Social Media und E-Mail-Marketing: Der gute Mix macht’s

Lena
·
08. November 2021
Social Media und E-Mail-Marketing: Der gute Mix macht's

Für die meisten sind Instagram, LinkedIn, Facebook und Co. gar nicht mehr aus dem privaten Alltag wegzudenken. Doch wie relevant ist Social Media für die Marketingstrategie von Unternehmen? Neben E-Mail-Marketing sollte auch Social Media Marketing heutzutage in jedem Marketing-Mix seinen Platz finden. Doch wie geht man das Verbinden beider Maßnahmen am besten an und worauf muss man achten?


1. Social Media vs. E-Mail-Marketing: Was ist effektiver?

Sowohl E-Mail-Marketing als auch das Bespielen von sozialen Medien sind wichtige Bestandteile, die auf keinen Fall in Ihrem Marketing-Mix fehlen sollten. Viele versuchen immer noch abzuwägen, welches der beiden Kommunikationsmittel die bessere oder effektivere Variante ist, um im regelmäßigen Kundenkontakt zu stehen und die Zielgruppe auf dem Laufenden zu halten.

Eines haben sowohl Social Media-Kanäle als auch der Newsletterversand gemeinsam: Abonnent:innen und Follower zeigen aktives Interesse an Ihrem Unternehmen und/oder Ihren Produkten. Das verschafft Ihnen schon mal einen riesigen Vorteil, wenn es um das Gewinnen neuer Follower geht – hier muss niemand mehr überzeugt werden!

Pauschal kann man nicht sagen, welcher der beiden Kanäle effektiver ist, weil es hier auf viele Komponenten ankommt. Beide Kommunikationswege können sich je nach Branche und Unternehmen an verschiedene Zielgruppen richten. Über Social Media kann es zum Beispiel leichter gelingen, jüngere Interessent:innen zu erreichen als über E-Mail-Marketing. Auch kommt es darauf an, wie häufig man beide Kanäle bespielt und welche Inhalte man darüber teilt. Am effektivsten ist es daher, beide Kanäle parallel zu nutzen, um alle abzuholen und keine Chance auf neue Kontakte zu verpassen. 

Welchen Effekt hat es für Ihr Unternehmen, wenn Sie eine crossmediale Nutzung – also eine Kombination aus Social Media- und E-Mail-Marketing – umsetzen würden? Schauen wir uns das ein wenig genauer an…


2. Vier gute Gründe, die für eine crossmediale Marketing-Strategie sprechen

Als Erstes lohnt es sich, einen Blick auf die Vorteile der Kombination E-Mail-Marketing und Social Media zu werfen, damit wir uns anschließend damit beschäftigen können, wie Sie Ihre crossmediale Kampagne am besten angehen können:

  1. Geringe Kosten, riesiger Output: Was gibt es Schöneres als Marketingmaßnahmen, die Ihr Unternehmen kaum etwas kosten? Vermutlich nicht viel! Social Media-Kanäle wie Facebook, LinkedIn, Instagram und Co. stehen Privatpersonen und Unternehmen in der Basisversion kostenlos zur Verfügung. Auch für ein professionelles Newsletter-Tool sind die Kosten im Vergleich zu anderen Marketingmaßnahmen gering. Die Inhalte können für beide Kanäle mit wenig Aufwand erstellt werden, zum Beispiel können Sie kostenlose Templates für Newsletter und Social Media Posts nutzen, die online zur Verfügung stehen.
  2. Viele Kanäle, eine Botschaft: Wenn Sie nicht nur Newsletter versenden oder lediglich über Social Media mit (potenziellen) Kund:innen in Kontakt stehen, sondern beides miteinander kombinieren, übermitteln Sie über viele Kanäle dieselbe Botschaft – Abonnent:innen kriegen regelmäßig die Werte übermittelt, die Sie als Unternehmen verfolgen und behalten Sie dadurch stärker im Gedächtnis.
  3. Eine Plattform, unzählige Nutzergruppen: Haben Sie Interesse daran, einen neuen Kundenkreis zu erschließen? Nichts leichter als das! Auf den gängigen Social Media-Plattformen tummeln sich von Katzenliebhabern über Hobbybastler:innen viele Menschen jeden Alters mit den unterschiedlichsten Interesse. Ergreifen Sie Ihre Chance und gewinnen Sie über Social Media neue Kund:innen, die Sie im Nachgang durch E-Mail-Marketing zu Bestandskund:innen machen.
  4. Neue Leads = größere Datenbank: Durch die Erweiterung auf einen weiteren Kommunikationskanal vergrößert sich langfristig auch Ihre Kundendatenbank. Solange Sie sich das ausdrückliche Einverständnis Ihrer Abonnent:innen per Double-Opt-In eingeholt haben, steht Ihrem Newsletterversand für eine größere und erweiterte Zielgruppe nichts mehr im Weg. Von der Vernetzung beider Kanäle profitieren Sie in beiden Richtungen: Social Media-Follower werden zu Newsletter-Abonnent:innen und umgekehrt – Ihre Community wächst!
Social Media und E-Mail-Marketing - die Vorteile auf einen Blick
Die Vorteile von einer crossmedialen Nutzung von E-Mail-Marketing und Social Media.

