU und stellt einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO bereit.
Auch bei einer Alternative entscheidet nicht allein der Serverstandort darüber, ob das Tool DSGVO-konform eingesetzt wird. Wichtig sind ebenso die tatsächlichen Datenflüsse, eingesetzte Subprozessoren, vertragliche Regelungen und Ihre Einstellungen im Tool. Alle relevanten Richtlinien zum Datenschutz im Newsletter-Marketing finden Sie in einem eigenen Guide-Beitrag.
Deutschland- und EU-Hosting
Deutschland- oder EU-Hosting kann internationale Datenübermittlungen reduzieren:
- rapidmail nutzt nach eigener Angabe ein deutsches, nach ISO 27001 zertifiziertes Rechenzentrum. Ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung, Double-Opt-in und Funktionen zum Nachweis von Einwilligungen stehen zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie unter DSGVO-konformes E-Mail-Marketing mit rapidmail.
- MAILINGWORK hostet nach eigener Angabe ebenfalls in Deutschland.
- Brevo verarbeitet und speichert Datenbanken laut Anbieter auf Infrastruktur in Frankreich, Deutschland und Belgien.
- MailerLite gibt an, Daten in einem Rechenzentrum innerhalb der EU zu speichern.
Der Standort innerhalb der EU entbindet Unternehmen jedoch nicht von den übrigen Datenschutzpflichten.
Anbieter mit zusätzlichem Prüfbedarf
GetResponse hat seinen Unternehmenssitz in Polen, veröffentlicht aber keinen eigenen Rechenzentrumsstandort. Je nachdem, welche Funktionen verwendet werden, können Subprozessoren Daten innerhalb und außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums verarbeiten.
Mailchimp und ActiveCampaign sind US-Anbieter. Mailchimp verweist für Übermittlungen in die USA auf das EU-US Data Privacy Framework und ergänzende Standardvertragsklauseln. Bei beiden Anbietern sollten Unternehmen dennoch prüfen, ob beispielsweise Support-, Analyse- oder Integrationsdaten in Drittländer übertragen werden.
Fazit: Welche CleverReach-Alternative macht das Rennen?
Welche Alternative am besten geeignet ist, hängt von Ihrem wichtigsten Anwendungsfall ab:
- Einfaches Newsletter-Marketing: rapidmail für KMU, Selbstständige, Vereine, Agenturen und Online-Shops, die Wert auf intuitive Bedienung, deutsches Hosting und persönlichen Support legen.
- Multichannel-Marketing: Brevo, wenn Sie E-Mail, SMS, WhatsApp und CRM-Funktionen in einer Plattform verbinden möchten.
- Internationales Marketing: Mailchimp für Teams, die mit einer englischsprachigen Plattform und zusätzlichem Datenschutzaufwand gut zurechtkommen.
- Mittelstand und Enterprise: MAILINGWORK für Unternehmen und Agenturen mit mehreren Marken, Standorten oder Accounts.
- Funnels und Webinare: GetResponse, wenn Sie Newsletter mit Landingpages, Funnels oder Webinaren kombinieren möchten. GetResponse bietet Funktionen für Sales-Funnels und Marketing-Automation.
- Design und günstiger Einstieg: MailerLite für Creators, Freelancer:innen und kleine Teams.
- Komplexe Automationen: ActiveCampaign für erfahrene Marketing-Teams mit umfangreichen CRM- und Workflow-Anforderungen.
CleverReach ist weiterhin eine passende Wahl, wenn Sie mit dem kontaktbasierten Tarifmodell zufrieden sind und E-Mail-Marketing mit Newsletter-, Segmentierungs- und Automationsfunktionen umsetzen möchten. CleverReach unterstützt unter anderem automatische Abläufe nach Anmeldung, Kauf, Kalenderereignissen oder Tag-Vergabe.
Suchen Sie dagegen ein übersichtliches Newsletter-Tool mit deutschsprachigem Support und Datenhosting in Deutschland, ist rapidmail besonders für kleinere und mittlere Unternehmen eine interessante Alternative.
Häufige Fragen zu CleverReach-Alternativen
Was ist die beste Alternative zu CleverReach?
Was ist die beste Alternative zu CleverReach?
Das hängt vom Anwendungsfall ab. rapidmail empfiehlt sich für KMU, Vereine und Selbstständige, die einfache Bedienung, deutschsprachigen Support und Datenhosting in Deutschland zu schätzen wissen. Brevo ist auf Multichannel-Marketing ausgelegt, MAILINGWORK auf Mittelstand und Enterprise und ActiveCampaign auf komplexe Automationen.