3. Sieben hilfreiche Tipps, wie Sie Social Media in Ihre E-Mail-Marketing-Strategie integrieren können

Bei so vielen Vorteilen möchten Sie bestimmt am liebsten sofort damit anfangen, auch auf Social Media aktiv zu werden (wenn Sie das nicht schon längst sind). Das Internet ist uns glücklicherweise ein paar Schritte voraus und macht uns die Verknüpfung mehrerer Accounts und Datenbanken einfach.

Schauen wir uns etwas genauer an, welche Tipps und Tricks Sie bei der crossmedialen Nutzung von Social Media und Newslettern zukünftig anwenden können…

📧 Social Media Buttons in der E-Mail-Signatur oder dem NewsletterDurch das Integrieren der Social Media Icons in Ihre Mailings wissen Abonnent:innen direkt, auf welchen Kanälen Sie vertreten sind. Sie müssen sich nicht erst auf die Suche danach begeben und können Ihren Accounts direkt über einen Klick im Mailing folgen.
📱 Einfache Newsletter-Anmeldung über die Social Media AccountsÜber einen Anmelde-Link in Ihren Social Media Accounts können sich Ihre Follower ganz leicht von überall für Ihren Newsletter anmelden. Doch Vorsicht, wie bereits erwähnt, müssen Sie sich stets das ausdrückliche Einverständnis einholen!
🤩 Exklusive Inhalte und Angebote anbietenVersuchen Sie einen Mehrwert für Ihre Abonnent:innen bzw. Follower zu schaffen und alternative Inhalte zu liefern. Wenn dieselbe Person Ihren Newsletter erhält und aktiver Follower Ihrer Accounts ist, wäre es schade, denselben Inhalt zu bieten. Erwähnen Sie Wissenswertes in Ihrem Newsletter und spannende Tipps auf Social Media.
👍 Ergebnisse tracken und Feedback einholenDurch regelmäßiges Tracken Ihrer E-Mails können Sie nachvollziehen, wie gut Ihre Mailings ankommen und so Ihre Newsletter regelmäßig verbessern und auf Ihre Kundenbedürfnisse anpassen. Bei Social Media-Kanälen ist das noch einfacher – fragen Sie Ihre Follower gezielt nach Feedback: in Stories, per Kommentarfunktion oder in den Direct Messages. Ihre Ergebnisse können Sie dazu nutzen, um Ihrer Zielgruppe auf beiden Kanälen noch spannendere Inhalte zu liefern.
️️# Hashtags nutzenNutzen Sie Hashtags unter Ihren Social Media Beiträgen. Damit ist die Chance nicht nur größer, von (potentiellen) Neukund:innen entdeckt zu werden. Interessent:innen können diesen Hashtags folgen und sie sogar selbst unter ihren Beiträgen oder in Kommentaren nutzen. Zusätzlich könnten Sie neue Hashtags ins Leben rufen, die eindeutig Ihrem Unternehmen zuordenbar sind und diese in Ihre Newsletter einbinden, um die Bekanntheit der Hashtags zu steigern. #becreative
📇 Kontakte integrierenMit ein paar einfachen Klicks lassen sich Ihre Social Media-Accounts miteinander verbinden und Kontakte aus Ihrer Datenbank hochladen. So können Sie auf allen Social Plattformen dieselben Menschen erreichen. Machen Sie dann regelmäßig auf Ihren Newsletter aufmerksam und motivieren Sie Ihre Follower z. B. über einen Incentive, den Newsletter zu abonnieren.
📺Kampagnen schaltenSogenannte Lead- oder Ad-Kampagnen sind bezahlte Posts, die mehr Nutzer:innen erreichen als lediglich Ihre Follower. Auch wenn diese Option mit Kosten verbunden ist, kann sie sich als äußerst effektiv herausstellen. Auf einigen Plattformen gibt es spezielle Lead-Kampagnen für das Gewinnen neuer Abonnent:innen. Probieren geht bekanntlich über Studieren!

Testen, Testen, Testen

Puh, das war ganz schön viel auf einmal. Da kann man schnell mal den Überblick verlieren. Doch nicht verzagen, rapidmail fragen! Damit Ihnen im Bestfall keine Fehler unterlaufen, empfehlen wir Ihnen, vorab eine Checkliste zu erstellen, in der Sie Schritt für Schritt aufschreiben, was zu tun ist. Bevor Sie sich an den Newsletterversand an Ihre Kund:innen wagen, sollten Sie vorher unbedingt einen Testversand machen: Tippfehler, falsche Links und nicht optimal angezeigte Grafiken haben so definitiv keine Chance, im Postfach Ihrer Leser:innen zu landen.

🧐 Schon gewusst: Vom E-Mail-Postfach auf den Social Media Account

Mit dem rapidmail Newsletter-Editor können Sie Ihre Social Media Buttons ganz einfach in den Header, Body oder Footer Ihrer E-Mails integrieren. Mit einem Klick gelangen die Leser:innen direkt auf Ihren Kanal und können Follower werden. Alternativ können Sie einen Call-to-Action Button in Ihr Mailing integrieren, der Abonnent:innen direkt dazu auffordert, Ihnen auf Social Media zu folgen (“Follow us”/ “Follow us on Instagram”). Wer kann da schon widerstehen?

Vom E-Mail-Postfach auf den Social Media Account
Über Call-to-Action Buttons und Social Icons können Sie Ihre Newsletter-Abonnenten auf Ihre Social Media Profile leiten und so neuer Follower gewinnen.

4. Das Wichtigste auf einen Blick

Sowohl der Newsletterversand als auch Social Media-Marketing sind wichtige Bestandteile der Werbemaßnahmen eines Unternehmens und sollten auf keinen Fall außer Acht gelassen werden. Dabei ist vor allem wichtig, dass sich beide Kanäle ergänzen und einen Mehrwert für Ihre Abonnent:innen bieten. Da Social Media Follower und Newsletter-Abonnent:innen aktiv auf Sie zukommen, ist das Interesse an Ihrem Unternehmen oder Ihren Produkten garantiert. Jetzt kommt es nur noch darauf an, welche Marketingmaßnahme Sie bereits für sich nutzen und ob Sie entweder:

  • Social Media Follower zu Newsletter-Abonnent:innen machen möchten: z. B. durch einen Post, der sie zum Abonnieren des Newsletters einlädt oder über einen Link zur Newsletter-Landingpage.

oder

  • Newsletter-Abonnent:innen zu Social Media Followern machen möchten: z. B. durch die Platzierung der Social Buttons im Newsletter und eine Follow-us Einladung im Newsletter-Text.

Übrigens…

Wussten Sie, dass auch wir regelmäßig auf Social Media aktiv sind? Für hilfreiche Tipps und Tricks schauen Sie gerne mal auf unserer Facebook-Seite oder unserem LinkedIn-Profil vorbei!