Gibt es eine kostenlose CleverReach-Alternative?
Gibt es eine kostenlose CleverReach-Alternative?
Ja. Brevo, MailerLite und Mailchimp bieten ebenso wie CleverReach dauerhafte Gratistarife mit unterschiedlichen Kontakt- und Versandlimits. GetResponse hat ebenfalls ein dauerhaftes Free-Konto mit eingeschränktem Funktionsumfang. rapidmail bietet keinen dauerhaften Gratistarif, aber einen kostenlosen Test mit einem Mailing an bis zu 2.000 Empfänger:innen.
Welche CleverReach-Alternative lässt sich DSGVO-konform einsetzen?
Welche CleverReach-Alternative lässt sich DSGVO-konform einsetzen?
Ob ein Newsletter-Tool DSGVO-konform eingesetzt wird, ist nicht allein vom Serverstandort abhängig. rapidmail und MAILINGWORK hosten nach Anbieterangaben in Deutschland; weitere Anbieter greifen auf europäische oder internationale Infrastrukturen zurück. Prüfen Sie in jedem Fall Auftragsverarbeitungsvertrag, Subprozessoren, Datenflüsse und Einstellungen. Mehr zum Thema erfahren Sie unter DSGVO-konformes E-Mail-Marketing.
CleverReach oder rapidmail: Was eignet sich besser für kleine Unternehmen?
CleverReach oder rapidmail: Was eignet sich besser für kleine Unternehmen?
rapidmail bietet sich an, wenn eine einfache Bedienung, deutschsprachiger Support und ein flexibler Tarif pro Versand wichtig sind. CleverReach punktet mit umfangreicheren Automations- und Listenfunktionen, persönlicher Telefonsupport ist dort jedoch nur über den optionalen Premium-Support beziehungsweise im Enterprise-Tarif verfügbar.
Was sind die größten Nachteile von CleverReach?
Was sind die größten Nachteile von CleverReach?
Bei wachsendem Newsletter-Verteiler können die monatlichen Kosten steigen. Persönlicher Telefonsupport kostet außerhalb des Enterprise-Tarifs zusätzlich, und Funktionen wie A/B-Testing oder eine eigene Tracking-Domain sind erst ab dem Pro-Tarif enthalten. Für komplexe, verhaltensbasierte Automationen bieten spezialisierte Plattformen mehr Möglichkeiten.
Wie wechsle ich von CleverReach zu einem Alternativ-Tool?
Wie wechsle ich von CleverReach zu einem Alternativ-Tool?
Exportieren Sie zunächst Ihre aktiven Kontakte, Einwilligungsnachweise sowie Abmelde- und Sperrlisten. Richten Sie beim neuen Anbieter im Anschluss Ihre Absenderdomain, SPF, DKIM und gegebenenfalls DMARC ein. Übertragen Sie Formulare, Vorlagen und Automationen und führen Sie einen Testversand durch. Kündigen Sie CleverReach erst, wenn alle Daten, Anmeldeprozesse und Mailstrecken erfolgreich geprüft wurden.
Was kostet CleverReach im Vergleich zu den Alternativen?
Was kostet CleverReach im Vergleich zu den Alternativen?
CleverReach bietet einen Gratistarif für bis zu 250 Empfänger:innen und 1.000 E-Mails pro Monat. Die Bezahltarife beginnen bei 15 € monatlich; bei rund 5.000 Kontakten kostet der Basic-Tarif 60 € pro Monat. Andere Anbieter verwenden teilweise andere Abrechnungsmodelle: rapidmail kombiniert monatliche Pakete mit einem Tarif pro Versand, während Brevo hauptsächlich nach Versandvolumen abrechnet.
Die aktuellen rapidmail-Pakete können Sie mit dem Preisrechner für den Newsletter-Versand auf Ihre Kontaktzahl und Versandfrequenz abstimmen.
Welche CleverReach-Alternative bietet die beste Zustellbarkeit?
Welche CleverReach-Alternative bietet die beste Zustellbarkeit?
Eine allgemein beste Zustellrate lässt sich nicht seriös bestimmen. Testergebnisse können sich je nach Zeitraum, Messmethode, Absenderdomain, Listenqualität und Versandverhalten unterscheiden. rapidmail und CleverReach erzielten in unabhängigen Vergleichstests überwiegend gute Ergebnisse. Die CSA-Mitgliedschaft ist ein positives Qualitätssignal, ersetzt aber keinen eigenen Zustellbarkeitstest.